Mit LED-Weihnachtsbeleuchtung Strom sparen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt, bei der Weihnachtsbeleuchtung LEDs statt Glühlampen zu verwenden. Glühlampen haben bei gleicher Helligkeit einen 5- bis 10-mal höheren Stromverbrauch als LEDs.

Bild: christmasscene / KlausHausmann / Pixabay

Wer großflächig Lichterketten, Baumbeleuchtung oder Schwibbögen mit LED statt Glühlämpchen verwendet, kommt bei ein- bis zweimonatigem Einsatz schnell auf 10 bis 20 Euro Ersparnis und über 20 Kilogramm weniger CO2. Falls in der Weihnachtsbeleuchtung kein Timer eingebaut ist, empfiehlt die Energieberatung der Verbraucherzentrale, eine handelsübliche Zeitschaltuhr zu verwenden. Besonders wenn mehrere weihnachtliche Beleuchtungen lange in Betrieb gehalten werden oder großflächig beleuchtet wird, wirkt sich das spürbar auf die Stromkosten aus. „Bei der Auswahl der LED-Beleuchtung sollte auf die Lichtfarbe der LEDs geachtet werden, denn viele Verbraucher bevorzugen zu Weihnachten eine warmweiße Lichtfarbe“, erläutert Arian Freytag, Energieexperte der Verbraucherzentrale.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft Verbrauchern dabei die Energieeffizienz ihrer bestehenden Weihnachtsbeleuchtung zu bewerten und berät Verbraucher vor Neuanschaffungen. Auch alle weiteren Fragen zum Energiesparen beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale kompetent und unabhängig. Weitere Informationen kostenlos unter 0800 – 809 802 400 oder auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Erhöhung Zusatzbeitrag 2021 der GKV

So nach und nach geben die Gesetzlichen Krankenkassen die Beitragssätze 2021 für den individuellen Zusatzbeitrag bekannt. Einige werden den bisherigen Beitragssatz beibehalten, andere werden diesen Zusatzbeitrag anheben müssen.

Wenn Ihr Krankenversicherer zu der letzteren Gruppe gehört, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Die Frist für Ihre Kündigung beginnt an dem Tag, an dem Sie schriftlich über die Erhöhung des Zusatzbeitrags für das nächste Versicherungsjahr informiert werden, und endet mit dem letzten Tag in dem Monat, in dem diese Erhöhung zum ersten Mal fällig wird. Mit Ablauf des übernächsten Kalendermonats wird die Kündigung wirksam und der Wechsel in eine günstigere Krankenkasse, die Sie sich zuvor aussuchten, kann getätigt werden. Sie bleiben also zwei Monate beim bisherigen Krankenversicherer mit dem höheren Beitrag versichert, bis der Versicherungsschutz, und somit die Beitragspflicht, beim neuen Versicherer beginnt.

Übrigens: Die allgemeine Versicherungspflichtgrenze zur gesetzlichen Krankenversicherung von entgeltpflichtigen Beschäftigten steigt im Jahr 2021 auf 64.350 EUR/Jahr.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema sowie einen Musterbrief zum Sonderkündigungsrecht finden Sie in unserem Internetauftritt unter www.verbraucherzentrale-mv.eu.

Playstation 5 – Anbieter verschieben Liefertermin deutlich

Foto: Playstation Controller VZMV

Bei der Verbraucherzentrale in Schwerin häufen sich Beschwerden. Die Lieferung der angekündigten Playstation 5 kann von den Anbietern nicht eingehalten werden. Bereits Ende September bestellten und bezahlten viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Geliefert werden sollte am 19. November 2020, doch Fehlanzeige. Die Händler reagieren kaum auf Nachfragen, vertrösten verärgerte Kunden auf Januar.

Was können diese tun?

Viele Verbraucher sind verärgert über den verschobenen Liefertermin der Gaming-Konsole. Einige hatten extra Urlaub genommen, um das Paket am 19. November in Empfang nehmen zu können. Was Kunden jetzt tun können:

  • Wenden Sie sich an den Händler. Der ist Ihr Ansprechpartner, nicht der Hersteller. Setzen Sie eine 14-tägige Frist zur Lieferung.
  • Buchen Sie die Zahlung nicht kommentarlos zurück. Vor allem nicht, wenn Sie mit PayPal bezahlt haben. Der Dienstleister hat das Geld direkt an den Verkäufer weitergeleitet und damit seinen Teil des Vertrags erfüllt.
  • Reagiert der Anbieter nicht, können Sie in einem nächsten Schritt vom Vertrag zurücktreten und Ihr Geld zurückverlangen.
  • Vorsicht: Wer lieber bei einem anderen Händler bestellen möchte, kann leicht auf Fake-Shops hereinfallen.
  • Haben Sie extra Urlaub genommen? Für diesen Fall gibt es keinen Schadensersatz. Die Rechtsprechung sagt: Es handelt sich um eine Unannehmlichkeit, die Kunden hinnehmen müssen.

