Diebstahl eines PKW Audi A6

Am Freitag, 18.06.2021, zeigte eine 46-jährige Deutsche den Diebstahl ihres PKW an. Unbekannte Täter entwendeten das Fahrzeug im Zeitraum vom 13.06.2021, 21:30 Uhr, bis zum 18.06.2021, 09:00 Uhr, aus der Neustrelitzer Straße 71 in Neubrandenburg. Dort war er durch die Geschädigte ordnungsgemäß auf einem Parkplatz geparkt worden.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen PKW Audi A6, in der Farbe Blau und mit dem amtlichen Kennzeichen MST-TK 147. Der Wert des entwendeten Fahrzeuges beläuft sich auf ca. 10.000,- EUR.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich telefonisch im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 55825224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Schockanruf in Neubrandenburg geglückt

Erneut ist Betrügern gelungen, mittels des sogenannten Schockanrufes an Bargeld zu kommen. Eine 58-jährige Neubrandenburgerin verlor 18.000 EUR.

Die Geschädigte erhielt am Dienstag in den Mittagsstunden einen Anruf von einer angeblichen Kripobeamtin Braun. Sie teilte ihr mit, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun ins Gefängnis müsse, es sei denn, es wird eine Kaution hinterlegt. Die Beamtin übergab das Telefon auch an die vermeintliche Tochter, die weinte und um Hilfe bat.

Das Telefonat wurde über eine Stunde ununterbrochen gehalten. Nach angeblicher Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft einigte man sich auf eine Kaution in Höhe von 18.000 EUR und die Übergabe wurde vereinbart. Gegen 14:00 Uhr wurde die Kollegin der Kriminalpolizei zur deutschen Geschädigten geschickt, um das Geld abzuholen. Die Übergabe erfolgte vor der Haustür in der Neustrelitzer Straße.

Die 58-Jährige beschrieb die Geldabholerin als etwa 40-jährige Frau, ca. 165 cm groß und schlank. Sie hatte schulterlanges dunkles Haar und habe leicht asiatisch ausgesehen. Sie war komplett in schwarz gekleidet. Die Anzeigende übergab das Geld auf Druck eines nochmaligen Telefonates mit der Kripobeamtin Braun an die Unbekannte. Dazu war ihr ein Handy überreicht worden. Sowohl die Beamtin Braun, als auch die Abholerin hätten akzentfrei Deutsch gesprochen.

Nach der Geldübergabe ging die unbekannte Tatverdächtige in Richtung Rewe davon. Die Geschädigte wunderte sich, dass sie zu Fuß ging und bat sie stehenzubleiben. Das tat die Abholerin natürlich nicht. Die 58-jährige verfolgte sie noch in Richtung Autohaus und forderte sie mehrfach auf, stehen zu bleiben. Schließlich brach sie die Verfolgung ab.

Wieder zu Hause rief sie ihre Tochter an und erfuhr so, dass sie auf einen Betrug hereingefallen war. Sie informierte die Polizei, doch durch den zeitlichen Verzug verlief eine Nahbereichsfahndung negativ.

Zeugen, die die Frau gesehen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Verdacht eines sexuellen Übergriffes – Unbekannter Zeuge gesucht

In Neubrandenburg ist es am vergangenen Donnerstag (10.06.21) zu einem sexuellem Übergriff gekommen. Die Ermittler suchen nun dringend einen Zeugen.

Die Geschädigte, eine 30-jährige Deutsche, ging gegen 22:30 Uhr an der Kleingartenanlage Küssow entlang. Plötzlich wurde sie von einem bisher unbekannten Tatverdächtigen zu Boden geworfen und es kam vermutlich zu einem sexuellen Übergriff. Ein bisher unbekannter Zeuge erschien ebenso plötzlich und der Unbekannte ließ von der jungen Frau ab und entfernte sich. Der Zeuge fragte die 30-Jährige noch, ob er die Polizei rufen solle. Doch dies verneinte sie in diesem Moment aufgrund ihres Schockzustandes.

Die Neubrandenburgerin begab sich zunächst in ärztliche Behandlung und konnte sich aufgrund der traumatischen Erfahrung erst später dazu durchringen die Polizei zu informieren. Sie ist leicht verletzt.

Den unbekannten Tatverdächtigen beschrieb die Geschädigte als etwa 45 Jahre alt, europäischer Phänotypus, dicke Figur, sehr kurze stoppelige Haare, bekleidet mit einer dunkelblauen Stoffjacke mit weißem Emblem auf der Vorderseite.

Die Polizei bittet nun dringend den unbekannten Zeugen, sich zu melden! Wenden Sie sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Diebstähle im Bereich von Stavenhagen

Am Morgen des 14.06.2021 wurden die Beamten des Polizeireviers Malchin zu zwei Tatorten im Bereich von Stavenhagen gerufen. An beiden Örtlichkeiten wurden Diebstähle zur Anzeige gebracht.

In der Zeit vom 13.06.2021, 07:30 Uhr, bis 14.06.2021, 06:45 Uhr, drangen unbekannte Täter in den Ivenacker Tiergarten ein. Nach bisherigem Ermittlungsstand verschafften sie sich gewaltsamen Zugang über das „Stavenhagener Tor“. Von dem Gelände wurde mittels einer Arbeitsmaschine der Aufbau eines Baustellenhäuschens entwendet. Hierdurch entstand ein Schaden in Höhe von circa 5.000 Euro.

