Moderne Landesverwaltung MV wird fit für die Zukunft

Die Landesregierung hat heute beschlossen, dass in der Landesverwaltung auch nach der Corona-Pandemie künftig dauerhaft bis zu 3 Tage in der Woche im Home-Office gearbeitet werden kann. Der Entwurf einer entsprechenden Rahmendienstvereinbarung soll nun mit den zuständigen Personalvertretungen abgeschlossen werden.

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie wurden die technischen Möglichkeiten geschaffen. Jetzt sollen sie auch für den Alltag als einheitliche Regelung für die gesamte Landesverwaltung genutzt werden. In Zukunft wird die Arbeit in der Landesverwaltung noch deutlich digitaler und mobiler sein und damit gerade für junge Nachwuchskräfte noch attraktiver. Rund 20 000 Beschäftigte profitieren von dieser Flexibilisierung.

Die Landesregierung hat heute ebenfalls das von der Staatskanzlei vorgelegte Konzept zur Einführung von sogenannten E-Learnings in der Landesverwaltung beschlossen. E-Learnings sind digitale Fortbildungseinheiten, die künftig die Fortbildungsangebote für die Landesverwaltung ergänzen sollen. Sie können zu jeder Zeit und an jedem Ort von einem Portal abgerufen werden. Damit passen sie ausgezeichnet zum neuen ortsunabhängigen und digitalen Arbeiten in der Landesverwaltung. Zusätzlich sind sie wirtschaftlicher als herkömmliche analoge Angebote, da einmal produziert, sie beliebig oft abgerufen werden können.

NØRD-Halbzeit: Vielfalt macht Digitalisierung zum Erlebnis

Halbzeit bei der „NØRD 2021“: der zweite Digitalisierungskongress der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns ist in den ersten sieben Tagen der zweiwöchigen digitalen Veranstaltung auf großes Interesse gestoßen.

Digitalisierungsminister Christian Pegels Zwischenbilanz fällt positiv aus: „Seit der ersten Minute ist ein spannungsreicher Austausch zur Digitalisierung in ganz Mecklenburg-Vorpommern entstanden und das Interesse hält an. Bislang verzeichneten wir mehr als 3.300 Zugriffe auf die Online-Veranstaltungen. Mehr als 1.100 Teilnehmer schalteten sich allein in dieser kurzen Zeit aktiv ein“, freut sich Pegel über die Resonanz und konkretisiert: „Mich beeindrucken vor allem die Vielfalt der Herangehensweisen und Themen. Am vergangenen Freitag beispielsweise sprachen wir darüber, welche Möglichkeiten uns künstliche Intelligenz in Zukunft bieten wird und wie wir sie hier bei uns in M-V für die Weiterentwicklung eines smarten Landes zum Leben und Arbeiten nutzen können. Das Potenzial der Digitalisierung kann uns bei der Daseinsvorsorge einen großen Schritt nach vorn bringen. Veranstaltungen wie die NØRD sind wichtige Meilensteine um zu schauen: Was haben wir? Wo wollen wir hin? Ich lade Sie herzlich ein, sich auch in der zweiten Kongresswoche mit den spannenden Themen auseinanderzusetzen.“

Welche Chancen und Möglichkeiten die Digitalisierung für die Zukunft des ländlichen Raums bietet, wird am 8. Juni unter dem Motto „Das digitale Dorf: clever miteinander leben“ beleuchtet. Zu diesem Themenschwerpunkt trifft sich die Community ab 14 Uhr.

Am 9. Juni, dem „Smart Data Day“, geht es im Digitalen Innovationszentrum Stralsund um Cyber-Sicherheit. Die Gespräche drehen sich um Gefahren im Internet und entsprechende Schutzmaßnahmen – auch im Homeoffice. In einer IT-Security Sprechstunde beantworten die Experten Dr. Stefan Schwerdtner und Prof. Dr. Andreas Noack Fragen zum Thema. Anschließend findet von 18 bis 22 Uhr unter dem Titel „From Boot to Root – Live Hacking by [SX]hacking“ eine interaktive Demonstration statt.

Dem Thema „Zukunft der Verwaltung“ widmet sich am 10. Juni der „Smart Government Day“ im Innovationszentrum Schwerin. Unter der Schirmherrschaft der IT-Beauftragten des Landes, Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich, gibt es Einblicke in Fortschritte und neue Ansätze. Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes wird am Vormittag eine Rolle spielen, während am Nachmittag neue Denk- und Arbeitsweisen und innovative Methoden im Fokus stehen.

Das Innovationszentrum Rostock und der „InnovationPort Wismar“ thematisieren am 11. Juni beim „Women Innovation Day“ Frauenförderung, Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung in Wirtschaft und Politik. Im Spannungsfeld zwischen Familie, Arbeit, Homeoffice und Homeschooling eröffnet die Digitalisierung vielfach neue Chancen.

