Allgemeine Verhaltensregeln im Wald

An heißen Sommertagen bieten sich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte kühle Wälder und schöne Feldwege für Spaziergänge an.

Vorsorglich bittet deshalb die Arbeitsgruppe Waldbrandschutz des Landkreises alle Waldbesucher darum, die bekannten Regeln für das Verhalten im Wald zu beachten: Im und am Wald darf kein Feuer entzündet werden, Rauchen im Wald und in der Feldflur ist grundsätzlich verboten.

Das Befahren von nichtöffentlichen Waldwegen und das Parken von Fahrzeugen auf Waldwegen und trockenen Wiesen sind zu unterlassen.

Wer einen Brand im Wald, auf Heideflächen oder auch Mooren bemerkt, sollte sofort den Feuerwehr-Notruf 112 anrufen oder die 110 der Polizei.

Wie die Landesforst Mecklenburg-Vorpommern mitteilt, werden in Deutschland nur ein bis drei Prozent aller Waldbrände durch natürliche Ursachen, wie Blitzschlag ausgelöst. Die meisten Waldbrände jedoch werden leider durch fahrlässiges oder sogar vorsätzliches Verhalten entfacht.

Die Wasserschutzpolizei informiert über Verhaltensregeln beim Baden

Am 17.06.2021 verunglückten drei Personen beim Baden bzw. Schwimmen tödlich. Bei zwei Verunglückten mussten umfangreiche Suchmaßnahmen mit mehreren Rettungskräften und -mitteln eingeleitet worden, die letztendlich zum Auffinden der Personen führten.

Die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern will aus diesem aktuellen Anlass hier direkt einige Verhaltensregeln für ein sicheres Bade- und Wassersporterlebnis mit auf den Weg geben:

  • Gerade bei den derzeit herrschenden hohen Temperaturen ist ein Abkühlen vor dem Baden gehen unbedingt erforderlich.
  • Sicheres Schwimmen ist Pflicht – egal ob Sie als Badegast oder Wassersportler unterwegs sind.
  • Das Tragen von Schwimmwesten auf Wasserfahrzeugen sollte ein Selbstverständnis für Sie sein.
  • Gegenseitige Rücksichtnahme von Wassersportlern und Badegästen ist oberstes Gebot.
  • Informieren Sie sich vorab über das Wetter und behalten Sie es auch während Ihrer Aktivitäten immer im Blick.
  • Geben Sie immer jemanden Bescheid, wenn Sie allein aufs Wasser gehen. So kann notfalls Hilfe geholt werden, sollten Sie nach Ablauf des vereinbarten Zeitfensters nicht zurück sein.
  • Führen Sie Ihr Mobiltelefon aufgeladen und wasserdicht verpackt während Ihrer Aktivität mit.
  • Die Wasserschutzpolizei empfiehlt Ihnen mindestens zu zweit schwimmen, paddeln oder surfen zu gehen.

Identitätsdiebstahl: So reagieren Verbraucher richtig

Wenn plötzlich unbekannte Rechnungen und Inkassoschreiben ins Haus flattern oder die Polizei zur Hausdurchsuchung anrückt, ist der Schreck groß. Oft steckt ein Identitätsdiebstahl dahinter. teltarif.de erläutert, wie man sich richtig verhält.
Rechnungen und Mahnungen für niemals bestellte Produkte und Dienstleistungen flattern ins Haus, im schlimmsten Fall steht die Polizei mit einem Hausdurchsuchungsbefehl vor der Tür: Wer als Verbraucher bis zu diesem Zeitpunkt völlig ahnungslos war, ist möglicherweise unbemerkt Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden.

„Identitätsdiebstahl bezeichnet die missbräuchliche Nutzung personenbezogener Daten einer Person durch eine dritte Person“, erklärt Alex­ander Kuch vom Telekommunikations­magazin teltarif.de. „Bei einem Identitätsdiebstahl geht es in der Regel darum, dass der Kriminelle der ursprüng­lichen Person finanziell Schaden zufügen oder diese in Misskredit bringen will“, führt Kuch weiter aus. Der Redakteur bei teltarif.de gibt konkrete Tipps, wie man sich bei einem Identitätsdiebstahl richtig verhält und am besten verhindert, dass so etwas überhaupt passiert.

