Schwerer Verkehrsunfall mit Vollsperrung auf der B 96

Am Morgen des 15.12.2020 ereignete sich auf der B 96 hinter dem Abzweig Blumenholz zwischen Weisdin und Usadel ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten PKW. Zwei Personen kamen verletzt ins Klinikum nach Neustrelitz.

Ein 36-jähriger deutscher Fahrzeugführer befuhr die B 96 von Weisdin nach Usadel. Kurz hinter dem Abzweig Blumenholz überholte er trotz Überholverbots und bevorstehender Bergkuppe. Als er sich während des Überholvorgangs auf der Gegenfahrbahn befand, kam ihm ein 58-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines PKW entgegen.

Der Überholende schaffte es nicht rechtzeitig, sich auf seiner Richtungsfahrbahn einzuordnen und es kam zur Kollision mit dem entgegenkommenden PKW sowie zum Zusammenstoß mit dem überholten PKW. Bei dem Unfall wurden der 36-jährige unfallverursachende Fahrzeugführer sowie der 58-jährige Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs verletzt (nicht lebensbedrohlich). Sie wurden durch Rettungskräfte ins Klinikum Neustrelitz verbracht.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 25.000 EUR geschätzt. Zur Verkehrsunfallaufnahme und Bergung der verunfallten Fahrzeugen war die B96 auf Höhe der Unfallstelle nahezu zwei Stunden vollgesperrt.

Gegen den vermeintlichen Unfallverursacher wurde Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen des Verstoßes gegen das Überholverbot erstattet. Zudem wurde der Führerschein des 36-Jährigen sichergestellt.

Polizeieinsätze in Neubrandenburg und Weisdin

Am Montagabend führte das Polizeihauptrevier Neubrandenburg einen Polizeieinsatz mit eigenen und unterstellten Kräften durch. Anlass waren zwei angemeldete Versammlungen in der Innenstadt von Neubrandenburg. Leiter des Einsatzes war der Leiter des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg, Polizeioberrat (POR) Torsten Rusch.

An der Veranstaltung unter dem Motto „Gedenkrundgang – Nie wieder Faschismus – Gedenken an die Opfer der Novemberprogrome“ nahmen 50 Personen teil. Sie sind vom Marktplatz aus über den Friedrich-Engels-Ring und verschiedene Straßen der Innenstadt (entlang der Stolpersteine) zur Ziegelbergstraße gegangen, wo die Veranstaltung ohne besondere Vorkommnisse beendet wurde.

Gegen 19:00 Uhr war der Beginn der Veranstaltung unter dem Motto „Freiheit, Frieden, Menschlichkeit – Beendigung des Maskenzwangs – Abkehr von Angst und Panikpolitik“. Etwa 370 Personen haben sich an dem Aufzug vom Markplatz aus durch verschiedene Straßen der Innenstadt, des Rostocker Viertels und des Jahnviertels bis zum Markplatz zurück beteiligt. Diese Veranstaltung wurde ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse beendet.

Eine dritte Veranstaltung, die „Corona-Info-Tour“ wurde am heutigen Nachmittag durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte untersagt. Grund dafür ist das derzeit geltende Einreiseverbot in das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (MV), da sowohl der Versammlungsleiter wie auch der stellvertretende Versammlungsleiter nicht in MV wohnhaft sind. Da nach den vorliegenden Informationen auch keine Ausnahmetatbestände im Sinne der Landesverordnung zum Schutz vor dem Corona-Virus zutrafen, musste den Betroffenen die Einreise nach MV verwehrt werden.

Um 18:05 Uhr wurde dem Anmelder telefonisch die Rechtslage mitgeteilt, dass die Personen nicht nach MV einreisen dürfen. Die Betroffenen drohten daraufhin eine gerichtliche Klärung an. Die Polizei hat dem Anmelder deutlich gesagt, dass die Einreise bis zur gerichtlichen Klärung nicht gestattet wird. Der Busfahrer ist trotzdem weiter in Richtung MV gefahren und hat sich dem Verbot der Einreise widersetzt. Der Bus wurde schlussendlich durch Beamte der Polizeiinspektion Neubrandenburg in der Ortslage Weisdin an der B96 gestoppt. Den betroffenen Personen wurde erneut die geltende Rechtslage im Sinne der Landesverordnung zum Schutz vor dem Corona-Virus erläutert. Sie widersetzten sich dieser erneut und verblieben in Weisdin.

