Schreckschusswaffe sichergestellt

In der Nacht zu Sonntag, 21.03.2021, gegen 00:40 Uhr teilten zwei Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums mit, dass aus einem Fenster heraus in der Sponholzer Straße geschossen worden sein soll.

Im Rahmen von weiteren Befragungen konnte die Wohnung, aus der die Schüsse abgegeben worden waren, in der dritten Etage ausfindig gemacht werden. Es wurden der 20-jährige Mieter sowie fünf weitere Personen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren in der Wohnung angetroffen. Auf einem Fensterbrett (außen) konnten die eingesetzten Beamten eine Schreckschusswaffe auffinden.

Zum Sachverhalt befragt, gaben die anwesenden Personen an, nicht Eigentümer der Schreckschusswaffe zu sein. Die Waffe samt Munition wurde sichergestellt und eine Anzeige wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Personen wurden nicht verletzt.

Da in der Wohnung sechs Personen, alle deutsche Staatsbürger, aus unterschiedlichen Haushalten angetroffen wurden, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Angetrunkene Person zielt mit Langwaffe aus dem Fenster

Am Sonntag, 21.02.2021, gegen 01:50 Uhr haben die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg von den Kollegen der Bundespolizei die Information erhalten, dass eine Person aus einer Wohnung in der Robert-Blum-Straße heraus mit einer Waffe gezielt hat.

Demnach waren die Bundespolizisten in einem zivilen Fahrzeug auf Streifenfahrt, als sie eine Langwaffe aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses festgestellt haben. Die Bundespolizisten stoppten ihr Fahrzeug, um ihr zuvor Beobachtetes genau betrachten zu können. Dabei konnten sie deutlich erkennen, wie zwei Personen am Fenster stehen und eine schwarze Langwaffe mit einem Zielfernrohr aus dem Fenster gehalten und auf die andere Straßenseite gezielt haben. Als die Bundespolizisten ihr Fahrzeug stoppten, war eine weibliche Person am Fenster. Die Beamten fragten die Dame nach der Waffe. In der Folge legte sie die Waffe beiseite und schloss das Fenster sowie die Jalousien. Die Beamten konnten kurze Zeit später beobachten, wie mehrere Personen aus der betroffenen Wohnung in den Kellerbereich gingen. Als sie an der Wohnungstür klingelten, befanden sich noch der Wohnungsmieter sowie zwei weitere Personen in der Wohnung. Auf Nachfrage gaben die Personen an, nichts von einer Waffe und weiteren Personen zu wissen.

Als die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg vor Ort eintrafen, hielten sie erneut Rücksprache mit den Personen in der Wohnung. Die Personen waren augenscheinlich alkoholisiert. Da auf Grund der Schilderungen der Beamten der Bundespolizei eine Gefahr für Leib und Leben bestand (wenn angetrunkene Personen mit Waffen hantieren), haben die Beamten die Wohnung durchsucht. In dem Waffenschrank des Mittvierzigers, der bekennender Jäger ist, befanden sich zwei Gewehre, darunter auch die von den Bundespolizisten beschriebene schwarze Langwaffe mit Zielfernrohr. Der Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen zeigte ein Wert von 1,52 Promille an.

Die Beamten haben beide Waffen zur Gefahrenabwehr sichergestellt, da eine Wiederholungshandlung im angetrunkenen Zustand nicht auszuschließen war.

Beim Aufsuchen des Kellerbereiches stellten die Polizeibeamten vier weitere erwachsene Personen fest. Darunter befand sich auch die 29-jährige Dame, die die Bundespolizeibeamten zuvor mit der Waffe am Fenster beobachten konnten.

Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den Mittvierziger und die 29-Jährige wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zudem müssen sich die Personen in der Wohnung und im Kellerbereich wegen des Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung verantworten.