Eigene Daten nur sparsam herausgeben

„Grundsätzlich sollte man im Internet und auch außerhalb des Internets nur so viele Daten von sich preisgeben, wie unbedingt nötig“, erläutert Alexander Kuch. Auf gar keinen Fall sollten irgendwo im Internet Daten wie die Post­adresse, das Geburtsdatum, Bankdaten oder gar ein Scan des Personalausweises oder Reisepasses kursieren. Ist das bereits der Fall, sollte man diese Daten schnellstmöglich löschen (lassen).

Auch unsichere und mehrfach verwendete Passwörter helfen den Betrügern. Wer auf Spam- und Phishing-Mails herein­gefallen ist, in unseriösen Fake-Shops eine vermeintliche Bestellung aufgegeben hat oder vielleicht auch außerhalb des Internets zu viele Daten von sich Preis gegeben hat, muss damit rechnen, dass Verbrecher mit den eigenen Daten Schindluder treiben oder schwere Straftaten begehen.

„Ein Identitätsdiebstahl kann schwerwiegende finanzielle und persönliche Folgen für die Betroffenen nach sich ziehen – bis hin zu psychischen Belas­tungen. Vor allem dann, wenn auch noch die ganze Nachbarschaft bei einer Hausdurchsuchung zugesehen hat“, führt Kuch aus. Doch mit mutigen und konkreten Schritten ist es möglich, unberechtigte finanzielle Forderungen abzuwehren und die eigene Reputation wiederherzustellen.

Den Ratgeber zum Thema Identitätsdiebstahl finden Sie hier: www.teltarif.de/sicherheit/identitaetsdiebstahl.html

GPS-Anlagen aus landwirtschaftlichen Fahrzeugen bei Dieben immer beliebter

Moderne Technik nimmt eine immer größer werdende Bedeutung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen ein, so auch in landwirtschaftlichen Betrieben. Hier können beispielsweise Maschinen mit Hilfe von GPS-Geräten sehr genau gesteuert, das Saatgut platziert, die Dünge-Menge berechnet oder auch Kraftstoff gespart werden. Da diese Technik in der Regel sehr kostspielig ist, haben es auch immer häufiger Diebe darauf abgesehen.

So treten in Mecklenburg-Vorpommern derartige Diebstähle seit 2018 verstärkt auf. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 14 Fälle, ein Jahr später bereits 26 Fälle und 2020 bisher 15 Fälle des Diebstahls von GPS-Geräten bei der Polizei angezeigt. Dadurch entstand allein im Jahre 2020 ein Gesamtschaden in Höhe von über 200.000 EUR. Insgesamt wurden 39 Fahrzeuge, darunter sowohl Mähdrescher als auch Traktoren, angegriffen. Beim Diebesgut handelt es sich überwiegend um GPS-Anlagen bzw. deren Bestandteile, insbesondere Teile wie Positionsempfänger, Antennenanlagen, Bordcomputer und Monitore.

Die Ermittlungen lassen u.a. auf Tätergruppierungen aus dem osteuropäischen Raum schließen. Dies legt auch die monatliche Verteilung der Fallzahlen im laufenden Jahr nahe: insbesondere die Monate April und Mai weisen deutlich weniger Diebstähle auf, was auf Zusammenhänge mit den Ereignissen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Grenzschließungen hindeutet. Regional betrachtet sind vor allem der äußerste westliche und östliche Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern am stärksten betroffen.

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Termine der Polizeiinspektion Neubrandenburg zur Fahrradcodierung 2. Halbjahr 2020

Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie viele Fahrradcodierungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im ersten Halbjahr 2020 abgesagt werden mussten, können die Präventionsberater der Polizeiinspektion Neubrandenburg nun wieder allen Interessierten die Möglichkeit zur kostenlosen Fahrradcodierung anbieten.

Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit dazu zu geben, finden die Fahrradcodierungen an verschiedenen Tagen und Orten statt.

Interessierte Radfahrer bringen bitte ihren Personalausweis, sowie den Eigentumsnachweis mit. Besitzer von E-Bikes sollten darüber hinaus auch den Akku-Schlüssel mitbringen, da der Akku für die Codierung abgebaut werden muss. Wer nicht volljährig ist benötigt eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.

