Feststellung eines Fahrzeugführers unter erheblichem Alkoholeinfluss nach Zeugenhinweis

Am Dienstagabend, 11.08.2020, befuhr ein 38-jähriger deutscher Fahrzeugführer gegen 23:30 Uhr mit seinem PKW die B96 aus Neubrandenburg in Richtung Neustrelitz. Dabei zeigte er ein so auffälliges Fahrverhalten (Schlangenlinien), dass eine hinter ihm befindliche deutsche Fahrzeugführerin die Einsatzleitstelle der Polizei informierte.

Durch das Engagement der Hinweisgeberin konnte das Fahrzeug kurz vor Neustrelitz durch Kräfte des dortigen Polizeihauptreviers angehalten und der Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille.

Dem betroffenen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, eine Blutprobenentnahme zur Beweissicherung angeordnet, der Führerschein beschlagnahmt und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr von Amts wegen aufgenommen.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der Hinweisgeberin für ihr couragiertes Handeln, da so möglicherweise Schlimmeres verhindert werden konnte.

Zwei Fahrzeugführern die Weiterfahrt untersagt wegen gravierender Mängel an den landwirtschaftlichen Fahrzeugen

Am 10.08.2020 haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow im Rahmen ihrer Streifentätigkeit zwei Fahrzeuge angehalten und kontrolliert. Beiden Fahrzeugführern wurden auf Grund der festgestellten Mängel die Weiterfahrt untersagt.

abgenutzter Reifen

Zunächst kontrollierten die Beamten gegen 16:10 Uhr in Groß Dratow einen Ackerschlepper mit Anhänger. Fahrzeugführer war ein 40-jähriger Deutscher aus der Region. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Anhänger ohne Zulassung bzw. Einzelgenehmigung, ohne Papiere, FIN und Fabrikschild genutzt wurde. Alle vier Reifen waren über 30 Jahre alt und stark porös. Bei einem Reifen war das Profil dermaßen verschlissen, dass das darunterliegende Gewebe sichtbar war. Dieser Reifen hätte jederzeit platzen können.

DDR Kennzeichen

Die Beleuchtungseinrichtung fehlte gänzlich. Zudem stellten die Beamten fest, dass noch das alte DDR-Kennzeichen, beginnend mit dem „C“ für Neubrandenburg angebracht war.

loser Radbolzen (alle Fotos: Polizei)

Gegen 17:45 Uhr haben die Beamten auf einem Tankstellengelände in Neubrandenburg, Ortsausgang zur B104 ebenfalls einen Ackerschlepper mit Anhänger kontrolliert. Auch hier hatte der Anhänger keine Zulassung bzw. Einzelgenehmigung, keine Papiere oder FIN und auch kein Fabrikschild. Der 51-jährige Neubrandenburger fuhr das Gespann ohne Kennzeichen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem fest, dass ein Radbolzen sichtbar gelöst war.

In beiden Fällen haben die Beamten Strafanzeigen wegen der Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrzeugzulassungsverordnung und Straßenverkehrszulassungsverordnung aufgenommen. Beiden Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt.

Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow werden auch weiterhin landwirtschaftliche Fahrzeuge kontrollieren.

Werden Anhänger zulassungsfrei betrieben, müssen die zulassungsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Hierfür ist ein Nachweis über den landwirtschaftlichen Betrieb, den landwirtschaftlichen Zweck der Fahrt und damit einhergehend eine Einzelgenehmigung bzw. Betriebserlaubnis einzuholen. Das Fahrzeuggespann – der Ackerschlepper samt Anhänger – muss dann entsprechend gekennzeichnet sein. Unter anderem müssen sich Kennzeichnungen über die FIN und das Fabrikschild am Fahrzeug befinden, ein Geschwindigkeitsschild an der Rückseite des Anhängers „25 km/h“ muss ebenfalls angebracht sein.

Für Fragen, insbesondere zum Zulassungsrecht und zur Ladungssicherung sind die Beamten des besonderen Verkehrsüberwachungsdienstes des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow unter der Telefonnummer 03961 25 78 224 erreichbar.

