Verkehrsunfall zwischen Krad und Rehwild verlief ohne Personenschaden – Verursacher flüchtig

Am Sonnabend, 09.05.2020, gegen 12:40 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Verkehrsunfall gemeldet.

Nach bisherigen Erkenntnissen stieß ein 54-jähriger Kradfahrer mit seinem Krad BMW (Berliner Kennzeichen) auf der L341 zwischen Woldegk und Göhren (Höhe Abschnitt 130, Km 2,0) in einer leichten Linkskurve mit einem Reh zusammen, das von rechts kommend die Fahrbahn kreuzte. Das Reh lief zwischen Vorderrad und Hinterrad in das Bike. Dabei verlor der Mann nicht die Kontrolle über sein Krad und bremste.

Der Kradfahrer stürzte nicht und wurde nicht verletzt. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von ca. 3.000,00 EUR. Das Reh war danach flüchtig und konnte auch nicht aufgefunden werden.

Junge Fahrzeugführerin weicht Wild aus und wird bei dem Unfall verletzt

Am Mittwoch, 22.04.2020, gegen 09:35 Uhr ist es auf der L35 zwischen Altentreptow und Burow zu einem Wildunfall gekommen, bei dem die 18-jährige Fahrzeugführerin verletzt wurde.

Die 18-jährige Deutsche befuhr die L35 von Altentreptow kommend, als zwischen der Einmündung nach Mühlenhagen und den Waldparkplätzen bei Burow ein Reh auf die Straße lief. Die 18-Jährige versuchte, dem Reh auszuweichen und fuhr dabei nach rechts gegen die Leitschutzplanke. Bei dem Zusammenstoß mit der Leitschutzplanke wurde die Fahrzeugführerin verletzt. Sie stand unter Schock und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung mit dem Rettungswagen in das Demminer Krankenhaus gebracht.

An dem Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 2.500 Euro. Das Fahrzeug war noch fahrbereit und wurde vor Ort gesichert. Das Reh ist weitergelaufen.

Aus gegebenem Anlass möchte die Polizei die Fahrzeugführer auf das richtige Verhalten bei Wild im Straßenverkehr hinweisen. Wenn Sie ein Tier auf der Straße sehen, dann halten Sie bitte das Lenkrad fest in der Hand. Bitte versuchen Sie nicht, dem Tier auszuweichen. Durch ein Ausweichmanöver könnten Sie gegen einen Baum oder die Leitschutzplanken fahren, wodurch Sie meist in noch größere Gefahr geraten und dabei selbst verletzt werden könnten. Die Polizei rät Ihnen, wenn möglich die Geschwindigkeit zu verringern, zu hupen und das Lenkrad festzuhalten.

Wildunfall mit schwerverletzter Person und hohem Sachschaden

Am Sonntag, 08.03.2020, gegen 18:15 Uhr befuhr eine 48-jährige deutsche Fahrzeugführerin eines PKW VW Polo die Verbindungsstraße zwischen Comthurey und Brückentin in Richtung Brückentin. Plötzlich wechselte Rehwild die Fahrbahn.

Die Polofahrerin wich aus und stieß mit ihrem PKW gegen einen Straßenbaum. Die verletzte Frau war zunächst im Stande ihren Kleinwagen nach dem Unfall selbstständig zu verlassen, musste jedoch im Nachgang durch einen Notarzt behandelt und im DRK Krankenhaus Neustrelitz stationär aufgenommen werden.

Am neuwertigen PKW entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 EUR. Im Einsatz befanden sich die Freiwillige Feuerwehr Wokuhl, ein Rettungswagen, ein Notarztwagen und ein Funkwagen der Polizei Neustrelitz.

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzen Person auf der L 27 bei Demmin

Am Mittwoch, 15.01.2020 gegen 14:50 Uhr kam es auf der L27 zwischen den Ortschaften Buschmühl und Demmin zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 21-jährige aus dem Raum Demmin stammende Fahrzeugführer eines PKW Audi A3 die L27 aus Buschmühl kommend in Richtung Demmin.

Am Rande eines Waldstückes kam es zu einem Wildwechsel, in Folge dessen der Fahrzeugführer dem Wild nach rechts auswich und dadurch von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug überschlug sich und kam neben der Fahrbahn auf dem Dach liegend zum Stehen. Durch die am Unfallort eintreffenden Ersthelfer konnte der 21-Jährige aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Zur medizinischen Versorgung des Verunfallten kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, was eine zeitweilige Vollsperrung der L27 zur Folge hatte. Der Verunfallte wurde durch den Unfall schwer-, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt (Kopfverletzungen). Der Sachschaden an dem PKW beziffert sich auf ca. 5000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Mehr Frische geht nicht: Landesforst M-V startet Weihnachtsbaumverkauf

Weihnachtsbäume vom Förster können ab Samstag, dem 7. Dezember 2019, in allen 29 Forstämtern der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern erworben werden.

