Jugendliche verstoßen gegen die Corona-Landesverordnung

Am 31.03.2021 gegen 20:55 Uhr beschwerten sich über den Notruf der Polizei mehrere Bürger der Stadt Neubrandenburg über Unzulässigen Lärm vom Gelände des „Strandbades Broda“ in Neubrandenburg in der Seestraße.

Ein Funkstreifenwagen des Polizeirevieres wurde zum Einsatzort geschickt. Dieser stellte fest, dass sich ca. 150 Jugendliche vor Ort befanden und laute Musik abgespielt wurde. Hierauf wurden sofort 11 Funkstreifenwagen aus den umliegenden Revieren des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und eine Gruppe der Landesbereitschaftspolizei zum Einsatz gebracht. Diese begaben sich gemeinschaftlich zum Einsatzort. Dabei kamen insgesamt 32 Polizeibeamte zum Einsatz.

Vor Ort konnten von den 150 Jugendlichen 51 namentlich bekannt gemacht werden. Gegen alle festgestellten Jugendlichen wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung und wegen illegaler Abfallbeseitigung erstattet, da im Strandbad erhebliche Verschmutzungen festgestellt wurden. Bei einem 18-jährigen deutschen Jugendlichen wurde außerdem noch Betäubungsmittel festgestellt. Gegen diesen wurde Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. Bei einem 16-jährigen deutschen Jugendlichen wurde die Musikanlage festgestellt, mit der der unzulässige Lärm verursacht wurde. Die Musikanlage wurden sichergestellt und gegen den Jugendlichen wurde noch Anzeige wegen Unzulässigen Lärm erstattet.

Aufbrüche von Fahrzeugen in Neubrandenburg

In den letzten Tagen wurden im Stadtgebiet von Neubrandenburg zwei Firmentransporter und ein PKW aufgebrochen.
Bislang unbekannte Täter haben in den genannten drei Fällen die Fahrzeuge gewaltsam geöffnet, um sich so Zutritt zu den Innenräumen zu verschaffen und diese zu durchsuchen.

In der Kleiststraße in Neubrandenburg kam es in der Nacht vom 25.03.2021 zum 26.03.2021 zum Aufbruch eines Transporters und eines PKW. Aus dem Transporter der Marke Renault wurden zahlreiche Werkzeuge einer Handwerksfirma entwendet, sodass ein Gesamtschaden von ca. 4500 EUR entstanden ist. Aus dem angegriffenen PKW wurde ein Koffer mit Utensilien des medizinischen Bedarfs entwendet. Der Schaden wird derzeit mit 1200 EUR beziffert.

In der Folgenacht vom 26.03.2021 zum 27.03.2021 wurde in der Marmorstraße in Neubrandenburg Fritscheshof ein weiterer Firmentransporter der Marke VW auf einem umfriedeten Betriebsgelände angegriffen. In diesem Fall wurde nichts entwendet, da sich keine Werkzeuge im Fahrzeug befanden. Der entstandene Schaden beträgt dennoch 1000 EUR.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen der Einbruchsdiebstähle aufgenommen. Ein Zusammenhang der Straftaten aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe prüft die Kripo im Rahmen der Ermittlungen. Es werden Zeugen gesucht. Wer an den Tatörtlichkeiten auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen hat oder andere sachdienliche Hinweise zu den Aufbrüchen der Fahrzeuge geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Diebstahl einer KTM in Neubrandenburg – Zeugen gesucht

Am 26.03.2021 entwendeten unbekannte Täter in der Zeit von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr ein in der Neubrandenburger Bernhardstraße abgestelltes Kraftrad KTM 690 LC4. An dem schwarz-weiß lackierten Motorrad war zum Zeitpunkt des Diebstahls das amtliche Kennzeichen NZ-A 53 angebracht. Der Wert der KTM beträgt etwa 3.500 Euro.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zum Diebstahl übernommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen oder aber zum Verbleib des entwendeten Kraftrades geben können, wenden sich bitte an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg (Tel.: 0395 5582 5224), an die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Alkoholisierte Fahrradfahrerin

Am 14.03.2021 gegen 01:00 Uhr stellte eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg in der Johannesstraße in Neubrandenburg eine Radfahrerin fest.

