Kirchengemeinden im Land laden zu „Lebendigen Adventskalendern“ und zu Weihnachtsgottesdiensten ein

„Fürchtet euch nicht!“ Diese Weihnachtsbotschaft bekommt in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Die Menschen spüren, wie verletzlich menschliches Dasein ist. Abstand ist seit Monaten ein Gebot der Nächstenliebe. Dies wird auch die kirchlichen Angebote im Advent und zu Weihnachten in Mecklenburg-Vorpommern beeinflussen. Ebenso wie die weiteren Regelungen zur Eindämmung der Pandemie. Die Nordkirche hat alle rund 1.000 Gemeinden gebeten, die diesjährige Advents- und Weihnachtszeit unter das Motto „#hoffnungsleuchten – Mehr als… Alle Jahre wieder“ zu stellen. Alle Menschen sind zudem aufgerufen, überall im Freien, zuhause oder am Arbeitsplatz Sterne leuchten zu lassen, um damit auf die besondere Zeit des Advents und auf Weihnachten aufmerksam zu machen. Damit wird ein Zeichen der Hoffnung gesetzt, das dazu beitragen kann, die Kluft zwischen der Einhaltung der gebotenen Corona-Vorgaben und der Sehnsucht nach Gemeinschaft und nach einem feierlichen Weihnachten zu überbrücken.
Planungen laufen seit Wochen

In den circa 380 Kirchengemeinden im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg und im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis wird seit Wochen geplant, vorbereitet und überlegt, was im Advent und zu den Weihnachtsfeiertagen möglich und verantwortbar ist. Dabei ist allen Beteiligten bewusst, dass sich die Lage auch kurzfristig und regional ändern kann, so dass teilweise mehrgleisig Ideen verfolgt werden. Das ist für die Kirchengemeinden keine einfache Situation, die aber auch viel Kreativität freisetzt und neue Formen der Zusammenarbeit entstehen lässt. Eine Strategie besteht darin, an den Festtagen deutlich mehr und kürzere Gottesdienste und Andachten anzubieten – über den Tag verteilt und an verschiedenen Orten. Andere Gemeinden versuchen, über längerfristige Anmeldungen und/oder mittels der Vergabe von Tickets die Ströme der Besuchenden zu regulieren.

Überall entstehen neue Möglichkeiten

Um genug Abstand halten zu können, ziehen einige Gemeinden mit kleinen Kirchen in größere Räumlichkeiten um. Andere Kirchengemeinden weichen gleich ganz ins Freie aus. Denn Formate, die draußen stattfinden, sind weniger riskant und bieten mehr Platz, um Abstände einhalten zu können. Zudem können im Freien kleinere Gruppen auch singen. Von Kirchtürmen können Bläser zudem weit hörbar spielen. Ob in oder vor der Kirche, im Pfarrgarten, in den Straßen und auf Marktplätzen – überall entstehen neue Möglichkeiten, damit Menschen mit Rücksicht, mit dem nötigen Abstand und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen bei „Lebendigen Adventskalendern“, Adventsandachten, Krippenspielen und Christvespern zusammen kommen können. Alle sind gebeten, sich in ihrer Kirchengemeinde vorab über die konkreten Termine und das Prozedere (Einlasskarten etc.) zu informieren.

„Lebendige Adventskalender“ neu gedacht

Eine besondere Form des Brauchtums in der Vorweihnachtszeit ist der „Lebendige Adventskalender“. Dabei stehen das Miteinander, die Begegnung und das gemeinsame Vorbereiten auf Weihnachten, das Warten auf die Ankunft Gottes in der Welt, im Mittelpunkt. Normalerweise begegnen sich bei den „Lebendigen Adventskalendern“ Menschen vor den geschmückten Fenstern oder Türen verschiedener Gastgebender. Dort wird gemeinsam gesungen, Geschichten oder Gedichte sind zu hören. Oft werden die unterschiedlich gestalteten kleinen Feiern durch das Verteilen leckeren Backwerks und den Ausschank von Tee oder Glühwein ergänzt. In diesem Jahr haben sich zahlreiche Kirchengemeinden im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg und im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis Gedanken gemacht, wie die vorweihnachtliche Aktion der „Lebendigen Adventskalendern“ auch im Jahr 2020 unter Einhaltung der Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie stattfinden kann.

Gottesdienste im Rundfunk oder im Internet

Wer insbesondere am Heiligen Abend und an den Festtagen lieber zu Hause bleiben möchte, kann im Radio und im Fernsehen viele Gottesdienste mitfeiern. Seit März setzen auch zahlreiche hiesige Kirchengemeinden zusätzlich auf eigene digitale Angebote: Gottesdienste und Andachten werden als Video ins Internet gestellt, Briefe per E-Mail verschickt oder auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht. Dies wird zu den Festtagen ähnlich sein. Alle Kirchengemeinden finden sich mit ihren Kontaktdaten hier im Internetportal.

Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison 2020

In den Forstämtern des Landes erfolgt auch dieses Jahr wieder in der Vorweihnachtszeit der Verkauf regionaler Weihnachtsbäume – Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, eröffnete die Saison heute in der Forstbaumschule Gädebehn feierlich. Egal ob klein, groß, ausladend oder schlank: Für jeden Geschmack wird der passende Baum dabei sein! Der beliebteste Weihnachtsbaum in M-V ist seit Jahren ungebrochen die Nordmanntanne, aber auch Fans von Fichten und Küstentannen werden nicht leer ausgehen. Es lohnt sich in jedem Fall, die Bäume direkt beim Förster zu kaufen – sie werden regional produziert und verkauft.

Kommen Sie – mit festem Schuhwerk, Handschuhen und wetterfester Kleidung – gern vorbei! Die Übersichtsliste der Termine finden Sie hier.

Die Landesforst MV bietet den Bürgern jährlich ca. 23.000 Weihnachtsbäume zum Kauf oder zum Selberschlagen an. Interessenten können die Bäume entweder direkt auf den dafür vorgesehenen Flächen der Forstämter selbst schlagen oder auch zwischen verkaufsfertigen Exemplaren auswählen. Die Forstbaumschule Gädebehn konzentriert sich auf die kontinuierliche Bereitstellung von Weihnachtsbäumen für die Forstämter, sodass dort auch ohne eigene Weihnachtsbaumplantage der Verkauf heimischer Bäume ab Forsthof oder Revierförsterei organisiert werden kann.

Zwei Drittel der angebotenen Bäume werden von den Forstämtern bereitgestellt und ein Drittel wird in der Baumschule der Landesforst MV angezogen. Es ist viel Mühe und Fleiß von Nöten um einen gesunden, schön stufig und dicht gewachsenen Weihnachtsbaum zu erzeugen: Auf 20 Hektar Weihnachtsbaumplantagen kümmern sich die Mitarbeiter der Baumschule mit viel Fachwissen und Engagement um die Bäumchen. Die Bäume werden nach der Pflanzung gemäht, mit ausreichenden Nährstoffen versorgt, gegen tierische und pflanzliche Schaderreger geschützt, und da, wo es notwendig ist, durch gekonnte Techniken in Form geschnitten. Wenn das Weihnachtsfest vorbei ist, können diese nachhaltig erzeugten Weihnachtsbäume kompostiert und so dem natürlichen Stoffkreislauf zurückgegeben werden.

Weihnachtsbäume werden entsorgt

Das Entsorgungsunternehmen REMONDIS, mit dem der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte die Abfallentsorgung vertraglich vereinbart hat, rechnet in diesem Jahr mit etwa 100 bis 110 Tonnen Weihnachtsbäumen. Sie werden geschreddert und dann einer stofflichen oder energetischen Verwertung zu geführt.

Die Bäume müssen gänzlich vom Weihnachtsschmuck befreit sein. Sollte dennoch etwas „hängen geblieben“ sein, so nehmen die Männer von REMONDIS beim Einsammeln den Rest des Abschmückens im wahrsten Sinne des Wortes selbst in die Hand. Für die Gebührenzahler ist die Entsorgung nicht zusätzlich kostenpflichtig. Das heißt, die Weihnachtsbaum-Entsorgung ist Bestandteil der gesamten Kalkulation der kreislichen Abfallentsorgung bzw. Gebührenerhebung.

Die Termine für das Einsammeln sind Teil des Tourenplans. Sie stehen im Abfallratgeber bzw. auf der Internetseite des Landkreises. In der kommenden zweiten Woche des neuen Jahres 2020 beginnt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte das Einsammeln der Weihnachtsbäume. Für die Gemeinden gibt es einen, für die Städte zwei, in Neubrandenburg sogar vier Termine (wohngebietsabhängig), an denen man den ausrangierten Weihnachtbaum dort ablegen kann, wo auch die Restmülltonnen stehen.

Wer die Sammeltermine in seiner Straße verpasst, oder den Weihnachtsbaum gern noch länger im gemütlichen Zimmer stehen lassen möchte, kann ihn später auch selbst zum Wertstoffhof bringen. Dort ist allerdings eine Annahmegebühr zu zahlen.

Blutspenden rund um die Feiertage und den Jahreswechsel

Rund um die Feiertag hat das Neubrandenburger Institut für Blutspende, An der Marienkirche 4, folgende Öffnungszeiten:

Montag, 23.12.2019: 08:00 bis 14:00 Uhr (nur Plasmaspende)
Freitag, 27.12.2019: 08:30 bis 13:00 Uhr
Montag, 30.12.2019: 08:00 bis 14:00 Uhr (nur Plasmaspende)
Donnerstag, 02.12.2020: 08:00 bis 19:00 Uhr
Freitag, 03.12.2020: 08:00 bis 19:00 Uhr

Ab Januar 2020 ist das Institut Neubrandenburg, An der Marienkirche 4, montags bis freitags täglich von 08:00 bis 19:00 Uhr für Blut- und Plasmaspender geöffnet (Feiertage ausgenommen).

