Weltverbrauchertag am 15.03.2021 – Spannende Vorträge zu Themen des Verbraucheralltags

Am Montag, dem 15. März 2021, informieren Experten der Verbraucherzentrale MV im Rahmen kostenfreier Online-Vorträge zu Themen ihres Arbeitsalltags.

Für Verbraucher/innen, die sich rund um das Thema Versicherungen und Versicherungsschutz informieren möchten, ist der Vortrag um 10 Uhr zum Thema „Richtig versichert“ interessant. Denn ein der Lebenssituation angepasster Versicherungsschutz, der auch existenzbedrohende Risiken abdeckt, ist eine wichtige Basis. Hier wird auf die häufigsten Fragen zu diesem Thema eingegangen.

In Zeiten des E-Commerce kommt für Verbraucher/innen auch der Kauf von Lebensmitteln im Internet in Frage. Der Online-Vortag um 11 Uhr mit dem Thema „Online-Kauf – Lebensmittel aus dem Internet“ beantwortet Fragen rund um die Kennzeichnung, Kühlkette, Lieferung, Versandkosten, Widerruf oder Reklamation.

Die Strompreise steigen – auch die Anzahl der elektronischen Geräte in Privathaushalten. Antworten auf die Fragen: „Wann ist ein Wechsel des Stromanbieters sinnvoll?“, „Welche Geräte haben den größten Verbrauch?“ und „Mit welchen Tricks können wir den Stromverbrauch senken?“ gibt der Vortrag um 13 Uhr zum Thema „Energiesparen im Haushalt“. Auch die Themen CO2-Bilanz in Deutschland, Strompreise generell und mögliche Stromquellen werden behandelt.

Der weltweite Corona-Virus bringt beim Reisen nach wie vor Einschränkungen mit sich. Welche Beschränkungen müssen Verbraucher:innen hinnehmen? Wann können Risiko-Patient:innen kostenfrei stornieren? Diese und andere Fragen zum Thema „Reisen in der Pandemie“ werden in unserem Online-Vortrag um 15 Uhr beantwortet.

Zu allen Online-Vorträgen sind interessierte Verbraucher/innen herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich über den Link www.verbraucherzentrale-mv.eu/veranstaltungen an.

Umtausch-Check startet

Im weiter andauernden Lock down boomt der Online-Handel. Möchten Verbraucher:innen dort erworbene Produkte umtauschen, zurückgeben oder reparieren lassen, stehen sie vor zahlreichen rechtlichen Fragen. Abhilfe schafft ab sofort der neue Umtausch-Check der Verbraucherzentralen auf www.umtausch-check.de, der Nutzer/inne/n eine rechtliche Ersteinschätzung zu ihrem individuellen Fall bietet.

Kann ich das zurückgeben? Wohl jeder kennt die Situation, dass ein Produkt doch nicht gefällt oder, oft noch ärgerlicher, plötzlich kaputt ist. Laut einer repräsentativen Umfrage hat fast jeder zweite Verbraucher in den letzten drei Jahren mindestens einen defekten Artikel reklamiert. Die Umfrage zeigt auch, dass den Betroffenen in der Mehrheit der Fälle nicht bewusst ist, welche Rechte ihnen zustehen.

Für solche Fälle haben die Verbraucherzentralen den Umtausch-Check entwickelt. „Auf der Seite erhalten Verbraucher nach Eingabe einiger Informationen jederzeit eine kostenlose Ersteinschätzung zur Rechtslage in ihrem Fall“, sagt Stephan Tietz, Jurist der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. So verrät der Check zum Beispiel, ob ein Käufer die vor drei Wochen online bestellte Jogginghose noch zurückgeben kann.

Auch abseits von online bestellter Ware deckt das Tool Fragen rund um Garantie und Gewährleistung ab. Geht die im Ladengeschäft erworbene Waschmaschine zum Beispiel während des Lock downs kaputt, erhalten Nutzer auch hierfür rechtliche Erstinformationen und bei Bedarf Vorlagen für einen Brief an den Verkäufer oder Hersteller, mit dem sie ihre Rechte geltend machen können.

