Start der Verkehrskontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Geschwindigkeit“

Foto: Polizei

Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt Geschwindigkeit.

In Mecklenburg-Vorpommern gab es durch nicht angepasste Geschwindigkeit 2019 insgesamt 78 Unfälle. Dabei starben landesweit 88 Personen. Im Folgejahr waren es knapp 20 Prozent weniger Unfälle. Die Zahl der Getöteten ist 2020 ebenfalls um 20 Prozent zurückgegangen

Tendenziell ist die Zahl der Unfälle im vergangenen Jahr 2020 um etwa 15 Prozent zurückgegangen. Geschwindigkeit gehört dabei aber erneut zu den Hauptursachen von Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern.

Aus diesem Grund wird sich die Polizei im April diesem Thema widmen und entsprechende Verkehrskontrollen durchführen.

Ergebnisse der Auftaktveranstaltung "Fahren.Ankommen.LEBEN!"

Seit gestern (Dienstag, 02.03.2021) kontrollieren Beamte der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Zusammenhang mit der Verkehrskampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ Fahrzeugführer in ganz Mecklenburg-Vorpommern zum Schwerpunkt „Handy und Überholen“.
Landesweit waren dafür zum Auftakt mehr als 200 Kräfte in allen acht Inspektionen der beiden Polizeipräsidien an über 70 Kontrollorten im Land im Einsatz.

Im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg wurden über 870 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten sie 104 Handyverstöße bei Fahrzeugführern fest (92-mal KfZ-Führer, 12-mal Radfahrer). Das sind weit mehr als im Januar 2020, als die Schwerpunktkontrollen im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg ebenfalls zum Thema Handy stattfanden – damals waren es am ersten Kontrolltag 45 festgestellte Handyverstöße.

Beim Schwerpunkt Überholen wurden gestern 25 Verstöße im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg festgestellt.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock wurden am ersten Tag der Schwerpunktkontrollen insgesamt 859 Fahrzeuge kontrolliert und dabei 68 Handyverstöße (darunter acht Mal bei Radfahrern) und zudem 36 Überholverstöße festgestellt.

In beiden Präsidiumsbereichen stand neben der Ahndung des eigentlichen Verstoßes auch noch einmal im Fokus, auf die Gefahren der Nutzung technischer Geräte bei der Fahrt im Allgemeinen hinzuweisen.

Die Schwerpunkte „Handy und Überholen“ werden den gesamten Monat März über bei Kontrollen verstärkt im Fokus bleiben.

Nach derzeitigem Stand ist die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle durch Fehler beim Überholen im Jahr 2020 landesweit um etwa zehn Prozent zurückgegangen. 2019 hat es 350 schwere Verkehrsunfälle durch Überholfehler in MV gegeben (Bereich PP NB: 169, Bereich PP Rostock: 181). Bei dieser Entwicklung muss natürlich auch die pandemiebedingte gesunkene Straßenfrequentierung im vergangenen Jahr berücksichtigt werden. Die Zahl der Getöteten bei Unfällen durch Fehler beim Überholen ist seit Jahren konstant im einstelligen Bereich. Deutlich zugenommen hat im Jahr 2020 die Zahl der Verstöße wegen unerlaubter Handynutzung im Straßenverkehr (Radfahrer wie auch Fahrzeugführer). Weit mehr als 13.000 Ordnungswidrigkeiten hat die Polizei in MV 2020 geahndet (2019: 12.468).

Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ – Schwerpunkt Handy und Überholen

Foto: Polizei

Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Schwerpunkt im März: „Handy und Überholen“.

Zum heutigen Auftakt werden landesweit mehr als 200 Kräfte in allen acht Inspektionen der beiden Polizeipräsidien an über 70 Kontrollorten im Land im Einsatz sein.

