Fahrradfahrer mit 2.16 Promille in Friedland festgestellt

In der Nacht zu Mittwoch, 07.07.2021, gegen 00:30 Uhr befanden sich Beamte des Polizeireviers in Friedland auf Streife in der Salower Straße, als ihnen in einer Baustelle ein Fahrradfahrer ohne Licht entgegenkam.

Aufgrund dessen sollte eine Verkehrskontrolle durchgeführt werden. Dabei wurde durch die Beamten ein leichter Alkoholgeruch wahrgenommen. Auf die Frage hinsichtlich des Konsums von alkoholischen Getränken gab der 39- jährige Fahrradfahrer (deutscher Staatsangehöriger) an, dass er lediglich vier Bier getrunken habe.

Beim anschließenden Atemalkoholtest wurde jedoch ein Wert von 2,16 Promille festgestellt. Für das nun eröffnete Strafverfahren wegen Trunkenheit im öffentlichen Straßenverkehr wurde eine Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg durchgeführt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Flüchtender verursacht Verkehrsunfall mit zwei Funkstreifenwagen

In der Nacht zu Montag, vom 04.07.2021 zum 05.07.2021, kam es zwischen den Ortslagen Woldegk und Friedland zu einer rasanten Verfolgungsfahrt zwischen mehreren Polizeifahrzeugen und einem flüchtenden Pkw.

Ausgangslage war der Versuch einer Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeirevieres Friedland das Fahrzeug in der Ortslage Woldegk einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der 52-jährige deutsche Fahrer eines Land Rover ignorierte jegliche Anhaltesignale sowie das eingeschaltete Blaulicht und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Hierbei fuhr er außerhalb der Ortschaften Geschwindigkeiten von bis zu 170 km/h und innerhalb der Ortschaften bis zu 100 km/h.

Es begann eine Verfolgungsfahrt entlang der L 281 bis zum Ortseingang Friedland, wo der Fahrer einer aufgebauten Straßensperre entging, indem er einen naheliegenden Acker befuhr und seine Fahrt anschließend wieder in Richtung Woldegk fortsetzte. Hierbei befuhr er immer wieder Ackerflächen entlang der L 281, um den Anhalteversuchen der Beamten zu entgehen.

Kurz vor der Ortslage Holzendorf gelang es einem Streifenwagen, sich vor das Fahrzeug zu setzten und dieses auszubremsen. Der Fahrer des Land Rovers versuchte sich wieder zu entziehen und fuhr in der weiteren Folge in die Seite des vor ihm haltenden Streifenwagens. Anschließend setzte er zurück und stieß auch dabei gegen den hinter ihm stehenden Funkstreifenwagen. Anschließend konnte der Flüchtende festgesetzt werden.

Durchgeführte Tests und Durchsuchungen des Pkw erbrachten keine Auffälligkeiten, sodass das Motiv des Täters derzeit unbekannt ist. Er wird sich nun wegen der Durchführung eines illegalen Straßenrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs und der Sachbeschädigung an Ackerflächen verantworten müssen. Sein Führerschein wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Durch den Zusammenstoß der drei Fahrzeuge entstand ein geschätzter Schaden von ca. 5.000,- Euro. Der Schaden an den bepflanzten Ackerflächen, lässt sich derzeit nicht beziffern.

Betrunkener Fahrer in Neubrandenburg gestellt

Am Sonntagnachmittag, 04.07.2021, führten Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in der Rostocker Straße eine Verkehrskontrolle durch.

Gegen 15:20 Uhr wurde der Fahrzeugführer eines VW Caddy einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,64 Promille.

Den 50-jährigen Fahrzeugführer erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Handy weg beim Fahren – Kampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!"

Heute begann in Mecklenburg-Vorpommern die Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Ablenkung im Straßenverkehr/Handy“. Die verstärkten Kontrollen finden im gesamten Monat Juli statt.

In diesem Jahr hat es bisher 18 Unfälle in MV durch verbotswidrige Handynutzung gegeben. Wer am Steuer mit dem Handy erwischt wird, muss 100 Euro Bußgeld zahlen und bekommt zusätzlichen einen Punkt. Bei Radfahrern wird die Handynutzung mit 55 Euro geahndet. Allein im vergangenen Jahr sind landesweit 13.139 Anzeigen deswegen aufgenommen worden – rund 3.000 mehr als noch im Jahr 2017.

Großeinsatz der Wasserschutzpolizei M-V im Bereich der Mecklenburgischen Seenplatte

In der vergangenen Zeit erhielten die Wasserschutzpolizeiinspektionen vermehrt Hinweise über Wassersportler auf den Binnengewässern Mecklenburg-Vorpommerns, die erheblich zu schnell gefahren sind, andere durch ihre rücksichtslose Fahrweise gefährdet haben oder auf Gewässern unterwegs waren, die nicht befahren werden dürfen.