„Schulwegsicherung und Geschwindigkeit“ – Polizei zieht positives Fazit

94 Kontrollstellen, 3200 kontrollierte Fahrzeuge: Im gesamten Land haben am gestrigen Montag – passend zum ersten Schultag nach den Sommerferien – Polizeibeamte für Sicherheit vor Schulen gesorgt. 15 Prozent der Autofahrer (491) waren zu schnell unterwegs, einer von ihnen mit 51 km/h bei erlaubten 30 km/h. Insgesamt zieht die Polizei allerdings ein positives Fazit: Vor allem in den Nahbereichen der Schulen hielten sich die Autofahrer grundsätzlich an die Verkehrsregeln. Die Kontrollen sind Teil der landesweiten Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“.

Zusätzlich zu den Geschwindigkeitsverstößen legten die Beamtinnen und Beamten den Fokus auf die sogenannten Elterntaxis. Ein erheblicher Teil der Kinder – gerade im Grundschulalter – wurden von ihren Eltern mit dem Auto unmittelbar vor die Schule gefahren. Wildes Parken, teilweise auf Bürgersteigen und in zweiter Reihe, sorgte für eine zusätzliche Gefahrensituation. In Gesprächen mit den Eltern wurde auf die Situation aufmerksam gemacht und sensibilisiert.

Besonders erschreckend: Bei den Kontrollen stellten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten zahlreiche andere Ordnungswidrigkeiten fest – allen voran die unerlaubte Handynutzung am Steuer. Knapp 60 Verkehrsteilnehmer nutzten das Smartphone und Co. während der Fahrt. In diesem Zusammenhang sei noch einmal auf die verzögerte Wahrnehmung und verlängerte Reaktion im Straßenverkehr hingewiesen. Gerade vor Schulen, wo Kinder oft noch unüberlegt und schnell unterwegs sind, eine fatale Kombination.

Die Schwerpunktkontrollen werden den gesamten Monat August über fortgeführt.

Beginn der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit den Schwerpunkten Schulwegsicherung und Geschwindigkeit

Foto: Polizei

Pünktlich zum Schulbeginn starten heute auch die themenorientierten Verkehrskontrollen zu den Schwerpunkten „Schulwegsicherung und Geschwindigkeit“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Im gesamten Land verteilt werden Beamte aller acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Einsatz sein und Kontrollen insbesondere im Umfeld von Schulen durchführen.

Im vergangenen Jahr wurden bei Verkehrskontrollen landesweit fast 180.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Nicht angepasste Geschwindigkeit war im Jahr 2019 nicht nur erneut die häufigste Unfallursache bei schweren Verkehrsunfällen (also Unfälle, bei denen Menschen getötet oder verletzt worden sind), sondern stieg auch im Vorjahresvergleich um knapp zwölf Prozent an. Mit den Kontrollen soll die Thematik gezielt ins Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer gerückt werden – nicht nur am heutigen Tag.

Zudem verunglückten im Jahr 2019 auf Mecklenburg-Vorpommerns Straßen insgesamt 557 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren (2018 waren es 510). Dabei wurden 78 schwer- und 479 leichtverletzt. Auf dem Weg zur Schule oder von der Schule ereigneten sich 60 Verkehrsunfälle, bei denen 13 Kinder schwer- und 50 Kinder leichtverletzt wurden. Unter den Verletzten waren sieben Kinder im Schulanfängeralter.

Die themenorientierten Verkehrskontrollen werden im gesamten Monat August fortgeführt. Unter dem Motto „Wir blitzen für sichere Schulwege.“ geht es dabei um die Sicherheit der vielen Tausend Schulanfänger, die sich ab heute auf den Weg machen. Kinder haben ein ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis, kennen aber die Gefahren des Straßenverkehrs größtenteils noch nicht und reagieren oft unberechenbar. Daher brauchen die Kleinen die Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer. Und weil Kinder keine Bremsen haben, ist die Einhaltung der Geschwindigkeit von ganz besonderer Bedeutung.

Neue Verkehrskontrollen

Pünktlich zum Schulbeginn starten am Montag, 03. August 2020, in Mecklenburg-Vorpommern auch die themenorientierten Verkehrskontrollen zu den Schwerpunkten „Schulwegsicherung & Geschwindigkeit“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ und werden über den gesamten Monat August fortgeführt.

Für die Schulanfänger in unserem Bundesland beginnt am Montag der „Ernst des Lebens“. Und nicht nur der Schulalltag stellt die Kinder vor neue Herausforderungen, auch den Schulweg gehen viele zum ersten Mal ganz allein. Kinder kennen die Gefahren des Straßenverkehrs meist noch nicht, haben ein ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis und reagieren oft unberechenbar.

