Trunkenheit im Verkehr verbunden mit Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt

Am 09.01.2021 gegen 22:45 Uhr kontrollierten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg einen 23-jährigen Fahrzeugführer syrischer Staatsangehörigkeit am Sattelplatz in Neubrandenburg.

Auch im hiesigen Fall nahmen die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers wahr und ließen einen Atemalkoholtest durchführen. Dieser ergab einen Wert von 1.32 Promille. Eine Blutprobe wurde im Anschluss im Klinikum Neubrandenburg durchgeführt. Zudem stellten die kontrollierenden Beamten fest, dass der Beschuldigte nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Außerdem konnte er keinen triftigen Grund anbringen, sich nach 21 Uhr außerhalb seiner Wohnadresse aufzuhalten.

Gegen den Beschuldigten wurden Anzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Start der Verkehrskontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit den Schwerpunkten Geschwindigkeit und Licht

Wir blitzen für Ihr Leben gern (Fotomontage: Polizei)

Auch im neuen Jahr werden die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“ fortgesetzt. Jeden Monat wird die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Schwerpunkt setzen. Dabei handelt es sich in erster Linie um die Hauptunfallursachen. Die Bürger/innen des Landes sollen weiterhin sensibilisiert, auf die Unfallursachen aufmerksam gemacht und sofern es wieder möglich ist, auch themenbezogene Präventionsveranstaltungen durchgeführt werden.

Nach jetziger Planung sind folgende Schwerpunktthemen im Jahr 2021 vorgesehen: Geschwindigkeit, Vorfahrt/Vorrang, Überholen, Handy/Ablenkung, Alkohol und Drogen, Zweiradfahrer und natürlich die Schulwegsicherung.

Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“, mit den Schwerpunkten Geschwindigkeit und Licht.

Laut statistischem Bundesamt starb im Jahr 2019 alle neun Stunden ein Mensch in Deutschland bei einem Geschwindigkeitsunfall. Auch im Jahr 2020 gehörte nicht angepasste Geschwindigkeit zur Hauptursache bei den schweren Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern.

Daher wird die Polizei den Monat Januar diesem Thema widmen und entsprechende Kontrollen durchführen. Im gesamten Land verteilt werden etwa 200 Beamte in allen acht Inspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Einsatz sein und sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchführen. Also: Licht an und Fuß vom Gas! Denn wir blitzen für Ihr Leben gern.

Trunkenheitsfahrten im Rahmen von Verkehrskontrollen festgestellt

Am vergangenen Wochenende stellten die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg im Rahmen von Verkehrskontrollen insgesamt fünf Fahrzeugführer unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken fest.

Die Malchiner Beamten kontrollierten am 04.12.2020 gegen 23:00 Uhr einen 25-jährigen Deutschen aufgrund eines defekten Abblendlichtes auf der L 203 zwischen Jürgenstorf und Krummsee. Bei dem Fahrzeugführer wurde im Laufe der Verkehrskontrolle zudem Atemalkoholgeruch festgestellt. Das Ergebnis eines freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest lautete 1,54 Promille.

Am 05.12.2020 gegen 02:40 Uhr stellten die Neubrandenburger Polizeibeamten einen 37-jährigen deutschen Fahrzeugführer auf dem Friedrich-Engels-Ring mit 1,3 Promille fest.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland gingen am 05.12.2020 gegen 09:30 Uhr einer Verkehrsunfallflucht in der Ortschaft Trollenhagen nach. Der Verursacher kam auf Grund seiner Alkoholisierung auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Findling. Danach entfernte er sich unerlaubt von der Unfallstelle. Der 66-jährige Deutsche konnte im Zuge einer Nahbereichsfahndung an seiner Wohnanschrift gestellt werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab an diesem Vormittag einen Wert von 2,33 Promille. Neben der Trunkenheit im Straßenverkehr muss er sich auch wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

In der Louisenstraße in Neustrelitz unterzogen Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz am 05.12.2020 gegen 21:30 Uhr einen Radfahrer einer Verkehrskontrolle aufgrund dessen auffälligen Fahrweise. Der 54-jährige Deutsche beatmete das Atemalkoholgerät mit einem Ergebnis von 2,8 Promille.

Am 06.12.2020 gegen 22:00 fiel den Beamten der Polizeireviers Röbel ein Fahrzeugführer auf der B 192 zwischen Penkow und Malchow auf. Der 43-jährige Deutsche fuhr in Schlangenlinien und überfuhr dabei mehrfach die Mittellinie der Bundesstraße. In der Ortschaft Laschendorf erfolgte die Verkehrskontrolle. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab schließlich einen Wert von 1,41 Promille.

