Polizei warnt vor aktiven Trickbetrügern

Derzeit gibt es in allen drei Landkreisen, für die das Neubrandenburger Polizeipräsidium zuständig ist (VR, VG und MSE), etliche Anrufe von Trickbetrügern, die sich vor allem auf die Masche der Schockanrufe zu konzentrieren scheinen.

Die Ermittler der Kripo gehen davon aus, dass die bisher bekannten und angezeigten Betrugsversuche nur ungefähr ein Zehntel der tatsächlichen aktuellen Betrugsversuche in den Regionen ausmachen.

Die Trickanrufe sind vor allem aus Barth, Stralsund, Neubrandenburg und Anklam angezeigt worden. Bisher haben die Angerufenen zumindest kein Geld an jemanden überwiesen, einige waren jedoch kurz davor, tatsächlich Opfer zu werden.
Näheres zum Schockanruf:

Die Betrüger geben sich als Polizisten aus und behaupten, ein enges Familienmitglied habe entweder einen Unfall gehabt und liege nun im Krankenhaus. Oder der Sohn, der Enkel oder andere Verwandte hätten einen tödlichen Unfall verursacht und säßen nun im Gefängnis. Die Betrüger fordern von den oft zunächst geschockten Opfern Geld, das für eine Operation oder das „Freikaufen“ aus der Haft notwendig sei.

Das ist natürlich alles Fake. In Deutschland fordert keine Klinik für lebenswichtige Operationen vorab Geld und zudem gibt es hierzulande keine Kautionen, mit denen man Angehörige aus dem Gefängnis herauskaufen kann.

Daneben ist leider erneut ein Fall von „love scamming“ – also digitaler Liebesschwindel – geglückt. Eine 66-Jährige aus dem Raum Ribnitz-Damgarten ist auf einen falschen Soldaten hereingefallen, der seit einigen Wochen via Facebook mit ihr Kontakt hatte. Weil er angeblich auf einem Flughafen festsitze, überwies sie rund 4.000 Euro für sein Flugticket. Der Betrüger hatte ihr zur Bestätigung seiner angeblichen Notlage auch ein – gefälschtes – Schreiben des deutschen Zolls zukommen lassen.

Straßenbauamt Neustrelitz saniert fast 2000 Kilometer Straße und Radwege

Das Straßenbauamt Neustrelitz beginnt in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald mit kleineren Unterhaltungs- und Instandhaltungsarbeiten. Auf fast 2.000 Kilometern Bundes- und Landesstraßen sowie begleitenden Radwegen werden Fahrbahnrisse bituminös verschlossen, Mittelnahtbereiche saniert, Fahrbahndecken durch Aufbringen von Splitt und Emulsion abgedichtet und schadhafte Bereiche des Fahrbahnoberbaues erneuert. Auch lässt das Straßenbauamt Bankette regulieren, Gräben nachprofilieren und Fahrbahnmarkierung erneuern.

Insgesamt werden 5,25 Millionen Euro investiert. „Die Maßnahmen dienen der Substanzerhaltung des Straßennetzes und sind nach der vergangenen Winterperiode dringend geboten, um den Fahrbahnzustand zu erhalten“, sagt Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz. Im Zuge der Arbeiten von Mai bis Ende Oktober wird es immer wieder zu punktuellen und kurzfristigen Verkehrsbehinderungen an unterschiedlichen Stellen kommen. In den betroffenen Bereichen ist auch mit Rollsplitt zu rechnen, so dass Motorradfahrer zur besonderen Aufmerksamkeit aufgerufen sind. Urlaubs- und Ferienreisestrecken werden möglichst freigehalten. Eine konkrete Vorankündigung der Maßnahmen mit Ort und Datum ist nicht möglich, da sie sehr kleinteilig sind und zu Maßnahmenketten (Erdarbeiten, Risssanierung, Flickung, Erneuerung Oberbau, Fahrbahnmarkierung) gehören. Auch sind die Arbeiten oft witterungsabhängig. Es handelt sich daher in der Regel um Wanderbaustellen, die zeitlich begrenzt sind.