Bitte denken Sie daran, dass wir uns immer noch in Zeiten von Corona befinden. Da es vor Ort zu Wartezeiten kommen kann, bitten wir Sie darum einen Mindestabstand von 1,5m einzuhalten. Wir empfehlen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Hier finden Sie eine Auswahl der geplanten Termine für die Region Neubrandenburg:

  • Mittwoch, 26.08.2020, 10:00 – 15:00 Uhr
    Friedland, Markt
  • Mittwoch, 16.09.2020, 10:00 – 16:00 Uhr
    Neubrandenburg, Polizeihauptrevier
  • Mittwoch, 14.10.09.2020, 12:00 – 16:00 Uhr
    Neubrandenburg, Bethaniencenter

Termine der Polizeiinspektion Neubrandenburg zur Fahrradcodierung 2.Halbjahr 2020

Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie viele Fahrradcodierungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im ersten Halbjahr 2020 abgesagt werden mussten, können die Präventionsberater der Polizeiinspektion Neubrandenburg nun wieder allen Interessierten die Möglichkeit zur kostenlosen Fahrradcodierung anbieten.

Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit dazu zu geben, finden die Fahrradcodierungen an verschiedenen Tagen und Orten statt.

Interessierte Radfahrer bringen bitte ihren Personalausweis, sowie den Eigentumsnachweis mit. Besitzer von E-Bikes sollten darüber hinaus auch den Akku-Schlüssel mitbringen, da der Akku für die Codierung abgebaut werden muss. Wer nicht volljährig ist benötigt eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.

Bitte denken Sie daran, dass wir uns immer noch in Zeiten von Corona befinden. Da es vor Ort zu Wartezeiten kommen kann, bitten wir Sie darum einen Mindestabstand von 1,5m einzuhalten. Wir empfehlen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Hier finden Sie eine Auswahl der geplanten Termine für die Region Neubrandenburg:

  • Mittwoch, 08.07.2020, 09:00 – 15:00 Uhr
    Neubrandenburg, Polizeihauptrevier
  • Donnerstag, 09.07.2020, 09:00 – 15:00 Uhr
    Neubrandenburg, Polizeihauptrevier
  • Dienstag, 14.07.2020, 09:00 – 15:00 Uhr
    Malchin, Markt
  • Mittwoch, 15.07.2020, 09:00 – 15:00 Uhr
    Neubrandenburg, Polizeihauptrevier
  • Donnerstag, 16.07.2020, 09:00 – 15:00 Uhr
    Neubrandenburg, Polizeihauptrevier
  • Dienstag, 21.07.2020, 09:00 – 15:00 Uhr
    Altentreptow, vor dem Autobahn-und Verkehrspolizeirevier
  • Donnerstag, 23.07.2020, 09:00 – 15:00 Uhr
    Neubrandenburg, Polizeihauptrevier
  • Mittwoch, 26.08.2020, 10:00 – 15:00 Uhr
    Friedland, Markt
  • Mittwoch, 16.09.2020, 10:00 – 16:00 Uhr
    Neubrandenburg, Polizeihauptrevier
  • Mittwoch, 14.10.09.2020, 12:00 – 16:00 Uhr
    Neubrandenburg, Bethaniencenter

Zum Schutz Ihrer Lieben: Verzichten Sie auf Verwandtenbesuche

Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen gilt es, soziale Kontakte einzuschränken und andere zu schützen. Deshalb hat die Landesregierung eine Reihe von teils einschneidenden Maßnahmen getroffen. Der Staat kann jedoch den Bürgerinnen und Bürgern ihre individuelle Verantwortung nicht abnehmen.

Innenminister Lorenz Caffier appelliert deshalb noch einmal eindringlich mit Blick auf das bevorstehende Wochenende und die Osterferien:

„Verwandtenbesuche sind in Zeiten einer Pandemie grundsätzlich zu vermeiden. Gefährden Sie nicht Ihre Liebsten und tragen Sie nicht das Virus unbewusst in Ihre Familie. Verzichten Sie deshalb auf diese Privatreisen, auch zum Osterfest, und auch wenn es schwerfällt. In dieser Phase der Pandemie kann es nur diese einfache, rationale Entscheidung geben. Familienbesuche kann man nachholen. Jetzt müssen wir, Staat und Bürger gemeinsam, alles tun, um Menschenleben zu retten“.

Wenn es sich aus triftigem Grund nicht vermeiden lässt, gilt folgendes: Ein Besuch von Angehörigen der Kernfamilie ist möglich. Es sei denn, der Besucher/die Besucherin kommt aus einem Risikogebiet. Zur Kernfamilie gehören Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder, Eltern, Großeltern, Enkel. Der Besuch bei einem Mitglied der Kernfamilie in Mecklenburg-Vorpommern ist jeweils auch zusammen mit dem Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner möglich, sofern häusliche Gemeinschaft besteht.