Internationaler Welttheatertag am 27. März 2021

An diesem Samstag ist der Welttag des Theaters, der seit seiner Gründung 1961 in über 80 Ländern zelebriert wird. Er ging aus der Initiative des finnischen International Theatre Institute (ITI) hervor.

Zum Welttheatertag gehören Sonderveranstaltungen und öffentliche Aktionen, die in diesem Jahr online stattfinden müssen. Alle Videos werden während des gesamten Tages am 27. März gestreamt und können auf den Websites des ITI Worldwide und des World Theater Day aufgerufen werden.
Auf diesen Plattformen finden Sie auch den Beitrag der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz. Aber selbstverständlich ist das Publikum eingeladen, dierekt die Theater-Homepage zu besuchen. Auf www.tog.de werden am 27. und 28. März zwei Beiträge kostenfrei abrufbar sein.

Der Besucher findet einen musikalischen Gruß der Neubrandenburger Philharmonie. Die Violinistin Renate Frenzel spielt „Fantasie Nr. 10 D-Dur für Violine“ von Georg Philipp Telemann (1681-1767).

Und außerdem kann man den Monolog „Ismene, Schwester von“ von Lot Vekemans sehen. Angelika Hofstetter spielt die unbekannte Tochter von König Ödipus und Schwester von Antigone. Dreitausend Jahre hat Ismene geschwiegen. Zerrissen zwischen Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und der Sehnsucht nach einem ganz „normalen Leben“ rechnet sie mit sich und ihrer berühmten Familie ab. Hinter ihrem Gespräch mit uns Nachgeborenen steht außerdem die Frage, wann die Kette der blutigen Kriege endlich unterbrochen wird.

Damit möchte die TOG den diesjährigen Welttheatertag nutzen, um in diesen für alle so schwierigen Zeiten auf eine bessere Zukunft zu hoffen – es lebe das Theater!

Zum Abschluss die offizielle Botschaft des Welttheatertages 2021 von Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin und Oscar-Preisträgerin Helen Mirren: „Dies ist eine sehr schwere Zeit für die darstellenden Künste, für viele Künstler:innen, Techniker:innen und Handwerker:innen in einem ohnehin von Unsicherheit geprägten Beruf. Vielleicht aber hat diese stets präsente Unsicherheit sie fähiger gemacht, diese Pandemie mit Witz und Mut zu überstehen. Schon jetzt drückt sich ihre Fantasie unter diesen neuen Umständen in einfallsreichen, unterhaltsamen und bewegenden Formen der Kommunikation aus – größtenteils dank des Internet. Menschen haben einander Geschichten erzählt, seit sie auf diesem Planeten sind. Und solange wir hier leben, wird es die wunderbare Kultur des Theaters geben. Der Schaffensdrang von Schriftstellern*innen, Designer*innen, Tänzer*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen und Regisseur*innen wird niemals erstickt werden und in sehr naher Zukunft mit neuer Energie und einem neuen Verständnis für die Welt, die wir alle teilen, wieder aufblühen. Ich kann es kaum erwarten!“