28-jähriger Tatverdächtiger bedroht Passanten am Brodaer Strand

Am Dienstag, 02.06.2020, kam es gegen 17:00 Uhr zu einem Polizeieinsatz am Brodaer Strand in Neubrandenburg. Zuvor hatten mehrere Hinweisgeber über den Notruf der Polizei mitgeteilt, dass sich dort eine männliche, offenbar stark alkoholisierte Person aufhält und Passanten in aggressiver Weise belästigt und bedroht.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten den Mann aufgrund von Zeugenhinweisen vor Ort schnell ausfindig machen und dessen Identität feststellen. Hierbei handelte es sich einen 28-jährigen eritreischen Staatsbürger, der der Polizei bereits mehrfach aufgrund von Diebstahlsdelikten bekannt ist.

Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte der Beschuldigte zuvor mehrere Passanten belästigt und verbal bedroht. Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der Beschuldigte unkooperativ und aggressiv. Während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort versuchte der Beschuldigte nach der im Holster gesicherten Dienstwaffe eines Beamten zu greifen. Diese Handlung konnte durch die Beamten abgewehrt und unterbunden werden. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in Gewahrsam genommen und dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Beschuldigten einen Wert von 1,84 Promille. Zur Verhinderung weiterer Straftaten verblieb der Beschuldigte bis zum 03.06.2020 auf Anordnung des Amtsgerichtes Neubrandenburg im Gewahrsam der Polizei.

Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wegen Bedrohung und aufgrund des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Am Mittwochvormittag (03.06.2020) wurde der Beschuldigte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Beschuldigtenvernehmung entlassen. Alle Zeugen und die Hinweisgeber haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person

Am Montag, 25.05.2020, gegen 16:15 Uhr fuhr eine 54-jährige Neubrandenburgerin mit ihrem Dacia Sandero auf der Neuendorfer Straße in Neubrandenburg (B 192) stadteinwärts. Unmittelbar hinter der Einfahrt zum Verdiring kam sie aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dem Spurenaufkommen nach, sowie den Angaben mehrere Zeugen zufolge, fuhr sie ungebremst in den dortigen Straßengraben. In der weiteren Folge überschlug sich der Pkw und kam nach etwa 60 m auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Die verletze Fahrerin konnte von Ersthelfern bis zum Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Fahrerin selbst konnte zu diesem Zeitpunkt keine Angaben zum Unfallhergang machen. Sie wurde vor Ort von einem Notarzt medizinisch versorgt und anschließend stationär im Klinikum Neubrandenburg aufgenommen.

Nebst Polizei und Rettungskräften waren auch 6 Kameraden der FFW NB im Einsatz. Am PKW Dacia entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 4.400 Euro geschätzt.

Ladendieb mit einer größeren Menge an Diebesgut festgestellt

Am Sonnabend, 16.05.2020, gegen 16:50 Uhr meldete der Ladendetektiv des Einkaufsmarktes „Kaufland“ in Neubrandenburg im Torfsteg, dass er eine männliche Person beim Diebstahl von vier Packungen Haarfärbemittel beobachtet hat. Die Person hat den Einkaufsmarkt bereits verlassen und soll sich jetzt in der nahegelegenen Tierfutterhandlung „Futterhaus“ befinden.

Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg bestätigte sich der Sachverhalt. Der Tatverdächtige konnte im Futterhaus festgestellt werden. Als dieser die Polizeibeamten sah, versuchte er sich im Futterhaus zu verbergen. Dort konnte er aber durch die Beamten festgestellt werden. Die Identitätsfeststellung ergab, dass es sich beim dem Tatverdächtigen um einen 44-jährigen polnischen Staatsbürger handelt, der bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist. Bei der Durchsuchung seiner Person konnte das Diebesgut nicht aufgefunden werden. Der Ladendetektiv gab aber an, dass er vor dem Betreten des Futterhauses einen nahgelegenen Parkplatz aufgesucht hatte. Bei der Überprüfung des Parkplatzes wurde ein PKW VW Tiguan mit polnischen Kennzeichen festgestellt. Für diesen führte der Tatverdächtige die passenden Fahrzeugschlüssel bei sich.

Das Fahrzeug wurde durch die eingesetzten Beamten durchsucht. Hierbei fanden sie nicht nur das Diebesgut aus dem Einkaufmarkt, sondern weitere originalverpackte Waren, wie Werkzeuge, Spielsachen, Bekleidung, Lebensmittel und alkoholische Getränke aus diversen anderen Geschäften. Eigentumsnachweise für die Waren konnten keine vorgelegt werden. Der Wert der aufgefundenen Waren beläuft sich auf ca. 4.500 EUR.

Der Tatverdächtige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg entlassen. Der Kriminaldauerdienst hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Einbrüche in Firmen im Neubrandenburger Stadtgebiet

In der vergangenen Nacht vom 13.05.2020 zum 14.05.2020 ist es im Stadtgebiet von Neubrandenburg zu zwei vollendeten und zwei versuchten Einbrüchen gekommen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand sind bislang unbekannte Täter in der Kruseshofer Straße durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster in die Büroräume einer Baufirma eingedrungen. Die Täter haben anschließend drei Büros durchsucht und ca. 150,- EUR Bargeld entwendet.

Einen weiteren Einbruch mussten die Beamten in einem Frisörgeschäft in der Jahnstraße aufnehmen. Auch hier verschafften sich die Täter über ein gewaltsam geöffnetes Fenster Zugang in das Gebäude und durchsuchten anschließend das Mobiliar. Es entstand Sachschaden in Höhe von 100,-EUR. Zum Stehlgut können noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.

