Raub und Körperverletzung zum Nachteil einer 30-jährigen Mutter und ihrem 5 Monate alten Säugling

Am Dienstag, 26.05.2020, soll es in der Zeit von 16:30 bis 17:00 Uhr in der Bahnhofshalle in Neubrandenburg zu einem Raub einschließlich einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil einer 30-jährigen deutschen Frau und ihrem 5 Monate alten Säugling in einem Kinderwagen gekommen sein.

Nach dem jetzigen Kenntnisstand durchquerte die Geschädigte kurz nach 15:00 Uhr die Bahnhofshalle, um zum Einkaufen in die Innenstadt zu gehen. Dabei wurde sie von einer vierköpfigen Personengruppe, die dort auf einer Bank saß, angesprochen und zum Stehen bleiben aufgefordert. Die Geschädigte ignorierte dies und setzte ihren Weg fort.

Als sich die junge Frau zwischen 16:30 und 17:00 Uhr auf dem Heimweg befand und erneut durch die Bahnhofshalle ging, soll die Geschädigte von der besagten Personengruppe umringt und von hinten zu Boden getreten worden sein. Dabei sollen ihr zudem 70 EUR Bargeld entwendet worden sein. Eine Tatverdächtige soll außerdem dem im Kinderwagen liegenden Säugling ins Gesicht geschlagen haben. Zwei unbekannt gebliebene Frauen soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und der Geschädigten geholfen haben. Anschließend begab sich die Geschädigte nach Hause und verständigte über ihre Bekannte die Polizei.

Die Hintergründe und der Tatablauf sind derzeit unklar und Gegenstand der Ermittlungen im Kriminalkommissariat Neubrandenburg.

Die Polizei sucht zur Aufklärung der Tat Zeugen, die sich am 26.05.2020 zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr am Neubrandenburger Bahnhof, insbesondere in der Bahnhofshalle aufgehalten haben und Angaben zu der genannten Personengruppe machen können.

Die Polizei sucht zudem die beiden unbekannte Frauen, die der Geschädigten beim Aufstehen geholfen haben sollen.

Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.

Zeugenaufruf nach Diebstahl einer Harley Davidson

Harley Davidson (privat)

Am Montag, 25.05.2020, in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr wurde in Burg Stargard eine Harley Davidson im Wert von ca. 22.000 Euro entwendet. Die entwendete Harley stand unter dem vor dem Wohnhaus befindlichen Carport in der Straße Am Teufelsbruch in Burg Stargard.

Die Harley Davidson vom Typ GFYKGO, SPORT GLIDE ist zwei Jahre alt und auffällig, da es nicht sehr viele im Landkreis MSE gibt. Sie ist schwarz und hat im hinteren Bereich der Außenspiegel sogenannte „Mikroblinker“.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland haben eine Diebstahlsanzeige aufgenommen und die Sachfahndung eingeleitet. Bisher konnten keine Erkenntnisse zum derzeitigen Verbleib der entwendeten Harley Davidson gewonnen werden.

Die Polizei bittet um Hilfe aus der Bevölkerung. Wer hat am Montag in dem relativ neu bebauten Wohngebiet (in der Nähe des Quastenberges) auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen oder gar die beschrieben Harley Davidson gesehen? Wer Angaben zu möglichen Tatverdächtigen, dem Diebstahl oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Friedland unter 039601 300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Einbrecher entwenden zwei Mähroboter aus einem Baumarkt

In der Zeit vom 15.05.2020, 20:00 Uhr, bis 16.05.2020, 08:00 Uhr, ist es in der Eschengrunder Straße in Neubrandenburg zu einem Einbruch in einen Baumarkt gekommen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand haben sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang auf das Gelände des Marktes verschafft und zwei Mähroboter im Gesamtwert von 2000 EUR entwendet.

Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg im Einsatz. Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224.