Meldung eines Wasserrohrbruches führt zur Feststellung einer Indoor-Cannabis-Zucht

Am Montagnachmittag, 30.11.2020, kamen die Beamten des Polizeireviers Barth auf Grund eines gemeldeten Wasserrohrbruches in einem in Klausdorf (Gemeinde Altenpleen) befindlichen Mehrfamilienhaus zum Einsatz.

Die Mieter der betreffenden Wohnung öffneten diese trotz wiederholten Klingelns und Klopfens nicht. Um eine Ausweitung des Schadens zu verhindern, wurde die Wohnungstür in Verantwortung des Vermieters notgeöffnet. In den Räumlichkeiten wurden die Bewohner, eine 34-jährige deutsche Frau und ein 32-jähriger deutscher Mann angetroffen. Da beim Betreten der Wohnung Utensilien zum Konsum von Betäubungsmitteln festgestellt wurden, erfolgte im weiteren Verlauf eine richterlich angeordnete Durchsuchung. Diese führte zum Auffinden zweier Indoor-Gewächszelte mit jeweils 12 Cannabispflanzen, einer Machete und weiterer verbotener Gegenstände, die sichergestellt wurden.

Weiterhin lag gegen den 32-Jährigen ein Haftbefehl vor, der in diesem Zusammenhang vollstreckt wurde. Der Gesuchte hatte eine Geldstrafe in Höhe von mehreren hundert Euro zu begleichen. Gegen die beiden Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Barth durchgeführt.

Sicherstellung von mehreren Waffen bei Wohnungsdurchsuchung – Verdacht Verstoß Kriegswaffenkontrollgesetz

Am Sonnabend, 29.02.2020, gegen 22:45 Uhr wurden Polizeibeamte zu einem Einsatz in ein Dorf bei Neubrandenburg gerufen, da zu es zu einer Körperverletzung gekommen sein soll, welche sich aber nach Prüfung nicht bestätigt hat.

Im Zuge der Sachverhaltsklärung des oben beschriebenen Einsatzes wurde ein 62-jähriger deutscher Mann in seiner Wohnung aufgesucht. Dabei stellten die Beamten ein Sturmgewehr fest, für das der 62-Jährige kein Zertifikat über die Unbrauchbarkeit vorlegen konnte. Es bestand der Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz, woraufhin die Beamten die gesamte Wohnung nach möglichen weiteren Waffen durchsucht haben. Im Ergebnis der Durchsuchung haben die Beamten insgesamt 50 Gegenstände wie z.B. eine Maschinenpistole, zwei Sturmgewehre, mehrere Magazine und mehrere Patronen aufgefunden und sichergestellt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann nicht gesagt werden, ob die Waffen schussbereit waren. Der Polizei liegen derzeit keine Zertifikate vor, dass es sich bei den sichergestellten Waffen um Anscheinswaffen bzw. Sammlerwaffen handelt.

Aus diesem Grund wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz erstattet. Im Rahmen der Ermittlungen wird nun geprüft, ob es sich bei den sichergestellten Waffen um Anscheinswaffen bzw. Sammlerwaffen handelt. Wenn das so ist, werden die Waffen dem 62-Jährigen wiedergegeben. Wenn es sich aber um funktionsfähige (schussbereite) Waffen handelt, bleiben die Waffen sichergestellt und die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wird weitere Entscheidungen treffen.

Fahrzeugführer kontrolliert – allerlei aufgefunden und sichergestellt

Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit haben die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg am Donnerstag, 23.01.2020, gegen 06:00 Uhr im Vogelviertel in Neubrandenburg ein Fahrzeug kontrolliert. Bei der Kontrolle des 34-jährigen Fahrzeugführers stellten die Beamten Auffälligkeiten fest, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln deuten.

Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Amphetamine, Metamphetamine und THC. Bei der anschließenden Durchsuchung des 34-Jährigen sowie seines Fahrzeuges haben die Beamten zudem mehrere Tütchen mit verschiedenen betäubungsmittelähnlichen Substanzen, eine Schreckschusswaffe und ein verbotenes Messer sowie mehrere verbotene Feuerwerkskörper (sogenannte „Polenböller“ ) festgestellt. Alle angeführten Gegenstände wurden sichergestellt.

