Wildunfall mit einem verletzten Kradfahrer

Am Sonntagabend, 01.08.2021, gegen 22:00 Uhr ereignete sich auf der L 281 zwischen den Ortschaften Friedland und Heinrichswalde eine Verkehrsunfall.

Der 17-jährige Fahrer eines Leichtkraftrades vom Typ Honda befuhr die L 281 in Richtung Heinrichswalde. Plötzlich wechselte ein Reh die Straßenseite. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Krad und dem Reh, in dessen Folge der Kradfahrer stürzte. Dabei zog er sich Verletzungen zu, die im Klinikum Neubrandenburg ambulant behandelt werden mussten.

Es entstand Sachschaden von ca. 2000,- Euro. Das Reh flüchtete vom Unfallort und verschwand in der Dunkelheit.

MV ist wild auf Wild

Im Jagdjahr 2020/21 ist Wildfleisch aus Mecklenburg-Vorpommern im Wert von 8,35 Mio. Euro verkauft worden. Dafür wurden rund 5.600 Tonnen Fleisch der Schalenwildarten Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild umgeschlagen. Wildfleisch ist ein hochwertiges und gesundes Nahrungsmittel direkt aus der Natur. Diese Erkenntnis setzt sich mehr und mehr bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern durch. Traditionell kommt Wild bei den Familien in den Wintermonaten an Feiertagen auf den Tisch. Dabei kann man Wildbret das ganze Jahr über genießen – besonders natürlich auch während der Grillsaison.

Im Mittel der vergangenen 5 Jagdjahre wurden in M-V ca. 159.363 Stück Schalenwild (Reh-, Rot-, Dam-, Schwarz- und Muffelwild) erlegt. Die größte Strecke wird beim Schwarzwild erzielt. So vielen im Jagdjahr 2020/21 mehr als 4.000 Tonnen Wildbret von dieser Tierart an. Mit Mitteln aus der Jagdabgabe wurde das Projekt „Verbesserung der Wildvermarktung für die Landesjägerschaft gemeinsam mit der Landesforstanstalt“ des Landesjagdverbandes unterstützt. Für das erste Projektjahr 2021 wurden 80.000 Euro bewilligt. Geplant ist eine Laufzeit von zunächst drei Jahren. Mit dem Projekt soll der Begriff „Wild aus Mecklenburg-Vorpommern“ zu einer Marke weiterentwickelt werden.

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, den Verbraucherinnen und Verbrauchern für die Bereiche des Handels und der Gastronomie die Vorzüge des Produktes „Wild“ aus einheimischen Wäldern und hiesiger Jagd näher zu bringen. Die Wildvermarktung soll verbessert werden. Kommunikations- und Vertriebsstrukturen sollen ausgebaut und Synergien genutzt werden.

51-jähriger Mann bei Wildunfall auf der B 96 verletzt

Nach einer Kollision eines PKW Audi auf der B 96 Höhe Blumenholz  am Freitagabend, 18.06.2021, um 20:40 Uhr mit einem Damhirsch wurde der 51-jährige Fahrer verletzt.

Der Mann wurde durch Sanitäter der Feuerwehr ambulant versorgt. Das schwer verletzte Tier musste durch Beamte des PHR Neustrelitz durch einen Schuss aus der Dienstwaffe erlöst werden.

Bei der Kollision wurde der beteiligte PKW so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der Gesamtschaden beträgt ca. 10.000 EUR.

Osterhasen fühlen sich wohl in MV

Die Hasen haben zum Osterfest wieder Hochkonjunktur. Die Experten rechnen mit etwa 140.000 Hasen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Zahlen haben sich laut Experten deutlich erhöht, jedoch hat Meister Lampe auch noch viel Platz im Land.
Mit rund 7 Hasen je 100 Hektar der Lepus europaeus, wie der Feldhase wissenschaftlich genannt wird, lebt er in Mecklenburg-Vorpommern im Bundesvergleich recht einsam in Feld und Flur. Auch wenn im Vergleich zum Vorjahr der Hasenbestand um rund 12 % zugenommen hat. Im Schnitt tummeln sich in Deutschland 12 Hasen auf 100 Hektar. Die meisten leben im Nordwestdeutschen Tiefland; dort wurden 17 Hasen pro 100 Hektar erfasst. Bereits seit 1991 steht der Hase deshalb im Nordosten auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Seit einigen Jahren werden im Frühjahr und im Herbst auf Initiative des Deutschen Jagdverbandes auch in Mecklenburg-Vorpommern die Hasen gezählt. In ausgewählten Referenzrevieren werden die Zahlen Jahren freiwillig erfasst. Mit der so genannten Schweinwerfer-Taxation – dabei werden nachts Wiesen und Felder mit Scheinwerfern abgeleuchtet und die Hasen durch die das Licht reflektierenden Augen gezählt – wird die Besatzdichte ermittelt.