Das Straßenbauamt bittet um Verständnis für die entstehenden Verkehrseinschränkungen: „Die Arbeiten sind zur Aufrechterhaltung der Qualität des Fahrbahnnetzes dringend notwendig und stellen mittelfristig den Fahrkomfort für die Verkehrsteilnehmenden sicher“, so Krage. Die Arbeiten werden zum größten Teil von örtlich ansässigen Baufirmen aus Mecklenburg-Vorpommern ausgeführt.

Hier folgt eine Übersicht über die terminliche Abfolge der Arbeiten auf allen Bundes- und Landesstraßen im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Straßenmeisterei in Ihrem Verbreitungsgebiet:

Bereich Süd (SM Neustrelitz und SM Neubrandenburg)
Erdarbeiten: Mai bis September
Risssanierung: 31.05.2021 – 23.07.2021
Einzelflächenerneuerung: 05.05.2021 – 30.09.2021
Partielle Flickung: 31.05.2021 – 23.07.2021
Fahrbahnmarkierung: Mitte Mai bis Ende Oktober

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Verstärkte Kontrollen in Innenstädten – Eine polizeiliche Zusammenfassung

Am Sonnabend sind rund 90 Beamtinnen und Beamte im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald, Mecklenburgische Seenplatte) verstärkt in 29 Innenstädten präsent gewesen. Bei den Maßnahmen lag das Hauptaugenmerk darauf, die Einhaltung der geltenden Corona-Regeln zu kontrollieren, vor allem im Hinblick auf das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in den vorgeschriebenen Bereichen und die Beachtung der Abstandsregeln.

In vielen Städten herrschte normaler bis geringer Betrieb in den Zentren. In größeren Städten wie Neubrandenburg, Waren, Stralsund und Greifswald war erwartungsgemäß reger Fußgängerverkehr. Größtenteils reagierten die Passanten und Einkaufenden verständnisvoll. Immer wieder merkten Bürger im Gespräch mit Beamten zudem an, dass es aktuell schwer sei zu wissen, was wo gerade gilt bezüglich der Corona-Regeln.

Die eingesetzten Kräfte kontrollierten mit Herz und Verstand: Für den gesamten Zuständigkeitsbereich wurden nach aktuellem Stand 1025 Verstöße festgestellt, bei denen es in 1022 Fällen bei mündlichen Belehrungen (Abstand bzw. Tragen Mund-Nasen-Schutz) bleiben konnte. In Neubrandenburg wurden 125 Verstöße festgestellt, in Altentreptow 21, in Stavenhagen 17, in Demmin neun, in Waren 27, in Stralsund 810, in Sassnitz auf der Insel Rügen vier, in Ribnitz-Damgarten drei, in Barth zwei, in Wolgast fünf und in Burg Stargard sowie Dargun jeweils einer.

In drei Fällen haben die Beamten Ordnungswidrigkeiten (Verstoß gegen Corona-Landesverordnung) angezeigt. Diese werden zur weiteren Bearbeitung an die zuständigen Ordnungsämter weitergeleitet. So hatte es zum Beispiel in einem Fall im Bereich Warrenzin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Glühweinausschank in der Öffentlichkeit gegeben. Das ist jedoch ab dem heutigen Samstag im Landkreis untersagt.

Die Präsenz der Polizisten in den Innenstädten zur Unterstützung der Ordnungsämter bei der Kontrolle der Einhaltung der Corona-Regeln in der Vorweihnachtszeit war bereits vor einigen Tagen durch das Ministerium für Inneres und Europa MV angekündigt worden. Nach aktuellem Stand sollen derartige Maßnahmen ebenfalls am kommenden Samstag, dem 19. Dezember, sowie vom 21. bis 23. Dezember während der regulären Ladenöffnungszeiten in den Innenstädten erfolgen.