Daher brauchen die Kleinen die Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer. Und weil Kinder keine Bremsen haben, ist die Einhaltung der Geschwindigkeit von ganz besonderer Bedeutung.

Auftakt zu Handy-Kontrollen – Neues Verkehrsspiel für Kinder eingeweiht

Seit Mittwochmorgen kontrollieren Beamte im Zuge der Kampagne „Fahren.Ankommen.Leben!“ an mobilen und stationären Kontrollstellen mit dem Schwerpunkt „Ablenkung im Straßenverkehr“. Dabei wurden bis heute Nachmittag im Bereich der Inspektion Neubrandenburg (Landkreis MSE) unter anderem elf Verstöße Handynutzung geahndet (neun Mal Fahrzeugführer, zwei Mal Radfahrer) sowie auch sieben Mal unangeschnalltes Fahren. Im Bereich der Inspektion Stralsund (Landkreis VR) wurden bisher sechs Handyverstöße am Steuer festgestellt sowie zwei Gurt-Verstöße. Im Bereich der Inspektion Anklam (Landkreis VG) wurden bis zum Nachmittag fünf erwischt, die am Steuer das Handy nutzten und elf Mal mussten die Beamten Fahrer wegen Gurt-Verstoßes anhalten.

Bei der Präventionsveranstaltung in Wolgast wurde erstmals durch den polizeilichen Präventionsberater Mario Tschirn eine neue Möglichkeit vorgestellt, die sowohl zur Kriminalitätsprävention (u.a. Mobbing, Diebstahl) und Verkehrserziehung für Kinder dienen soll. Dabei handelt es sich jeweils um eine fünf mal fünf Meter große bunte Spielplane mit mehreren Aktionsfeldern und großen Schaumstoffwürfel (s. Fotos). Die Verkehrserziehungsplane wurde passenderweise gleich von dem Beamten und einigen Kindern vor Ort ausprobiert.

Die neuen Spielplanen wurden durch Präventionsberater der Polizei anhand eines ähnlichen Spiels, das polnische Beamte bereits nutzen, gemeinsam entwickelt. Im Rahmen des deutsch-polnischen Kooperationsprogrammes „Interreg“ konnte die Idee verwirklicht werden. Jede Polizeiinspektion wird mit diesen Planen ausgestattet. Sie sollen vor allem bei der Präventionsarbeit mit Vorschul- oder Grundschulkindern eingesetzt werden, unter anderem im grenznahen Raum zum Beispiel in der deutsch-polnischen Schule in Löcknitz.

Beginn der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Thema Ablenkung

Quelle: Polizei

Heute beginnen in Mecklenburg-Vorpommern die neuen Kontrollen zur Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Ablenkung im Straßenverkehr“. In beiden Präsidien des Landes werden mehr als 100 Beamte mobil und stationär im Einsatz sein. Neben den Kontrollen wird es dieses Mal im „Famila“-Markt in Wolgast (Wedeler Straße) eine Präventionsveranstaltung geben, bei der erstmals ein neues Verkehrsquizspiel für Kinder zum Einsatz kommt.

Dabei geht es den Beamten auch darum, Fahrzeugführer und Radfahrer für die Vielzahl an Möglichkeiten der Ablenkung zu sensibilisieren. Explizit geahndet wird zwar „nur“ der Gebrauch von elektronischen Geräten, wie Handy oder Tablet. Abgelenkt werden kann man als Fahrzeugführer jedoch auch durch Essen und Trinken, Mitfahrer oder Dinge am Straßenrand.

Die Schwerpunktkontrollen zum Thema „Ablenkung“ finden den gesamten Monat Juli statt. Im Jahr 2019 wurden im gesamten Bundesland 12.449 Handyverstöße am Steuer bzw. bei Radfahrern mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige geahndet. Und erwischt werden, ist teuer: 100 Euro und ein Punkt gibt es für Fahrzeugführer (mit Gefährdung 150 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot; im Falles eines Unfalls 200 Euro, 2 Punkte, ein Monat Fahrverbot). Radfahrer zahlen 55 Euro Bußgeld (mit Gefährdung 75 Euro, bei Unfall 100 Euro).