Vor diesem Hintergrund führte die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren mit Unterstützung von zusätzlichen maritimen Kräften am Samstag, den 19.06.2021 einen Einsatz im eigenen Zuständigkeitsbereich durch. Im Rahmen dieses Einsatzes waren auch externe Einsatzkräfte, wie z.B. zwei diensteigene Wassermotorräder, mehrere dienstliche Schlauchboote, Drohnentechnik sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt.

Es wurden mehrere Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung aller relevanten schifffahrtsrechtlichen Verkehrsvorschriften durchgeführt. Im Rahmen dieses Einsatzes konnten mehrere Ordnungswidrigkeiten festgestellt werden, die entweder vor Ort mit einem Verwarngeld geahndet oder in Form einer Ordnungswidrigkeitenanzeige abgearbeitet wurden. Es handelte sich dabei unter anderem um Geschwindigkeitsüberschreitungen, Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht oder auch das Nichtmitführen von Ausweisdokumenten.

Auch in Zukunft wird verstärkt auf allen Gewässern Mecklenburg-Vorpommerns wasserschutzpolizeilich kontrolliert, um Verstöße konsequent zu ahnden und zu sensibilisieren.

Fünf Kraftfahrzeugführer unter dem Einfluss von Rauschmitteln festgestellt

Im Rahmen europaweiter Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Drogen und Alkohol führte die Polizeiinspektion Neubrandenburg im gesamten Landkreis Verkehrskontrollen durch. In fünf Fällen wurden von den Beamten Verstöße erfasst.

Bereits gegen Mitternacht wurde in Neubrandenburg ein 26-jähriger Pkw-Fahrer einer Kontrolle unterzogen. Gegenüber den Polizeibeamten räumte er den Konsum von Cannabis ein. Bei der Durchsuchung der Person und des Fahrzeugs fanden die Beamten eine geringe Menge Drogen sowie Konsumutensilien.

Nur eine Stunde später stoppten Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz einen 41-jährigen Pkw-Fahrer in Granzow. Hierbei fiel den Beamten eine Alkoholflasche auf der Rücksitzbank auf. Eigenen Angaben zu Folge war der Betroffene auf dem Weg von der Arbeit nach Hause und hatte vor Fahrtantritt zwei Bier getrunken. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,87 Promille.

Gegen 6 Uhr stellten Beamte in Waren einen 39-jährigen Fahrzeugführer fest. Bei der Kontrolle wies er körperliche Auffälligkeiten auf, die auf einen Drogenkonsum hindeuteten. Ein Vortest konnte nicht durchgeführt werden, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde.
Bei einer stationären Verkehrskontrolle in Rechlin stellten Beamte des Polizeireviers Röbel gleich zwei Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss fest. Gegen 08:45 Uhr wurde ein 54-Jähriger mit seinem Pkw in die Kontrollstelle gewunken. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 0,65 Promille. Gegen ihn und alle vorgenannten Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Es erwartet sie mindestens eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Nur zwei Stunden später wurde an gleicher Stelle ein 70-jähriger Pkw-Fahrer kontrolliert. Ein auch bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,44 Promille. Gegen den Mann eröffneten die Beamten ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und veranlassten die Entnahme einer Blutprobe. Außerdem stellten sie den Führerschein des Mannes sicher. Auf absehbare Zeit ist ihm das Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr somit untersagt.

Bei allen festgestellten Fahrzeugführern handelte es sich um deutsche Staatsangehörige.

Fahren.Ankommen.Leben. Alkohol und Drogen

Foto/Montage: Polizei

Heute starteten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“, die in diesem Monat auf die Schwerpunkte Alkohol und Drogen ausgerichtet sind.

Mit steigenden Temperaturen und sinkenden Zahlen bei den Neuinfektionen im Rahmen der Corona-Pandemie freut sich das Gros der Bevölkerung auf die Möglichkeiten Freunde, Familienmitglieder oder Bekannte zu treffen und etwas zu unternehmen. Ein Glas Wein beim Restaurantbesuch, ein Cocktail bei der Grillparty oder ein Bier beim Public Viewing gehören für viele fast immer dazu.

Zwar gab es im vergangenen Jahr (pandemiebedingt) einen leichten Rückgang der Verkehrsunfallzahlen um 9,32 %, sodass eine Verringerung von 60.064 (2019) auf 54.461 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern zu verzeichnen waren. Jedoch stellt das Fahren unter Alkohol und/oder Drogen im Jahr 2020 mit neun getöteten Personen (2019:13) und 110 schwerletzten Personen (2019:121) weiterhin eine der Hauptunfallursachen dar.

Die Polizeivollzugsbeamten der acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg werden im gesamten Monat Juni im Einsatz sein und sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchführen. Ziel dabei ist es das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer zu schärfen, dass es durch die Einnahme von Rauschmitteln zu deutlichen Einschränkungen zum Beispiel in der Wahrnehmung oder der Reaktionszeit kommt und dadurch gefährliche Folgen beim Führen eines Fahrzeuges nach sich ziehen kann.