Auf Grund der unsicheren Fahrweise entschlossen sich die Beamten die Radfahrerin einer Kontrolle zu unterziehen. Hierbei stellten sie bei der 38-jährigen deutschen Radfahrerin Alkoholgeruch in ihrer Atemluft fest.

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,62 Promille. Gegen die Radfahrerin wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet.

Zwei Polizeieinsätze wegen Körperverletzungsdelikten in den Abendstunden

In den frühen Abendstunden des 08.03.2021 ereigneten sich im Stadtgebiet von Neubrandenburg zwei Körperverletzungsdelikte. Die verantwortlichen Tatverdächtigen wurden durch Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und dank des couragierten Einsatzes von Zeugen namhaft gemacht.

In einem Fall kam es in einem Neubrandenburger Einkaufszentrum in der Südstadt gegen 17:30 Uhr des 08.03.2021 zu einer Auseinandersetzung, bei welcher unter anderem ein einschreitender Zeuge leicht verletzt wurde. Nach bisherigem Ermittlungstand wurde eine Jugendliche nach einem Streitgespräch vor dem Einkaufszentrum von ihrem Ex-Partner verfolgt. Sie flüchtete daraufhin hilfesuchend in ein naheliegendes Geschäft. Im Eingangsbereich des Marktes stürzte die Jugendliche. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes kam daraufhin der Jugendlichen zur Hilfe und wurde dabei selbst von dem Verfolger überwältigt. Dieser griff in der weiteren Folge die Jugendliche tätlich an und verletzte sie leicht in Gesichts- und Bauchgegend. Bis zum Eintreffen der Beamten gelang es zwei Kunden des Marktes, den Beschuldigten festzuhalten. Während dessen kam es seitens des Beschuldigten weiterhin zu bedrohenden Worten in Richtung der Ex-Freundin.

Der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zog sich eine leicht Knie- und Fingerverletzung zu. Die 14-jährige Geschädigte wurde im Anschluss an ihre Eltern übergeben. Eine sofortige medizinische Behandlung war zunächst nicht notwendig.

Gegen den 17-jährigen Beschuldigten ermittelt nun das Kriminalkommissariat Neubrandenburg wegen der Bedrohung und der Körperverletzungen zum Nachteil der Jugendlichen und des einschreitenden Zeugen. Vom Geschäftsführer des betroffenen Marktes erhielt der Beschuldigte zudem ein Hausverbot.
Ein weiteres Körperverletzungsdelikt ereignete sich gegen 18:30 Uhr des 08.03.2021 in der Südbahnstraße in Neubrandenburg zum Nachteil von zwei Jugendlichen.

Ein 13-jähriges beteiligtes Mädchen verständigte den Notruf der Polizei, da eine männliche Person zwei ihrer jugendlichen Begleiter (beide 15 Jahre alt) von einer Bank schubste und in der weiteren Folge versuchte, diese zu schlagen. Die Jugendlichen konnten sich selbstständig aus der Gefahr retten und blieben unverletzt. Als der unbekannte Tatverdächtige sich anschließend von der Personengruppe entfernte, belästigte er weitere Passanten auf verbale Weise. Den eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelang es dank einer guten Personenbeschreibung umgehend, den Tatverdächtigen im Nahbereich zu stellen. Dieser verhielt sich während der polizeilichen Maßnahmen weiterhin unkooperativ und aggressiv. Als die Beamten den Beschuldigten in das Polizeihauptrevier verbringen wollten, leistete er zudem aktiven Widerstand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim Beschuldigten ergab einen Wert von 1,75 Promille. Der Abend endete für den 31-Jährigen im polizeilichen Gewahrsam.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen versuchter Körperverletzung zum Nachteil der Jugendlichen und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Alle in der Pressemitteilung genannten Personen besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Angetrunkene Person zielt mit Langwaffe aus dem Fenster

Am Sonntag, 21.02.2021, gegen 01:50 Uhr haben die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg von den Kollegen der Bundespolizei die Information erhalten, dass eine Person aus einer Wohnung in der Robert-Blum-Straße heraus mit einer Waffe gezielt hat.

