Noch etwa 100 Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger als Wahlhelfer gesucht

Für die 38 Urnen- und 18 Briefwahlvorstände für die Bundes- und Landtagswahl am 26. September in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg haben sich bereits 400 Wahlberechtigte zum Mitmachen bereit erklärt. Jetzt werden noch etwa 100 Bürgerinnen und Bürger gesucht, die ebenfalls am Wahlsonntag helfen wollen.

Als Aufwandsentschädigung erhalten die Helfer je nach Funktion ein Erfrischungsgeld in Höhe von 80 bis zu 95 Euro. Wünsche bezüglich des Einsatzortes sowie der Funktion werden – soweit es möglich ist – berücksichtigt. Jeder Wahlhelfer erhält vor der Wahl ein persönliches Berufungsschreiben mit weiteren Informationen.

Wahlhelferin und Wahlhelfer können alle Wahlberechtigten werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und ihren Hauptwohnsitz in Neubrandenburg haben. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zum Schutz vor dem Infektionsgeschehen wurde für jeden Wahlraum ein Hygienekonzept erarbeitet. So ist es erforderlich, dass die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer einen Mund-Nasen-Schutz tragen, der Wahlraum regelmäßig gelüftet wird und die Abstandsregelungen eingehalten werden. Den Wahlhelfern kann kurzfristig ein Impfangebot unterbreitet werden. Termine in den Impfzentren können online über www.corona-impftermin-mv.de oder telefonisch über das Call Center unter Tel. Nr.: 0385 20271115 vereinbart werden.

Für Bereitschaftserklärungen kann das Online-Formular auf der Homepage der Stadt Neubrandenburg (http://www.neubrandenburg.de) genutzt werden. Interessenten können sich auch telefonisch unter 0395 555 1111 oder unter Angabe von Namen, Vorname, Anschrift, Telefon/Handy-Nr., Geburtsdatum per E-Mail: wahlen@neubrandenburg.de anmelden.

Eine Erststimme ohne Einfluss auf das Wahlergebnis – Wer wählt eine chancenlose Partei?

Bei den letzten Bundestagswahlen gingen zwischen 25 und 40 Prozent aller Erststimmen an chancenlose Kandidat/inn/en. In ihrem Vortrag „Eine Erststimme ohne Einfluss auf das Wahlergebnis – Wer wählt eine chancenlose Partei?“ erfahren Sie von Prof. Dr. Corinna Kröber, wer chancenlose Kandidat/inn/en wählt und warum.

Der digitale Vortrag findet am Mittwoch, 30. Juni 2021, ab 17:00 Uhr im Rahmen der Familien-Universität statt. Den Link zur Veranstaltung finden Sie kurz vor Beginn der Vorlesung auf unserer Internetseite www.uni-greifswald.de/famlienuni.

Chancenlose Kandidat/inn/en sind jene, die weder die meisten noch zweitmeisten Stimmen erzielen. Für den Ausgang der Wahlentscheidung im Wahlkreis haben Erststimmen, die an diese Kandidat/inn/en gehen, keine Konsequenz. In der politikwissenschaftlichen Forschung werden sie daher „verschwendete“ Stimmen genannt. Welche Menschen „verschwenden“ ihre Erststimme? Warum tun sie das? Fehlen ihnen wichtige Informationen, um eine einflussreichere Wahlentscheidung zu treffen? Sollen so Signale an andere Wähler/innen für zukünftige Wahlen gesendet werden? Handelt es sich um ein Zeichen des politischen Protests?

Der Vortrag der Politikwissenschaftlerin Corinna Körber gibt Antworten auf diese Fragen. Er zeigt, welche sozialen Eigenschaften Menschen gemeinsam haben, die chancenlose Parteien wählen. Wie also wirken sich Bildung, Einkommen, Geschlecht und Alter auf die Wahrscheinlichkeit aus, eine Stimme zu verschwenden? Welche Beweggründe stehen hinter diesem Wahlverhalten? Basierend auf Daten aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich werden die wichtigsten sozialen Faktoren herausgearbeitet. Die Forschung lässt Rückschlüsse darauf zu, wie im Wahlprozess gesellschaftliche Ungleichheit verstärkt und abgeschwächt wird.

Den Link zur digitalen Vorlesung finden Sie kurz vor Veranstaltungsbeginn auf unserer Internetseite www.uni-greifswald.de/familienuni. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Für unseren Livestream nutzen wir den Dienst DFNconf des Vereins zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e. V.

