Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Blankenhof wieder sichergestellt

Am Samstagmorgen, 6. Februar 2021, kam es gegen 5:30 Uhr zu einem Wasserrohrbruch an der Hauptversorgungsleitung in Chemnitz. Dieser führte zu Einschränkungen der Trinkwasserversorgung. Betroffen waren die Ortsteile Chemnitz, Blankenhof und Gevezin.

Die Behebung der Störung nahm einige Stunden in Anspruch und wurde um 11:00 Uhr beendet, sodass die Trinkwasserversorgung wieder sichergestellt ist.

Wasserrohrbruch in der Jahnstraße führt zu Verkehrseinschränkungen

Ein Wasserrohrbruch in der Jahnstraße zwischen dem Kreisverkehr und der Kläranlage führt aktuell zur Sperrung des Verkehrs in diesem Bereich.

Aufgrund des Wasserrohrbruchs ist die Trinkwasserversorgung in der Jahnstraße ab Nr. 70, in der Hintersten Straße sowie in der Mittelsten Straße unterbrochen. Die Techniker der Stadtwerke arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Störung.

neu.sw bittet alle betroffenen Kundinnen und Kunden um Verständnis.

Jahresrechnungen für neu.sw Kunden – Mehrwertsteuersenkung fürs ganze Jahr

Kunden der Neubrandenburger Stadtwerke erhalten in den kommenden Tagen wieder ihre Jahresverbrauchsabrechnungen. Abgerechnet werden darin die Dienstleistungen für Strom, Gas, Fernwärme, Kabelfernsehen, Trinkwasser, Gartenwasser und Abwasser in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020. Insgesamt bekommen rund 54 000 Kunden in der Stadt und im Umland entsprechende Post.

Auf allen Rechnungen ist wie angekündigt die Mehrwertsteuersenkung berücksichtigt. Die hatte die Bundesregierung im Rahmen des Corona-Konjunkturpaketes für das zweite Halbjahr 2020 beschlossen. Bei neu.sw gilt sie für das komplette Jahr 2020. Die Steuer beträgt also 16 statt 19 Prozent beziehungsweise für Trinkwasser 5 statt 7 Prozent.

Das neu.sw Kundenbüro ist derzeit aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Die Stadtwerke bleiben aber erreichbar. Kunden, die zum Beispiel die Höhe ihres Abschlags ändern wollen, können das rund um die Uhr über das Kundenportal unter www.neu-sw.de/kundenportal tun. Dort sind die Verbrauchsrechnungen auch online zu finden. Alternativ können Änderungswünsche auf dem der Rechnung beiliegenden Formular eingetragen und per Post an neu.sw gesendet oder direkt in den Briefkasten am neu.sw Kundenbüro am Neubrandenburger Marktplatz eingeworfen werden.

Fragen rund um die Jahresrechnung beantwortet der neu.sw Kundenservice zudem unter 0395 3500 999 und per E-Mail unter kundenservice@neu-sw.de. Antworten auf die häufigsten Fragen sind auf unserer Internetseite hier zusammengestellt. Dort findet sich auch eine Beispielrechnung mit ausführlichen Erklärungen.

Wasserrohrbuch: Unterbrechung der Trinkwasserversorgung

Infolge eines Wasserrohrbuchs einer Hauptleitung des Trinkwasserversorgungsnetzes von neu.sw in der Nacht von Sonnabend, 2. Januar auf Sonntag, 3. Januar 2021 ist die Wasserversorgung in der Kruseshofer Straße in Neubrandenburg unterbrochen.

Die Trinkwasser-Unterbrechung betrifft alle Firmen und Unternehmen im Gewerbegebiet Kruseshofer Straße.

Seit Sonntagfrüh arbeiten Techniker von neu.sw mit Hochdruck an der Störungsbeseitigung.

Wasser marsch – aber in Maßen

Anlässlich der hochsommerlichen Hitze und anhaltenden Trockenheit appelliert Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus an alle Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, mit dem kostbaren Nass sorgsam umzugehen und es nicht achtlos zu verwenden. Auch wenn die örtlichen Wasserversorger in Mecklenburg-Vorpommern davon ausgehen, dass die Versorgung der Bevölkerung, wie auch in den heißen Vorsommern, jederzeit gesichert werden kann, ist dennoch ein sparsamer Wassereinsatz geboten. Landesweit liegt der Trinkwasserverbrauch gegenwärtig um 10 bis 25 Prozent höher als in den übrigen Monaten.

