Wochenendbilanz: 15 alkoholisierte Fahrzeugführer/innen festgestellt

Am vergangenen Wochenende haben die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg insgesamt 15 Fahrzeugführer/innen kontrolliert, die unter Einfluss von Alkohol ihr Fahrzeug geführt haben. Dabei haben zehn Fahrzeugführer/innen eine Straftat „Trunkenheit im Straßenverkehr“ begangen, da sie mit ihrem Kraftfahrzeug (PKW) mit mehr als 1,1 Promille oder mit ihrem Fahrrad mit mehr als 1,6 Promille gefahren sind. In diesen Fällen wurde den Fahrzeugführer/inne/n eine Blutprobe entnommen sowie bei den PKW-Fahrer/inne/n zusätzlich der Führerschein sichergestellt.

Am 23.10.2020 um 07:50 Uhr ist Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz ein Fahrzeug im Stadtgebiet von Neustrelitz aufgefallen. Der Fahrzeugführer fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit sowie gefährlich durch Kurvenbereiche, so dass das Fahrzeug in der Bruchstraße angehalten und durch Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz kontrolliert wurde. Der Atemalkoholtest bei dem 40-jährigen Fahrzeugführer hat einen Wert von 1,04 Promille ergeben. Auch wenn dieser Wert unter der Grenze zur Straftat von 1,1 Promille liegt, haben die Beamten in diesem Fall eine Strafanzeige aufgenommen, da auf Grund der unsicheren und auffälligen Fahrweise von einer Fahruntüchtigkeit auf Grund des Alkoholgenusses auszugehen ist.

Am 23.10.2020 gegen 18:30 Uhr teilte ein aufmerksamer Zeuge mit, dass im Weidenweg in Neustrelitz ein Fahrzeug mit defekter Beleuchtung und ohne amtliche Kennzeichen fährt. Die Neustrelitzer Beamten konnten das Fahrzeug stoppen und kontrollieren. Der 34-jährige Fahrzeugführer pustete 1,70 Promille. Zudem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und das Fahrzeug war nicht zugelassen. Neben der Trunkenheit im Straßenverkehr hat er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafbar gemacht.

Am 23.10.2020 gegen 23:40 Uhr kontrollierten die Neubrandenburger Beamten in der Neustrelitzer Straße zwei alkoholisierte Fahrradfahrer. Ein 48-jähriger Radfahrer pustete 1,77 Promille und ein 45-jähriger Radfahrer pustete 2,79 Promille.

Am 24.10.2020 gegen 01:40 Uhr kontrollierten die Neustrelitzer Polizeibeamten in der Kirschenallee einen 25-jährigen Fahrzeugführer mit 1,98 Promille.

Ebenfalls 1,98 Promille pustete ein 17-jähriger Fahrzeugführer einer nicht zugelassenen Vollcrossmaschine, der am 24.10.2020 gegen 16:00 Uhr in Blankensee kontrolliert wurde. Der 17-Jährige muss sich wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Am 24.10.2020 gegen 23:50 Uhr wurde der 19-jährige Fahrradfahrer in der Bahnhofstraße in Waren angehalten und kontrolliert. Sein Atemalkoholwert betrug 1,67 Promille.

Am 25.10.2020 gegen 03:30 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gemeldet, dass ein Fahrzeugführer mit seinem PKW zunächst ganz wild auf einem Acker und im Anschluss gegen einen Weidezaun in Beggerow gefahren ist. Die Beamten konnten den 22-jährigen Fahrzeugführer kontrollierten und stellten einen Atemalkoholwert von 1,59 Promille fest.

Am 25.10.2020 gegen 18:40 Uhr kontrollierten die Beamten in der Ringstraße in Röbel einen 71-jährigen Fahrzeugführer, der bei der anschließenden Kontrolle 1,31 Promille pustete.