Nach derzeitigem Stand ist die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle durch Fehler beim Überholen im Jahr 2020 landesweit um etwa zehn Prozent zurückgegangen. 2019 hat es 350 schwere Verkehrsunfälle durch Überholfehler in MV gegeben (Bereich PP NB: 169, Bereich PP Rostock: 181). Bei dieser Entwicklung muss natürlich auch die pandemiebedingte gesunkene Straßenfrequentierung im vergangenen Jahr berücksichtigt werden. Die Zahl der Getöteten bei Unfällen durch Fehler beim Überholen ist seit Jahren konstant im einstelligen Bereich.

Deutlich zugenommen hat im Jahr 2020 die Zahl der Verstöße wegen unerlaubter Handynutzung im Straßenverkehr (Radfahrer wie auch Fahrzeugführer). Weit mehr als 13.000 Ordnungswidrigkeiten hat die Polizei in MV 2020 geahndet (2019: 12.468).

Die Schwerpunkte „Handy und Überholen“ werden den gesamten Monat März über bei Kontrollen verstärkt im Fokus bleiben.

Feststellung erheblicher Mängel bei der Verkehrskontrolle eines LKW

Am 10.02.2021 gegen 13:50 meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg einen vor sich, auf der B 104 in Richtung Neubrandenburg, fahrenden LKW mit einem defekten Reifen, der während der Fahrt wackelte.
Eingesetzten Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow gelang es, den durch den Hinweisgeber beschriebenen LKW in der Rostocker Straße in Neubrandenburg aufzunehmen und zu kontrollieren.

Im Zuge der Verkehrskontrolle bestätigte sich der Hinweis des Anrufers. Die Beamten stellten einen luftleeren Reifen einer Zwillingsbereifung fest. Dem 50-jährigen ukrainischen Fahrzeugführer des LKW wurde vor Ort auferlegt, den Reifen zu wechseln, um die Fahrt fortsetzen zu können.

Bei der Überprüfung der Daten des Fahrzeugschreibers fielen außerdem erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Verstöße gegen die Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten auf. Beispielsweise ergab sich beim Auslesen des Fahrtenschreibers eine Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Bundesstraße von 20 km/h, abzüglich der Toleranz.

Darüber hinaus führte der Fahrzeugführer nicht die vorgeschriebenen Beförderungspapiere mit, woraus sich für den Halter und den Fahrer ein Verstoß gegen das Güterkraftverkehrsgesetz ergibt. Dem Fahrzeugführer und dessen Halter, einem polnischen Unternehmer, drohen wegen der Verstöße empfindliche Geldbußen bis in den vierstelligen Bereich.

Trunkenheit im Verkehr verbunden mit Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt

Am 09.01.2021 gegen 22:45 Uhr kontrollierten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg einen 23-jährigen Fahrzeugführer syrischer Staatsangehörigkeit am Sattelplatz in Neubrandenburg.

Auch im hiesigen Fall nahmen die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers wahr und ließen einen Atemalkoholtest durchführen. Dieser ergab einen Wert von 1.32 Promille. Eine Blutprobe wurde im Anschluss im Klinikum Neubrandenburg durchgeführt. Zudem stellten die kontrollierenden Beamten fest, dass der Beschuldigte nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Außerdem konnte er keinen triftigen Grund anbringen, sich nach 21 Uhr außerhalb seiner Wohnadresse aufzuhalten.

Gegen den Beschuldigten wurden Anzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Start der Verkehrskontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit den Schwerpunkten Geschwindigkeit und Licht

Wir blitzen für Ihr Leben gern (Fotomontage: Polizei)

Auch im neuen Jahr werden die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“ fortgesetzt. Jeden Monat wird die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Schwerpunkt setzen. Dabei handelt es sich in erster Linie um die Hauptunfallursachen. Die Bürger/innen des Landes sollen weiterhin sensibilisiert, auf die Unfallursachen aufmerksam gemacht und sofern es wieder möglich ist, auch themenbezogene Präventionsveranstaltungen durchgeführt werden.

