Vorschläge gesucht: Wer ist ehrenamtlich besonders aktiv?

Seit 1999 würdigt die Stadt Neubrandenburg Mitbürgerinnen und Mitbürger, die mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit aufopferungsvolle und unentbehrliche Arbeit zum Wohle unserer Stadt erbringen. Anlässlich des 30. Bürgerempfangs der Stadt Neubrandenburg am 4. Januar 2020 sollen als Anerkennung besonderer Wertschätzung wiederum Bürgerinnen und Bürger durch die Stadtpräsidentin und den Oberbürgermeister für ihr ehrenamtliches Engagement in Neubrandenburg gewürdigt werden.

Die Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen der Stadt Neubrandenburg sind aufgerufen, diejenigen ihrer ehrenamtlichen Mitglieder zu benennen, die für eine Ehrung in Frage kommen. Auch die Benennung von jüngeren Menschen ist ausdrücklich erwünscht. Anträge auf Würdigung des Ehrenamtes sind bis zum 30. September 2019 schriftlich bei dem Stadtpräsidenten einzureichen. Dafür gibts auch ein Formular.

Die Stadtvertretung Neubrandenburg beschließt im nichtöffentlichen Teil der Oktobersitzung über den Personenkreis der zu Würdigenden. Die Geehrten erhalten eine Ehrenurkunde, eine namentliche Veröffentlichung in der der Ehrung folgenden Ausgabe des Stadtanzeigers sowie auf der Internetseite der Stadt. Außerdem erfolgt eine Eintragung in das Ehrenbuch der Stadt Neubrandenburg.

Neubrandenburger Biomarkt überzeugt beim Landeswettbewerb "Klein aber fein aus MV"

Die Senfmühle Schlemmin und die Mecklenburger Heiderind GbR aus Volkenshagen gehören ebenso wie der Biohof Gluth aus Schimm, der in Bentwisch ansässige Agrarmarketingverein AMV und der Neubrandenburger Biomarkt NB zu den fünf Gewinnern des Wettbewerbs „Klein aber fein aus MV“. Das gab Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus am 5. Oktober 2018 in Neubrandenburg bekannt.

Die fünf Preisträger hatten sich mit ihren Projektideen unter insgesamt 40 Wettbewerbsbeiträgen durchgesetzt, die zwischen dem 12. Juli und dem 22. August 2018 für den erstmals ausgelobten Wettbewerb zur Verkaufsförderung regionaler Produkte eingereicht wurden. Die Sieger können nun einen Antrag auf finanzielle Förderung ihrer Vermarktungsideen stellen. Die Mittel dafür – rund 150.000 Euro – werden aus dem Strategiefonds der Landesregierung bereitgestellt.

Die mit Abstand höchste Punktzahl vergab die Jury an den Inhaber des Biomarktes Neubrandenburg, Michael Kruse. Er versorgt seit zehn Jahren den Großraum Neubrandenburg mit Bio- und nachhaltig erzeugten Produkten und plant nun das Einrichten eines Kurierdienstes mit Elektro-Lastenfahrrädern sowie eines Onlineshops für seinen Biomarkt.

Die Senfmüller Ivonne und Michael Kostross – mit ihrem Unternehmen und inzwischen mehr als 30 Sorten Senf aus im Nordosten angebauten Senfsaaten seit 2011 in Schlemmin aktiv – wollen ihre Produkte künftig auch auf überregionalen Messen und Veranstaltungen aus hochwertigen hölzernen Verkaufswagen heraus deutschlandweit als „Genussbotschafter für Produkte aus MV“ präsentieren.

Die Projektidee der Mecklenburger Heiderind GbR sieht vor, unter der Dachmarke „Mecklenburger Heiderind“ das Fleisch biologisch aufgezogener Rinder aus dem Landwirtschaftsbetrieb Matthes sowie weiterer Betriebe zu vermarkten. Dazu laufen derzeit Gespräche mit Rinderhaltern, Schlachtbetrieben, Einzelhändlern und Gastronomen.
Die Vermarktungspläne des Biohofs Gluth, auf dem Angus-Rinder aufgezogen werden, und dessen Gründer Heinz Gluth 80-prozentiger Anteilseigner des Schlachthofes Wismar ist, sehen die Gründung einer Erzeugergemeinschaft für Öko-Rindfleisch vor.

