Polizei ermittelt gegen zwei Autofahrer wegen des Verdachts eines verbotenen Autorennens

In Waren hat die Polizei am späten Freitagabend zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die sich offenbar ein illegales Rennen geliefert haben.

Am 19.02.2021 gegen 20:25 Uhr stellten die Beamten des PHR Waren im Rahmen ihrer Streifentätigkeit zwei PKW auf der B 192 / Strelitzer Straße aus Richtung Stadtzentrum in Fahrtrichtung Neubrandenburg fest. Bereits aus großer Entfernung war zu erkennen, dass der Audi A5 und ein Ford Focus, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit hintereinander in Richtung der entgegenkommenden Beamten fuhren. Nachdem die beiden Fahrzeuge die Beamten mit geschätzten 100 km/h passierten, bremsten diese stark ab und bogen auf den McDonald’s Parkplatz ab.

Auf Höhe der Tankstelle konnten beide PKW mittels Blaulicht und Anhaltesignal zum Anhalten bewegt und kontrolliert werden. Aufgrund der Aussagen und der gemachten Beobachtungen wurde gegen die beiden 18- und 19-jährigen Fahranfänger eine Strafanzeige wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens erstattet.

In der weiteren Folge wurde durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die sofortige Beschlagnahme der Autos mit Autoschlüsseln sowie auch die Sicherstellung der Fahrerlaubnisse verfügt. Bei den deutschen Autofahrern handelte es sich um zwei Tatverdächtige aus der Region. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Bundespolizei stellt zwei Tatverdächtige mit Betäubungsmitteln im Wert von 12.000 EUR

Am Donnerstagabend informierten Beamte der Bundespolizei Neubrandenburg ihre Kollegen der Landespolizei M-V, dass sie im Zug von Berlin nach Rostock zwei Männer kontrolliert hatten, welche Betäubungsmittel in nicht geringer Menge bei sich führten.

Am Bahnhof in Waren (Müritz) erfolgte dann die Übergabe der beiden tunesischen Staatsangehörigen und der Betäubungsmittel an die Beamten der Landespolizei, da hier die Ermittlungen geführt werden.

Die beiden Beschuldigten führten Betäubungsmittel im Wert von etwa 12.000 EUR mit sich. Dabei handelte es sich laut Vortest um etwa 1 kg Amphetamine, 10 g Kokain und über 100 Ecstasytabletten, sowie eine geringe Menge Cannabis. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Aufgrund des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge wurde noch in der Nacht durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die vorläufige Festnahme der beiden Beschuldigten angeordnet.

Am Freitag erfolgten durch Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg die Vernehmungen und erkennungsdienstlichen Behandlungen mit den beiden Beschuldigten. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg stellte Antrag auf Haftbefehl, über den im Laufe des Tages ein Richter entscheiden wird.

Warnung – Neun Geldbörsen aus Handtaschen entwendet

Im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg kam es im Tagesverlauf des 30.10.2020 zu neun Diebstahlshandlungen von Geldbörsen in Supermärkten.

In verschiedenen Lebensmittelfachmärkten in Demmin, Dargun, Stavenhagen, Waren und Röbel entwendeten unbekannte Täter die Brieftaschen von geschädigten Frauen während des Aufenthalts in örtlichen Supermärkten. In einem Fall wurde ein Ehepaar Opfer eines solchen Diebstahls.

Die Geschädigten sind einer Altersgruppe von 55 bis 79 Jahren zuzuordnen. Die Geldbörsen befanden sich in den Handtaschen, Rucksäcken oder mitgeführten Beuteln der Geschädigten, die in den überwiegenden Fällen in oder an den Einkaufskörben transportiert wurden.

In den entwendeten Geldbörsen befanden sich bis zu 350 EUR Bargeld sowie Ausweisdokumente, Führerscheine und EC-Karten. In einem Fall kam es kurze Zeit nach der Tat zum Abheben von 1.000 EUR Bargeld vom Konto der Geschädigten an einem nahegelegenen Geldautomaten.