Für weitere Fragen vereinbaren Sie unter 0381 208 70 50 einen Termin für eine telefonische Beratung bzw. nutzen Sie die E-Mail-Beratung unter www.verbraucherzentrale-mv.eu

Tipps für einen sicheren Interneteinkauf

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und somit beginnt die wohl größte Geschenkejagd des Jahres. Gerade das Einkaufen im Internet inmitten der Coronavirus-Pandemie erfreut sich großer Beliebtheit. Bequem vom Sofa, zeitlich ungebunden und stressfrei zu shoppen kann schon Vorteile haben, jedoch lauern auch im Internet einige Gefahren:

Die Verbraucherzentrale MV gibt Tipps für einen sicheren Interneteinkauf

Preisvergleich Im Internet sind viele Produkte günstiger als in lokalen Geschäften, aber nicht immer. Wenn Sie preisgünstig einkaufen wollen, sollten Sie die Preise bei mehreren Händlern im Internet sowie auch im stationären Handel vergleichen.

Datenschutz beachten

Achten Sie auf den Datenschutz. Bestellen Sie nur in solchen Shops, die eine verschlüsselte Datenübertragung ermöglichen. Das erschwert eine Einsicht durch Dritte. Verschlüsselte Datenverbindungen sind am „s“ hinter dem „http“ in der Adress-Zeile des Browsers zu erkennen. Außerdem sollten Sie sich die Datenschutzbestimmungen aufmerksam durchlesen.
Blick ins Impressum Bevor eine Bestellung aufgegeben wird, sollten Sie einen Blick in das Impressum werfen. Prüfen Sie, ob der Firmenname, die vollständige Adresse sowie der Verantwortliche des Anbieters leicht abrufbar sind. Wird auf der Homepage kein Impressum oder nur eine Postfachadresse angegeben, so sollten Sie besser keine Bestellung vornehmen. Es könnte sich um einen Fake-Shop handeln.

Lesen Sie Erfahrungsberichte von anderen Kunden. Wird über Probleme bei der Rückabwicklung oder bei Reklamationen von Verträgen berichtet, dann sollten Sie von einer Bestellung Abstand nehmen.

Auf Zusatzkosten achten Achten Sie auf eventuelle Zusatzkosten, wie Versandkosten, Entgelte für Zahlungsmittel oder bei Nachnahmesendungen auf Zustellungsgebühren.

Sichere Zahlungsweisen wählen

Der Anbieter muss mindestens ein gängiges Zahlungsmittel kostenfrei zur Verfügung stellen. Am sichersten ist die Bezahlung per Rechnung oder die Erteilung einer Einzugsermächtigung. So gehen Sie nicht die Gefahr ein, bei Nichterhalt oder Falschlieferung der Ware kein Geld zurück zu bekommen.

Bei Rechnungsausgleich mit Online-Zahlungsmethoden, wie z. B. Paypal, paydirect oder auch google pay wird zwar ein Käuferschutz geboten, aber auch der Verkäuferschutz. Die Geltendmachung vom Käuferschutz beginnt oft schon mit der Schwierigkeit, den korrekten Anlaufpunkt herauszufinden und endet oft erst nach vielen Monaten, meist jedoch nicht zufriedenstellend. Finger weg bei Vorkasse!

Widerrufs- und Rückgaberecht

Grundsätzlich können fast alle Verträge, die im Internet geschlossen wurden, innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden. Der Widerruf muss gegenüber dem Verkäufer erklärt werden und muss nicht begründet werden. Nur ein stillschweigendes Zurücksenden der Ware, gilt nicht als Widerruf! Die 14-tägige Frist beginnt grundsätzlich mit Vertragsschluss, jedoch erst mit Erhalt einer ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung. Bei Lieferung von Waren beginnt die Widerrufsfrist erst mit Erhalt der Ware.
Rechtzeitige Lieferung Wenn die Weihnachtsgeschenke nicht rechtzeitig zum Fest geliefert werden, ist der Ärger groß. Daher sollten Sie auf einen verbindlichen Liefertermin achten. So können Sie die Bestellung widerrufen, sobald der Verkäufer in Lieferverzug gerät.

Räucherlachs zu Weihnachten – Achten Sie auf das Verbrauchsdatum!

Räucherlachs ist auch zu Weihnachten eine beliebte Delikatesse. Worauf sollte man beim Einkauf von geräuchertem Lachs besonders achten? Und wie lagert man ihn am besten?

Foto: Räucherlachsbrötchen Quelle: Lebensmittelfotos/Pixabay

Räucherlachs ist ein leicht verderbliches Lebensmittel, deshalb gilt für ihn das Verbrauchsdatum. Nach Ablauf dieses Datums sollte der geräucherte Lachs nicht mehr gegessen werden. Dies unterscheidet ihn von weniger empfindlichen Lebensmitteln mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum. Diese sind häufig auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einwandfrei. Unverarbeitete oder kaltgeräucherte Fischereierzeugnisse wie Räucherlachs zählen zu den Lebensmitteln, die am häufigsten mit Listerien belastet sind. Für bestimmte Risikogruppen, wie Schwangere, Immungeschwächte, kleine Kinder und alte Menschen können die Bakterien stark gesundheitsgefährdend sein.