Der Hasenbestand in Mecklenburg-Vorpommern ist aufgrund des milden Winters 2019/2020 sowie des folgenden trocken-warmen Frühjahrs 2020 erfreulicherweise angewachsen. Günstige Witterung allein reicht jedoch nicht. Wissenschaftler haben heraus­gefunden, dass große zusammenhängende Felder negativ auf die Bestandsentwicklung wirken. Es fehlen die krautreichen Feldränder. Besonders Maisfelder meidet der Feldhase. Den Hasen in Mecklenburg-Vorpommern fehlt es vor allem an Hecken und kleineren Feldgehölzen, die den Tieren Deckung, Nahrung und Lebensraum bieten. Der Wald ist ein wichtiger Rückzugsraum für den Hasen. Ausflugstipps für einen Osterspaziergang haben auch die 29 Forstämter und 191 Reviere der Landesforst­verwaltung im Land.

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Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall auf der L25 bei Neustrelitz

Am Sonnabend, 21.11.2020, gegen 17:00 Uhr kam es auf der L25 bei Neustrelitz zu einem Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten.

Der 17-jährige deutsche Fahrzeugführer und seine 16-jährige deutsche Soziusfahrerin befuhren mit einem Kleinkraftrad Yamaha die L25 aus Richtung Userin kommend in Richtung Neustrelitz. In einer Rechtskurve kam er dabei auf Grund von Wildwechsel nach links von der Fahrbahn ab und stürzte mit dem Fahrzeug in den Straßengraben.

Dabei zogen sich der Fahrzeugführer und seine Soziusfahrerin so schwer Verletzungen zu, dass sie mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten. Dort wurden sie stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.100,- EUR.

Vier Verletzte nach Auffahrunfall auf der B 192 bei Penzlin

Am Dienstagabend, 22.09.2020, gegen 20:30 Uhr ereignete sich auf der B 192, Umgehungsstraße Penzlin, ein Verkehrsunfall zwischen drei PKW.

Diese drei Fahrzeuge befuhren die B 192 aus Richtung Neubrandenburg kommend in Richtung Waren. Auf dieser Strecke ereignete sich zuvor ein Wildunfall. Zur Absicherung der Unfallstelle platzierte der am Wildunfall beteiligte Fahrzeugführer ein Warndreieck in einem angemessenen Abstand zu seinem verunfallten Fahrzeug.

Der erste der drei o. g. Fahrzeugführer hielt aufgrund von Gegenverkehr verkehrsbedingt auf Höhe des Warndreiecks an. Im Anschluss kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den drei Fahrzeugen. Die genauen Umstände hierzu konnten während der Unfallaufnahme nicht ermittelt werden.

Die drei Fahrzeugführer sowie ein Insasse des zweiten Fahrzeuges wurden leichtverletzt. Die 48-jährige deutsche Fahrzeugführerin des letzten PKW wurde mittels Rettungswagen ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht, während die drei weiteren Verletzten vor Ort durch die Rettungskräfte behandelt werden konnten.

Im Einsatz waren drei Rettungs- und ein Notarztwagen, drei Fahrzeuge der freiwilligen Feuerwehr Penzlin und zur Beseitigung der ausgelaufenen Betriebsstoffe, die Spezialfirma Hoffmann & Berger. Zwei beteiligte Fahrzeuge waren aufgrund der Unfallschäden nicht mehr fahrbereit und wurden in Zuständigkeit der Fahrzeughalter abgeschleppt.

Der Gesamtschaden beträgt ca.10.000 EUR. Die B 192 war während der Unfallaufnahme für ca. 1 Stunde und 40min voll gesperrt. Die Verkehrsumleitung erfolgte durch die Ortschaft Penzlin.

Fahrzeugführer weicht Wild aus – Fahrzeug überschlägt sich

Am Montagmorgen, 21.09.2020, gegen 05:30 Uhr ist bei Rosenow zu einem Verkehrsunfall gekommen, in deren Folge der alleinbeteiligte Fahrzeugführer schwerverletzt wurde. Der 41-jährige deutsche Fahrzeugführer befuhr die K68 (Tarnower Straße) in Richtung der B104. Nach Angaben des 41-Jährigen lief kurz vor der Auffahrt auf die B104 ein Wild auf die Fahrbahn.

Der Fahrzeugführer wollte dem Wild ausweichen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Danach lenkte der 41-Jährige wieder zurück auf die Straße und weiter nach links in den Straßengraben. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Transporter überschlug sich in der Folge und kam auf dem Dach zum Liegen.

Der 41-Jährige wurde leichtverletzt und musste mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt. Der Transporter ist Totalschaden und musste geborgen werden.

Aus gegebenem Anlass möchte die Polizei die Fahrzeugführer auf das richtige Verhalten bei Wild im Straßenverkehr hinweisen. Wenn Sie ein Tier auf der Straße sehen, dann halten Sie bitte das Lenkrad fest in der Hand. Bitte versuchen Sie nicht, dem Tier auszuweichen. Durch ein Ausweichmanöver könnten Sie gegen einen Baum, die Leitschutzplanken oder in den Straßengraben fahren, wodurch Sie meist in noch größere Gefahr geraten und dabei selbst verletzt werden könnten. Wir raten Ihnen, wenn möglich, die Geschwindigkeit zu verringern, zu hupen und das Lenkrad festzuhalten.