„Bleiben nach der Nutzung des Checks doch noch Fragen offen, hilft die Online- Telefonberatung der Verbraucherzentrale weiter“, so Tietz. Und wer sich ganz allgemein einen Überblick über die Unterschiede zwischen Rückgabe, Garantie und Gewährleistung verschaffen möchte, kann das ebenfalls auf www.umtausch-check.de mit Hilfe einer interaktiven Grafik tun.

Heizkörperthermostat – Ein Energiesparhelfer für Klima und Geldbeutel

Auch wenn der Winter scheinbar vorbei ist, so kann er als kälteste Jahreszeit neben Eis und Schnee auch in den heimischen vier Wänden für Abkühlung sorgen. Vor allem Verbraucher, die auf ihren Geldbeutel achten, sind aus diesem Grund dazu geneigt, die Heizung ganz auszuschalten. Um Heizkosten zu senken und trotzdem ein angenehm warmes zu Hause zu haben, reicht jedoch oft schon das korrekte Einstellen vom Thermostat.

Funktionen Heizkörperthermostat

Foto: VZMV

Es gibt unterschiedliche Ausführungen, jedoch haben alle ein- und dieselbe Funktion. Die Raumtemperatur kann mit diesem Helferlein geregelt und je nach eigener Wohlfühltemperatur eingestellt werden. Das gängigste Gerät ist mit den Zahlen 1 bis 5 gekennzeichnet, wobei die Zahlen für bestimmte Temperaturen stehen. Die 3 wurde von den meisten Herstellern für eine Raumtemperatur von ca. 20 Grad Celsius justiert. Pro Erhöhung oder Absenkung der Zahl erzielt man eine Temperaturspanne von meist vier Grad. Die Striche oder Punkte zwischen den einzelnen Zahlen ermöglichen eine genauere Einstellung der Raumtemperatur. Ein Strich bzw. Punkt bedeutet 1 Grad Celsius und 2 Striche dann 2 Grad. Stellt man zum Beispiel den Regler auf 3 und nimmt die zwei nachfolgenden Striche dazu, kann man auf eine Raumtemperatur von 22 Grad Celsius kommen. Der Halbmond bedeutet „Nachtabsenkung“ und die Schneeflocke hat eine Frostschutzfunktion. Neben den von Hand zu regelnden Thermostaten gibt es auch automatische Regler. Die Anwendung ist einfach, denn hier wird nur die gewünschte Raumtemperatur ins Display eingegeben, sowie der Zeitraum in der diese Temperatur geregelt sein soll.

Je nach Raumnutzung eine andere Temperatur

Alle Räume in der Wohnung werden anders genutzt. So sind zum Beispiel das Wohnzimmer oder auch das Kinderzimmer die am häufigsten genutzten Räume und sollten dementsprechend auch die wärmsten sein. Optimal ist in vielgenutzten Räumen eine Temperatur von 21 Grad Celsius. Im Schlafzimmer sind 18 Grad Celsius ein guter Richtwert. Alle weiteren Räume sollten eine Temperatur von 16 Grad Celsius nicht unterschreiten. Das könnte zu Feuchtigkeit an den Wänden und nachfolgend zu Schimmelbildung führen.

Geldsparen mit der richtigen Raumtemperatur

Mit jedem Grad weniger können Verbraucher 6 Prozent an Heizenergie einsparen. Zudem wird durch jedes herunter geregelte Grad auch der eigene CO2-Ausstoß reduziert. Heizkörperthermostate sind also richtige Energiesparhelfer, die das Klima und den Geldbeutel schonen. Um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, sollten die Heizkörper freistehen und nicht mit Möbelstücken zugestellt werden. Ein Zustellen mit Möbeln führt dazu, dass die Heizung mehr Energie braucht um den ganzen Raum zu erwärmen. Das wiederum würde die Heizkosten in die Höhe treiben.

Lüften nicht vergessen

Um ein optimales Raumklima zu schaffen ist mehrmaliges Stoßlüften, vor allem im Winter, unabdinglich. Wichtig hierbei ist es, dass während der Lüftungszeit das Thermostat ausgeschaltet wird. Fünf bis maximal zehn Minuten reichen aus, um einen Raum gut zu durchlüften. Wer Luftbefeuchter am Heizkörper verwendet, sollte das Wasser aus hygienischen Gründen mindestens einmal täglich wechseln.