Schmuck aus Juweliergeschäft in Neustrelitz entwendet

Am Mittwoch, 29.04.2020, zwischen 10:30 Uhr und 11:00 Uhr ist es in der Glambecker Straße in Neustrelitz zu einem Schmuckdiebstahl aus einem Juwelier gekommen. Nach jetzigem Ermittlungsstand betrat ein unbekannter Tatverdächtiger am 29.04.2020 gegen 10:30 Uhr das Juweliergeschäft und fragte die Angestellte in gebrochenem Deutsch, ob sie auch Ohrlöcher stechen würde. Die Angestellte verneinte dies, woraufhin der Mann das Geschäft verließ.

Gegen 11:00 Uhr befand sich die Angestellte im hinteren Bereich des Geschäftes. Dabei hörte sie Geräusche aus dem Verkaufsraum. Als sie nachsah, bemerkte sie denselben Mann, der eine halbe Stunde zuvor im Geschäft war. Dieser stand nun hinter dem Verkaufstresen an einem verschlossenen Regal und tat, als würde er sich für die darin befindlichen Ketten interessieren. Die Angestellte schob den Mann aus dem Verkaufsbereich. Anschließend verließ er das Geschäft in unbekannte Richtung. Erst nachdem der Mann sich entfernt hatte bemerkte die Angestellte, dass aus einer Schublade hinter dem Verkaufstresen 30 Halsketten und 9 goldene Damenringe in Herrengröße im Gesamtwert von 1650,-EUR entwendet wurden.

Der Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden:

  • ca.30 Jahre alt
  • ca. 1,80 m groß
  • schlanke Gestalt
  • sehr gepflegtes Äußeres
  • schwarze, sehr kurz geschnittene Haare
  • sehr kurz geschnittener, schwarzer Vollbart
  • dunkle Bekleidung
  • sprach mit einem ausländischen Dialekt (vermutl. osteuropäisch)

Im Rahmen der Fahndung konnten die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz den Tatverdächtigen nicht antreffen. Die Ermittlungen zum Diebstahl wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Neustrelitz aufgenommen.

Die Ermittler suchen Zeugen! Wer Hinweise zum Täter geben kann bzw. wer Angaben zum Verbleib des Diebesgutes machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981 258 224 zu melden.

Vermisstensuche nach einem dreijährigen Jungen nimmt ein gutes Ende – eine Passantin hat den Jungen aus dem Ihlenpool gerettet

Am Mittwoch Nachmittag ist in der Neubrandenburger Oststadt eine Vermisstensuche nach einem dreijährigen Jungen gut ausgegangen, da eine Passantin schnell gehandelt und dem Jungen so wahrscheinlich das Leben gerettet hat.

Am 29.04.2020 gegen 16:45 Uhr haben die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg über den Notruf die Information erhalten, dass ein dreijähriger Junge die elterliche Wohnung verlassen hat und nun vermisst wird. Bei Eintreffen der Beamten suchte der deutsche Vater bereits seinen Sohn. Weitere Freunde und Bekannte der jungen Familie wurden ebenfalls informiert und unterstützten bei der Suche. Die deutsche Mutter wurde in der Wohnung in der Pawlowstraße angetroffen und kurz durch die Beamten befragt. Weitere Kräfte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg kamen zum Einsatz, um bei der Suche nach dem Dreijährigen zu unterstützen.

Gegen 17:15 Uhr hat die Suche ein glückliches Ende genommen, da eine Passantin den Jungen aus dem Ihlenpool gerettet hat. Die bisher unbekannte Frau hat den Jungen an seinen Vater übergeben. Vater und Sohn sind anschließend mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht worden. Der Gesundheitszustand des Dreijährigen war aber so gut, dass er schon nach kurzer ärztlicher Überprüfung das Klinikum wieder verlassen konnte.

