Radfahrerin stürzt und wird mit Rettungswagen ins Klinikum gebracht

Am Sonntag, 10.05.2020, gegen 14:50 Uhr ist eine Fahrradfahrerin in Woldegk mit ihrem Damenfahrrad so schwer gestürzt, dass sie mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden musste.

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen brach plötzlich die Federgabel des Fahrrades, sodass die 59-jährige Radfahrerin alleinbeteiligt auf der Straße im Ziegeleiweg stürzte.

Die verletzte Deutsche erlitt schwere Kopfverletzungen, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Die Frau trug keinen Fahrradhelm.

58-Jährige wurde durch Polizeibeamte nach Sturz in der Wohnung gerettet

Am Montag, 20.04.2020, gegen 11:45 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg von der Rettungsleitstelle die Information, dass aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Woldegker Ortsteil Mildenitz ein starkes Husten einer Person sowie die Geräusche eines Rauchmelders wahrgenommen wurden und auf Klingeln und Klopfen niemand reagiert hat.

Auf Grund der wahrscheinlichen Gefahr für Leib und Leben haben sich Polizeibeamten des Polizeireviers Friedland unverzüglich nach Mildenitz begeben. Die Beamten waren noch vor Eintreffen der Rettungskräfte und Feuerwehrkameraden vor Ort. Ein Polizeibeamter hat die Tür gewaltsam geöffnet, um sich so Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Die 58-jährige deutsche Wohnungsmieterin wurde auf dem Boden liegend angetroffen und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte durch die Beamten erstversorgt. Die Rettungskräfte haben die 58-Jährige zur weiteren medizinischen Versorgung mit dem Rettungswagen ins Klinikum verbracht. Es besteht der Verdacht der Rauchgasvergiftung.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte sich die 58-Jährige auf dem Herd Essen zubereiten und ist dabei auf Grund gesundheitlicher Probleme umgekippt und gestürzt. Das Essen der Dame ist auf dem Herd verblieben und angebrannt. Dadurch ist es zu der starken Rauchentwicklung, aber zu keinem Brand gekommen. Die Wohnung war stark verqualmt und musste durch die Beamten gelüftet werden.

Die 58-Jährige konnte nach dem Sturz nicht mehr alleine aufstehen. Durch den rechtzeitigen Anruf des Nachbarn bei der Rettungsleitstelle und dem sofortigen Einschreiten der Polizeibeamten konnte die 58-Jährige gerettet werden.

Wertstoffhof in Woldegk wieder geöffnet wie gewohnt

Der Wertstoffhof in Woldegk, der vorrübergehend in den Öffnungszeiten eingeschränkt war, steht ab sofort – wie alle anderen Wertstoffhöre im Landkreis – wieder zu den üblichen Zeiten zur Verfügung. Sie sind im Abfallratgeber und auf der Internetseite des Landkreises www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de veröffentlicht.

Wertstoffannahmehof in Woldegk eingeschränkt geöffnet

Der Wertstoffannahmehof in Woldegk ist krankheitsbedingt nur an zwei Tagen geöffnet.
Das teilt das Entsorgungsunternehmen remondis mit.
Der Annahmehof ist vorerst montags von 13 bis 17 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Vollsperrung der L281

Im Zeitraum vom 10.12.2019 bis 13.12.2019 wird die L281 zwischen Woldegk und Friedland auf einer Länge von 2,6 km voll gesperrt. Die Tragschicht soll erneuert werden.

Die Umleitung erfolgt von Woldegk über die B 104 bis Sponholz und dann weiter die B 197 bis Friedland und zurück.

Polizei ermittelt wegen bandenmäßigem Ladendiebstahl – drei Tatverdächtige in Woldegk festgenommen

Am Sonnabend, 07.09.2019, gegen 16:00 Uhr fiel einem Beamten des Polizeireviers Friedland in der Neubrandenburger Chaussee in Woldegk ein Fahrzeug mit polnischen Kennzeichen auf. Aufgefallen war dem Beamten das Fahrzeug, weil eine männliche Person aus Richtung des dortigen Supermarktes angelaufen kam und in das Fahrzeug stieg, während dies verkehrsbedingt an der roten Ampel an der Kreuzung Neubrandenburger Chaussee/Ernst-Thälmann-Straße halten musste. Der Beamte folgte dem Fahrzeug auf dem Supermarkt-Parkplatz im Mühlendamm. Noch bevor eine Kontrolle durchgeführt werden konnte, stieg der zuvor eingestiegene Mann plötzlich aus dem Fahrzeug aus und lief schnell davon, ohne, dass eine Verfolgung möglich war.

Der Beamte kontrollierte in der Folge das Fahrzeug und stellte drei weibliche Fahrzeuginsassen fest. Zur weiteren Kontrolle wurde eine weibliche Beamtin hinzugezogen. Bei den festgestellten Personen handelte es sich um eine 15-jährige Deutsche und zwei 26- und 30-jährige rumänische Staatsbürgerinnen. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs konnten die Beamten mehrere blaue Müllsäcke gefüllt mit Haarshampoo, Kaffee, Süßigkeiten und Kinderbekleidung auffinden. Vor Ort meldete sich zudem ein Zeuge, welcher die weiblichen Personen in den umliegenden Supermärkten bei Diebstahlshandlungen beobachtet hat.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde bekannt, dass das polnische Fahrzeug am Nachmittag des 07.09.2019 bei einem großen Ladendiebstahl in Wesenberg als Tatfahrzeug aufgefallen ist. Hierbei wurden unter anderem 40 Schachteln Markensüßigkeiten im Wert von insgesamt ca. 150 Euro entwendet.

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurden die drei Personen vorläufig festgenommen und zum Kriminalkommissariat Neubrandenburg gebracht. Zudem wurde die Durchsuchung des Fahrzeugs angeordnet, bei welchem die Beamten zahlreiches Diebesgut im Wert von mehr als 2.000 Euro aufgefunden haben. Darunter waren zum Beispiel 101 Packungen Süßigkeiten, 106 x Haarwaschmittel, 63 Packungen Markenkaffee und diverse Kinderbekleidungsartikel. Das festgestellte Diebesgut wurde sichergestellt und soll nach Feststellung der Eigentümer wieder übergeben werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei weiblichen Personen aus dem Gewahrsam entlassen. Die Ermittlungen wegen des bandmäßigen Ladendiebstahls wurden aufgenommen.

Reichsbürger verhaftet – zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Polizeibeamte des Polizeireviers Friedland vollstreckten am 05.09.2019, 21.10 Uhr einen Haftbefehl gegen einen 66-jährigen Mann, der in einem Dorf bei Woldegk lebt.

Um die Festnahme zu vereiteln, klemmte er zwei Beamte in der Eingangstür seines Hauses ein. Diese erlitten leichte Verletzungen an den Armen, überwältigen aber den Beschuldigten und fesselten ihn. Da er sich weigerte, die Geldstrafe in Höhe von 3600,-EUR wegen Beleidigung in fünf Fällen zu zahlen, wurde er zu ersatzweisen Verbüßung von 120 Tagen Freiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zusätzlich hat er sich ein weiteres Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingehandelt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Rentner der Reichsbürgerszene angehören.

Angemerkt

In welchem „Reich“ wollen die eigentlich leben? In dem ohne Krankenversicherung?  Oder dem ohne Rentenversicherung? Oder dem, wo „asoziale Elemente“ weggesperrt wurden?