Festnahme des gesuchten Tatverdächtigen zum Messerangriff (aktualisiert)

Festnahme des gesuchten Tatverdächtigen zum Messerangriff vom 04.08.2018 in einer Kleingartenanlage in Neubrandenburg
Am Sonntag, 12.08.2018, um 18:05 Uhr konnte der mit Haftbefehl gesuchte 39-Jährige im Bereich der Ihlenfelder Vorstadt in Neubrandenburg durch Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg festgenommen werden.
Der 39-Jährige gilt als dringend verdächtig am 04.08.2018 gegen 13:00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Klöterpottsweg in Neubrandenburg einen 63-jährigen bei einer körperlichen Auseinandersetzung schwer mit einem Messer am Kopf und Bauch verletzt zu haben.
Die Polizei bedankt sich für die Hinweise der Bürger, durch die der gesuchte schließlich festgenommen werden konnte.

Aktualisierung: Nachdem der gesuchte Tatverdächtige festgenommen werden konnte, hat der zuständige Richter dem 39-Jährigen am Montag (13.08.2018) den Haftbefehl verkündet. Der Tatverdächtige wurde in die JVA gebracht.

Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes in Neubrandenburg

Bereits am Samstag, den 04.08.18, kam es in Neubrandenburg zu einem versuchten Tötungsdelikt. Jedoch war es den Ermittlern der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg erst am Montag möglich, den Geschädigten zu vernehmen und so einen möglichen Tathergang zu verifizierten.
Demnach sei es bereits am Abend des 03.08.18 in einer Kleingartenanlage im Neubrandenburger Klötterpotsweg zu einer verbalen Streitigkeit zwischen dem 63-jährigen Geschädigten und dem 39-jährigen Tatverdächtigen gekommen.
Am Samstagmittag (04.08.18, gegen 13:00 Uhr) habe sich in der Gartenanlage am Fahrzeug des Geschädigten eine körperliche Auseinandersetzung entwickelt, deren genauer Ablauf und Hintergründe noch geklärt werden müssen. Plötzlich habe der 39-Jährige mehrfach auf den Geschädigten eingestochen und sei anschließend über mehrere Gärten hinweg geflohen.
Zwei Zeuginnen leisteten dem Verletzten Erste Hilfe und verständigten die Rettungskräfte. Der 63-Jährige erlitt mehrere Stich- bzw. Schnittwunden an Kopf und Bauch und musste stationär behandelt werden. Es besteht keine Lebensgefahr.
Nach dem flüchtigen Tatverdächtigen wurde sofort gefahndet. Dabei kam auch ein Fährtensuchhund zum Einsatz, welcher die Spur bis zum Reitbahnsee aufnehmen konnte. Der 39-Jährige konnte durch die eingesetzten Kräfte jedoch nicht mehr festgestellt werden. Das Messer konnte am Tatort sichergestellt werden.
Der tatverdächtige Mann ohne festen Wohnsitz ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten und bekannt.