FLIMMO-Weihnachtsspecial jetzt online – TV-Highlights und Streaming-Tipps für Kinder und die ganze Familie

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten und wie immer ist das Angebot im TV und auf Streaming-Plattformen rund um die Feiertage verlockend groß und unüberschaubar. Um Eltern die Auswahl zu erleichtern, hat FLIMMO in einem Online-Special Sehenswertes im Fernsehen und auf Streaming-Portalen zusammengestellt. Für jedes Alter ist etwas dabei. Da aber nicht alles für Kinder in Frage kommt, weist FLIMMO auch darauf hin, was sie lieber nicht sehen sollten.

Märchen, Animationen oder Klassiker aus der eigenen Kindheit: Was eignet sich für welches Alter? Bei Kindern zwischen drei und sechs Jahren kommen kurze Geschichten über Freundschaft und Zusammenhalt gut an. Fantastische und märchenhafte Abenteuer finden bei Grundschulkindern großen Anklang. Für Ältere darf es mit Magie und ungewöhnlichen Helden schon richtig spannend werden. Geschichten mit originellen Figuren und witzigen Dialogen versprechen Unterhaltung für die ganze Familie und bieten im Anschluss Gesprächsstoff zwischen Groß und Klein.

Für Diskussionen können in diesen Tagen auch Mediengeschenke sorgen, die bei vielen Kindern ganz oben auf der Wunschliste stehen. Wie lange darf das neue (Kinder-)Tablet genutzt werden? Welche Spiele kommen auf die Konsole? Was beim Umgang mit Mediengeschenken beachtet werden sollte und weitere Tipps zur Medienerziehung finden Eltern unter www.flimmo.tv/weihnachten

Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd hat zwischen den Feiertagen geöffnet

Am 24. und 31. Dezember bleiben die Standorte des Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd in Neubrandenburg, Friedland und Neustrelitz geschlossen.

Noch bis zum 23.12.2019 sind die Mitarbeiter für alle da, die das Jobcenter vor den Feiertagen brauchen und ihr Anliegen klären wollen. Zwischen den Feiertagen – am 27. und 30. Dezember – steht das Jobcenter seinen Kunden in gewohnter Weise zur Verfügung. Es wird aber darauf hingewiesen, dass es besser ist, mit einem Besuch des Jobcenters nicht bis auf die letzte Minute zu warten, da sich die Vorsprachen an den letzten Arbeitstagen des Jahres oft häufen, was dann auch zu längeren Wartezeiten führen kann.

Natürlich können Anliegen auch telefonisch geklärt – oder es kann das online-Kontaktformular des Jobcenters unter www.jc-mse.de genutzt werden.
Ab 2. Januar 2020 tritt dann wieder Normalität ein und das Jobcenter ist für alle zu den gewohnten Zeiten zu erreichen.

Veränderte Öffnungszeiten der Schwimmhalle in den Weihnachtsferien

Die Neubrandenburger Schwimmhalle öffnet in den Weihnachtsferien zu gesonderten Zeiten.

Montag, 23.12.2019 09:00 bis 12:00 Uhr
14:00 bis 19:00 Uhr
öffentliches Baden
öffentliches Baden
Dienstag, 24.12.2019 09:00 bis 12:00 Uhr öffentliches Baden
Mittwoch, 25.12.2019 geschlossen
Donnerstag, 26.12.2019 09:00 bis 12:00 Uhr öffentliches Baden
Freitag, 27.12.2019 09:00 bis 12:00 Uhr
13:00 bis 14:30 Uhr
15:00 bis 19:00 Uhr
öffentliches Baden
Seniorenschwimmen
öffentliches Baden
Samstag, 28.12.2019
und Sonntag, 29.12.2019
09:00 bis 12:00 Uhr öffentliches Baden
Montag, 30.12.2019 09:00 bis 12:00 Uhr
14:00 bis 19:00 Uhr
öffentliches Baden
öffentliches Baden
Dienstag, 31.12.2019
und Mittwoch, 01.01.2020
geschlossen
Donnerstag, 02.01.2020 09:00 bis 12:00 Uhr
14:00 bis 19:00 Uhr
öffentliches Baden
öffentliches Baden
Freitag, 03.01.2020 09:00 bis 12:00 Uhr
13:00 bis 14:30 Uhr
15:00 bis 19:00 Uhr
öffentliches Baden
Seniorenschwimmen
öffentliches Baden
Samstag, 04.01.
und Sonntag, 05.01.2020
09:00 bis 12:00 Uhr öffentliches Baden

Ab Montag, den 6. Januar 2020, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Ab 5:30 Uhr geht es mit dem öffentlichen Frühbaden los.

Mehr Informationen erhalten Sie auch unter www.neu-sw.de/schwimmhalle.