Der 34-Jährige wurde auf Grund des Verdachtes des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln zur Blutprobenentnahme in das Neubrandenburger Klinikum gebracht. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Waffengesetz und Sprengstoffgesetz sowie wegen des Fahrens unter Einfluss von berauschenden Mitteln verantworten.

Polizeieinsatz nach Ruhestörung – Schreckschusswaffe sichergestellt

Am Mittwoch, 22.01.2020, gegen 20:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ruhestörenden Lärm und Schussgeräusche aus einer Wohnung in der Mudder-Schulten-Straße auf dem Datzeberg.

Vor Ort konnten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg aus der betroffenen Wohnung lautes Poltern und aggressive Schreie einer Person hören. Da auf das Klingeln und Klopfen der Beamten nicht reagiert wurde und plötzliche keine Geräusche mehr zu hören waren, gingen die Beamten von einem Unglücksfall aus. Demzufolge wurde die Feuerwehr zur Türöffnung sowie ein Rettungswagen alarmiert.

Nachdem die Beamten die Wohnung betreten haben, fanden sie den 23-jährigen Wohnungsmieter unverletzt in seinem Bett vor. Da der alkoholisierte 23-Jährige den Beamten sofort aggressiv gegenübertrat, wurde er zur Gefahrenabwehr fixiert und gefesselt. Er wurde anschließend in Gewahrsam genommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. Ein anschließend durchgeführter Drogentest zeigte ein positives Ergebnis. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille.

In der Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und Hinweise darauf, dass aus dieser Munition abgegeben wurde. Des Weiteren wurden ein Schlagring, ein waffenähnlicher Gegenstand sowie Utensilien, die auf den Anbau von Betäubungsmitteln hindeuten, aufgefunden und sichergestellt. Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg ermitteln gegen den Beschuldigten wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen.

Polizeieinsatz wegen starken Marihuanageruchs im Hausflur eines Mehrfamilienhauses

Am Sonntag, 29.12.2019, gegen 21:00 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mitgeteilt, dass es in einem Hauseingang des Ponyweges in Neubrandenburg sehr stark nach Betäubungsmitteln riecht.

Als die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg vor Ort eintrafen, konnten auch sie sofort den starken Marihuanageruch wahrnehmen. Die Beamten haben sehr schnell die Wohnung ermitteln können, aus der der Geruch am intensivsten wahrgenommen wurde. Den Beamten war der Wohnungsmieter als Betäubungsmittelkonsument bekannt. Da auf mehrfaches Klopfen und Klingeln nicht reagiert wurde, bestand die Gefahr, dass sich der Wohnungsmieter in einer hilflosen Lage befindet. Aus diesem Grund wurde die Wohnungstür durch die Berufsfeuerwehr geöffnet. Während der Öffnung konnten die Beamten ein Poltern in der Wohnung wahrnehmen und kurz darauf öffnete der 32-jährige Wohnungsmieter die Tür.

Die Beamten stellten in der Wohnung mehrere Waffen und waffenähnliche Gegenstände fest, die gemäß Waffengesetz verboten sind. Diese wurden sichergestellt und eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet. In der Wohnung wurden zudem Betäubungsmittel sichergestellt und Gegenstände, die auf den Anbau und Handel mit Betäubungsmitteln hindeuten, aufgefunden und sichergestellt. Zudem bemerkten die Beamten ein geöffnetes Fenster. Sie überprüften daraufhin den Bereich unterhalb des besagten Fensters und konnten dabei neun Marihuanapflanzen feststellen. Auch diese Pflanzen wurden sichergestellt. Eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aufgenommen.

Der 32-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. Durch die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg erfolgte hier die Beschuldigtenvernehmung. Anschließend wurde der 32-Jährige nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz und Betäubungsmittelgesetz dauern an.