Vollsperrung nach Verkehrsunfall

Am Morgen des 12.01.2021 ereignete sich auf der B 194 zwischen Kittendorf und Jürgenstorf ein Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines alleinbeteiligten LKW leichtverletzt und zur weiteren Untersuchung ins Klinikum Waren verbracht wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 60-jährige deutsche Fahrzeugführer des mit Kartoffeln beladenen Sattelzuges die B 194 aus Richtung Waren in Richtung Stavenhagen, als er aus bisher unbekannter Ursache zwischen Kittendorf und Jürgenstorf nach rechts von der Fahrbahn abkam. In der weiteren Folge durchfuhr er mehrere Meter der Bankette bis er aufgrund der Bodenverhältnisse neben der Fahrbahn umkippte. Der Fahrzeugführer wurde in der Fahrerkabine eingeklemmt. Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kittendorf und Jürgenstorf halfen dem Leichtverletzten ohne technische Unterstützung aus dem Fahrzeug. Die Schadenshöhe wird derzeit mit 11.000 EUR beziffert.

Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurde das Umweltamt und die zuständige Straßenmeisterei verständigt. Die B 194 war zum Zwecke der Verkehrsunfallaufnahme, der Bergung des LKW und dessen Ladung sowie zur Reinigung der Fahrbahn auf Höhe der Unfallstelle in der Zeit von 06:45 Uhr bis 15:15 Uhr vollgesperrt.

Hoher Sachschaden nach Verkehrsunfall in Neubrandenburg

Am heutigen Tag (11.01.2021) ereignete sich in Neubrandenburg gegen 14:55 Uhr ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.

Ein 57-jähriger Deutscher befuhr die Woldegker Straße (B 104) mit einem PKW VW in Richtung Innenstadt. Auf Höhe des Autoforums verlor dieser infolge körperlicher Beeinträchtigungen die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet mit diesem in den Gegenverkehr. Dort kollidierter der PKW VW seitlich mit einem durch einen 74-jährigen Deutschen geführten PKW Kia.

Ein dem PKW Kia folgender 48-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines Transporters Peugeot konnte ein Zusammenstoß durch Ausweichen nach rechts verhindern, geriet jedoch in weiterer Folge in den angrenzenden Straßengraben. Die nicht mehr fahrbereiten PKW VW und Kia mussten abgeschleppt, der Transporter Peugeot aus dem Straßengraben geborgen werden.

An dem VW und dem Kia entstanden Sachschäden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Personen wurden bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt. Der übrige Fahrzeugverkehr wurde für die Dauer von ca. einer Stunde halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Zwei Schwerverletzte nach Straßenbaumkollision auf der B 104

Am Freitag in den späten Abendstunden, 08.01.2021, befuhr ein 35-jähriger, polnischer Fahrzeugführer mit seinem BMW 320 die B 104 in Richtung Malchin.

Wenige hundert Meter vor der Ortschaft kam der Fahrzeugführer gegen 23:25 Uhr auf gerader Strecke nach derzeitigem Ermittlungsstand aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit an die Witterungsverhältnisse nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einen Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer sowie sein 51-jähriger, ebenfalls polnischer Beifahrer wurden schwer verletzt in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 10.000 Euro beziffert.

Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Am 06.01.2021 gegen 12:00 Uhr kam es auf der L 273, der Ortsdurchfahrt in Wolde zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 76-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines PKW die L 273 aus Richtung Stavenhagen in Richtung Altentreptow, als er in der Ortschaft Wolde aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet und dort mit dem 46-jährigen Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine mit Auflieger kollidierte. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrzeugführer des PKW sowie dessen 80-jährige deutsche Beifahrerin leicht verletzt. Sie wurden durch Rettungskräfte ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 40.000 EUR geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht fahrbereit und mussten geborgen werden. Die L 273 war während der Verkehrsunfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge bis 13:45 Uhr vollgesperrt.

Vollsperrungen nach Verkehrsunfällen

Am Dienstagmorgen, 29.12.2020, ereigneten sich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zwei glättebedingte Verkehrsunfälle, die Vollsperrungen von Bundesstraßen zur Folge hatten.