Demnach waren die Bundespolizisten in einem zivilen Fahrzeug auf Streifenfahrt, als sie eine Langwaffe aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses festgestellt haben. Die Bundespolizisten stoppten ihr Fahrzeug, um ihr zuvor Beobachtetes genau betrachten zu können. Dabei konnten sie deutlich erkennen, wie zwei Personen am Fenster stehen und eine schwarze Langwaffe mit einem Zielfernrohr aus dem Fenster gehalten und auf die andere Straßenseite gezielt haben. Als die Bundespolizisten ihr Fahrzeug stoppten, war eine weibliche Person am Fenster. Die Beamten fragten die Dame nach der Waffe. In der Folge legte sie die Waffe beiseite und schloss das Fenster sowie die Jalousien. Die Beamten konnten kurze Zeit später beobachten, wie mehrere Personen aus der betroffenen Wohnung in den Kellerbereich gingen. Als sie an der Wohnungstür klingelten, befanden sich noch der Wohnungsmieter sowie zwei weitere Personen in der Wohnung. Auf Nachfrage gaben die Personen an, nichts von einer Waffe und weiteren Personen zu wissen.

Als die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg vor Ort eintrafen, hielten sie erneut Rücksprache mit den Personen in der Wohnung. Die Personen waren augenscheinlich alkoholisiert. Da auf Grund der Schilderungen der Beamten der Bundespolizei eine Gefahr für Leib und Leben bestand (wenn angetrunkene Personen mit Waffen hantieren), haben die Beamten die Wohnung durchsucht. In dem Waffenschrank des Mittvierzigers, der bekennender Jäger ist, befanden sich zwei Gewehre, darunter auch die von den Bundespolizisten beschriebene schwarze Langwaffe mit Zielfernrohr. Der Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen zeigte ein Wert von 1,52 Promille an.

Die Beamten haben beide Waffen zur Gefahrenabwehr sichergestellt, da eine Wiederholungshandlung im angetrunkenen Zustand nicht auszuschließen war.

Beim Aufsuchen des Kellerbereiches stellten die Polizeibeamten vier weitere erwachsene Personen fest. Darunter befand sich auch die 29-jährige Dame, die die Bundespolizeibeamten zuvor mit der Waffe am Fenster beobachten konnten.

Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den Mittvierziger und die 29-Jährige wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zudem müssen sich die Personen in der Wohnung und im Kellerbereich wegen des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung verantworten.

Öffentlichkeitsfahndung nach zwei hochwertigen Fahrzeugen der Marke Audi

In der Nacht vom 07.02.2021 zum 08.02.2021 wurden in Neubrandenburg zwei hochwertige Fahrzeuge der Marke Audi entwendet. Die Diebstähle wurden heute früh bemerkt und die Polizei daraufhin verständigt, bisherige Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde in der zurückliegenden Nacht in der Zeit von 01:00 Uhr bis 05:45 Uhr ein blauer Audi Q5 von einer Carportstellfläche eines Privatgrundstückes in der Carl-von-Linne-Str. in Broda entwendet. Das Kennzeichen des Q5 des Baujahres 2018 lautet NB-MJ 68. Der Schaden wird auf ca. 65.000 Euro geschätzt.

Darüber hinaus entwendeten bislang unbekannte Täter in der Zeit vom 07.02.2021, 20:00 Uhr bis 08.02.2021, 07:30 Uhr einen grauen Audi A4 im Caspar-D.-Friedrich-Ring im Ortsteil Weitin. Das Kennzeichen dieses PKW lautet OG-GC 444, der Schaden beläuft sich auf 50.000 EUR.

Die Ermittlungen wegen der Fahrzeugdiebstähle werden in der Kriminalpolizeipolizeiinspektion Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die in der vergangenen Nacht auffällige Personen- und Fahrzeugbewegungen in Weitin oder Broda wahrgenommen haben, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 2224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.