Die betroffenen Personen haben in der Ortslage Weisdin einen LiveStream geschaltet, bei dem zu Höchstzeiten über 80.000 Menschen zugeschaut haben. Zunächst berichteten sie über die derzeitige Situation, betonten aber mehrfach deutlich, dass sie sich im Recht sehen. Die Betroffenen weigerten sich, das Bundesland MV wieder zu verlassen. Gegen 20 Uhr suchte der Polizeiführer POR Rusch in Weisdin das Gespräch mit den Betroffenen, um ihnen erneut die Rechtslage zu erläutern. Sie haben das Bundesland MV auf Grund des geltenden Einreiseverbotes zu verlassen. Die Betroffenen waren uneinsichtig und mobilisierten die über 80.000 User; Teilnehmer der Veranstaltungen in Neubrandenburg sowie die Bürgerinnen und Bürger aus Weisdin. Die geltende Rechtslage im Bundesland MV legten die Betroffenen so aus, als wenn diese durch POR Rusch als Einzelperson erlassen wurde. Die Betroffenen personalisierten das geltende Recht somit in einer Person. Die Betroffenen riefen die Bevölkerung auf, Strafanzeigen sowie Dienstaufsichtsbeschwerden gegen POR Rusch zu erstatten.

Den Betroffenen wurde auf Grund geltender Vorschriften der Lenk- und Ruhezeiten sowie der niedrigen Temperaturen und fortgeschrittenen Zeit ermöglicht, zu einem Objekt nach Neustrelitz und von dort aus weiter in Richtung Landesgrenze nach Brandenburg weiterzufahren. Dem haben sie sich ebenfalls widersetzt, da sie widerrechtlich auf dem Objekt in Neustrelitz verblieben sind.

Derzeit werden Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Busfahrer, die betroffenen Personen in dem Bus sowie gegen die Person, die die Personen beherbergt hat, geprüft. Bei der Kontrolle des Busfahrers stellten die Beamten der besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn-und Verkehrspolizeireviers fest, dass dieser aus Österreich stammende Fahrer in den vergangenen Tagen mehrere Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten begangen hat. Diese Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.

Videowagen stellt einen PKW mit verkehrsgefährdender Fahrweise fest

Am Freitag, 12.06.2020, waren die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Altentreptow mit dem Videowagen im Einsatz. Diese stellten gegen 17:10 Uhr auf der B96 (Ortsumgehung Neustrelitz) einen PKW BMW fest, der bei Gegenverkehr und durchgezogener Fahrstreifenbegrenzung einen vor ihm fahrenden Transporter überholte.

Hierbei und nach dem Überholvorgang beschleunigte der BMW auf eine Geschwindigkeit von 188 km/h. Nach dieser Feststellung entschlossen sich die Beamten den Pkw anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. In der Ortslage Weisdin haben die Beamten dann die LED-Schrift „Stopp Polizei“ und das Blaulicht eingeschaltet. Der Fahrer des Pkw ignorierte jedoch das Anhaltesignal und beschleunigte statt dessen sein Fahrzeug sehr stark auf 105 km/h und überholte verbotswidrig zwei Motorräder.

Hinter dem Ortsausgangschild beschleunigte er den PKW auf 200 km/h. Der Pkw fuhr dann weiter die B96 in Richtung Neubrandenburg. An der Einmündung nach Blumenholz bog er auf die L34 in Richtung Hohenzieritz. Auch hier fuhr er mit sehr hoher Geschwindigkeit. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist dort auf 80 km/h festgelegt. Der Pkw fuhr
teilweise 189 km/h. Kurz vor der Ortschaft Hohenzieritz wendete der PKW und fuhr zurück in Richtung B96. An der Einmündung zur B96 fuhr der Pkw dann wieder nach rechts in Richtung Neustrelitz. Auch hier beschleunigte der Pkw wieder stark und überholte andere Verkehrsteilnehmer an Bergkuppen und bei durchgezogener Fahrstreifenbegrenzung.

In der Ortschaft Weisdin wendete der PKW erneut und fuhr in Richtung Neubrandenburg. Auch hier beschleunigte der Pkw wieder sehr stark, so dass dieses mal eine Geschwindigkeit von 220 km/h erreicht wurde. Auf Höhe des Abzweiges nach Ehrenhof wollte der Pkw nach links abbiegen. Hier verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über seinen Pkw, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in den Straßengraben.

Der Fahrzeugführer und sein Beifahrer sprangen aus dem Fahrzeug und versuchten fußläufig zu flüchten. Dieses konnten durch die Besatzung des Videowagens aber verhindert werden. Beide Insassen wurden dem Polizeihauptrevier zur Identitätsfeststellung zugeführt. Dabei wurde festgestellt, dass es sich beim dem Fahrzeugführer um einen 20-jährigen Deutschen und bei seinem Beifahrer um einen 22-jährigen Deutschen handelt. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit stellten die Beamten fest, dass der Fahrzeugführer unter Einfluss von Betäubungsmittel stand. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Verkehrsgefährdung, verbotenem Kraftfahrzeugrennen und Fahren unter Einfluß von Betäubungsmittel erstattet. Sein Führerschein und der wurden sichergestellt.

Unfall mit einer schwerverletzter Person auf der B 96 zwischen Usadel und Weisdin

Am Freitagmittag, 29.05.2020, gegen 12:10 Uhr kam es auf der B96 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und zwei PKW.

