Sicherstellung von mehreren Waffen bei Wohnungsdurchsuchung – Verdacht Verstoß Kriegswaffenkontrollgesetz

Am Sonnabend, 29.02.2020, gegen 22:45 Uhr wurden Polizeibeamte zu einem Einsatz in ein Dorf bei Neubrandenburg gerufen, da zu es zu einer Körperverletzung gekommen sein soll, welche sich aber nach Prüfung nicht bestätigt hat.

Im Zuge der Sachverhaltsklärung des oben beschriebenen Einsatzes wurde ein 62-jähriger deutscher Mann in seiner Wohnung aufgesucht. Dabei stellten die Beamten ein Sturmgewehr fest, für das der 62-Jährige kein Zertifikat über die Unbrauchbarkeit vorlegen konnte. Es bestand der Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz, woraufhin die Beamten die gesamte Wohnung nach möglichen weiteren Waffen durchsucht haben. Im Ergebnis der Durchsuchung haben die Beamten insgesamt 50 Gegenstände wie z.B. eine Maschinenpistole, zwei Sturmgewehre, mehrere Magazine und mehrere Patronen aufgefunden und sichergestellt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann nicht gesagt werden, ob die Waffen schussbereit waren. Der Polizei liegen derzeit keine Zertifikate vor, dass es sich bei den sichergestellten Waffen um Anscheinswaffen bzw. Sammlerwaffen handelt.

Aus diesem Grund wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz erstattet. Im Rahmen der Ermittlungen wird nun geprüft, ob es sich bei den sichergestellten Waffen um Anscheinswaffen bzw. Sammlerwaffen handelt. Wenn das so ist, werden die Waffen dem 62-Jährigen wiedergegeben. Wenn es sich aber um funktionsfähige (schussbereite) Waffen handelt, bleiben die Waffen sichergestellt und die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wird weitere Entscheidungen treffen.

Fahrzeugführer kontrolliert – allerlei aufgefunden und sichergestellt

Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit haben die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg am Donnerstag, 23.01.2020, gegen 06:00 Uhr im Vogelviertel in Neubrandenburg ein Fahrzeug kontrolliert. Bei der Kontrolle des 34-jährigen Fahrzeugführers stellten die Beamten Auffälligkeiten fest, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln deuten.

Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Amphetamine, Metamphetamine und THC. Bei der anschließenden Durchsuchung des 34-Jährigen sowie seines Fahrzeuges haben die Beamten zudem mehrere Tütchen mit verschiedenen betäubungsmittelähnlichen Substanzen, eine Schreckschusswaffe und ein verbotenes Messer sowie mehrere verbotene Feuerwerkskörper (sogenannte „Polenböller“ ) festgestellt. Alle angeführten Gegenstände wurden sichergestellt.

Der 34-Jährige wurde auf Grund des Verdachtes des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln zur Blutprobenentnahme in das Neubrandenburger Klinikum gebracht. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Waffengesetz und Sprengstoffgesetz sowie wegen des Fahrens unter Einfluss von berauschenden Mitteln verantworten.

Polizeieinsatz nach Ruhestörung – Schreckschusswaffe sichergestellt

Am Mittwoch, 22.01.2020, gegen 20:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ruhestörenden Lärm und Schussgeräusche aus einer Wohnung in der Mudder-Schulten-Straße auf dem Datzeberg.

Vor Ort konnten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg aus der betroffenen Wohnung lautes Poltern und aggressive Schreie einer Person hören. Da auf das Klingeln und Klopfen der Beamten nicht reagiert wurde und plötzliche keine Geräusche mehr zu hören waren, gingen die Beamten von einem Unglücksfall aus. Demzufolge wurde die Feuerwehr zur Türöffnung sowie ein Rettungswagen alarmiert.

Nachdem die Beamten die Wohnung betreten haben, fanden sie den 23-jährigen Wohnungsmieter unverletzt in seinem Bett vor. Da der alkoholisierte 23-Jährige den Beamten sofort aggressiv gegenübertrat, wurde er zur Gefahrenabwehr fixiert und gefesselt. Er wurde anschließend in Gewahrsam genommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. Ein anschließend durchgeführter Drogentest zeigte ein positives Ergebnis. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille.

In der Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und Hinweise darauf, dass aus dieser Munition abgegeben wurde. Des Weiteren wurden ein Schlagring, ein waffenähnlicher Gegenstand sowie Utensilien, die auf den Anbau von Betäubungsmitteln hindeuten, aufgefunden und sichergestellt. Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg ermitteln gegen den Beschuldigten wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen.

Polizeieinsatz wegen starken Marihuanageruchs im Hausflur eines Mehrfamilienhauses

Am Sonntag, 29.12.2019, gegen 21:00 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mitgeteilt, dass es in einem Hauseingang des Ponyweges in Neubrandenburg sehr stark nach Betäubungsmitteln riecht.

Als die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg vor Ort eintrafen, konnten auch sie sofort den starken Marihuanageruch wahrnehmen. Die Beamten haben sehr schnell die Wohnung ermitteln können, aus der der Geruch am intensivsten wahrgenommen wurde. Den Beamten war der Wohnungsmieter als Betäubungsmittelkonsument bekannt. Da auf mehrfaches Klopfen und Klingeln nicht reagiert wurde, bestand die Gefahr, dass sich der Wohnungsmieter in einer hilflosen Lage befindet. Aus diesem Grund wurde die Wohnungstür durch die Berufsfeuerwehr geöffnet. Während der Öffnung konnten die Beamten ein Poltern in der Wohnung wahrnehmen und kurz darauf öffnete der 32-jährige Wohnungsmieter die Tür.