Vom 11. bis 13. Juni geht es beim „Healthcare Hackathon“ Greifswald um die Digitalisierung im Gesundheitswesen, Betrachtet werden die Kommunikation zwischen Ärzten und Krankenhäusern ebenso wie die zwischen Ärzten und Patienten sowie die Erfassung von Gesundheitsdaten.

Viele weitere Impulse gehen von zahlreichen Partnerevents aus. So laden die Logistik-Initiative M-V und der Landesverband der Hafenwirtschaft am Nachmittag des 9. Juni zur „Baltic Logistics Conference goes NØRD“ ein. Die „BioCon Valley“-Gesellschaft streamt unter ihrem Format talk@work gleich zwei Themen: am 9. Juni zur Flexibilität im Schichtbetrieb in der Gesundheitswirtschaft und am Nachmittag des 10. Juni zu „Innovationen der Gesundheitswirtschaft in M-V“, jeweils von 16 bis 18 Uhr.

Fixpunkte aller NØRD-Tage sind das „Digital Warm-up“ – interessanten Talkrunden ab 9 Uhr mit Mareike Donath, Leiterin der Stabsstelle für Digitalisierung und Internationale Angelegenheiten im Digitalisierungsministerium, die Lunchtalks mit Martin French von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rostock bei verschiedenen CoWorks zwischen 13 und 14 Uhr und der abendliche Strandkorb-Talk mit Rea Engel von mv-works ab 18 Uhr.

Was Sie bisher verpasst haben, können Sie „nachschauen“ in der Mediathek des Digitalen MV auf  https://www.digitalesmv.de/noerd/tv . Die Teilnahme an den digitalen Veranstaltungen ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Medienvertreterinnen und -vertreter sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen. Alle Informationen zum Programm finden Sie unter www.digitalesmv.de/noerd .

Kreiswettbewerb 2021 "Unser Dorf hat Zukunft“

Durch den Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus wurde bereits zum 11. Mal der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgelobt.

Auftakt zu diesem bundesweiten, insgesamt dreistufigen Wettbewerb im Turnus von drei Jahren ist auch diesmal wieder der Wettbewerb auf Kreisebene. Durch den Landkreis wurde nunmehr der Wettbewerb 2021 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte eröffnet und alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Landkreises für die Gemeinden aufgerufen, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen.

Dieser Wettbewerb, der bundesweit bereits eine langjährige Tradition hat, soll das Engagement der Menschen vor Ort besonders aktivieren und würdigen. Er soll sie aber auch motivieren, die Stärken und Schwächen, Risiken und vor allem Chancen ihres Ortes zu erfassen, gemeinschaftlich Perspektiven für die Zukunft des Dorfes zu entwickeln und andere Orte zum Nachahmen anregen.
Die nachhaltige Gestaltung der Zukunft in den kreisangehörigen Gemeinden auch zentrales Anliegen des Landkreises. Dabei ist der Wettbewerb eine gute Gelegenheit zur Diskussion über die Situation in den Gemeinden und Dörfern. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, durch einen Blick von außen ggf. neue Perspektiven zu entdecken und auch voneinander zu lernen.

Zur Durchführung des Kreiswettbewerbs wird der Landkreis eine Kommission berufen, die im Rahmen einer Bereisung die Teilnehmergemeinden im Hinblick auf Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, das soziale und kulturelle Leben, die Baugestaltung und –entwicklung, die Grüngestaltung sowie den Gesamteindruck des Dorfes bewertet. Die Anmeldefrist endet am 30. Mai 2021.

Diskussion zur Zukunft des Wohnens in Neubrandenburg im Live-Stream

Seine Dialogtour „Zukunft des Wohnens“ führt Bauminister Christian Pegel am kommenden Mittwoch (11. November 2020) in die Neubrandenburger Oststadt. In kleiner Runde diskutiert er mit Oberbürgermeister Silvio Witt sowie René Gansewig, Vorstandssprecher der Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft (Neuwoba), und Michael Wendelstorf, Geschäftsführer der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft (Neuwoges), über die Frage: „Wie wollen wir künftig wohnen und vor allem: Wie erhalten wir die soziale Vielfalt in unseren Wohngebieten?“ Jörg Klingohr moderiert.

Per Life-Stream kann jede und jeder die Veranstaltung verfolgen und per Live-Chat auch Fragen stellen und mitdiskutieren. Corona-bedingt muss bei der vierten Veranstaltung der Reihe auf Life-Publikum verzichtet werden. Schalten Sie sich dazu unter der Adresse www.zukunft-wohnen-mv.de/veranstaltungen/neubrandenburg/ oder über Facebook: www.facebook.com/zukunftwohnen/.

