Kräutergarten wird zum fairen Cafè

Weltladen und Burg Stargard Initiative schenken Kaffee ein

„Fair statt mehr“ – so lautet das Motto der aktuellen Fairen Woche. Sich auf den Genuss des Kaffees zu besinnen und ihn fair einzukaufen, das ist Anliegen einer Veranstaltung am Freitagnachmittag, 18. September, im Kräutergarten auf Burg Stargard.

Wie kam der Kaffee in die Welt? Und wie wird dieses Genußmittel heute produziert? Die Burg Stargard Initiative und der Neubrandenburger Weltladen-Verein laden von 16 bis 18 Uhr ein, Geschichten rund um den Kaffee zu lauschen. Es geht um Kaffee-Zeremonien in Äthopien, Georgien und Vietnam.

Zu kosten gibt es unter anderem „Angelique’s Finest“ aus Ruanda. Die Frauen in Afrika pflanzen und pflegen die Kaffeesträucher, pflücken die Bohnen, verarbeiten, rösten und verpacken diese. Und sie haben das Design der Verpackung selbst entwickelt. So wird die lokale Wirtschaft in Ruanda nachhaltig gestärkt.

Mit „Angelique’s Finest“ stärkt das Unternehmen die finanzielle Unabhängigkeit der ruandischen Kaffeebäuerinnen. Die Veranstalter bitten darum, eine eigene kleine Tasse fürs Kosten mitzubringen.

Faire Überraschung für Schulanfänger – Keine Sommerpause im Weltladen

Dank des ehrenamtlichen Engagements der Vereinsmitglieder wird der Neubrandenburger Weltladen ohne Sommerpause geöffnet sein.

Die gewohnten Öffnungszeiten (dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr sowie mittwochs und samstags von 10 bis 12 Uhr) sind trotz Urlaubszeit abgesichert. Die erste Sommerferienwoche wurde genutzt, um Überraschungstüten für Schulanfänger zu packen.

Stifte, Süßigkeiten und kleines Spielzeug aus dem fairen Angebot wanderten in die selbst angefertigten upcycling-Tüten. Diese entstehen aus alten Kalendern, die Kunden in den Laden bringen. Bunt mögen es die kleinen Schulanfänger und so sollen sie auch überrascht werden.

Veranstaltung zum Tag des fairen Handels

Am 9. Mai ist Tag des Fairen Handels. Der Neubrandenburger Weltladen lädt darum am Samstag von 13 bis 16 Uhr ein. Unter freiem Himmel soll es Gespräche geben: über die aktuelle Situation der Produzenten und Solidarität, über faire Arbeitsbedingungen und das Lieferkettengesetz. Der Weltladen befindet sich an der Johanniskirche, Aufsteller weisen den Weg. Für den nötigen Abstand und Schutz ist gesorgt.

Die aktuelle Situation zeigt deutlich, warum Menschenrechte entlang globaler Lieferketten stärker in den Fokus gerückt werden sollten. Die wirtschaftliche Krise aufgrund von Corona hat dramatische Auswirkungen auf Menschen am Anfang vieler Lieferketten. Gerade hier sind die Produzenten aufgrund fehlender Absicherung besonders gefährdet. Ziel der deutschlandweiten Weltladenbewegung ist es, dass durch die Bundesregierung noch in der laufenden Legislaturperiode ein entsprechendes Gesetz verabschiedet wird.

Seit 50 Jahren lebt der faire Handel in den Weltläden vor, was er von der Regierung fordert: faire Handelspraktiken und faire Bezahlung, Geschlechtergerechtigkeit, gute Arbeitsbedingungen. Es ist an der Zeit, ein Lieferkettengesetz für alle gesetzlich festzuschreiben. Das Forum fairer Handel und der Weltladendachverband versuchen seit längerem, dieses Gesetz auf den Weg zu bringen. Zum Jahreswechsel hatten sich 42 Firmen angeschlossen. Momentan steht anderes im Fokus. Die Weltladen-Aktiven sind der Meinung, dass trotzdem diejenigen, die im globalen Süden Kaffee und Kakao für den Norden ernten, Aufmerksamkeit verdienen.

Übrigens ist der Neubrandenburger Weltladen jetzt auch mobil und aller zwei Wochen auf dem GrünMarkt dabei. „Fair und regional – das passt zusammen“, fanden die Organisatoren des GrünMarktes. Und die angeregten Gespräche am vergangenen Samstag gaben ihnen recht. Nach wochenlanger Schließung sind die Mitstreiter des Weltladens froh, wieder für die Kunden da sein zu können. Regulär öffnet der Laden dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr, mittwochs und samstags von 10 bis 12 Uhr.
www.weltladen-nb.de

Neubrandenburger Weltladen wird mobil

Der Neubrandenburger Eine-Welt-Laden wird mobil. Beim nächsten Grünmarkt, am 2. Mai, wird der Neubrandenburger Weltladen mit einem Stand vertreten sein.