Aus gegebenem Anlass möchte die Polizei die Bevölkerung warnen. Lassen Sie ihre Wertsachen nie unbeaufsichtigt und tragen Sie ihre Taschen stets bei sich.

Die Beamten der örtlichen Kriminalkommissariatsaußenstellen haben die Ermittlungen zu den genannten Sachverhalten aufgenommen und suchen Zeugen sowie mögliche weitere Geschädigte. Sollten Sie Opfer eines Diebstahls geworden sein, melden Sie sich bitte bei der örtlichen Polizei und erstatten Anzeige. Zudem bitten wir Zeugen, die Angaben zu möglichen Tatverdächtigen oder Tatfahrzeugen oder andere sachdienliche Hinweise machen können, sich telefonisch bei der örtlichen Polizei oder über Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Wochenendbilanz: 15 alkoholisierte Fahrzeugführer/innen festgestellt

Am vergangenen Wochenende haben die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg insgesamt 15 Fahrzeugführer/innen kontrolliert, die unter Einfluss von Alkohol ihr Fahrzeug geführt haben. Dabei haben zehn Fahrzeugführer/innen eine Straftat „Trunkenheit im Straßenverkehr“ begangen, da sie mit ihrem Kraftfahrzeug (PKW) mit mehr als 1,1 Promille oder mit ihrem Fahrrad mit mehr als 1,6 Promille gefahren sind. In diesen Fällen wurde den Fahrzeugführer/inne/n eine Blutprobe entnommen sowie bei den PKW-Fahrer/inne/n zusätzlich der Führerschein sichergestellt.

Am 23.10.2020 um 07:50 Uhr ist Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz ein Fahrzeug im Stadtgebiet von Neustrelitz aufgefallen. Der Fahrzeugführer fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit sowie gefährlich durch Kurvenbereiche, so dass das Fahrzeug in der Bruchstraße angehalten und durch Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz kontrolliert wurde. Der Atemalkoholtest bei dem 40-jährigen Fahrzeugführer hat einen Wert von 1,04 Promille ergeben. Auch wenn dieser Wert unter der Grenze zur Straftat von 1,1 Promille liegt, haben die Beamten in diesem Fall eine Strafanzeige aufgenommen, da auf Grund der unsicheren und auffälligen Fahrweise von einer Fahruntüchtigkeit auf Grund des Alkoholgenusses auszugehen ist.

Am 23.10.2020 gegen 18:30 Uhr teilte ein aufmerksamer Zeuge mit, dass im Weidenweg in Neustrelitz ein Fahrzeug mit defekter Beleuchtung und ohne amtliche Kennzeichen fährt. Die Neustrelitzer Beamten konnten das Fahrzeug stoppen und kontrollieren. Der 34-jährige Fahrzeugführer pustete 1,70 Promille. Zudem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und das Fahrzeug war nicht zugelassen. Neben der Trunkenheit im Straßenverkehr hat er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafbar gemacht.

Am 23.10.2020 gegen 23:40 Uhr kontrollierten die Neubrandenburger Beamten in der Neustrelitzer Straße zwei alkoholisierte Fahrradfahrer. Ein 48-jähriger Radfahrer pustete 1,77 Promille und ein 45-jähriger Radfahrer pustete 2,79 Promille.

Am 24.10.2020 gegen 01:40 Uhr kontrollierten die Neustrelitzer Polizeibeamten in der Kirschenallee einen 25-jährigen Fahrzeugführer mit 1,98 Promille.

Ebenfalls 1,98 Promille pustete ein 17-jähriger Fahrzeugführer einer nicht zugelassenen Vollcrossmaschine, der am 24.10.2020 gegen 16:00 Uhr in Blankensee kontrolliert wurde. Der 17-Jährige muss sich wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Am 24.10.2020 gegen 23:50 Uhr wurde der 19-jährige Fahrradfahrer in der Bahnhofstraße in Waren angehalten und kontrolliert. Sein Atemalkoholwert betrug 1,67 Promille.