Ein weiterer Diebstahl ereignete sich in der Zeit vom 10.06.2021, 16:00 Uhr, zum 14.06.2021, 07:50 Uhr, auf dem Stadthof zwischen Gülzow und Stavenhagen. Auch hier verschafften sich bislang unbekannte Täter Zutritt zum Gelände. Aus dem Tank eines Traktors wurden 500 Liter Dieselkraftstoff entwendet und von einem Heuwender die Kardanwelle demontiert. Hier entstand ein Schaden von etwa 1.700 Euro.

In beiden Fällen wurde durch die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Malchin Spuren am Tatort gesichert. Die Ermittlungen werden durch Beamte der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin geführt. Personen, die Hinweise auf die Täter geben können oder die Tat bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Malchin unter 03994 231224 oder über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Gestriger Brand eines leerstehenden Gebäudes

Am Montagnachmitttag, 14.06.2021, gegen 16:10 Uhr wurde die Polizei Neubrandenburg durch die Integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises über ein brennendes Gebäude in der Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg informiert.

Die umgehend eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg stellten als erste Kräfte am Ereignisort den Vollbrand des seit langer Zeit leerstehenden Gebäudes fest. Durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Neubrandenburg konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für umliegende Gebäude oder Anwohner. Am Gebäude, welches nach erster Einschätzung einsturzgefährdet ist, entstand ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Es wird eindringlich davor gewarnt, das Gelände zu betreten!

Nach gegenwärtiger Einschätzung wird als Ursache von Brandstiftung ausgegangen. Die ersten Spuren am Tatort wurden durch Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg gesichert. Über den Einsatz eines Brandursachenermittlers entscheidet die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg im Verlauf des Tages. Personen, die Hinweise auf einen möglichen Brandverursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582224 oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Erneut Betrug geglückt – 85-Jährige verliert 18.000 EUR

Dienstag Vormittag, 08.06.21, ist es Betrügern in Woldegk gelungen, eine Seniorin mit der Masche des Schockanrufes um ihr Erspartes zu bringen.

Gegen 10:00 Uhr rief ein angeblicher Polizeibeamter die deutsche Geschädigte auf ihrem Festnetztelefon an und teilte ihr mit, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem eine Frau verstorben ist. Ihr Sohn wurde festgenommen und müsse sofort ins Gefängnis, wenn keine Kaution gezahlt wird. Im Hintergrund war der weinende und schreiende „Sohn“ zu hören.

In dem rund 40-minütigem Gespräch verlangte der angebliche Polizeibeamte 56.000 EUR. Da die Frau das Geld nicht hatte, konnte der Polizist sich angeblich mit der Staatsanwaltschaft auf 18.000 EUR einigen. Immer wieder schrie der Sohn im Hintergrund, dass er nicht in den Knast wolle und dass die Frau tot ist. Der vermeintliche Beamte habe akzentfrei in einer sehr ruhigen und angenehmen Art gesprochen.

Mit dem angeblichen Beamten verabredete die Seniorin die Übergabe des Geldes. Gegen 13:00 Uhr erschien eine scheinbare Polizistin bei der Geschädigten zu Hause und nahm das Bargeld entgegen. Ihr Sohn würde sofort freigelassen und zu ihr nach Hause gebracht werden. Bis 16:00 Uhr wartete die 85-Jährige vergeblich auf ihren Sohn und rief ihn schließlich an. Hier klärte sich der Betrug auf und die Geschädigte informierte die echte Polizei.

Die Geldabholerin beschrieb sie bei der Anzeigenaufnahme als sehr junge und zierliche Frau. Sie sei etwa 150 bis 160 cm groß gewesen und hätte mittellanges Haar gehabt. Sie sei ganz in schwarz gekleidet gewesen.

Zeugen, die eventuell die Frau in Woldegk gesehen haben und zusätzliche Angaben machen können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Auch gerade aktuell gehen diese Art der Anrufe vor allem im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, insbesondere im Großraum Neubrandenburg ein. Jedoch auch in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen kommt es zu betrügerischen Anrufen. Warnen Sie bitte Ihre älteren Angehörigen.

Zeugen nach Einbrüchen auf Baustellen gesucht

In den vergangenen Tagen kam es im Stadtgebiet von Neubrandenburg zu zwei Einbrüchen in Baustellencontainer, bei denen Werkzeuge und Büromaterialien entwendet wurden.

Bei einem Einbruch in ein Büro eines Containers auf einer Baustelle in der Alfred-Lythall-Straße wurde ein Drucker sowie ein Monitor entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich unbekannte Täter in der Zeit von 01.06.2021 bis 07.06.2021 gewaltsamen Zutritt. Der entstandene Schaden wird derzeit auf 700 EUR geschätzt.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich auf einer Baustelle in der Traberallee in Neubrandenburg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelangten bislang unbekannte Täter gewaltsam in zwei Baustellencontainer und entwendeten diverse Werkzeuge und Maschinen. In diesem Fall wird der Schaden mit 5000 EUR beziffert.

Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die zur Tatzeit an den Tatorten auffällige Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.