Alle Trinkwasserförder- und -aufbereitungsanlagen laufen auf Hochtouren. Eventuellen Aufrufen und Hinweisen der örtlichen Wasserversorger ist daher unbedingt Beachtung zu schenken, wenn es bei anhaltender Hitze und Trockenheit dazu kommen sollte. Insbesondere das übermäßige Bewässern von Grünflächen hält der Minister für vermeidbar. „Rasen hat ein gutes Regenerationsvermögen und kann auch mal auf ‚Wassersparen gesetzt‘ werden“, so der Minister. „Alle sollen in diesen heißen Tagen wohltuende Erfrischung im, am und mit dem Wasser finden. Aber bitte genießen Sie maßvoll.“

Die heißen Temperaturen führen auch dazu, dass sich Massenvorkommen von Algen in der zentralen Ostsee bilden und diese sich bei ruhiger Wetterlage an der Wasseroberfläche anreichern können. Begünstigt werden diese Algenmassenentwicklungen durch die Wiederfreisetzung von Nährstoffen – insbesondere Phosphor – aus den Bodenablagerungen in den tiefen Becken der Ostsee. Dieses Phänomen wird durch den Sauerstoffmangel in großen Gebieten der zentralen Ostsee verstärkt.

Bei auflandigem nördlichen bis östlichen Winden besteht die Gefahr, dass die Algen auch die Küsten und Häfen an der deutschen Küste erreichen und diese durch absterbendes Pflanzenmaterial und Fäulnis-Prozesse verunreinigen.

Manche Algengattungen sind potenziell toxisch, d. h. für Badende besteht die Gefahr von Hautreizungen. Insbesondere sollte auch darauf geachtet werden, dass algenhaltiges Wasser nicht verschluckt wird. Dr. Till Backhaus: „Achten Sie bitte auch auf kleine Kinder und Haustiere, etwa Hunde, dass sie die Algenanlandungen nicht berühren oder aufnehmen.“

Hitze-Wochenende: Deutliches Plus beim Wasserverbrauch

Kaum klettern die Temperaturen in Hitzedimensionen, schnellt auch der Wasserverbrauch in die Höhe. Die Wasser-Experten von neu.sw verzeichnen aktuell ein deutliches Plus. Am Sonntag zum Beispiel lag der Tagesverbrauch um 38 Prozent höher als im Jahresdurchschnitt.

Probleme bereitet das aber nicht. neu.sw hat sich seit vielen Jahren auf die heißen Sommer und die geringe Niederschlagsentwicklung eingestellt. Pumpstationen und Speicherkapazitäten zum Beispiel wurden darauf ausgelegt. Das zur Verfügung stehende Grundwasser und die Anzahl der Brunnen zur Förderung des Grundwassers sowie die Aufbereitungskapazitäten in den Wasserwerken sind ausreichend.

Rohrnetzspülung sorgt für saubere Leitungen

Turnusmäßig spülen die Neubrandenburger Stadtwerke jedes Jahr in mehreren Abschnitten Teile ihres rund 700 Kilometer langen Trinkwassernetzes. Am vergangenen Montag ging es im Weitiner Gewerbegebiet los.

Techniker Steven Engelbrecht von der Firma NED Water TEC ist dafür mit einem speziell ausgerüsteten Fahrzeug vor Ort. Mitten auf einer Wiese im Gewerbegebiet ist schon alles vorbereitet, ein Schlauch führt vom Hydranten in den Wagen hinein. „Das Wasser wird mit hoher Fließgeschwindigkeit durch die Leitung transportiert. Dabei werden Ablagerungen, die zum Beispiel durch Eisen und Mangan entstehen, herausgespült“, erklärt der Experte. Reguliert wird die Fließgeschwindigkeit auch durch eine Pumpe, die sich im Inneren des Wagens befindet.

Wie sich das Wasser, das aus dem Leitungsnetz gepumpt und gespült wird verändert, kann man durch ein gläsernes Teilstück des Rohrsystems im Wageninneren beobachten. Ein Display, das sich genau über dem überdimensionierten Schauglas befindet, zeigt die Trübung des Wassers an. „Anhand des Wertes auf der Anzeige wissen wir, wann wir mit der Spülung aufhören können“, sagt Steven Engelbrecht.

neu.sw setzt diese spezielle Technik zum zweiten Mal ein. Im Gegensatz zu früher ist dieses Verfahren effektiver, weil mehrere Kilometer des Leitungsnetzes innerhalb eines Zeitraums durchgespült werden. Außerdem wird der gesamte Spülprozess präzise mithilfe einer Software überwacht, sodass zum Beispiel auch die Spüldauer und das entnommene Wasser genau dokumentiert werden.

Insgesamt werden in diesem Jahr rund 42 Kilometer des Trinkwassernetzes durchgespült. In Weitin und Zirzow fanden die Rohrnetzspülungen bereits statt. In Chemnitz, Blankenhof, Gevezin, Neverin, Neuenkirchen, Glocksin, Magdalenenhöh und Luisenhof wird das Trinkwassernetz an verschiedenen Tagen jeweils von 20:00 bis 6:00 Uhr noch gespült. Die betroffenen Kunden wurden durch Handzettel oder Aushänge zeitnah über die Arbeiten informiert. Am 7. August endet die Maßnahme in Luisenhof.

Die Neubrandenburger Stadtwerke versorgen insgesamt rund 78 000 Menschen in der Stadt und im Umland mit jährlich knapp vier Millionen Kubikmetern Wasser.