Das Projekt des Agrarmarketingvereins AMV ist ein Leitfaden für Klein- und Kleinstunternehmen, die bei der Vermarktung ihrer Produkte etwa Unterstützung in Rechts-, Hygiene- oder in Fragen der Etikettierung benötigen.

„„Ich setze mich seit langem dafür ein, die regionale Vermarktung und damit die Wertschöpfung hier bei uns im Land zu stärken““, sagte Minister Backhaus anlässlich der Wettbewerbsauswertung im Biomarkt NB. „“Mit dem Wettbewerb wollen wir vor allem die Klein- und Kleinsterzeuger aus der Land- und der Ernährungswirtschaft bei der Vermarktung unterstützen. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist uns die Platzierung in MV erzeugter Produkte in der Gastronomie. Damit steigern wir die Wertschätzung vor Ort erzeugter Lebensmittel und machen hochwertige Nahrungsmittel aus MV über die Landesgrenzen hinaus bekannt.““

Meistertour in Neubrandenburger Handwerksbetrieben

Die Vielfalt des Handwerks stand im Mittelpunkt der Meistertour, die Wirtschaftsminister Harry Glawe gemeinsam mit Vertretern der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern am 10. Oktober 2018 in Neubrandenburg unternahm.
Auf dem Tourplan standen der Heizungs- und Klimabetrieb Owe Gluth GmbH, die Glaserei Koch und die Fahrtec Systeme GmbH, ein Unternehmen, das sich auf den Bau von Ambulanzfahrzeugen spezialisiert hat. „Die Unternehmen stehen beispielhaft für die Vielfalt und Innovationskraft des Handwerks in Mecklenburg-Vorpommern. Allen dreien ist gemeinsam, dass sie die traditionellen Techniken ihrer Zunft mit klugen strategischen Ausrichtungen in die heutige Zeit überführt haben. So sind die Betriebe zukunftssicher aufgestellt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.
Die Betriebsbesichtigungstour fand im Rahmen der landesweiten Kampagne „Besser ein Meister“ statt, die gemeinsam vom Wirtschaftsministerium und den Handwerkskammern in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt wird. Ziel der Marketing- und Imagekampagne ist es, den Meistertitel als Premiummarke zu positionieren, um für das Berufsbild und die Karrierechancen im Handwerk zu werben. Der Meisterbrief ist Zeugnis einer hohen Qualifikation, berechtigt zum selbstständigen Führen eines Handwerksbetriebes und zur Ausbildung. Nur gut ausgebildete Fachkräfte, die Unternehmen gründen oder übernehmen, können den anstehenden Generationswechsel im Handwerk bewältigen.
In Mecklenburg-Vorpommern werden erfolgreiche Meisterabschlüsse mit dem „Meister-Extra“ gewürdigt, einer Prämie in Höhe von 2.000 Euro. Zusätzlich erhalten bis zu 50 Absolventen ein erweitertes „Meister-Extra“ in Höhe von 5.000 Euro, wenn sie als Beste ihrer Fachrichtung die Meisterprüfung abgelegt haben. Im Jahr 2017 ist das „Meister-Extra“ 287 Mal ausgereicht worden. Zudem haben nach der „Richtlinie zur Förderung von Unternehmensnachfolgen im Handwerk (Meisterprämie)“ Meister die Möglichkeit, bei erstmaliger Gründung einer Existenz durch Übernahme eines Betriebes eine Förderung in Höhe von 7.500 Euro zu erhalten. Das haben im Jahr 2017 elf Handwerker in Anspruch genommen.
Zahlen zum Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern
Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Ostmecklenburg-Vorpommern: 12.300 Betriebe
Handwerksbetriebe MV: 20.200 Betriebe
Beschäftigte im Handwerk MV: 112.000
Auszubildende im Handwerk MV: 5.000
Umsatz im Handwerk MV: > 9 Milliarden Euro
Handwerk in MV: > 9 Mrd. € Umsatz, 10 % der Bruttowertschöpfung, 14 % der Erwerbstätigen, 25 % des Ausbildungsmarktes

Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg schreibt den Siemerling-Sozialpreis 2019 aus