Achtung: Die Verunreinigung mit Listerien führt zu keiner Geschmacksveränderung des Fisches.

Folgendes sollten Sie beim Einkauf, bei der Lagerung und beim Verzehr von Räucherlachs beachten:

  • Achten Sie beim Kauf unbedingt auf das Verbrauchsdatum, es sollte möglichst weit in der Ferne liegen!
  • Halten Sie die Transportdauer kurz!
  • Verzehren Sie die Produkte möglichst bald nach dem Kauf!
  • Lagern Sie den Räucherlachs im Kühlschrank und halten Sie sich an die Temperaturempfehlungen des Herstellers!
  • Lassen Sie den Lachs nur kurz bei Zimmertemperatur stehen!
  • Geöffnete Packungen sollten zügig verbraucht werden!
  • Essen Sie den Lachs vor Ablauf des Verbrauchsdatums!
  • Schwangere, immunschwache Menschen und Kleinkinder sollten besser ganz auf geräucherten Lachs verzichten!

Berücksichtigt man diese Tipps, dann kann Räucherlachs den Speiseplan durchaus bereichern. Er enthält hochwertiges Eiweiß, sowie Vitamin D und er ist reich an gesundem Fett, den sogenannten Omega-3-Fettsäuren.

Finanzsanierung statt Kredit

Die so genannten Kreditvermittler mit Sitz in der Schweiz haben Zuwachs bekommen. Die SUD Service & Dienstleistungen AG mit dem Slogan „Die richtige Lösung zur rechten Zeit“ ist jetzt am Markt aktiv. Ein Verbraucher suchte im Internet nach einem günstigen Kredit und füllte online ein entsprechendes Formular aus. Dabei ging er irrtümlich davon aus, dass es sich um eine Kreditanfrage oder Kreditvermittlung handelt. Kurze Zeit später erhielt er von der SUD ein Genehmigungsschreiben, das auf den ersten Blick den Eindruck erweckt, der Kredit sei bewilligt worden. Dem Schreiben war ein (Vermittlungs-)Vertrag beigefügt, den der Verbraucher ausgefüllt und unterschrieben hat. Als der Betroffene in der Folge eine Nachnahmesendung erhielt, für die er mehrere hundert Euro zahlen sollte, wurde er stutzig und verweigerte die Annahme.

Finanzsanierungen können Verbrauchern helfen, eine angespannte finanzielle Situation zu ordnen. Die SUD nutzt mit ihrem Geschäftsmodell jedoch die Notlage betroffener Verbraucher aus, was schlimmstenfalls zu einer Vertiefung der Verschuldung führt.

Der Tipp der Verbraucherzentrale: Versprechen Kreditangebote schnelle Hilfe, ist Vorsicht geboten! Kreditinstitute sind stets verpflichtet, die Bonität des Kreditnehmers zu prüfen. Erhält man einen solchen Vermittlungsvertrag, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass damit kein Kredit genehmigt wird. Hat man dennoch einen solchen Vertrag unterschrieben, danach eine Nachnahmesendung erhalten und benötigt Unterstützung, sollte man sich von der Verbraucherzentrale beraten lassen. Verbraucher, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, können sich an die gemeinnützigen Schuldner- und Insolvenzberatungen wenden.

Fenster auf im Winter – Täglich mehrmals lüften

Wie wichtig lüften für eine gesunde Raumluft ist, weiß seit diesem Jahr coronabedingt fast jeder Verbraucher. Auch wenn es draußen kalt ist und man es zu Hause warm haben möchte, sollte man nicht auf das Öffnen der Fenster verzichten. Das Lüften im Winter ist sehr wichtig für ein gesundes Raumklima. Die eigenen vier Wände können bei richtigem Heizen und Lüften nicht auskühlen.

Häufigkeit des Lüftens hängt von der Anzahl der Personen ab Wer täglich ein- bis zweimal zu Hause durchlüftet, kann sich und sein Heim schützen. Durch Stoßlüften kann man verhindern, dass Wände, Tapeten und Fußböden zu feucht werden. Vor allem das Kochen in der Küche, Dusch- und Wannenbäder aber auch die Atemluft lassen viel Raumfeuchtigkeit entstehen.

Auch das nächtliche Schwitzen kann zur Entstehung von zu hoher Luftfeuchtigkeit beitragen. Eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60% kann zu Schimmelbildung und gesundheitlichen Problemen führen. Ein- bis zweimal am Tag durchzulüften bringt frische Luft herein und befördert feuchtwarme Luft hinaus. Je mehr Personen im Haushalt leben, desto häufiger sollte gelüftet werden. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale M-V empfiehlt in den Wintermonaten eine Lüftungsdauer 3 bis 5 Minuten. Die Heizung sollte in der Zeit des Lüftens ausgeschaltet werden.

Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist nicht sichtbar Ab einer relativen Luftfeuchte von 70 – 80 % direkt an der Wand, können Schimmelpilze wachsen. Die Wand fühlt sich dafür weder feucht an, noch kann man sehen ob sich Kondenswasser gebildet hat. Das kann man erst sehen, wenn die Luftfeuchtigkeit bei 100% liegt.