Am 25.10.2020 gegen 23:25 Uhr kontrollierten die Neustrelitzer Polizeibeamten in der Strelitzer Straße in Neustrelitz den 40-jährigen Fahrradfahrer mit 1,79 Promille. Den 40-Jährigen haben die Beamten bereits am 23.10.2020 um 07:50 Uhr alkoholisiert mit einem PKW kontrolliert, wobei in der Folge der Führerschein sichergestellt wurde..

In drei weiteren Fällen haben die Beamten alkoholisierte Fahrzeugführer/innen angehalten und kontrolliert, die eine Ordnungswidrigkeit wegen des Verstoßes gegen die 0,5 Promille-Grenze oder gegen das Alkoholverbot für Fahranfänger/innen verstoßen haben.

Am 24.10.2020 gegen 07:00 Uhr kontrollierten die Malchiner Polizeibeamten in der Poststraße einen 33-jährigen Fahrzeugführer mit 0,6 Promille.

Am 23.10.2020 gegen 22:20 Uhr kontrollierten die Warener Beamten in Möllenhagen eine 15-Jährige E-Scooter-Fahrerin mit 0,46 Promille. Der E-Scooter war nicht zugelassen.

Am 24.10.2020 gegen 23:50 Uhr kontrollierten die Beamten in der Malchiner Straße in Stavenhagen ein Fahrzeug. Der 18-jährige Fahranfänger pustete 0,12 Promille.

Bei allen genannten Fahrzeugführer*innen handelt es sich um deutsche Staatsangehörig*innen.

Ausstellungseröffnung: „Eine Hoffnung lernt(e) laufen – Schritte in die Freiheit“

Die Ausstellung „Umbruch Ost – Lebenswelten im Wandel“ der Bundesstiftung Aufarbeitung wirft einen Blick auf die dem Herbst 89 folgenden Ereignisse und Umbrüche. Diese machten auch vor Mecklenburg-Vorpommern und Waren (Müritz) nicht halt.

Die Bilder und Texte der Ausstellung werden durch Exponate und Materialien – unter anderem aus dem Bestand des Stadtgeschichtlichen Museums Waren (Müritz) – ergänzt.

Zur Eröffnung der Ausstellung laden die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern und das Stadtgeschichtliche Museum Waren (Müritz) alle Interessierten ganz herzlich am 30. September ab 17:00 Uhr in den Rathaussaal Waren, Neuer Markt 1, ein. Eine vorherige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erwünscht.

Ergebnisse der Kontrollen "Zweiradfahrer im Blick"

Am Dienstagvormittag, 01.09.2020, haben die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg an verschiedenen Kontrollstellen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Verkehrskontrollen im Rahmen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“ durchgeführt. Dabei hatten die Beamten insbesondere die „Zweiradfahrer im Blick“.

Im Vordergrund der Kontrollen stand die Präventionsarbeit. Die Beamten haben viele Gespräche mit den Radfahrern geführt. Dabei ging es um die Funktionsfähigkeit des Fahrrades, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr und auch um den Rat, zur Sicherheit einen Helm und gut sichtbare Kleidung zu tragen. Höhepunkt der Präventionsarbeit war die kostenlose Fahrradcodierung am Müritzeum in Waren. In der Zeit von 10 bis 15 Uhr hatten hier alle Interessierten Zeit, ihr Fahrrad codieren zu lassen. Das kostenlose Angebot wurde von vielen Bürger*innen der Müritzregion genutzt. Die sechs Präventionsbeamten haben in guter Teamarbeit insgesamt 100 Fahrräder codiert.

Die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg ziehen nach den Kontrollen vom Dienstag insgesamt ein positives Fazit. In Waren haben die Beamten an der Mozartstraße insgesamt 28 Fahrradfahrer festgestellt, die mit ihrem Fahrrad auf der falschen Straßenseite gefahren sind. Sie haben ein Verwarngeld in Höhe von 20 Euro erhalten. In Röbel haben die Beamten an dem Kreisverkehr in der Bahnhofsstraße insgesamt 89 Fahrradfahrer kontrolliert. Bei lediglich zwei Fahrrädern wurden Mängel festgestellt, alle anderen Fahrradfahrer konnten ohne Beanstandungen weiterfahren.