An der Neubrandenburger Hochschule in der Brodaer Straße versuchten unbekannte Täter ein Fenster der Cafeteria zu öffnen, was ihnen aber misslang. Bei dem Einbruchsversuch entstand ein Sachschaden von ca. 700,- EUR.

Des Weiteren haben Unbekannte in der Johannesstraße versucht ein Fenster zu einem dortigen Baumarkt aufzubrechen. Es blieb beim Versuch und die Täter gelangten nicht in das Gebäude. Der Sachschaden in diesem Fall beträgt ca. 600,- EUR.

Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg im Einsatz. Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer in der vergangenen Nacht in der Nähe der Tatorte verdächtige Personen bemerkt hat, wird gebeten sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.

Polizeieinsatz in Broda

Am Freitag, 20.03.2020, gegen 12:40 Uhr teilte eine Zeugin der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass ein 34-jähriger deutscher Bekannter von ihr mehrfach Suizidabsichten geäußert hat. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg kurze Zeit später an der Wohnanschrift des 34-Jährigen eintrafen, hatte dieser sich in seiner Wohnung des Mehrfamilienhauses in dem Wohngebiet Broda eingeschlossen und verbarrikadiert. Da zu diesem Zeitpunkt von einer akuten Gefährdung des 34-Jährigen auszugehen war, wurde die Feuerwehr zur Türöffnung angefordert, was aber nicht gelungen ist.

Die Beamten haben Benzingeruch wahrgenommen. Auf Grund der bestehenden Explosionsgefahr haben die Beamten die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses evakuiert. In der Zwischenzeit ist es den Beamten gelungen, mit dem 34-Jährigen ins Gespräch zu kommen. Kurze Zeit später konnten sich Beamte über die Terrassentür Zutritt zur Wohnung verschaffen. Die Beamten haben den 34-Jährigen leblos aufgefunden. Sofort kamen Rettungskräfte zum Einsatz, denen die Reanimierung des 34-Jährigen gelungen ist. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

In der Wohnung des 34-Jährigen haben die Beamten sechs Molotowcocktails sowie diverse Hieb- und Stichwaffen aufgefunden. Die Sachen wurden sichergestellt. Die Wohnung wurde wieder ordnungsgemäß verschlossen. Im Anschluss konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück. Es wurde kein Bewohner verletzt.

Im Einsatz waren 12 Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres und Kriminalkommissariats Neubrandenburg.

Georgische Tatverdächtige bei drei Ladendiebstählen gestellt

Am 06.03.2020 ist es im Stadtgebiet Neubrandenburg zu drei Ladendiebstählen gekommen, bei welchen georgische Tatverdächtige gestellt wurden.

Am 06.03.2020 gegen 13:45 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg aufgrund eines Ladendiebstahls in einen Einkaufsmarkt im Juri-Gagarin-Ring gerufen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen gelang es einem aufmerksamen Ladendetektiv drei Tatverdächtige in dem Markt beim Diebstahl mehrerer Schachteln Zigaretten zu stellen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei georgische Männer im Alter von 44, 43 und 27 Jahren. Insgesamt hatten die Tatverdächtigen 26 Schachteln Zigaretten im Wert von 218 EUR entwendet. Die Tatverdächtigen wurden anschließend in Gewahrsam genommen und dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg zugeführt.

Nach der Beschuldigtenvernehmung wurden die drei Männer auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Gegen 18:00 Uhr wurden die Beamten wieder in den Einkaufsmarkt im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg gerufen, da es dort erneut zu einem Ladendiebstahl gekommen war. Der Ladendetektiv hatte kurz zuvor zwei männliche Personen beim Diebstahl von alkoholischen Getränken beobachtet. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Beamten konnte der Ladendetektiv einen Tatverdächtigen stellen und festhalten. Der zweite Tatverdächtige konnte durch die eintreffenden Beamten beim Verlassen des Marktes gehindert und gestellt werden. Bei einer Durchsuchung der beiden georgischen Tatverdächtigen (39 und 40 Jahre) wurden insgesamt 12 Flaschen hochwertiger Wodka im Gesamtwert von 445 EUR aufgefunden.

Während der Anzeigenaufnahme wurde bekannt, dass die beiden Tatverdächtigen gegen 17:10 Uhr in einem Einkaufsmarkt im Torfsteg acht Flaschen Wodka im Wert von 280 EUR entwendet haben. Dort gelang den Männern allerdings die Flucht. Aufgrund der vorhandenen Videoaufzeichnungen konnte den beiden Tatverdächtigen aber der Diebstahl zugeordnet werden. Beide wurden anschließend in Gewahrsam genommen und dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg zugeführt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurden die Männer nach ihrer Beschuldigtenvernehmung aus dem Gewahrsam entlassen.

Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgrund des Verdachtes des bandenmäßigen Diebstahls aufgenommen und dauern an.

Einbruch in Firmentransporter in Weitin

In der Zeit vom 17.02.2020, 19:10 Uhr bis 18.02.2020, 06:15 Uhr kam es in der Dorfstraße im Neubrandenburger Ortsteil Weitin zu einem Einbruch in einen Firmentransporter.

Nach bisherigem Ermittlungsstand haben bislang unbekannte Täter den abgestellten Transporter der Marke Renault Master gewaltsam geöffnet und daraus diverse Elektrowerkzeuge entwendet. Der Gesamtschaden beträgt ca. 8.500 EUR.

Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg im Einsatz. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wurden aufgenommen. Zeugenhinweise werden bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de entgegengenommen.