Tag des offenen Denkmals Freier Eintritt in Schlösser und Museen des Landes

Am Sonntag ist wieder Tag des offenen Denkmals. Und wie in den Vorjahren beteiligen sich auch die Einrichtungen der Staatlichen Schlösser Gärten und Kunstsammlungen. So öffnen das Schlossmuseum Schwerin, die Schlösser Bothmer, Granitz, Hohenzieritz, Ludwigslust und Mirow sowie das Staatliche Museum Schwerin Türen und Tore. Die Gäste haben an diesem Tag freien Eintritt in die musealen Räume.

Auf Grund der Corona-Pandemie werden keine Sonderführungen und Aktionen angeboten. Zudem muss bei hohem Besucherandrang zwischenzeitlich mit Wartezeiten gerechnet werden, da sich nur eine begrenzte Anzahl an Personen gleichzeitig in den Schlossräumen aufhalten darf.

Besondere Entdeckungen können Gäste trotzdem machen. So lädt auf Schloss Bothmer zusätzlich die 30. landesweite Kunstschau des Künstlerbundes ein. Unter dem Motto „RESPICE FINEM – play, stop, rewind“ beschäftigen sich die Werke von 50 Künstlerinnen und Künstlern aus Mecklenburg-Vorpommern und England sowohl mit philosophischen Fragestellungen von (Über-)Leben und Tod, Endlichkeit und ewigem Leben, als auch mit alltäglichen Herausforderungen im Umgang mit der Natur.

Lebendige Natur und Gartenkunst können Besucherinnen und Besucher bei Spaziergängen in den denkmalgeschützten Parks und Gärten genießen. Aber auch virtuelle Rundgänge durch ausgewählte Schlossräume und 360°-Blicke in die Gärten und Parks sind rund um die Uhr möglich. Mit ein paar einfachen Klicks auf www.mv-schloesser.de lassen sich die Touren starten und je nach Schlossensemble verschiedene Rundgänge besuchen.

Bundesweit findet der Tag des offenen Denkmals 2020 zum ersten Mal digital statt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de/

Offene Denkmale in der Region:
Turmuhr St. Petri Altentreptow
Dorfkirche Liepen
Gustaf-Dalman-Sammlung Greifswald
Pommersches Landesmuseum Greifswald
Gutshaus Dalwitz mit Gutspark
Wasserturm Neverin

Erfolgreicher Liebesbetrug und derzeit viele Trickbetrugsversuche von falschen Polizisten

In Pasewalk ist eine 60 Jahre alte Frau auf einen Liebesbetrüger im Internet reingefallen. Die deutsche Staatsangehörige hat durch die „love scamming“-Masche fast 8.000 Euro verloren. Sie habe nach eigener Aussage ab 2018 über einen längeren Zeitraum Kontakt zu einem „Michel Eggert“ gehabt.

Nach dem Aufbau von „Vertrauen“ hat er mitgeteilt, dass er im Gefängnis in Ghana sitze und Geld brauche, um dort wieder raus zu kommen. Daraufhin überwies die Frau mehrfach Geld. Als er nicht mehr auf ihre Nachrichten reagierte und sich das „FBI“ aus den USA mit weiteren Geldforderungen meldete, wurde sie misstrauisch und erstattete nun Anzeige.

Im Bereich des Landkreises Vorpommern-Greifswald häufen sich aktuell Trickanrufe. Derzeitige Masche ist vor allem die des falschen Polizisten. Bisher hatten die Anrufer keinen Erfolg. Damit das möglichst so bleibt, warnt die Polizei erneut vor solchen Maschen.

  • Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertsachen! Auch nicht, um Geld/Wertsachen vor Einbrecherbanden o.ä. zu schützen.
  • Die Polizei ruft auch niemals mit der Telefonnummer 110 an!
  • Bleiben Sie generell misstrauisch: Gegenüber Personen, die vorgeben zu ihrer Familie zu gehören und plötzlich dringend Geld benötigen, dieses aber nicht selbst abholen können. Gegenüber Gewinnspielversprechen, für die vorab allerdings Geld überwiesen werden soll, damit der Gewinn ausgezahlt werden kann. Gegenüber „Bankmitarbeitern“, die vorgeben, Tan-Nummern zu benötigen.

Betrüge am Telefon im gesamten Bereich – einer geglückt

In allen drei Landkreisen des Zuständigkeitsbereiches des Neubrandenburger Polizeipräsidiums kommt es aktuell zu Betrugsdelikten am Telefon zum Nachteil von Senioren. Neun Taten in allen möglichen Varianten wurden angezeigt, davon ist eine geglückt. Von einer wesentlich höheren Dunkelziffer ist auszugehen.

In Woldegk freute sich der 91-jährige Geschädigte, als ihm am Telefon von seinem Gewinn berichtet wurde. Für 35.000 EUR müsse er nur 900 EUR an Gebühren bezahlen. In seiner Freude berichtete er seiner Pflegekraft davon, die die Polizei informierte.

Auch ein 70-jähriger aus Neubrandenburg hatte „gewonnen“. Er legte auf, als er 1000 EUR Gebühren zahlen sollte.

In Demmin fiel ein 84-Jähriger Mann nicht auf seinen falschen Enkel rein, der dringend 18.000 EUR brauchte.

Recht ungewöhnlich war der Anruf bei einer 73-jährigen Frau in Neustrelitz. Da sie an einem Gewinnspiel teilgenommen habe, müsse sie nun monatlich 4,95 EUR überweisen.

Ebenfalls bei Neustrelitz erhielt am Donnerstagvormittag der Geschädigte die telefonische Mitteilung über seinen Gewinn. Er müsse nur die Gebühr von 1000 EUR überweisen und morgen käme der Notar mit dem Geld vorbei.

Auch bei Röbel benötigte die Enkelin dringend Geld ihrer 77-jährigen Großmutter. Als die falsche Enkelin nach Schmuck und Wertsachen fragte, legte die Geschädigte auf.

In Stralsund wurde eine 86-Jährige angerufen. Ihre Tochter hätte ein Kind tot gefahren. Man benötige sofort 27.000 EUR für den Anwalt, da sonst Haft droht.

In einem kleinen Dorf im Amt Jarmen-Tutow rief der Neffe bei einem 68-Jährigen an. Er würde sofort 14.300 EUR für einen Immobilienkauf benötigen. Als der Geschädigte auflegte, rief direkt danach ein angeblicher Mitarbeiter der Kriminalpolizei an und fragte, ob seine Kollegen schon da seien. Als es verneint und aufgelegt wurde, rief ein „Notar“ an und wollte persönliche Daten abfragen. Mit diesen Anrufen kontrollieren die Betrüger, ob mit der echten Polizei oder Verwandten telefoniert wird oder wurde.

Bereits am Mittwoch kam zu einem Gewinnspielbetrug, bei dem eine 67-Jährige aus Wolgast 200 EUR verlor. Wie durch eine Angehörige der Geschädigten der Polizei gemeldet wurde, ist es unweit entfernt in Zinnowitz zu einem weiteren Gewinnspielbetrug gekommen, der geglückt ist. Eine 77-Jährige glaubte dem Anrufer, dass sie gewonnen habe. Sie erwarb Gutscheinkarten im Gesamtwert von 6.500 EUR und gab die Codes der Karten am Telefon an die Betrüger weiter.

In diesem Jahr sind in Mecklenburg-Vorpommern die Trickstraftaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von sieben Monaten bereits um 41% gestiegen. Die Schadenssumme liegt bei fast 800.000 EUR.