Am 25.10.2020 gegen 03:30 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gemeldet, dass ein Fahrzeugführer mit seinem PKW zunächst ganz wild auf einem Acker und im Anschluss gegen einen Weidezaun in Beggerow gefahren ist. Die Beamten konnten den 22-jährigen Fahrzeugführer kontrollierten und stellten einen Atemalkoholwert von 1,59 Promille fest.

Am 25.10.2020 gegen 18:40 Uhr kontrollierten die Beamten in der Ringstraße in Röbel einen 71-jährigen Fahrzeugführer, der bei der anschließenden Kontrolle 1,31 Promille pustete.

Am 25.10.2020 gegen 23:25 Uhr kontrollierten die Neustrelitzer Polizeibeamten in der Strelitzer Straße in Neustrelitz den 40-jährigen Fahrradfahrer mit 1,79 Promille. Den 40-Jährigen haben die Beamten bereits am 23.10.2020 um 07:50 Uhr alkoholisiert mit einem PKW kontrolliert, wobei in der Folge der Führerschein sichergestellt wurde..

In drei weiteren Fällen haben die Beamten alkoholisierte Fahrzeugführer/innen angehalten und kontrolliert, die eine Ordnungswidrigkeit wegen des Verstoßes gegen die 0,5 Promille-Grenze oder gegen das Alkoholverbot für Fahranfänger/innen verstoßen haben.

Am 24.10.2020 gegen 07:00 Uhr kontrollierten die Malchiner Polizeibeamten in der Poststraße einen 33-jährigen Fahrzeugführer mit 0,6 Promille.

Am 23.10.2020 gegen 22:20 Uhr kontrollierten die Warener Beamten in Möllenhagen eine 15-Jährige E-Scooter-Fahrerin mit 0,46 Promille. Der E-Scooter war nicht zugelassen.

Am 24.10.2020 gegen 23:50 Uhr kontrollierten die Beamten in der Malchiner Straße in Stavenhagen ein Fahrzeug. Der 18-jährige Fahranfänger pustete 0,12 Promille.

Bei allen genannten Fahrzeugführer*innen handelt es sich um deutsche Staatsangehörig*innen.

Ausstellungseröffnung: „Eine Hoffnung lernt(e) laufen – Schritte in die Freiheit“

Die Ausstellung „Umbruch Ost – Lebenswelten im Wandel“ der Bundesstiftung Aufarbeitung wirft einen Blick auf die dem Herbst 89 folgenden Ereignisse und Umbrüche. Diese machten auch vor Mecklenburg-Vorpommern und Waren (Müritz) nicht halt.

Die Bilder und Texte der Ausstellung werden durch Exponate und Materialien – unter anderem aus dem Bestand des Stadtgeschichtlichen Museums Waren (Müritz) – ergänzt.

Zur Eröffnung der Ausstellung laden die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern und das Stadtgeschichtliche Museum Waren (Müritz) alle Interessierten ganz herzlich am 30. September ab 17:00 Uhr in den Rathaussaal Waren, Neuer Markt 1, ein. Eine vorherige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erwünscht.

Ergebnisse der Kontrollen "Zweiradfahrer im Blick"

Am Dienstagvormittag, 01.09.2020, haben die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg an verschiedenen Kontrollstellen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Verkehrskontrollen im Rahmen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“ durchgeführt. Dabei hatten die Beamten insbesondere die „Zweiradfahrer im Blick“.