Bei allen Betroffenen erfolgten Blutprobenentnahmen, dessen Ergebnisse für die weiteren Ermittlungen wegen der Trunkenheit im Verkehr von Bedeutung sein werden. Bis auf den festgestellten Radfahrer in Neustrelitz stellten die Beamten die Führerscheine der Beschuldigten sicher und verständigten die zuständigen Führerscheinstellen über die Trunkenheitsfahrten. Die Polizei appelliert nochmals an alle Fahrzeugführer, sich der verantwortungsvollen Rolle im Straßenverkehr bewusst zu sein und dementsprechend zu handeln.

Start der Verkehrskontrollen "Fahren.Ankommen.LEBEN!" mit Schwerpunkt "Alkohol & Drogen"

Am Donnerstag starteten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“, die in diesem Monat auf die Schwerpunkte Alkohol und Drogen ausgerichtet sind.

Fahren unter Alkohol und/oder Drogen gehört seit Jahren zu den häufigsten Unfallursachen bei den schweren Verkehrsunfällen. Darauf soll mit dem Slogan „Nüchtern betrachtet könnte es auch dein Kind sein“ aufmerksam gemacht werden.

Im gesamten Land verteilt werden Beamte in allen acht Inspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Einsatz sein und sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchführen. Kontrolliert wird den gesamten Monat Dezember über. Dass die Verkehrskontrollen notwendig sind, zeigen die Ergebnisse des letzten Jahres. Landesweit wurden 2019 insgesamt 4.610 Verkehrsteilnehmer gestoppt, die unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss standen.

Nachmittags Trunkenheit im Verkehr festgestellt

Am Montag, 30.11.2020, gegen 15:00 Uhr stellten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg nach einem Bürgerhinweis eine Fahrzeugführerin unter dem Einfluss von Alkohol fest.

Die Beamten konnten die 39-jährige deutsche Fahrzeugführerin in Burg Stargard anhalten und kontrollieren. Während der ersten Kontaktaufnahme fiel ihnen dabei Atemalkoholgeruch sowie Störungen der Sinneswahrnehmungen bei der Fahrzeugführerin auf. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,96 Promille. Die nunmehr Beschuldigte wurde zur Blutprobenentnahme ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

In dem geführten Fahrzeug stellten die Beamten außerdem 2 jugendliche Kinder der Fahrzeugführerin fest. Beide waren wohlauf.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr wurden aufgenommen. Der Führerschein wurde sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde die zuständige Führerscheinstelle zu dem Sachverhalt verständigt.

Rauschmittelbeeinflusster Fahrer ohne Führerschein verursacht Verkehrsunfall

Am Montagmorgen, 30.11.2020, um 08:45 Uhr kamen Beamte der Polizeistation Penzlin in ihrer Streifentätigkeit auf einen Verkehrsunfall mit einem beteiligten Pkw zu.

Ein 37-jähriger Deutscher befuhr mit seinem PKW die B 192 aus Richtung Marihn in Richtung Penzlin. Kurz hinter Marihn Ausbau kam er nach links von der Fahrbahn ab, überquerte die Gegenfahrbahn und kollidierte in der weiteren Folge mit der Schutzplanke der Gegenfahrbahn. Dort kam er nach einigen Metern in entgegengesetzter Richtung zum Stehen. Er verständigte anschließend eigenständig einen Abschleppdienst und sicherte die Unfallstelle. Die Polizei informierte er jedoch nicht. Glücklicherweise trafen Abschleppdienst und Polizei gleichzeitig an der Unfallstelle ein. Der Fahrzeugführer befand sich allein im Fahrzeug und blieb bei dem Unfall unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 2400 EUR.

Während der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 37-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Zudem stellten die Beamten körperliche Auffälligkeiten fest, die für den Konsum von Betäubungsmitteln sprachen.

Neben der Untersagung der Weiterfahrt erfolgte eine Blutprobenentnahme im Klinikum Waren. Gegen den Beschuldigten wurde Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Führerscheins, des Verdachts des Rauschmitteleinflusses im Straßenverkehr sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

LKW-Fahrer wurde die Weiterfahrt nach fast 22-Stunden-Arbeitszeit untersagt

Am 27.11.2020 gegen 23:15 Uhr haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow eine Verkehrskontrolle an einem Sattelzug mit einem Bagger als Ladung durchgeführt.

Bei der Kontrolle in der Woldegker Straße in Neubrandenburg stellten die Beamten fest, dass die Arbeitszeit des 33-jährigen deutschen Fahrers zu diesem Zeitpunkt, statt der zulässigen 10 Stunden, 21 Stunden und 45 Minuten betrug. Nach erfolgter Belehrung gab der 33-Jährige an, dass er an dem Morgen gegen 01:30 Uhr aus Gützkow losgefahren ist, um in München den Bagger abzuholen. Zum Zeitpunkt der Kontrolle befand er sich wieder auf dem Rückweg nach Gützkow.

Die Beamten untersagten dem 33-jährigen Fahrer die Weiterfahrt nach Gützkow. Erst nach erfolgter Tagesruhezeit von neun Stunden durfte er seine Fahrt fortsetzen. Die Beamten fertigen zudem Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz und Fahrpersonalgesetz.