Enkeltrick in letzter Sekunde verhindert – Trickbetrüger mit neuer Masche am Werk

Freitagmittag haben Ermittler der Kripo Anklam in letzter Sekunde eine 78-Jährige davor bewahrt, einem Enkeltrick zum Opfer zu fallen und über 25.000 Euro zu verlieren. Durch Ermittlungsarbeit waren die Beamten auf die Frau aufmerksam geworden. Sie hatte zuvor Anrufe von falschen Polizisten bekommen, die ihr „rieten“, ihr Geld abzuheben und es zur Sicherheit den vermeintlichen Polizisten zu übergeben.

Derzeit gibt es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise VG, VR und MSE) etliche Trickbetrugversuche per Telefon, die Hinweisgeber der Polizei melden. Vor allem Bürger im Bereich des Landkreises Vorpommern-Greifswald sind aktuell betroffen.

Darunter sind falsche Gewinnspielversprechen bei denen vorab Geld überwiesen werden soll oder aber Codes von Gutscheinkarten durchgegeben werden sollen. Besonders „beliebt“ war bei den Betrügern in diesen Tagen aber die oben bereits erwähnte Masche mit den falschen Polizisten. „Es hat einen Überfall in Ihrer Nähe gegeben und Ihr Name steht auf der Liste der Bande. Wir fragen nun ab, ob Sie Wertgegenstände zu Hause haben.“ So oder ähnlich gehen die Betrüger vor.

Eine neue noch ausgefeiltere Methode erlebte dabei eine 68-Jährige aus Anklam. Sie wurde von einem vermeintlichen Ermittler der Anklamer Polizei kontaktiert und sollte weitergeleitet werden an die Einsatzleitstelle der Polizei. Während der Verbindungsmelodie sollte sie selbst die 110 eintippen. Es ging wieder jemand ans Telefon und bestätigte die „Echtheit“ der Ermittler, die zuvor angerufen haben. Das Gespräch brach ab, die Frau hat es richtigerweise bei der echten Polizei angezeigt.

Wichtig in diesem Zusammenhang:

  • Die Polizei wird NIE am Telefon den Besitz von Wertgegenständen abfragen!
  • Bei Geldforderungen oder abgefragten Auskünften zu Wertgegenständen: Geben Sie nie Auskünfte über Ihren Besitz, legen Sie auf, informieren Sie die echte Polizei.
  • Die Polizei wird Sie nie weiterleiten und bitten, die 110 einzutippen. Und: Die 110 kann zwar gewählt werden, aber die Polizei kann nicht mit der im Display angezeigten 110 bei Ihnen anrufen!
  • Es kann tatsächlich vorkommen, dass sich richtige Ermittler im Zuge eines bereits laufenden Ermittlungsverfahrens auch telefonisch bei jemandem meldet. Aber auch dabei werden Sie nie nach Ihrem Besitz oder nach Wertgegenständen gefragt. Zudem erkennen Sie die Echtheit daran, dass der Anrufer Detailwissen zu dem Sachverhalt kennt, in den Sie involviert sind.
  • Bei Unsicherheit über die Echtheit des vermeintlichen Polizisten am Telefon: Lassen Sie sich den Namen und die Dienststelle sowie die Personalnummer geben. Legen Sie auf und rufen Sie von sich aus die im Telefonbuch stehende Nummer des örtlichen Reviers zum Prüfen an oder wählen Sie im Zweifel eigenständig die 110!
  • Lassen Sie sich nie darauf ein, sich zur Überprüfung weiterverbinden zu lassen oder eine Ihnen vorgegebene Nummer zu wählen. Auch die können getürkt sein.

In diesem Zusammenhang sensibilisiert die Polizei derzeit auch Banken und Sparkassen, dass es wieder gehäufte Betrugsversuche zum Nachteil älterer Menschen gibt.

Wer einen betrügerischen oder verdächtigen Anruf erhält, sollte umgehend das örtlich zuständige Polizeirevier oder die Einsatzleitstelle unter 0395 55822224 eigenständig kontaktieren.