Zum 26. Mal wird in diesem Jahr der Siemerling-Sozialpreis durch die Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg ausgeschrieben. Die Auszeichnung wird seit über zwei Jahrzehnten an Menschen, Vereine und Initiativen verliehen, die sich im besonderen Maße im sozialen und kulturellen Bereich in Mecklenburg-Vorpommern verdient gemacht haben, sagte der Vorsitzende des Dreikönigsvereins, Rainer Prachtl. Dabei spielt ehrenamtliches Engagement eine herausragende Rolle.
Vorschläge für den Preis können bis zum 15. November 2018 beim Kuratorium der Dreikönigs-Stiftung eingereicht werden. Dem Kuratorium, das über die Vergabe des Preises beschließt, gehören neben Mitgliedern des in der Viertorestadt ansässigen Dreikönigsvereins auch kooptierte Mitglieder an. Der Siemerling-Sozialpreis 2019 wird Anfang kommenden Jahres verliehen. Dem Preisträger wird die Plastik “Das Lamm im offenen Buch”, geschaffen von Franziskanerpater Laurentius (Ulrich) Englisch, verliehen. Zudem ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro mit der Auszeichnung verbunden.
Zuletzt war der Preis dem Franziskanerbruder Gabriel Zörnig zugesprochen worden, der sich unter anderem in der Gefangenenseelsorge engagiert. Weitere Preisträger der vergangenen Jahre waren unter anderem Elisabeth Lellbach sowie Dorothee Barndt aus Rostock (2017), die Kunsthistorikerin, Schriftstellerin und Publizistin Dr. Renate Krüger aus Schwerin (2016), der frühere Landtagspräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Hinrich Kuessner (2011), die Diakonissen in Ludwigslust (2009), Landesrabbiner William Wolff (2006) und Pfarrer Hans-Joachim Beier aus Siedenbollentin (1995).
Ein Teil der Neubrandenburger Familie Siemerling wirkte seit dem 18. Jahrhundert über mehrere Generationen als Ärzte, Apotheker, Kaufleute und Bankiers. Diese Familienmitglieder setzten sich für die Förderung des städtischen Gemeinwesens, des wirtschaftlichen Aufstiegs und des geistigen Lebens ein. 1994 wurde der Preis erstmals von der Dreikönigs-Stiftung verliehen, an den Michaelshof in Rostock, eine evangelische Pflege und Fördereinrichtung für die Betreuung, Pflege und Förderung Behinderter.
Nähere Angaben zu den Modalitäten der Bewerbung finden Sie auf der Homepage des Dreikönigsvereins: www.dreikoenigsverein.de

Vorschläge gesucht: Wer ist ehrenamtlich besonders aktiv?

Seit 1999 würdigt die Stadt Neubrandenburg Mitbürgerinnen und Mitbürger, die mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit aufopferungsvolle und unentbehrliche Arbeit zum Wohle unserer Stadt erbringen.
Anlässlich des 29. Bürgerempfangs der Stadt Neubrandenburg am 4. Januar 2019 sollen als Anerkennung besonderer Wertschätzung wiederum Bürgerinnen und Bürger durch die Stadtpräsidentin und den Oberbürgermeister für ihr ehrenamtliches Engagement in Neubrandenburg gewürdigt werden.
Die Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen der Stadt Neubrandenburg sind aufgerufen, diejenigen ihrer ehrenamtlichen Mitglieder zu benennen, die für eine Ehrung in Frage kommen. Auch die Benennung von jüngeren Menschen ist ausdrücklich erwünscht.
Bitte reichen Sie Ihre Anträge auf Würdigung des Ehrenamtes bis zum 30. September 2018 schriftlich bei der Stadtpräsidentin ein. Benutzen Sie das dafür vorgesehene Formular.
Die Stadtvertretung Neubrandenburg beschließt im nichtöffentlichen Teil der Oktobersitzung über den Personenkreis der zu Würdigenden. Die Geehrten erhalten eine Ehrenurkunde, eine namentliche Veröffentlichung in der der Ehrung folgenden Ausgabe des Stadtanzeigers sowie auf der Internetseite der Stadt.
Außerdem erfolgt eine Eintragung in das Ehrenbuch der Stadt Neubrandenburg.