Nach jetziger Planung sind folgende Schwerpunktthemen im Jahr 2021 vorgesehen: Geschwindigkeit, Vorfahrt/Vorrang, Überholen, Handy/Ablenkung, Alkohol und Drogen, Zweiradfahrer und natürlich die Schulwegsicherung.

Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“, mit den Schwerpunkten Geschwindigkeit und Licht.

Laut statistischem Bundesamt starb im Jahr 2019 alle neun Stunden ein Mensch in Deutschland bei einem Geschwindigkeitsunfall. Auch im Jahr 2020 gehörte nicht angepasste Geschwindigkeit zur Hauptursache bei den schweren Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern.

Daher wird die Polizei den Monat Januar diesem Thema widmen und entsprechende Kontrollen durchführen. Im gesamten Land verteilt werden etwa 200 Beamte in allen acht Inspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Einsatz sein und sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchführen. Also: Licht an und Fuß vom Gas! Denn wir blitzen für Ihr Leben gern.

Trunkenheitsfahrten im Rahmen von Verkehrskontrollen festgestellt

Am vergangenen Wochenende stellten die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg im Rahmen von Verkehrskontrollen insgesamt fünf Fahrzeugführer unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken fest.

Die Malchiner Beamten kontrollierten am 04.12.2020 gegen 23:00 Uhr einen 25-jährigen Deutschen aufgrund eines defekten Abblendlichtes auf der L 203 zwischen Jürgenstorf und Krummsee. Bei dem Fahrzeugführer wurde im Laufe der Verkehrskontrolle zudem Atemalkoholgeruch festgestellt. Das Ergebnis eines freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest lautete 1,54 Promille.

Am 05.12.2020 gegen 02:40 Uhr stellten die Neubrandenburger Polizeibeamten einen 37-jährigen deutschen Fahrzeugführer auf dem Friedrich-Engels-Ring mit 1,3 Promille fest.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland gingen am 05.12.2020 gegen 09:30 Uhr einer Verkehrsunfallflucht in der Ortschaft Trollenhagen nach. Der Verursacher kam auf Grund seiner Alkoholisierung auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Findling. Danach entfernte er sich unerlaubt von der Unfallstelle. Der 66-jährige Deutsche konnte im Zuge einer Nahbereichsfahndung an seiner Wohnanschrift gestellt werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab an diesem Vormittag einen Wert von 2,33 Promille. Neben der Trunkenheit im Straßenverkehr muss er sich auch wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

In der Louisenstraße in Neustrelitz unterzogen Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz am 05.12.2020 gegen 21:30 Uhr einen Radfahrer einer Verkehrskontrolle aufgrund dessen auffälligen Fahrweise. Der 54-jährige Deutsche beatmete das Atemalkoholgerät mit einem Ergebnis von 2,8 Promille.

Am 06.12.2020 gegen 22:00 fiel den Beamten der Polizeireviers Röbel ein Fahrzeugführer auf der B 192 zwischen Penkow und Malchow auf. Der 43-jährige Deutsche fuhr in Schlangenlinien und überfuhr dabei mehrfach die Mittellinie der Bundesstraße. In der Ortschaft Laschendorf erfolgte die Verkehrskontrolle. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab schließlich einen Wert von 1,41 Promille.

Bei allen Betroffenen erfolgten Blutprobenentnahmen, dessen Ergebnisse für die weiteren Ermittlungen wegen der Trunkenheit im Verkehr von Bedeutung sein werden. Bis auf den festgestellten Radfahrer in Neustrelitz stellten die Beamten die Führerscheine der Beschuldigten sicher und verständigten die zuständigen Führerscheinstellen über die Trunkenheitsfahrten. Die Polizei appelliert nochmals an alle Fahrzeugführer, sich der verantwortungsvollen Rolle im Straßenverkehr bewusst zu sein und dementsprechend zu handeln.