Nach Befragung der Zeugen und der Unfallbeteiligten ereignete sich der Unfall wie folgt: Eine 70-jährige deutsche, Neuruppiner Fahrzeugführerin eines Hyundai Getz befuhr die B96 aus Richtung Weisdin kommend in Richtung Usadel. In Höhe des Rastplatzes kurz vor Usadel wollte die Fahrzeugführerin nach links auf den Rastplatz abbiegen. Durch das Verkehrszeichen 209 ist hier die Fahrtrichtung geradeaus vorgeschrieben, weiterhin soll der Fahrtrichtungsanzeiger nicht betätigt worden sein.

Erst kurz vor der Einfahrt bremste die Fahrzeugführerin ihren PKW ab. Der unmittelbar hinter ihr fahrende 37-jährige polnische Fahrzeugführer eines LKW MAN leitete umgehend eine Gefahrenbremsung ein. Trotzdem kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW. In Folge des Zusammenstoßes wurde der PKW auf die Gegenfahrbahn geschleudert, hier stieß er mit einem PKW Honda zusammen.

Die 70-Jährige wurde leichtverletzt ins Krankenhaus Neustrelitz gebracht. Die 59-jährige, deutsche Beifahrerin aus Neustrelitz, die im PKW Honda auf der Gegenfahrbahn unterwegs war, wurde schwer verletzt und musste ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht werden. Durch den Unfall entstand am PKW Hyundai wirtschaftlicher Totalschaden. Sowohl der PKW Hyundai als auch der PKW Honda waren nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer des LKW MAN konnte seinen Weg bis nach Neubrandenburg fortsetzen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 12.000 Euro. Die B 96 musste während der Unfallaufnahme mehrfach voll gesperrt werden.

Einbruch in eine Doppelhaushälfte in Weisdin

Am Donnerstag, 06.02.2020, in der Zeit von 06:30 Uhr bis 16:00 Uhr kam es in der Hauptstraße in Weisdin zu einem Einbruch in eine Doppelhaushälfte.

Nach gegenwärtigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter während der Abwesenheit der Geschädigten gewaltsam über die rückwärtig gelegene Terrassentür Zugang in das Haus. Im Inneren durchsuchten die Täter sämtliches Mobiliar nach Wertsachen. Zum Stehlgut können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Der Sachschaden wird auf ca. 300,- EUR beziffert.

Durch Zeugenhinweise wurde bekannt, dass in der Zeit von 14:30 Uhr bis 15:00 Uhr drei männliche unbekannte Personen fluchtartig das Grundstück der Geschädigten verlassen haben. Die drei Personen überquerten anschließend die Hauptstraße, stiegen in einen abgestellten blauen Pkw Skoda und fuhren in Richtung Neustrelitz davon. Zum Kennzeichen des Pkw liegen keine näheren Erkenntnisse vor.

Die Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

  • alle ca. 25 bis 30 Jahre alt
  • alle ca. 1,70m groß
  • südeuropäisches Aussehen
  • ein Täter trug eine braune Jacke
  • alle hatten den Kopf durch Mützen bzw. Kapuzen bedeckt
  • ein Täter führte eine weiße Plastiktüte mit sich

Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg im Einsatz. Die Ermittlungen wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Neustrelitz aufgenommen. Zeugen, die sachdienlichen Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981 258 224 zu melden.

Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden B 96 bei Weisdin

Am Montag, 23.12.2019, gegen 14:05 Uhr ereignete sich auf der B96 zwischen Neustrelitz und Weisdin ein Verkehrsunfall. Ein 54-jähriger Fahrzeugführer kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit
der dortigen Leitplanke.

Der Fahrer, der sich allein im Fahrzeug befand, wurde dabei schwerverletzt und musste zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Eine Atemalkoholmessung beim Fahrzeugführer vor Ort ergab einen Atemalkoholwert von 1,05 Promille. In diesem Zusammenhang wird gegen den Fahrzeugführer strafrechtlich ermittelt. Die B96 musste im Unfallbereich für die Rettungs- und Bergungsarbeiten für ca. 1 h voll gesperrt werden.

Verkehrsunfall – Kind schwer verletzt

Am Sonntag gegen 16:15 Uhr kam es in Weisdin, Höhe der Fußgängerampel, zu einem Verkehrsunfall mit Personeneschaden. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen befuhr ein 68-jähriger Mann mit dem PKW Skoda aus Neubrandenburg kommend in Richtung Neustrelitz.

Ein 10-jähriger Junge stand unweit an der dortigen Bedarfsampel an der B96 in Weisdin und überquerte plötzlich die Fahrbahn. Trotz einer sofort eingeleiteten Gefahrenbremsung konnte der Fahrer des PKW einen Aufprall mit dem Kind nicht verhindern. Der Junge wurde hierbei schwer- aber nicht lebensbedrohlich verletzt.

Unmittelbar nach dem Unfall kamen mehrere vorbildliche Ersthelfer auf die Unfallstelle zu und versorgten das verletzte Kind. Die weitere medizinische Behandlung erfolgt im Klinikum Neubrandenburg. Am PKW entstand geringer Sachschaden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.