Gegen 05:00 Uhr ist es auf der B 198 nahe Canzow zu einem Verkehrsunfall mit einem beteiligten LKW gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 37-jährige ukrainische Fahrzeugführer eines LKW samt Anhängers die B 198 zwischen Hinrichshagen und Canzow, als er im Kurvenbereich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit bei vorhandener Straßenglätte nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der LKW kam auf dem Dach liegend neben der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde durch den Verkehrsunfall nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 85.000 EUR.

Die Bergung des Fahrzeuggespanns dauerte von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr an, weshalb die B 198 auf Höhe der Unfallstelle mehrere Stunden voll gesperrt war. Die Vollsperrung musste auch im Anschluss an die Bergung aufrechterhalten werden, da die Fahrbahn durch eine angeforderte Spezialfirma gereinigt werden musste.

Ein weiterer Unfall mit einem alleinbeteiligten LKW samt Anhänger ereignete sich auf der B 104 zwischen Stavenhagen und Malchin. Bereits gegen 03:00 Uhr des 29.12.2020 kam der 29-jährige deutsche Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine von der Fahrbahn ab. Nach bisherigen Erkenntnissen ist auch im hiesigen Fall unangepasste Geschwindigkeit bei herrschender Straßenglätte ursächlich dafür, dass das Fahrzeuggespann im Straßengraben zum Liegen kam. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer unverletzt. Der Schaden wird auf 16.000 EUR geschätzt. Die B 104 wurde während der Bergung von 12:15 Uhr bis 15:30 Uhr voll gesperrt.

Schwerer Verkehrsunfall zwischen PKW und Tanklastzug

Am 18.12.2020 gegen 07:15 Uhr ereignete sich auf der B 104 am Ortsausgang Remplin ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

Ein 66-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines PKW bog aus Richtung Wendischhagen nach rechts auf die B 104 in die Ortslage Remplin ein. Dort kollidierte er nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund eines Abbiegefehlers mit dem im Gegenverkehr befindlichen 53-jährigen deutschen Fahrzeugführer eines Tanklastzuges. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrzeugführer des PKW leicht- und dessen 64-jährige deutsche Beifahrerin schwerverletzt. Sie wurden durch Rettungskräfte ins Klinikum nach Teterow verbracht.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 30.000 EUR geschätzt. Bei dem Tanklastzug handelte es sich um einen leeren Tank für Flüssiggas. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die B 104 am Ortsausgang Remplin in Richtung Teterow bis zur Bergung der beteiligten Fahrzeuge gegen 10:00 Uhr vollgesperrt.

Schwerer Verkehrsunfall mit Vollsperrung auf der B 96

Am Morgen des 15.12.2020 ereignete sich auf der B 96 hinter dem Abzweig Blumenholz zwischen Weisdin und Usadel ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten PKW. Zwei Personen kamen verletzt ins Klinikum nach Neustrelitz.

Ein 36-jähriger deutscher Fahrzeugführer befuhr die B 96 von Weisdin nach Usadel. Kurz hinter dem Abzweig Blumenholz überholte er trotz Überholverbots und bevorstehender Bergkuppe. Als er sich während des Überholvorgangs auf der Gegenfahrbahn befand, kam ihm ein 58-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines PKW entgegen.

Der Überholende schaffte es nicht rechtzeitig, sich auf seiner Richtungsfahrbahn einzuordnen und es kam zur Kollision mit dem entgegenkommenden PKW sowie zum Zusammenstoß mit dem überholten PKW. Bei dem Unfall wurden der 36-jährige unfallverursachende Fahrzeugführer sowie der 58-jährige Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs verletzt (nicht lebensbedrohlich). Sie wurden durch Rettungskräfte ins Klinikum Neustrelitz verbracht.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 25.000 EUR geschätzt. Zur Verkehrsunfallaufnahme und Bergung der verunfallten Fahrzeugen war die B96 auf Höhe der Unfallstelle nahezu zwei Stunden vollgesperrt.

Gegen den vermeintlichen Unfallverursacher wurde Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen des Verstoßes gegen das Überholverbot erstattet. Zudem wurde der Führerschein des 36-Jährigen sichergestellt.