Digitale Familien-Universität Greifswald
Vorlesung von Prof. Dr. Corinna Kröber
Mittwoch, 30. Juni 2021, 17:00 Uhr

Wahlhelfer werden in Neubrandenburg

In der Stadtverwaltung Neubrandenburg sind die Vorbereitungen für die Bundes- und Landtagswahlen am 26. September angelaufen. Dafür werden Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht. Unser Aufruf richtet sich an alle Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger, sich als Mitglied in einem Wahlvorstand aktiv an der Durchführung der Wahl zu beteiligen.

Für die 38 Wahlvorstände und 18 Briefwahlvorstände werden in der Vier-Tore-Stadt rund 500 ehrenamtlich Mitwirkende in den Wahlvorständen gebraucht.

Ein Wahlvorstand besteht aus Wahlvorsteherin/Wahlvorsteher, Schriftführerin/Schriftführer sowie deren Stellvertretern und bis zu fünf Beisitzerinnen/Beisitzer.

Wahlhelfer kann jeder Wahlberechtigte werden. Dazu sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Wahlvorsteherinnen/Wahlvorsteher, Schriftführerinnen/Schriftführer sowie deren Stellvertreter werden im Vorfeld durch die Gemeindewahlbehörde geschult.

Der Wahlvorstand leitet und überwacht in der Zeit von 8 bis 18 Uhr die Wahlhandlungen und zählt im Anschluss der Stimmen. Als Aufwandsentschädigung erhalten die Mitglieder je nach Funktion ein Erfrischungsgeld von 80 bis zu 95 Euro.

Jeder Wahlhelfer erhält etwa zwei Wochen vor der Wahl ein persönliches Berufungsschreiben mit weiteren Informationen.

Wer helfen möchte, wird gebeten das Online-Formular auf der Homepage der Stadt Neubrandenburg (http://www.neubrandenburg.de/formular/wahlhelfer) zu nutzen. Anmeldungen werden auch unter der Telefonnummer 0395 555 1111 oder per Mail wahlen@neubrandenburg.de entgegengenommen (bitte Namen, Vorname, Anschrift, Telefon/Handy-Nr., Geburtsdatum angeben)

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg würde sich über viele freiwillige Helfer am 26. September freuen.

Junge Wähler:innen in Zeiten von Fake News und Verschwörungserzählungen

Ein neues Handbuch von klicksafe unterstützt Jugendliche im kompetenten Umgang mit Fake News und Verschwörungserzählungen und hilft ihnen im Superwahljahr 2021, sich eine fundierte politische Meinung bilden zu können. Das neue klicksafe-Handbuch „Meinungsbildung in der digitalen Welt“ stellt Meinungsbildungskompetenz in den Mittelpunkt, die von jungen Menschen benötigt wird, um auch auf dem Weg zu ihren ersten Wahlentscheidungen Informationen differenziert beurteilen zu können und eine eigene Haltung zu entwickeln.

Im Superwahljahr 2021 werden viele junge Menschen zum ersten Mal eine politische Wahlentscheidung treffen. Entschieden werden diese Wahlen heute in einer medialen Öffentlichkeit, in der Falschmeldungen, populistische Narrative und Verschwörungserzählungen immer mehr zu Gefahren für demokratische Prozesse werden. Mangelnde Kompetenzen im Umgang mit diesen Phänomenen befeuern Misstrauen gegenüber Politik, Wissenschaft und Journalismus und stärken letztendlich antidemokratische Kräfte. Wichtig ist deshalb, dass Jugendliche als die Wählerschaft von morgen schon früh lernen, Informationen kompetent zu bewerten und einzuordnen und sich eine auf Fakten beruhende politische Meinung zu bilden.

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Landesregierung hat Termin für Landtagswahl auf 26. September 2021 festgelegt

Die Landesregierung hat auf ihrer heutigen Kabinettsitzung den Termin für die Landtagswahl im nächsten Jahr festgelegt. Gewählt wird am Sonntag, den 26. September 2021. Der dann zu wählende achte Landtag von Mecklenburg-Vorpommern wird seine Aufgaben bis zum Jahr 2026 ausüben.

