Gesundheitsforum DBK: Glaukom – Grüner Star: Unbemerkt erblinden?

Er kommt schleichend und oft über Jahre unbemerkt: Wenn Patienten beispielsweise feststellen, dass sie schlechter einparken können oder häufig irgendwo anstoßen, weil sie an den Rändern des Gesichtsfeldes nichts mehr sehen können, ist der Grüne Star, wie die Augenerkrankung Glaukom auch genannt wird, oftmals schon weit fortgeschritten. Es droht Erblindung.

Zu hoher Augeninnendruck oder eine schlechte Durchblutung des Sehnervs können zu dieser Schädigung der Nervenfasern führen. Heilen kann man das Glaukom nicht. „Deshalb ist die Früherkennung wichtig. Man kann es in den Griff bekommen und verhindern, dass die Krankheit weiter fortschreitet“, sagt Dr. med. Christian Karl Brinkmann, Chefarzt der Augenklinik.

Welche Möglichkeiten es dafür gibt, welche Risikofaktoren man kennen sollte und was den Sehnerv vital erhält, darüber spricht der Chefarzt beim Gesundheitsforum DBK am 17. Februar 2020 um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik).

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Revolution unter Beobachtung

Die „Rapport-Berichte“ der Stasi im Jahr 1989: Führung und Lesung im Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg

Das Jahr 1989 war auch im damaligen DDR-Bezirk Neubrandenburg eine Zeit des Umbruchs. In der Veranstaltungsreihe „Rapport-Berichte der Stasi“ geht das Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg jeden Monat den Ereignissen nach, mit denen sich die DDR-Geheimpolizei in der Region besonders beschäftigte.

Der Monat Dezember war gekennzeichnet durch die Auflösungen des Bezirksamtes für Nationale Sicherheit und der Kreisämter.

Am 04.12.1989 wurde das Kreisamt Ueckermünde durch eine „Initiativgruppe des Neuen Forums“ aufgesucht. Ein entsprechendes Fernschreiben über den Inhalt der geführten Gespräche wurde durch den Leiter des Kreisamtes an das Bezirksamt gesandt. Das belegen Dokumente aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv.

Am darauffolgenden Tag besetzten mutige Bürgerinnen und Bürger das Bezirksamt und alle Kreisämter. Die Archive wurden versiegelt. Damit war die massenhafte Vernichtung der Akten gestoppt.

Vor der Lesung gibt es eine Führung durch das Archiv. Sie vermittelt ein Bild vom Wirken der Stasi. Erklärt wird, wie mit Karteikarten gearbeitet wurde oder warum die Stasi in Neubrandenburg ein Netz geheimer Wohnungen unterhielt. Wie die BStU-Beschäftigten heute mit den Unterlagen arbeiten, wird ebenfalls erklärt.

Termin:
Mittwoch, 04.12.2019, 17:00 Uhr, Führung: 17:00 Uhr, Lesung: 17:30 Uhr

Ort:
BStU-Außenstelle Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg

Heike Thieme, komm. Leiterin BStU-Außenstelle Neubrandenburg

www.bstu.de

EIN BLICK ins Museum mit Stadthallen-Architekt Karl Kraus

Mit dem Architekten der Neubrandenburger Stadthalle kann am 28. November um 17:30 Uhr EIN BLICK ins Museum geworfen werden. Im Regionalmuseum (Franzikanerkloster), Stargarder Str.2, 17033 Neubrandenburg ist noch bis zum 16. Februar die Sonderausstellung „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ zu erleben.

Für diese hat Karl Kraus das Modell der Stadthalle und der demontierten Beleuchtungsanlage gefertigt. In der etwa halbstündigen Veranstaltung erläutert er anhand des Modells die Bauweise des Betonschalenbaus, dessen Dachkonstruktion Hyparschalen des berühmten Bauingenieurs Ulrich Müthers sind.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

Vortrag „Segelkaffee“

Zusammen mit Jens Klein von Café Chavalo reisen wir in einem Multimedia-Vortrag zur Kooperative Tierra Nueva nach Nicaragua und klimafreundlich mit dem Frachtsegler AVONTUUR zurück nach Deutschland.

Der »Segel-Kaffee« zeigt als Premiumprodukt symbolisch, dass Waren sauber und emissionsfrei über den Seeweg transportiert werden können. Kaffee ist gleicht Kaffee?

Nach diesem Vortrag nicht mehr. Der Importeur stellt die Arbeit von Café Chavalo in Nicaragua vor und macht anhand dieses Beispiels deutlich, welche Rolle der faire Handel für Kleinbauern in aller Welt spielt und warum wir entweder fair gehandelten Bio-Kaffee oder bald gar keinen mehr trinken werden.

