Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der B104

Am Donnerstag, 27.05.2021, kam es auf der B104 in der Senke zwischen Neubrandenburg Broda-Ausbau und Weitin zu einem Verkehrsunfall mit Sach- und Personenschaden.

Der 27-jährige Fahrer eines PKW VW Passat hatte die Absicht von einer Grundstücksausfahrt auf die B 104 in Richtung Stadt nach links aufzufahren. Dabei übersah er ein Wohnmobil, das sich aus Richtung Stadtzentrum näherte. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, in dessen Folge das Wohnmobil im Straßengraben auf der Seite zum Liegen kam.

Der 74-jährige deutsche Fahrer des Wohnmobils und seine 71-jährige deutsche Ehefrau, die im Landkreis MSE wohnhaft sind, wurden dabei leicht verletzt. Der 27-jährige, russische Fahrer des VW Passat sowie sein 17-jähriger russischer
Beifahrer – beide wohnen in Neubrandenburg – wurden ebenfalls leicht verletzt. Alle vier verletzten Personen wurden zur ärztlichen Versorgung in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum gebracht.

Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Zur Bergung der Fahrzeuge durch Abschleppunternehmen musste die B104 über mehrere Stunden teilweise voll gesperrt werden. Ab 20:40 Uhr konnte der Fahrzeugverkehr wieder freigegeben werden. Es entstand Gesamtschaden in Höhe von ca. 60.000 Euro.

Ergänzende Infos zum tragischen Unfall durch den Abriss einer Starkstromleitung

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg kam am heutigen Dienstag ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Im Ergebnis dessen stellte der Brandursachenermittler fest, dass es einen technischen Defekt im Bereich des Motorraumes gegeben hat. Auf Grund dessen ist das Feuer ausgebrochen. Fremdeinwirkung, also eine Brandstiftung wird ausgeschlossen.

Auf Grund mehrfacher Nachfragen kann zu den Personalien gesagt werden, dass die 22-jährige tödlich Verunglückte aus dem bayrischen Landkreis Weilheim-Schongau und die beiden 17- und 19-jährigen Helfer aus der oberpfälzischen Stadt Weiden kommen. Der 47-jährige Wohnmobilbesitzer kommt aus Baden-Württemberg.

Tragischer Unfall durch Abriss einer Starkstromleitung

Am Montagabend, 10.08.2020, gegen 22:50 Uhr ist es in der Nähe des Malkwitzer Sees (bei Hohen Wangelin) zu einem tragischen Unfall gekommen, bei dem eine Person tödlich verunglückt ist. Nach bisherigen Erkenntnissen parkte ein Wohnmobil auf einem nicht ausgewiesenen Campingplatz an dem besagten See unter einer Hochspannungsleitung. Aus bisher unbekannter Ursache geriet der Wohnwagen in Brand. Durch die starke Hitzeentwicklung riss die Hochspannungsleitung und fiel auf das Wohnmobil.

Eine 22-jährige deutsche Urlauberin, die wegen des Brandes helfen wollte, wurde in Folge der abgestürzten Hochspannungsleitung so stark verletzt, dass sie trotz sofort eingeleiteter erster Hilfsmaßnahmen noch vor Ort verstarb. Zwei 17- und 19-jährige deutsche Urlauber aus Bayern leisteten erste Hilfe bei der Verletzten und wurden dabei ebenfalls leicht verletzt. Sie wurden zur medizinischen Untersuchung in das Klinikum Güstrow gebracht. Der 47-jährige deutsche Nutzer des Wohnmobils wurde bei dem Versuch der Löschmaßnahmen ebenfalls leicht verletzt und musste medizinisch behandelt werden.

An dem Wohnmobil entstand ein Schaden von ca. 15.000 Euro. Die Polizei schließt derzeit Fremdeinwirkung aus und hat, wie üblich, ein Todesermittlungserfahren eingeleitet.