Nach bisherigem Kenntnisstand hat der Vater die Wohnung zum Müll rausbringen verlassen. Das muss der Dreijährige bemerkt haben. Die Mutter war in der Küche bei der Vorbereitung des Abendessens, während der Dreijährige diese Situation ausnutzte und die Wohnung unbemerkt verließ. Als der Vater kurze Zeit später wieder in der Wohnung war, bemerkten die Eltern, dass der Dreijährige verschwunden ist. Der Vater begab sich sofort auf die Suche, während die Mutter in der Wohnung verblieb und die Polizei verständigte.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist der Junge etwa 600 Meter bis zum Ihlenpool gegangen. Nach Rücksprache mit der Mutter wurde klar, dass er diesen Weg von gemeinsamen Ausflügen mit den Eltern kannte. Warum der Junge dann in den Ihlenpool gegangen ist, ist derzeit nicht bekannt.

Eine unbekannte Frau hat geistesgegenwärtig reagiert und ist ebenfalls in den Ihlenpool gegangen, um den Jungen zu retten. Sie hat dem Jungen ihre Jacke übergelegt, um ihn zu wärmen und den Rettungswagen angefordert. Kurze Zeit später kam auch schon der Vater und auch der Rettungswagen, so dass Vater und Sohn zur medizinischen Kontrolle ins Klinikum gebracht werden konnten.

Zu diesem Zeitpunkt waren keine Polizeibeamten am Ihlenpool. Aus diesem Grund hat die Polizei auch keine Personalien der Lebensretterin. Für den Vater ging das alles so schnell, dass er sich zwar bedankt hat, aber nicht nach dem Namen der Frau gefragt hat. Für ihn stand die Rettung und Versorgung seines Sohnes verständlicherweise im Vordergrund.

Die Polizei möchte sich an dieser Stelle ausdrücklich bei der Passantin bedanken! Durch ihren selbstlosen Einsatz konnte der Junge gerettet werden. Danke! Auch die jungen Eltern möchten sich noch einmal bei der Retterin bedanken. Bitte melden Sie sich zu Bürozeiten in der Pressestelle der Polizeiinspektion Neubrandenburg unter 0395 5582 5007, damit wir den Kontakt zu den Eltern herstellen können.

Einbruch in den Ivenacker Tierpark

In der Zeit vom 27.04.2020, 16:00 Uhr bis 28.04.2020, 06:30 Uhr ist es zu einem Einbruch in den Ivenacker Tierpark in der Eichenallee in Ivenack gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben unbekannte Täter gewaltsam ein Zufahrtstor geöffnet und sich auf das Gelände begeben. Im Fokus der Täter stand offensichtlich ein Pkw-Anhänger, an dessen Kastensicherung Beschädigungen festgestellt wurden. Den Tätern ist es allerdings nicht gelungen, die Sicherung des Anhängers zu überwinden, so dass es zu keinem Stehlschaden gekommen ist. Es ist lediglich zu einem Sachschaden in Höhe von 50 EUR gekommen.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tierparks Ivenack gesehen hat, meldet dies bitte der Polizei in Malchin unter der Telefonnummer 03994 231 224.

Zeugenaufruf nach Diebstahl auf einer Baustelle

Am vergangenen Wochenende ist es zu einem Diebstahl auf dem Gelände einer Baustelle in Burg Stargard gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum vom 24.04.2020, 10:00 Uhr bis zum 27.04.2020, 07:00 Uhr widerrechtlich auf das Baustellengelände im Kreuzungsbereich Burg Stargard / Quastenberg / Kreuzbruchhof begeben und einen dort abgestellten Kleinbagger der Marke Kubota angegriffen.

Die Täter haben diverse Fahrzeugteile, wie z.B. Hydraulikzylinder, Hydraulikschläuche und die Baggerschaufel entwendet. Zudem haben die Täter aus dem Tank einer Horizontalspühlbohranlage, die einige Hundert Meter entfernt in Richtung Kreuzbruchhof stand, etwa 180 Liter Diesel entwendet. Der entstandene Schaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland waren zur Spurensicherung vor Ort und haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die am vergangenen Wochenende auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen im Bereich der genannten Kreuzung wahrgenommen haben oder Angaben zu möglichen Tatverdächtigen oder dem Verbleib des Diebesgutes geben können, richten dies bitte an die Polizei in Friedland unter 039601 300 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.