„Die Vorbereitungen auf die Landtagswahl und die Bundestagswahl, die ja am gleichen Tag stattfinden wird, laufen in diesem Jahr unter Pandemie-Bedingungen. Das Wahlrecht ist und bleibt aber das höchste Gut in der Demokratie und das Wahlrecht ist das wichtigste Mitwirkungsrecht in einem freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaat“, betont Innenminister Torsten Renz. „Die Bürgerinnen und Bürger können mit einer hohen Wahlbeteiligung ein Zeichen für die Stärke der Demokratie setzen.“

Um den strengen Anforderungen an Wahlen einerseits und den Einschränkungen aufgrund der Corona-Verordnung andererseits Rechnung zu tragen, hat der Landtag im Dezember eine Novellierung des Landes- und Kommunalwahlgesetzes Mecklenburg-Vorpommern auf den Weg gebracht. „Auch wenn wir alle hoffen, dass die Wahlen im September in der gewohnten und bewährten Form ablaufen können, müssen wir Vorsorge treffen, wenn die äußeren Umstände dies nicht erlauben“, so der Minister.

Ehrenamtliche/r Bürgermeister/in in der Gemeinde Ivenack gesucht

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Ivenack hat in ihrer Sitzung am 18.12.2019 den 03. Mai 2020 als Termin für die Wahl der/s ehrenamtliche/n Bürgermeister/s/in bestimmt. Der Termin für eine gegebenenfalls notwendige Stichwahl ist der 17. Mai 2020. Die ehrenamtliche Bürgermeisterin / der ehrenamtlichen Bürgermeister wird für den Rest der Wahlperiode gewählt.

Vorschlagsberechtigte Parteien, Wählergruppen, Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber sind zur möglichst frühzeitigen Einreichung der Wahlvorschläge für die Wahl der ehrenamtlichen Bürgermeisterin / des ehrenamtlichen Bürgermeisters in der Gemeinde Ivenack aufgefordert. Für die Wahlvorschläge sind amtliche Formblätter zu verwenden, die von der Gemeindewahlleitung des Amtes Stavenhagen, Bürger- und Verwaltungszentrum Schloss 1, 17153 Stavenhagen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Die Formblätter sind auch auf der Internetseite der Landeswahlleiterin (www.wahlen.m-v.de) und des Amtes Stavenhagen (www.reuterstadtstavenhagen.de) veröffentlicht.

Wahlvorschläge sind spätestens am Dienstag, den 18.02.2020 bis spätestens 16:00 Uhr schriftlich bei der Gemeindewahlleitung des Amtes Stavenhagen einzureichen. Wahlvorschläge sind nach Möglichkeit so frühzeitig vor dem letzten Tag der Einreichungsfrist einzureichen, dass Mängel, die die Gültigkeit der Wahlvorschläge betreffen, rechtzeitig behoben werden können.

Wahlvorschläge können folgende Wahlvorschlagsträger einreichen: Parteien im Sinne des Artikels 21 des Grundgesetzes, Wahlberechtigte, die sich zu einer Gruppe zusammenschließen (Wählergruppen) oder einzelne Personen, die sich selbst als Bewerberin oder Bewerber vorschlagen.

Wählbar sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sowie alle Unionsbürgerinnen / Unionsbürger, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, von der Wählbarkeit nach § 6 Abs. 2 LKWG M-V nicht ausgeschlossen sind und die Voraussetzungen für die Ernennung zur Ehrenbeamtin / zum Ehrenbeamten erfüllen

Neuwahl der Prorektorin und Wiederwahl des Prorektors

Die Mitglieder des Erweiterten Senats der Hochschule Neubrandenburg haben am 11. Dezember entschieden, wer ab März 2020 die Ämter der Prorektorin bzw. des Prorektors antreten soll. Professorin Barbara Bräutigam wurde neu gewählt. Sie wird als Prorektorin für Studium, Lehre, Weiterbildung und Evaluation die Nachfolge von Professorin Marion Musiol übernehmen, die in den Ruhestand gehen wird.

Der Prorektor für Forschung, Wissenstransfer und internationale Beziehungen, Professor Leif-Alexander Garbe, wurde mehrheitlich wiedergewählt. Er ist bereits seit dem 1. Januar 2018 im Rektorat tätig und setzt nun seine Amtszeit für weitere zwei Jahre fort.

Barbara Bräutigam ist seit 2007 Professorin für Psychologie und Jugendarbeit im Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung der Hochschule Neubrandenburg. Sie übernahm 2012 die Studiengangsleitung des Masterstudiengangs Beratung. Angaben zur Vita finden Sie hier.

Leif-Alexander Garbe ist seit 2014 als Professor für Angewandte Chemie/Chemie biogener Rohstoffe und Produkte an unserer Hochschule im Fachbereich Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften tätig. Seit 2016 leitet er das Zentrum für Ernährung und Lebensmitteltechnologie (ZELT) gGmbH als Geschäftsführer. Angaben zur Vita finden Sie hier.