Heizkostenabrechnung vom Experten überprüfen lassen

Verbraucher können bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale M-V ihre Heizkostenabrechnung überprüfen lassen. Ein unabhängiger Energieberater kann mit guten Tipps zur Senkung der Kosten hilfreich zur Seite stehen. Während der Pandemie finden Beratungen ausschließlich telefonisch statt. Eine Anmeldung zum kostenlosen Beratungsgespräch ist unter 0800 809 802 400 möglich.

Krankenversicherung für Studenten: Privat oder gesetzlich versichern? – Eine Entscheidung, die lange bindet.

Die Frage zum Krankenversicherungsschutz stellt sich den meisten Studenten zum Zeitpunkt der Immatrikulation. Doch gerade Studenten, die bisher – zum Beispiel durch die Eltern – privat versichert waren, sollten zum Studienbeginn genau überlegen, ob sie weiter privat versichert sein wollen oder der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung der Studenten (KVdS) die bessere Alternative ist.

Für manche Studenten kann die private Krankenversicherung sinnvoll sein. Wenn zum Beispiel über die verbeamteten Eltern ein Beihilfeanspruch besteht, ist die private Versicherung meistens günstiger als die gesetzliche KVdS. Studenten sollten sich vor der Wahl des Vertrages in jedem Fall über Vor- und Nachteile unabhängig beraten lassen. Denn fällt während des Studiums der Kindergeldanspruch weg, muss der private Vertrag komplett auf eigenständigen Vollversicherungsschutz umgestellt werden. Das hat einen entsprechend hohen Beitrag zur Folge, der meistens über dem Niveau der gesetzlichen Krankenkasse liegt.

Ist zu Beginn des Studiums die Wahl einmal getroffen, bleibt diese Entscheidung für die gesamte Studiendauer bindend. Also Achtung: Wer sich privat versichert, kommt während des Studiums nicht mehr in die gesetzliche Krankenkasse zurück.

Bei gesetzlich versicherten Eltern ist der Studienanfänger bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres kostenfrei familienversichert. Diese Zeit verlängert sich bei geleistetem Wehr- bzw. Ersatzdienst entsprechend. Eine beitragsfreie Familienversicherung ist jedoch nur möglich, wenn das regelmäßige Einkommen des Studenten unter 455 Euro liegt bzw. bei einer geringfügigen Beschäftigung (Minijob) 450 Euro nicht überschreitet. In diesem Fall und ab dem 26. Lebensjahr ist dann aber die studentische Versicherung gemäß KVdS möglich. Seit Oktober 2020 kostet diese monatlich 76,85 Euro plus den Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung und ggf. den individuellen Zusatzbeitrag der Krankenversicherung.

Fragen rund um die Krankenversicherung beantwortet die Verbraucherzentrale.

Wie viele Hülsenfrüchte sind drin?

Foto: Hülsenfrüchte, Quelle: VZ MV

Am 10. Februar ist „Internationaler Tag der Hülsenfrüchte“. Die Verbraucherzentrale MV hat dies zum Anlass genommen, einige Brotaufstriche mit Hülsenfrüchten genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis: Mit der Aufmachung und dem Produktnamen werden bei Verbrauchern mitunter falsche Erwartungen geweckt. Rechtlich sind die Produkte aber oft nicht zu beanstanden.

Beispielsweise ein Brotaufstrich mit der Aufschrift „kichererbse & tomate“ auf der Vorderseite des Produktes: Wer hier Kichererbsen als Hauptzutat erwartet, irrt. Anhand der Bezeichnung „Pflanzlicher Bio-Brotaufstrich mit Sojabohnen und Kichererbsen“, die man auf der Rückseite findet, wird immerhin klar, dass das Produkt auch größere Mengen an Sojabohnen enthält. Ein Blick in die Zutatenliste verrät, dass der Brotaufstrich zur Hälfte aus Tomatenmark bzw. Tomaten besteht. Kichererbsen machen lediglich zehn Prozent des Produktes aus.