Im Vordergrund der Kontrollen stand die Präventionsarbeit. Die Beamten haben viele Gespräche mit den Radfahrern geführt. Dabei ging es um die Funktionsfähigkeit des Fahrrades, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr und auch um den Rat, zur Sicherheit einen Helm und gut sichtbare Kleidung zu tragen. Höhepunkt der Präventionsarbeit war die kostenlose Fahrradcodierung am Müritzeum in Waren. In der Zeit von 10 bis 15 Uhr hatten hier alle Interessierten Zeit, ihr Fahrrad codieren zu lassen. Das kostenlose Angebot wurde von vielen Bürger*innen der Müritzregion genutzt. Die sechs Präventionsbeamten haben in guter Teamarbeit insgesamt 100 Fahrräder codiert.

Die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg ziehen nach den Kontrollen vom Dienstag insgesamt ein positives Fazit. In Waren haben die Beamten an der Mozartstraße insgesamt 28 Fahrradfahrer festgestellt, die mit ihrem Fahrrad auf der falschen Straßenseite gefahren sind. Sie haben ein Verwarngeld in Höhe von 20 Euro erhalten. In Röbel haben die Beamten an dem Kreisverkehr in der Bahnhofsstraße insgesamt 89 Fahrradfahrer kontrolliert. Bei lediglich zwei Fahrrädern wurden Mängel festgestellt, alle anderen Fahrradfahrer konnten ohne Beanstandungen weiterfahren.

In Neubrandenburg haben die Beamten in der Woldegker Straße/Ecke Heinrich-Prillwitz-Straße insgesamt 27 Fahrradfahrer kontrolliert, die den Radweg auf der falschen Straßenseite befahren haben. Des Weiteren stellten sie sechs PKW-Fahrer fest, die an dem dortigen Stopp-Schild nicht ordnungsgemäß angehalten haben. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz kontrollierten die Zweiradfahrer in der Strelitzer Chaussee. Bei fünf Fahrrädern stellten die Beamten Sicherheitsmängel fest, sowie bei einem Radfahrer eine unberechtigte Handybenutzung und bei zwei Radfahrern die Nutzung von Kopfhörern, so dass deren Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr nicht mehr gewährleistet war.

Erschreckend waren bei zwei Radfahrern die Ergebnisse des Atemalkoholwertes. Noch vor 09:00 Uhr hatten zwei männliche Neustrelitzer einen Atemalkoholwert von 1,46 und 1,47 Promille. Da es sich bei Radfahrern erst ab 1,6 Promille um eine Straftat „Trunkenheit im Straßenverkehr“ handelt, wurden die beiden Radfahrer lediglich belehrt. Zudem mussten sie ihr Rad schieben.

Was ist eigentlich die „Neue Seidenstraße“?

China ist wieder ökonomische Supermacht; die europäische Wirtschaft eng mit der chinesischen verflochten und man ist wechselseitig voneinander abhängig. Das geopolitische Projekt der chinesischen Regierung und zentral für die strategische außenpolitische Ausrichtung Chinas ist die sogenannte „Neue Seidenstraße“, die sich in Anlehnung an die antiken Handelsrouten vom fernen Osten u.a. bis nach Westeuropa erstrecken soll.

Dabei handelt es sich um das historisch größte geopolitische Infrastrukturprogramm der Zivilisationsgeschichte, in das bereits mehr als 100 Länder eingebunden sind. Doch was verbirgt sich hinter der „Neuen Seidenstraße“? Welche Ziele verfolgt China damit und was bedeutet dieses Projekt für Europa und Deutschland – auch für Mecklenburg-Vorpommern?

Diesen und weiteren Fragen möchte die Europäische Akademie in Waren zusammen mit Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Linowski am 07. September ab 18 Uhr nachgehen. Prof. Linowski ist seit 2004 dauerhafter Gastprofessor an der Shanghai Normal University und ebenso häufiger Gast in den USA; wo er Fellow am Central Asian Productivity Research Center in Chicago ist.

Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Aufgrund der aktuellen Beschränkungen und Abstandsregelungen wird um vorherige, unverbindliche Anmeldung gebeten. Anmeldung unter: e.wilk@ea-mv.com oder unter der: 03991 1537 11.
Ort: Haus des Gastes Waren (Neuer Markt 21, 17192 Waren)