In Neubrandenburg haben die Beamten in der Woldegker Straße/Ecke Heinrich-Prillwitz-Straße insgesamt 27 Fahrradfahrer kontrolliert, die den Radweg auf der falschen Straßenseite befahren haben. Des Weiteren stellten sie sechs PKW-Fahrer fest, die an dem dortigen Stopp-Schild nicht ordnungsgemäß angehalten haben. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz kontrollierten die Zweiradfahrer in der Strelitzer Chaussee. Bei fünf Fahrrädern stellten die Beamten Sicherheitsmängel fest, sowie bei einem Radfahrer eine unberechtigte Handybenutzung und bei zwei Radfahrern die Nutzung von Kopfhörern, so dass deren Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr nicht mehr gewährleistet war.

Erschreckend waren bei zwei Radfahrern die Ergebnisse des Atemalkoholwertes. Noch vor 09:00 Uhr hatten zwei männliche Neustrelitzer einen Atemalkoholwert von 1,46 und 1,47 Promille. Da es sich bei Radfahrern erst ab 1,6 Promille um eine Straftat „Trunkenheit im Straßenverkehr“ handelt, wurden die beiden Radfahrer lediglich belehrt. Zudem mussten sie ihr Rad schieben.

Was ist eigentlich die „Neue Seidenstraße“?

China ist wieder ökonomische Supermacht; die europäische Wirtschaft eng mit der chinesischen verflochten und man ist wechselseitig voneinander abhängig. Das geopolitische Projekt der chinesischen Regierung und zentral für die strategische außenpolitische Ausrichtung Chinas ist die sogenannte „Neue Seidenstraße“, die sich in Anlehnung an die antiken Handelsrouten vom fernen Osten u.a. bis nach Westeuropa erstrecken soll.

Dabei handelt es sich um das historisch größte geopolitische Infrastrukturprogramm der Zivilisationsgeschichte, in das bereits mehr als 100 Länder eingebunden sind. Doch was verbirgt sich hinter der „Neuen Seidenstraße“? Welche Ziele verfolgt China damit und was bedeutet dieses Projekt für Europa und Deutschland – auch für Mecklenburg-Vorpommern?

Diesen und weiteren Fragen möchte die Europäische Akademie in Waren zusammen mit Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Linowski am 07. September ab 18 Uhr nachgehen. Prof. Linowski ist seit 2004 dauerhafter Gastprofessor an der Shanghai Normal University und ebenso häufiger Gast in den USA; wo er Fellow am Central Asian Productivity Research Center in Chicago ist.

Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Aufgrund der aktuellen Beschränkungen und Abstandsregelungen wird um vorherige, unverbindliche Anmeldung gebeten. Anmeldung unter: e.wilk@ea-mv.com oder unter der: 03991 1537 11.
Ort: Haus des Gastes Waren (Neuer Markt 21, 17192 Waren)

Zeugen in Waren (Müritz) gesucht – Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion

Am Sonntagnachmittag (30.08.2020) meldete sich ein deutsches Ehepaar bei der Polizei in Waren (Müritz). Sie hatten bei ihrer Heimkehr gegen 15:00 Uhr ein Loch in ihrer Haustür feststellen müssen. Am Vortag gegen 14:30 Uhr war noch alles in Ordnung gewesen.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers und des Kriminaldauerdienstes begaben sich vor Ort und nahmen die Anzeige auf, sicherten Spuren und befragten die ersten Zeugen. Diesen Erkenntnissen nach zündeten bislang unbekannte Tatverdächtige in der Nacht von Samstag auf Sonntag – die genaue Zeit muss noch ermittelt werden – einen vermutlich selbstgebauten Sprengkörper von der Feldstraße aus in Richtung Papenbergstraße. Ein Metallteil aus diesem Sprengkörper durchschlug den Sichtschutzzaun des Hauses, anschließend die Verglasung der Haustür und traf auf einen im Flur befindlichen Spiegel. Ein weiteres Metallteil wurde in der Fassade des Hauses festgestellt. Es entstand ein Schaden von über 2000 EUR.