Am Beispiel der Robert-Koch-Straße in der Neubrandenburger Oststadt soll verdeutlicht werden, wie ein zeitgemäßes Wohngebiet für alle Bevölkerungsgruppen und Budgets aussehen kann. Dort sollen im Zuge des Um- und Neubaus zwei Drittel der Wohnungen mit Fördermitteln errichtet und ein Drittel frei finanziert werden. Eine Einrichtung des betreuten Wohnens der Lebenshilfe Neubrandenburg soll integriert werden. Damit Parkplätze möglichst wenig Platz in der Außenanlage einnehmen und dennoch eine Quote von 1,5 Pkw je Wohnung erreicht wird, soll eine Tiefgarage mit Gründach entstehen und zudem ein Generationenspielplatz.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe sowie den früheren Veranstaltungen in Greifswald, Rerik und Richtenberg finden Sie unter: www.zukunft-wohnen-mv.de.

Fridays For Future: Globaler Streik auch in Neubrandenburg

Am kommenden Freitag, dem 29.11. 2019, ruft Fridays For Future zum globalen Streik auf. Deswegen lädt die Ortsgruppe Neubrandenburg Vertreter jeder Generation zum Demonstrationszug durch die Innenstadt ein.

Die Veranstaltung beginnt am 29.11. um 11:30 Uhr vor dem Rathaus. Deutschlandweit wird die Teilnahme Hunderttausender erwartet.

Fridays for Future Bewegung – Informationsveranstaltung an Hochschule Neubrandenburg

Am Dienstag, 21. Mai 2019, wird es an der Hochschule Neubrandenburg eine Informationsveranstaltung der Ortsgruppe Neubrandenburg von „Parents 4 Future“ geben, zu der auch interessierte herzlich eingeladen sind.

Datum: 21. Mai 2019, 18 Uhr

Ort: Hochschule Neubrandenburg, Haus 2 (mit Drehtür), Fachbereich Landschaftswissenschaften und Geomatik, Hörsaal 5

An dem Abend gibt es Informationen zum Selbstverständnis von Parents 4 Future und den regionalen Aktivitäten der Ortsgruppe.

Außerdem wird Dr. Jochen Gruber als Vertreter der Scientists 4 Future über den drohenden Klimawandel aus Sicht der Wissenschaft sprechen. Titel seines Vortrages: „Deutschland ist CO2-insolvent: Wie reagieren Gesellschaft und ihre politischen Repräsentanten darauf?“. Dr. Gruber wird auch Scientists 4 Future vorstellen.

Die Veranstaltung wird von der Hochschule Neubrandenburg und dem BUND Neubrandenburg unterstützt. Sie findet im Rahmen der Diskussions- und Filmreihe Gespräche „Tacheles“ statt.

Seit vielen Wochen streiken in Neubrandeburg und ganz Deutschland Schülerinnen und Schüler und junge Menschen unter dem Motto FridaysForFuture für mehr Klimaschutz und eine konsequente Klimapolitik. Für den 24. Mai 2019 ist eine internationale Großdemonstration geplant. Auch in Neubrandenburg wird es eine Aktion geben. Unter dem Motto „Europawahl ist Klimawahl“ wird auf den Einfluss und die Bedeutung der EU in der Klimapolitik aufmerksam gemacht werden und auch denen, die selbst noch nicht wählen dürfen, eine Stimme gegeben.

„Wir haben ganz bewusst, die Hochschule Neubrandenburg als Veranstaltungsort gewählt. Hier studieren junge Menschen, die in ihrem Leben von den Auswirkungen des Klimawandels stark betroffen sein werden. Auch die deutlichen Aussagen der „Scientists“ gehören hier her.“ so Hendrik Fulda, Sprecher der Ortsgruppe Neubrandenburg von „Parents 4 Future“.

Neubrandenburg – 70 000 Mehr Bühne fürs Leben: Einwohner sind gefragt

Teil 3: Stadtgebiet Süd – Wie sieht die Zukunft des Stargarder Bruchs und des ehemaligen RWN-Geländes aus?

Fläche ist endlich. Wie sollen welche Flächen langfristig genutzt werden? Für die Stadt Neubrandenburg wird der Flächennutzungsplan neu aufgestellt. Die Stadt lädt deshalb die Einwohner erneut zum Diskutieren ein. Insgesamt fünf Stadtteilforen in unterschiedlichen Stadtgebieten werden mit Unterstützung eines erfahrenen Büros aus Berlin durchgeführt und sind so konzipiert, dass der Bürger aktiv miteinbezogen wird.

Es wird zum Mitdiskutieren und Mitdenken über die zukünftige Entwicklung Neubrandenburgs eingeladen.
Mittwoch, 8. Mai, 17 Uhr: Stadtgebiet Süd – Wie sieht die Zukunft des Stargarder Bruchs und des ehemaligen RWN-Geländes aus?
Wo? Altenhilfezentrum auf dem Lindenberg, Kirschenallee 55
Ihre Meinung, Ihre Kritik und Ihre Ideen sind gefragt.

Die nächsten Termine:
Dienstag, 14.05.19: Stadtgebiet Ost – Entwicklung Oststadt Mitte (Regionale Schule Ost, Kopernikusstraße 4)
Donnerstag, 23.05.19: Stadtgebiet Nord – Wieviel Naherholung braucht die Stadt? (Albert-Einstein-Gymnasium, Demminer Straße 42)