Feststellung von zwei Tatverdächtigen nach versuchtem Fahrzeugdiebstahl

In der Nacht vom 05.08.2020 zum 06.08.2020 versuchten zwei polizeibekannte männliche Personen am Südbahnhof in Neustrelitz ein Fahrzeug der Marke Opel Corsa zu entwenden.

Gegen 00:15 Uhr bemerkte der Fahrzeughalter des oben genannten Fahrzeuges zwei Personen im Innenraum seines Fahrzeuges. Er begab sich sofort zu seinem Fahrzeug und öffnete die Fahrertür. Dabei flüchtete ein Tatverdächtiger. Auf dem Beifahrersitz konnte der Fahrzeughalter den zweiten Tatverdächtigen feststellen, der stark angetrunken war. Dieser konnte bis zum Eintreffen der Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz an der Flucht gehindert werden. Den flüchtigen Tatverdächtigen haben die Beamten im Rahmen der Absuche festgestellt.

Die beiden 33- und 47-jährigen deutschen Tatverdächtigen wurden im Anschluss in Gewahrsam genommen. Beide waren zum Tatzeitpunkt alkoholisiert. Der 33-Jährige, auf dem Beifahrersitz sitzende Tatverdächtige hatte einen Promillewert von 1,95 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Im Fahrzeug haben die Beamten Vorbereitungshandlungen zum Diebstahl des Fahrzeugs festgestellt. Aus dem Fahrzeuginneren entwendeten sie zwei Schachteln Zigaretten. Die Ermittlungen wegen des Diebstahls und des versuchten Fahrzeugdiebstahls wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz aufgenommen.

Versuchter Raub zum Nachteil einer 82-jährigen Rentnerin

Am Mittwochvormittag, 05.08.2020, gegen 10:00 Uhr ist es zu einem versuchten Raub in der Kirschenallee in Neubrandenburg gekommen. Eine Zeugin hatte den Vorfall beobachtet und die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg informiert und den Tatverdächtigen beschrieben. Sofort kamen mehrere Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist die 82-jährige deutsche Rentnerin in der Kirschenallee aus dem Bus gestiegen und wollte in Richtung des Langen Heinrich gehen. Dabei trug sie ihre Handtasche über der Schulter. Ein zu diesem Zeitpunkt unbekannter Tatverdächtiger kam der 82-Jährigen entgegen und versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Dabei zerrte er so stark an ihr, dass sie nach vorne stürzte. Die Dame wurde leicht verletzt mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht. Die Handtasche konnte er der Dame nicht entreißen. Er flüchtete stattdessen in Richtung Tankstelle.

Insgesamt acht Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg, des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow und des Kriminalkommissariats Neubrandenburg waren bei der Verfolgung des Tatverdächtigen beteiligt. Der flüchtige Täter wurde beobachtet, wie er über das Tankstellengelände, dann über die Neustrelitzer Straße in das angrenzende Waldgebiet lief.

Den Beamten ist es nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen gelungen, den Tatverdächtigen zu stellen. Er lag im Gras und versuchte so sich vor der Polizei zu verstecken. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 26-jährigen ghanaischen Staatsangehörigen. Er wurde vorläufig festgenommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Durch die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg erfolgt derzeit die Beschuldigtenvernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung des 26-jährigen polizeibekannten Neubrandenburgers. Im Anschluss wird in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg der weitere Verfahrensweg besprochen.

Versuchter Raub in Stavenhagen

Sachverhalt: Ein 13-jähriger Junge iranischer Herkunft begab sich nach der Schule zum Busbahnhof in Stavenhagen. Nach seinen Angaben wurde er in der Malchiner Straße 40, dortiger Verbindungsweg zur Basepohler Straße von zwei Jugendlichen gestoppt und zur Herausgabe seines Handys und Bargeldes aufgefordert. Dabei wurde er von einem der Jugendlichen festgehalten und von diesem nach den Gegenständen abgetastet.

Der 13-Jährige gab an, dass er den Jugendlichen wegstoßen konnte und davonlief. Anschließend fuhr er mit dem Bus zu seinem Wohnort nach Jürgenstorf und informierte seine Mutter über das Geschehen und die Polizei wurde gerufen.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
1. Person:
160 bis 170 cm groß
schwarzes Hemd
trug Handschuhe und war mit einem Schal vermummt
2. Person:
170 cm groß,
keine weiteren Angaben möglich.

Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise können unter den angefügten Kontakt oder bei jeder Polizeidienststelle gegeben werden.

Megazirkel verschoben

Am 09.05. sollte es soweit sein, die Sportaktion sollte Einzug finden ins Guinness-World-Records-Book als größtes Zirkeltraining der Welt. Nun ist die Veranstaltung zumindest für den 9.05. abgesagt worden. Ganz grundsätzlich gilt sie aber nur als auf einen neuen, noch zu findenden Termin verschoben.

Drei jugendliche Tatverdächtige nach einem versuchten Einbruch in einen Imbiss gestellt

Am 06.03.2020 gegen 22:40 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zu einem aktuellen versuchten Einbruch in einen Imbiss in der Neubrandenburger Oststadt gerufen. Als die Beamten nur kurze Zeit später an dem betroffenen Imbiss im Juri-Gagarin-Ring eintrafen, konnten sie drei männliche Jugendliche in Tatortnähe feststellen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand haben die drei 17-jährigen deutschen Tatverdächtigen versucht, gewaltsam in dem Imbiss einzubrechen, um so das Bargeld zu entwenden. Dies ist Ihnen aber trotz massiver Gewalteinwirkung nicht gelungen, so dass sie den Tatort verlassen haben. Kurze Zeit später wurden sie von den Polizeibeamten gestellt.

Die drei 17-Jährigen wohnen in unterschiedlichen Wohngruppen in Neubrandenburg. Sie wurden zum Polizeihauptrevier gebracht, von wo sie von den zuständigen Betreuern abgeholt wurden. Die Ermittlungen wegen des versuchten Einbruchsdiebstahls wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Auch in diesem Fall bedankt sich die Polizei bei der aufmerksamen Zeugin, die den aktuellen versuchten Einbruch gemeldet hat.

Angriff auf einen Polizeibeamten

Am Montagabend (20.01.20) gegen 19:45 Uhr kam es im Neubrandenburger Polizeihauptrevier zu einem Angriff auf einen Polizeibeamten.

Der 34-jährige Polizeikommissar befand sich im Vorraum des Reviers in einem Gespräch mit einem Bürger, als es an der Eingangstür klingelte. Der Beamte öffnete von innen die Tür, als der Tatverdächtige plötzlich ein Messer zog und in Richtung des Polizisten stach. Der Beamte konnte dem Stich ausweichen und die Tür wieder schließen.

Er konnte den Tatverdächtigen durch die Tür in ein Gespräch verwickeln. Währenddessen begaben sich zwei weitere Beamte über den Hof des Reviers zum Haupteingang und konnten hier den Tatverdächtigen überwältigen und vorläufig festnehmen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 23-jährigen Syrer. Er war aus einer psychiatrischen Einrichtung, in der er gerichtlich untergebracht war, ausgebüxt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ordnete die Festnahme des 23-Jährigen an und beantragt die Erlangung eines Unterbringungsbefehls beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg.

Neubrandenburg will ins Guinness-World-Records-Book – Mit Zirkeltraining

Neubrandenburg will am 09.05.2020 mit einem Zirkeltraining der besonderen Art einen neuen sportlichen Weltrekord in die Vier-Tore-Stadt holen. Mit diesem Versuch wird Rekordhalter Melbourne (Australien) herausgefordert.

Zusammen mit dem Team eines Fitnessanbieters soll das größte Zirkeltraining (mit mindestens 3.500 Teilnehmern) im Jahnstadion veranstaltet werden. An zehn Stationen werden unterschiedliche Übungen – von Trainern vorgegeben – durchgeführt. Bevor es los geht werden die Übungen vorgestellt. Auch unsportliche Teilnehmer/innen brauchen also keine Angst haben. Alle Übungen sind machbar.

Wer an dem Ereignis teilnehmen möchte, sollte sich unter https://www.megazirkel.de/ registrieren. Auch Sponsoren und Helfer werden noch gesucht. Die können sich unter info@megazirkel.de oder franziska.schmidt@neubrandenburg.de melden.