Über diese zusätzliche Möglichkeit, Produkte aus dem fairen Handel zu präsentieren, ist der ehrenamtlich tätige Trägerverein „Nueva Esperanza“ sehr froh. Denn gerade jetzt brauchen die Produzenten in Afrika und Lateinamerika jede Unterstützung.

Frauentag im BiboCafé

10. März 2020 | 16 Uhr | Frauentag im BiboCafé

Der Förderverein der Regionalbibliothek und der Neubrandenburger Weltladen-Verein laden am 10. März um 16 Uhr ins BiboCafé ein. Aus Anlass des Frauentages eine Tasse Kaffee trinken und mehr erfahren über die Kaffeebäuerinnen in den Anbauländern – das ist Anliegen dieser Veranstaltung.

Die Organisatorinnen schenken „Angelique’s Finest“ aus Ruanda ein. Zu verdanken ist dieses Getränk einem Berliner Start-up-Unternehmen. Es bietet Fair-Trade-zertifizierten und im Anbauland fertig gerösteten Spezialitätenkaffee an, dessen gesamte Wertschöpfungskette im Produktionsprozess bei den Partnerkooperativen bleibt. Die Frauen vor Ort pflanzen und pflegen die Sträucher, pflücken die Bohnen, verarbeiten, rösten und verstauen diese. Das Design der Verpackung haben sie selbst entwickelt.

Andrea Kiep, Fair-Trade-Beraterin aus Rostock, berichtet über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bäuerinnen in Afrika und Lateinamerika und beantwortet die Fragen der Gäste.

Frauentag im BiboCafé

Weltladen-Mitstreiterinnen schenken fair gehandelten Kaffee aus Ruanda ein

Der Förderverein der Regionalbibliothek und der Neubrandenburger Weltladen-Verein laden am 10. März um 16 Uhr ins BiboCafè ein. Zum Frauentag gemeinsam eine Tasse Kaffee trinken und dabei mehr erfahren über die Situation der Kaffeebäuerinnen in den Anbauländern – das ist Anliegen der gemeinsamen Veranstaltung.
Die Mitstreiterinnen des Weltladens schenken „Angelique`s Finest“ aus Ruanda ein. Zu verdanken ist dieser Kaffee einem Berliner start-up. Es bietet Fairtrade-zertifizierten und im Anbauland fertig gerösteten Spezialitätenkaffee an, dessen gesamte Wertschöpfungskette im Produktionsprozess bei den Partnerkooperativen bleibt. Die Frauen vor Ort pflanzen und pflegen die Kaffeesträucher, pflücken die Bohnen, verarbeiten, rösten und verpacken diese. Und sie haben das Design der Verpackung selbst entwickelt. So wird die lokale Wirtschaft nachhaltig gestärkt.

Mit „Angelique’s Finest“, einem komplett von Frauen produzierten Kaffee, stärkt das Unternehmen überdies die finanzielle Unabhängigkeit und die Teilhabe der ruandischen Kaffeebäuerinnen.

Andrea Kiep, Fair-Trade-Beraterin aus Rostock, wird an diesem Nachmittag mehr über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kaffeebäuerinnen in Afrika und Lateinamerika berichten und steht für Fragen zur Verfügung.

Mehr Informationen:
Nueva Esperanza e.V. weltladen-nb.de
Förderverein der Regionalbibliothek www.bibliothek-nb.de/

Frauentag im BiboCafé

10. März 2020 | 16 Uhr | Frauentag im BiboCafé

Der Förderverein der Regionalbibliothek und der Neubrandenburger Weltladen-Verein laden am 10. März um 16 Uhr ins BiboCafé ein. Aus Anlass des Frauentages eine Tasse Kaffee trinken und mehr erfahren über die Kaffeebäuerinnen in den Anbauländern – das ist Anliegen dieser Veranstaltung.

Die Organisatorinnen schenken „Angelique’s Finest“ aus Ruanda ein. Zu verdanken ist dieses Getränk einem Berliner Start-up-Unternehmen. Es bietet Fair-Trade-zertifizierten und im Anbauland fertig gerösteten Spezialitätenkaffee an, dessen gesamte Wertschöpfungskette im Produktionsprozess bei den Partnerkooperativen bleibt. Die Frauen vor Ort pflanzen und pflegen die Sträucher, pflücken die Bohnen, verarbeiten, rösten und verstauen diese. Das Design der Verpackung haben sie selbst entwickelt.

Andrea Kiep, Fair-Trade-Beraterin aus Rostock, berichtet über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bäuerinnen in Afrika und Lateinamerika und beantwortet die Fragen der Gäste.