Die Beamten stellten in der Wohnung mehrere Waffen und waffenähnliche Gegenstände fest, die gemäß Waffengesetz verboten sind. Diese wurden sichergestellt und eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet. In der Wohnung wurden zudem Betäubungsmittel sichergestellt und Gegenstände, die auf den Anbau und Handel mit Betäubungsmitteln hindeuten, aufgefunden und sichergestellt. Zudem bemerkten die Beamten ein geöffnetes Fenster. Sie überprüften daraufhin den Bereich unterhalb des besagten Fensters und konnten dabei neun Marihuanapflanzen feststellen. Auch diese Pflanzen wurden sichergestellt. Eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aufgenommen.

Der 32-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. Durch die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg erfolgte hier die Beschuldigtenvernehmung. Anschließend wurde der 32-Jährige nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz und Betäubungsmittelgesetz dauern an.

Information der Waffenbehörde

Der Deutsche Bundestag hat in seiner Sitzung vom 13.12.2019 das Dritte Waffenrechtsänderungsgesetz verabschiedet.

Der Lankreis MSE weist darauf hin, dass das Gesetz noch nicht vom Bundespräsidenten ausgefertigt und auch noch nicht im Bundesgesetzblatt verkündet worden ist, d.h. es ist derzeit noch nicht in Kraft getreten.

Wann dass der Fall sein wird, ist hier nicht bekannt. Die Waffenbehörde bittet daher, noch von Anfragen abzusehen.

17-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe in die Luft

Am Sonntag, 22.11.2019, gegen 10:55 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mitgeteilt, dass eine männliche Person in der Einsteinstraße in Neubrandenburg einen Schuss abgegeben haben soll. Sofort wurden fünf Funkstreifenwagen zum Einsatz gebracht, um den Sachverhalt zu überprüfen, den Tatort abzusperren, Spuren zu sichern, die Fahndungsmaßnahmen nach dem Tatverdächtigen einzuleiten und mit den ersten Ermittlungen zu beginnen.

Die Beamten konnten vor Ort die Patronenhülse einer Schreckschusswaffe sicherstellen. Zudem konnte eine Zeugin den Tatverdächtigen sehr gut beschreiben und die Fluchtrichtung in einen Hauseingang der Humboldtstraße benennen. Einem weiteren Zeugen war bekannt, dass genau in dem Aufgang eine polizeilich bekannte Person aufhalten soll, die ebenfalls der Personenbeschreibung entspricht.

Auf Grund der Zeugenhinweise, konnten die Beamten den Tatverdächtigen namhaft machen. Es handelt sich um einen 17-jährigen polizeibekannten Jugendlichen, der in einem Dorf bei Neubrandenburg wohnhaft ist, aber Beziehungen in die Neubrandenburger Oststadt hat.

Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der 17-Jährige zunächst einen Teaser an den Zaun des AWO-Kompetenzzentrums in der Humboldtstraße gehalten haben, so dass typische knisternde Geräusche zu hören waren. Kurz danach hat der 17-Jährige einen pistolenähnlichen Gegenstand in die Luft gehalten und einen Schuss abgegeben und ist dann fluchtartig in einen Hauseingang der Humboldtstraße gelaufen.

Die Beamten konnten in der Wohnung die benutzte Schreckschusswaffe auffinden und sicherstellen. Zudem wurde der 17-Jährige durch die Beamten aufgesucht und belehrt. Ihm gegenüber wurde auch eine sogenannte Gefährderansprache ausgesprochen. Das bedeutet, dass ihm erläutert wurde, dass sein Handeln nicht zu tolerieren ist, sich keinesfalls wiederholen darf und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen wird.

Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz werden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg weitergeführt.

Jäger auf der Fahrt ins Jagdrevier mit 1,6 Promille und Gewehr auf der Rückbank gestellt

Am Montag Abend, 26.08.2019, gegen 20:20 Uhr kontrollierten die Beamten des Polizeireviers Friedland in Neddemin am Bahnhof einen 64-jährigen Pkw-Fahrer. Der Fahrer war den Beamten zuvor aufgefallen, da er beim Vorbeifahren offenbar aus einer Bierflasche trank.

Während der Kontrolle stritt der sichtlich nervöse Fahrer den vorherigen Alkoholkonsum ab. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab allerdings eine Alkoholisierung von 1,6 Promille. Zudem stellten die Beamten auf der Rückbank des Pkw ein offen liegendes Gewehr fest. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer Jäger ist und gerade auf dem Weg zur Kontrolle in sein Jagdrevier war. Entsprechende waffenrechtliche Erlaubnisse waren zwar vorhanden und wurden zur Kontrolle vorgelegt, dennoch wurde das ungeladene Gewehr aufgrund des ordnungsrechtlichen Verstoßes zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

Des Weiteren wurde auch der Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Der Fahrer wurde anschließend zur Blutprobenentnahme ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen.

Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Zudem wird die Jagdbehörde des Ordnungsamtes über den Sachverhalt informiert.