Vortrag „Segelkaffee“ Donnerstag, 21.11.19 | 19 – 20.30 Uhr Alte Kachelofenfabrik Neustrelitz, Kino 2, Sandberg 3 a, Neustrelitz

Carl Gustav Carus – Arzt, Naturphilosoph, Künstler

Der philosophische Gesprächskreis des Dreikönigsvereins Neubrandenburg e.V. lädt im Rahmen seiner Vortragsreihe zum Vortrag mit Prof. Dr. Hellmut Rühle, Woggersin:

„Carl Gustav Carus – Arzt, Naturphilosoph, Künstler“
am Montag, 11. November 2019 um 19:30 Uhr
in das Hotel Am Ring Neubrandenburg,
Große Krauthöferstr. 1 (hinter dem Rathaus)

Carl Gustav Carus (1789-1869) gehört zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als Arzt steht er sowohl für wissenschaftliche Forschung als auch für die Naturphilosophie, die eine Generation später durch die Naturwissenschaft als Grundlage einer modernen Medizin abgelöst worden ist. Carus kann als Vorläufer Freuds gelten, schuf außerdem das einheitliche Fach Gynäkologie und Geburtshilfe. Später war er Leibarzt der Könige von Sachsen. Als Maler gehört er zu den Vertretern der Romantik und wurde wesentlich durch Caspar David Friedrich beeinflusst, den er in Dresden förderte und auf dessen Spuren er auch eine Reise nach Mecklenburg und Rügen unternahm, der wir kurz folgen. Herauszuheben sind daneben seine engen Kontakte zu Goethe, zu Alexander von Humboldt und zum Danteübersetzer König Johann von Sachsen.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Starastronom in Neustrelitz

Die Mecklenburg-Vorpommern-Tournee der „Nordischen Wochen der Raumfahrt und Weltraumforschung“ ist auf der Zielgrade. Letzte Stationen vor dem Neubrandenburger Finale vom 8. bis 10. November sind das DLR und das Kulturquartier in Neustrelitz.

Stargast ist am Donnerstag, den 7.11., um 19:30 Uhr im Kulturquartier der Gründer und heutige Direktor des SETI-Projektes, der US-amerikanische Astronom Seth Shostak. Ziel des 1984 gegründeten privat-gemeinnützigen Unternehmens ist die Suche nach intelligentem außerirdischem Leben, speziell die Suche nach entsprechenden Signalen mittels Radioteleskopen. Provokativ wird die Frage diskutiert: „Sollten wir uns auf Außerirdische vorbereiten?“

Wie man denn möglicherweise zu anderen bewohnten Welten kommen kann, verrät Rüdiger Vaas aus Stuttgart mit seinem Einführungsvortrag „Überlichtschnelle Raumfahrt“. Anschließend findet im Kulturforum eine Podiumsdiskussion mit dem NASA-Experten Stuart McClung und dem russischen Kosmonauten Juri Baturin zu den jeweiligen Mondprogrammen der USA und Russlands statt.

Der Eintritt im Kulturquartier ist frei.

Aktuelle Infos auch auf www.raumfahrt-concret.de

Finale Raumfahrt in Neubrandenburg – 35. Tage der Raumfahrt auf der Zielgrade

Die Mecklenburg-Vorpommern Tournee der „Nordischen Wochen der Raumfahrt und Weltraumforschung“ erlebt vom 8. bis 10. November in der Vier-Tore-Stadt ihre Höhepunkte. Stargast ist am Freitag, den 8.11., in der Hochschule der Gründer und heutige Direktor des SETI-Projektes, der US-amerikanische Astronom Seth Shostak. Ziel des 1984 gegründeten privat-gemeinnützigen Unternehmens ist die Suche nach intelligentem außerirdischem Leben, speziell die Suche nach entsprechenden Signalen mittels Radioteleskopen. Provokativ wird die Frage diskutiert: „Sollten wir uns auf Außerirdische vorbereiten?“

Um das Thema drehen sich noch verschiedene Ansätze mit hochkarätigen Referenten. Prof. Dr. Dieter B. Herrmann wird beispielsweise untersuchen, ob die Menschheit eines Tages ins All aussiedeln wird/muss. Es geht aber nicht nur um Außerirdische, sondern auch um Bedrohungen, die der Menschheit gefährlich werden können. Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Institut des Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems referiert über „The Andromeda Strain – sind Viren eine Bedrohung für die Menschheit?“

Weitere Spitzenleute werden am Samstag, den 9.11., in der Mensa der Hochschule erwartet. Die DLR-Vorstandvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund philosophiert über ihr Hausthema: „Astrobiologische Forschung heute und morgen“. Neueste Informationen zum amerikanischen Mondprogramm werden vom NASA-Referenten Stuart McClung erwartet. Last but not least kommt ein ehemaliger Politiker, Kosmonaut und Freund von Präsident Putin nach Neubrandenburg – Juri Baturin. Er erläutert das künftige russische Mondprogramm.

Der Sonntag beschließt dann mit „Aktuelles aus der Raumfahrt“ die Veranstaltungsreihe.

Für Neubrandenburger gibt es wieder das Cityticket zum Preis von 3,50 Euro, das an der Rezeption des Hotels Am Ring oder unmittelbar vor Beginn erhältlich ist. Aktuelle Infos auch auf www.raumfahrt-concret.de

Flyer