Andere Produkte waren wesentlich besser gekennzeichnet und enthielten teilweise auch größere Mengen von den auf der Vorderseite beworbenen Hülsenfrüchten.

Wird eine Zutat in seiner Bezeichnung genau benannt bzw. hervorgehoben, ist der Hersteller verpflichtet, die Menge dieser Zutat in Prozent anzugeben. Meist erfolgt das in der Zutatenliste. Bei Produkten mit Hülsenfrüchten bleiben allerdings selbst nach einem genaueren Blick in die Zutatenliste Unklarheiten bestehen. So bezogen sich die Anteile der Hülsenfrüchte mal auf getrocknete, mal auf gekochte Hülsenfrüchte. Manche Hersteller machten keine genaueren Angaben dazu. Ein Vergleich verschiedener Aufstriche ist so für Verbraucher schwierig.

Online-Vortrag: Schimmel in der Wohnung – Was tun?

Am Dienstag, den 2. Februar 2021 bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale einen kostenlosen Online-Vortrag zu dem Thema „Schimmel in der Wohnung – Was tun?“ an. Die Veranstaltung beginnt 18.00 Uhr und dauert inklusive Diskussion bis 19.30 Uhr.

Gerade in der nasskalten Jahreszeit passiert es oft, dass der Schimmel an Wänden oder sogar Möbeln anfängt zu blühen. Da Schimmel nicht nur unschön aussieht, sondern auch gesundheitlich beeinträchtigen kann, besteht dringender Handlungsbedarf.

Wie Schimmel entsteht, ist immer noch nicht bei allen Menschen bekannt. Meistens liegt es am falschen Heiz- und Lüftungsverhalten was infolge dessen zu Feuchtigkeitsansammlungen führen kann. Es kann aber auch andere Ursachen haben. Aufklärungsarbeit leistet Matthias Marx, Bausachverständiger und Energieberater der Verbraucherzentrale. In diesem Online-Vortrag spricht er über die Entstehung von Schimmel und warum häufig Schlafräume betroffen sind. Besprochen wird auch was ist zu tun, wenn es bereits schimmelt und wie man einer Schimmelbildung vorbeugen kann.

Die Vortragsdauer beträgt circa eine Stunde und für Fragen der Vortragsteilnehmer steht die Chatfunktion zur Verfügung. Welche technischen Voraussetzungen für den Online-Vortrag nötig sind, erfahren die Verbraucher bei der Anmeldung. Diese erfolgt ausschließlich online unter:
verbraucherzentrale-energieberatung.de/veranstaltung/online-vortrag-schimmel-in-der-wohnung-was-tun/

Online-Vortrag Fördermittel fürs Haus

Am Dienstag, den 2. Februar 2021 bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale einen kostenlosen Online-Vortrag zu dem Thema „Fördermittel fürs Haus“ an. Die Veranstaltung beginnt 17:30 Uhr und dauert inklusive Diskussion bis ca. 19:00 Uhr.

Haus- und Wohnungseigentümer können in diesem Jahr umfangreiche finanzielle Hilfen vom Staat erhalten. Wer als Eigentümer schon länger darüber nachdenkt etwas an oder in seinem Haus energieeffizienter umrüsten zu lassen, der kann in diesem Jahr die Förderprogramme für sich nutzen. Aber was genau wird eigentlich gefördert und wie hoch ist letztendlich das Einsparpotenzial?

Der Schwerpunkt des Vortrages liegt bei den bundesweit gültigen Förderprogrammen und zielt vor allem auf Erneuerung der Heizungsanlage und auch die energetische Sanierung der Gebäudehülle ab. Dazu gehören unter anderem Sanierungsarbeiten an Dach und Fenstern, an der Außenhülle des Hauses, aber auch Erneuerungen an der Obergeschossdecke sowie an den Bodenplatten und Fenstern im Keller.

Die Vortragsdauer beträgt circa eine Stunde und für Fragen der Vortragsteilnehmer steht die Chatfunktion zur Verfügung. Welche technischen Voraussetzungen für den Online-Vortrag nötig sind, erfahren die Verbraucher bei der Anmeldung. Diese erfolgt ausschließlich online unter:
www.edudip.com/de/webinar/online-vortrag-fordermittel-furs-haus-02022021/623780