Die Nordmann-Tanne sei der Spitzenreiter unter den Weihnachtsbäumen, sagte er weiter. Es folgten im weiten Abstand die Küstentanne, Fichte und Kiefer. Was die Form des Weihnachtsbaumes angeht, variierten die Meinungen. Sowohl der etwas lichtere als auch der dichte Weihnachtsbaum fänden ihre Liebhaber. Auch der Grünton werde ganz unterschiedlich als schön empfunden. Entscheidend sei die Größe: Am beliebtesten seien Bäume zwischen zwei und 2,5 Metern.

Im Jahr 2018 hat die Landesforst M-V rund 25.000 Weihnachtsbäume verkauft. In der Regel liegt das Alter zwischen 8 und 15 Jahren – je nach Baumart und Größe. Deutschlandweit würden jährlich rund 23 Millionen Weihnachtsbäume verkauft.

Viele Forstämter bieten Besuchern neben dem Weihnachtsbaumverkauf auch ein vorweihnachtliches Rahmenprogramm, sagte der Staatssekretär. Auf eigens organisierten Weihnachtsmärkten können Schmuckreisig, Brennholz oder kulinarische Besonderheiten erworben werden. So vermarkte die Landesforst MV Wildbret von Reh, Wildschwein, Rot- und Damwild – küchenfertig vorbereitet oder weiterveredelt.

Generell könnten verarbeitete Wildprodukte stetig in den Forstämtern Torgelow, Schildfeld, Neu Pudagla, Bad Doberan und Stavenhagen/ Ivenacker Eichen erworben werden. Ganze Wildtiere würden – solange der Vorrat reicht – in jedem Forstamt verkauft. Jedes Stück Wild werde durch den extra dafür geschulten Jäger begutachtet. Alle verarbeiteten Wildprodukte, die unter dem Siegel „Wild vom Förster“ verkauft werden, würden zuvor einer amtlichen Fleischbeschau durch die zuständige Veterinärbehörde unterzogen. Bei Schwarzwild erfolge gleichzeitig auch die sogenannte Trichinen-Untersuchung.

Weitere Informationen zu den Terminen der Weihnachtsbaumverkäufe und Weihnachtsmärkte in den Forstämtern unter: www.wald-mv.de.

Glück im Unglück bei Unfall mit tieffliegender Wildente auf der A20

Ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntag gegen 11:25 Uhr auf der A20 bei Neubrandenburg.

Ein in Bremen lebendes Ehepaar war nach einem Wochenendbesuch in ihrer alten Heimat auf dem Rückweg nach Hause. Dabei fuhren sie mit ihren beiden 2 und 4 Jahre alten Kindern auf der Bundesautobahn 20 in Richtung Lübeck. Der 32-jährige Fahrer gab später den Polizeibeamten des AVPR Altentreptow gegenüber an, er sei zu diesem Zeitpunkt mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 130 km/h unterwegs gewesen. Kurz hinter dem Parkplatz „Demminer Land“ kam plötzlich eine sehr tieffliegende Wildente dem Toyota Avensis der Familie entgegen. Zwar versuchte der Familienvater noch der Ente auszuweichen, konnte jedoch eine Kollision nicht mehr verhindern.

Die Flugente durchbohrte die Windschutzscheibe auf Höhe der 29-jährigen Beifahrerin, wobei ein Großteil des Körpers des Tieres über ihren Kopf und den der 2-jährigen Tochter im Fond hinweg bis an die Heckscheibe des Kombis geschleudert wurde. Die Familienmutter wurde durch die herumfliegenden Glassplitter leicht verletzt und stand unter Schock. Sie und die beiden Kinder wurden durch Rettungskräfte in Klinikum Greifswald verbracht, wo sie nach eingehenden ärztlichen Untersuchungen am Nachmittag wieder entlassen wurden. Am Fahrzeug entstand ein geschätzter Sachschaden von 2000 Euro.

Fahrer will Wildunfall anzeigen – Beamte stellen Atemalkohol beim Fahrer fest

Am Montag, 01.04.2019, erschien am späten Nachmittag ein 39-jähriger Fahrzeugführer im Polizeirevier Friedland, um einen Wildunfall vom Vortag zu melden. Demnach war der Fahrer am 31.03.2019 gegen 19:45 Uhr mit seinem Pkw Opel auf der K 35 in Richtung Rowa unterwegs, als er plötzlich mit einem Reh zusammenstieß. Hierbei sei ein Schaden von 1.000 EUR an dem Pkw entstanden. Das Reh flüchtete von der Unfallstelle.

Während der Unfallaufnahme am Polizeirevier in Friedland bemerkte der aufnehmende Beamte Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 0,79 Promille. Aus diesem Grund wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Fahrens unter Alkoholeinfluss eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Die Fahrzeugschlüssel wurden anschließend an seine Mitfahrerin übergeben.