Zeugen gesucht – Weitere Einbrüche in Neubrandenburg

Die Polizei Neubrandenburg wurde seit dem gestrigen Tag erneut zu zwei Einbrüchen in Mehrfamilienhäuser gerufen. Bei einem der gemeldeten Einbrüche blieb es beim Versuch des Eindringens in die betroffene Wohnung.

Nach bisherigen Erkenntnissen gelangten bislang unbekannte Täter am 18.01.2021 in der Zeit von 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr zunächst gewaltsam in den Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Pfaffenstraße in Neubrandenburg und versuchten sich in der weiteren Folge ebenso gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung zu verschaffen. Ein Eindringen in die Räumlichkeiten der abwesenden Bewohnerin gelang nicht. Der entstandene Sachschaden wird auf 200 EUR geschätzt.

Zu einem weiteren Einbruch kam es in der Zeit vom 14.01.2021 bis 19.01.2021 in der Fasanenstraße in Neubrandenburg. Nach bisherigem Erkenntnisstand drangen bislang unbekannte Täter über den Balkon in die Parterrewohnung und durchsuchten in der weiteren Folge die Räumlichkeiten. Zum Diebesgut sind derzeit noch keine Angaben möglich. Der Gesamtschaden beträgt auch hier ca. 200 EUR.

An beiden Tatorten war der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg führt die weiteren Ermittlungen und untersucht auch in diesen Fällen mögliche Zusammenhänge zu den bislang aufgenommenen Einbrüchen. Zeugen, die im näheren Umfeld der Pfaffen- oder Fasanenstraße auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden. Jeder scheinbar noch so kleine Hinweis kann für die Polizei von hoher Bedeutung sein. Für eine gegenwärtige Gefahr kann auch jederzeit die 110 gerufen werden.

Einbruch in Parterrewohnung eines Mehrfamilienhauses im Neubrandenburger Vogelviertel

In der Zeit vom 09.01.2021, 18:00 Uhr bis 10.01.2021, 09:00 Uhr ist es im Neubrandenburger Vogelviertel zu einem Einbruch in ein Mehrfamilienhaus gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter über den Balkon gewaltsam Zutritt zu einer Parterrewohnung eines Mehrfamilienhauses in der Greifstraße verschafft. Es wurden sämtliche Schränke in der Wohnung durchwühlt, wobei nach jetzigem Kenntnisstand nichts entwendet wurde. Der entstandene Schaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt.

Durch Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg erfolgte die Spurensuche und -sicherung am Tatort. Zeugen, die zur Tatzeit in der Greifstraße verdächtige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, richten diese bitte an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Die Polizei Neubrandenburg möchte dahingehend nochmals die Bevölkerung sensibilisieren, im Wohnumfeld achtsam und aufmerksam zu sein. Wenn Sie Personen feststellen, die nicht in ihr gewohntes Umfeld passen, sprechen Sie diese an und fragen nach deren Begehren. Straftäter fühlen sich meist ertappt und lassen von ihrem Vorgehen ab. Wenn Sie sich das nicht zutrauen, scheuen Sie sich nicht davor, die örtliche Polizei oder die 110 anzurufen.

Verkehrsunfall der ungewöhnlichen Art

Am 12.11.2020 gegen 12:30 Uhr ist es im Neubrandenburger Vogelviertel zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden gekommen, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 83-jähriger, deutscher Fahrzeugführer vorwärts in eine Parklücke einparken. Nach eigenen Angaben verwechselte er dabei die Fußpedale seines PKW und fuhr in der Folge ca. 50 Meter über die Bordsteinkante hinaus, bis er an einem Zaun in einem Graben zum Stehen kam. Dabei streifte er einen parkenden PKW, einen Zaun, eine Böschung, einen Baum und einen Mülleimer. Der Fahrzeugführer befand sich allein in seinem Fahrzeug und wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 13.000 EUR beziffert.

Die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg kam zum Einsatz, um die Batterie des verunfallten Fahrzeugs abzuklemmen. Der verunfallte Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde in eigener Zuständigkeit geborgen. Durch die Beamten wird die zuständige Führerscheinstelle zum Verkehrsunfall verständigt.

Zeugen nach Verdacht einer sexuellen Belästigung gesucht

In der Nacht von Sonnabend zu Sonntag (25.10.2020, gegen 01:20 Uhr) kam es im Neubrandenburger Vogelviertel zu einer sexuellen Belästigung zum Nachteil einer 17-jährigen Deutschen.

Die Jugendliche begab sich zu Fuß die Adlerstraße entlang und befand sich auf Höhe der dortigen Kindertagesstätte, als ein ihr unbekannter Mann frontal auf sie zukam, sie direkt ansprach und dabei um Geld bat.

Als das Mädchen die Bitte abtat, sei der Mann körperlich aggressiv geworden, habe ihr den Rucksack von der Schulter gerissen und sie sexuell belästigt. Nach der Tat habe er sich in unbekannte Richtung entfernt. Den Rucksack beließ er vor Ort.

Sie beschrieb den Mann als etwa 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß, dunkelhäutig und von schlanker Statur. Der unbekannte Tatverdächtige sei schwarz gekleidet gewesen. Eine nähere Beschreibung war zunächst nicht möglich. Eine Fahndung verlief negativ.

Das Mädchen wurde in das Polizeihauptrevier verbracht. Hier erfolgte die Spurensicherung und sie wurde ihrer Mutter übergeben. Die Jugendliche erlitt bei dem Übergriff leichte Verletzungen, die keiner ärztlichen Behandlung bedurften.

Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung und Körperverletzung aufgenommen und bitten Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich an die Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Fußgängerin

Am Donnerstag, 15.10.2020, gegen 10:10 Uhr ist es im Neubrandenburger Vogelviertel zu einem Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten Fußgänger gekommen.

Eine 79-jährige deutsche Fußgängerin überquerte den Fußgängerüberweg in der Kranichstraße (vom Reitbahnweg kommend in Richtung Bahnhof), als sich aus Richtung Demminer Straße ein Fahrzeug näherte. Der 20-jährige deutsche Fahrzeugführer des besagten Fahrzeuges sah die 79-Jährige und leitete einen Bremsvorgang ein. Auf Grund der den Witterungsbedingungen unangepassten Geschwindigkeit schaffte es der 20-Jährige nicht, rechtzeitig zu Bremsen.

Es kam zum Verkehrsunfall, wobei die Fußgängerin stürzte. Die 79-Jährige wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden. Es ist kein Sachschaden entstanden.