Die eingesetzten Beamten konnten Überreste des Sprengkörpers sicherstellen. Zeugen berichteten, dass sie in der Nacht einen sehr lauten Knall gehört hatten und die Fenster der umliegenden Häuser vibriert hätten. Die Polizei wurde zu diesem Zeitpunkt nicht gerufen.

Zu einem möglichen Motiv ist derzeit nicht bekannt. Auch nicht, ob es gezielt das Haus der Familie treffen sollte. Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Betrunkener Fahrzeugführer dank Zeugenhinweis festgestellt

Am Montag, 31.08.2020, gegen 11:40 Uhr teilte ein aufmerksamer Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums mit, dass er auf der B192 auf einer Länge von ca. 6 km ein Fahrzeug mit einer sehr auffälligen Fahrweise vor ihm gefahren ist.

Der Fahrzeugführer in dem betroffenen Fahrzeug soll in starken Schlangenlinien sowie mehrfach gegen den Bordstein gefahren sein. Der Hinweisgeber ist dem Fahrzeug bis zum Parkplatz eines Baumarktes in der Warendorfer Straße in Waren gefolgt.

Die Beamten des Polizeihauptreviers Waren konnten auf dem besagten Parkplatz eine Verkehrskontrolle durchführen. Der durchgeführte Atemalkoholtest bei dem 60-jährigen deutschen Fahrzeugführer aus Waren hat einen Wert von 2,11 Promille ergeben. Es folgte die Erstattung der Strafanzeige wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr, die Blutprobenentnahme im Klinikum sowie sie Sicherstellung des Führerscheins und des Fahrzeugschlüssels.

Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei dem aufmerksamen Hinweisgeber. Durch die schnelle Information konnten mögliche Verkehrsunfälle oder ein Schaden für andere Verkehrsteilnehmer verhindert werden.

Zwei Sportbootunfälle mit erheblichen Sachschäden in der Müritzregion

Am Donnerstag, den 27.08.2020, ereigneten sich im Revier der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren zwei Sportbootunfälle mit erhöhter Relevanz. In beiden Fällen nahmen die eingesetzten Beamten erheblichen Sachschaden auf. Personen wurden hierbei nicht verletzt.

Aus dem Yachthafen Untergöhren wurde am Vormittag ein Sportbootunfall mit ca. 4.000,- Euro Sachschaden gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein gemieteter Katamaran, dessen Besatzung namentlich noch nicht bekannt ist, bei einem Manöver eine Stromsäule beschädigt haben. Diese wurde aus der Verankerung gelöst und ist nicht mehr einsatzbereit.

Ein zweiter Sportbootunfall mit vorläufig geschätztem Gesamtsachschaden von 50.000 Euro ereignete sich kurze Zeit später auf der nördlichen Müritz vor Klink. Ein 50-jähriger Mann sowie eine 44-jährige Frau aus Sachsen beabsichtigten, mit ihrer gemieteten hochwertigen Motoryacht (10m) von der Sietower Bucht in Richtung Klink zu verlegen. Dabei kam es zu einer Grundberührung, bei dem der Bootsrumpf teilweise aufgerissen wurde. Trotz Wassereinbruch konnte die Yacht durch den verantwortlichen Sportbootführerscheininhaber in den Hafen Klink manövriert werden. Hier kamen sofort Tauchpumpen zum Einsatz.

Die betroffene Yacht wurde anschließend durch ein Bergungsunternehmen in eine benachbarte Marina geschleppt. Während dieses Manövers wurde der Eldenburger Kanal kurzzeitig für die gesamte Schifffahrt gesperrt.
In beiden Fällen ist die genaue Unfallursache noch unklar. Weiterführende Ermittlungen zu den genauen Unfallhergängen werden durch die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren geführt.