Backhaus ruft auf: Versuch es doch mal mit Umweltbildung

Der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Back­haus ruft alle Kinder und Jugendlichen herzlich dazu auf, sich verstärkt mit Umweltthemen zu beschäftigen. Sein Ministerium hat dazu in Zusammenarbeit mit nach­geordneten Behörden und vielen Partnern der Umweltbildung eine Vielzahl von digitalen Informations- und Arbeits­materialien zusammen­gestellt, mit denen sich Kinder selbstständig am PC oder von den Eltern ausgedruckt beschäftigen können.

„Das ersetzt zwar nicht das Erlebnis vor Ort, kann aber Lust machen, die ein oder andere Ein­richtung der Umweltbildung zu besuchen – sobald das wieder möglich ist“, sagt Backhaus.

Die Materialien sind über unten genannte Kurz-URL www.lm.regierung-mv.de/kinderbeschaeftigung aber auch auf der Sonderseite Fragen zu Corona? zu erreichen. Sie sind außerdem auf der Themenseite zur Umweltbildung zu finden. Dort wird das Angebot auch langfristig abrufbar bleiben. Das Material soll die Lehr- und Lernpakete ergänzen, mit denen die Schüler von ihren Lehrern versorgt wurden. Die Liste wird ständig erweitert.

Baumpflanzung in der Turmstraße verschoben

Die Pflanzung der neuen Bäume in der Turmstraße wird auf den kommenden Herbst/Winter verschoben. Ursprünglich sollten die Gehölze in diesem Frühjahr gepflanzt werden. Aufgrund der derzeit ungewissen Liefer- und Kapazitätsbedingungen des Bauhofes, der Pflanzfirma und vor allem der Baumschule, wurde heute entschieden, die Pflanzung zu verschieben.

Die beiden bereits ausgehobenen Gruben in der Turmstraße werden vorerst wieder mit geeignetem Material verfüllt, um die Baustellen für das gesamte Sommerhalbjahr zu vermeiden. Auch die verbliebenen Baumstubben sollen noch im Frühjahr weggefräst werden.

In der Turmstraße wurden im Januar die Robinien gefällt. Dabei handelte es sich zunächst um zehn Bäume im östlichen Teil (Richtung Rathaus). Im nächsten Winter sollen die übrigen Robinien im westlichen Teil folgen. Anschließend erfolgt nun die geplante Neupflanzung Damit wird die Turmstraße in einem Zug vollständig neu bepflanzt und nicht wie geplant in zwei Abschnitten.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren sind zwei Robinien nach starkem Wind umgestürzt. Ein weiterer Baum ist abgestorben. Andere Bäume wiederum weisen Schäden auf. Aufgrund dessen hat die Stadt ein Gutachten in Auftrag gegeben. Demnach sind die Robinien dauerhaft nicht standsicher und damit nicht zu erhalten. Die Ursache des Robiniensterbens ist zum einen auf den Standort zurückzuführen und unter anderem auf die schlechten Eigenschaften der Baumscheiben.

Kahlschlag droht der Turmstraße nicht. Die Platanen sind nicht betroffen. Die Stadt ersetzt die gefällten bzw. die noch zu fällenden Bäume. Um die Verkehrssicherheit auf der westlichen Seite der Turmstraße für das zu gewährleisten, wurden die Kronen der elf verbleibenden Robinien eingekürzt.

„Umwelt und Wandel“ – Öffentliche Vorlesungen der Hochschule im Sommersemester

Im Sommersemester 2020 öffnet die Hochschule Neubrandenburg dienstags ihre Hörsäle für öffentliche Vorlesungen im Kontext „Umwelt und Wandel“. Mit dem neuen Modul im StudiumPlus sollen verschiedene Problembereiche der Gegenwart durch profunde Fachleute beleuchtet, Zusammenhänge erläutert und mögliche Perspektiven aufgezeigt werden.

Weiterhin wird zu einer Doppelveranstaltung am 18.03.2020 eingeladen: Um 16:00 Uhr diskutiert Selina Tenzer (Zukunftsstiftung Landwirtschaft) das Thema „Weltenacker: 2000 m² – Ist genug für alle da?“ mit den Anwesenden (https://www.hs-nb.de/hochschule/aktuelles/termine-und-veranstaltungen/detail/n/2000-m2-weltacker-ist-genug-fuer-alle-da-60780/), ab 17:30 Uhr wird der Film „Anders essen“ von Kurt Langbein und Andrea Ernst gezeigt. (https://langbein-partner.com/film/detail/anders-essen-das-experiment#trailer),

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eintritt ist kostenfrei.

2000 m² Weltacker – Ist genug für alle da?
Beginn: Dienstag, 18. März 2020, 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Hochschule Neubrandenburg, Haus 1, Hörsaal 3

Webseite zur Veranstaltung: https://www.hs-nb.de/hochschule/aktuelles/termine-und-veranstaltungen/detail/n/2000-m2-weltacker-ist-genug-fuer-alle-da-60780/

Semesterbegleitenden Veranstaltung „Umwelt und Wandel“

Zeitraum: 10.03. bis 24.06.2020, jeweils Dienstag von 18:00 bis 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Hochschule Neubrandenburg
Webseite zur Veranstaltung: https://www.hs-nb.de/studium-weiterbildung/im-studium/studium-plus/programm/einzelansicht/n/umwelt-und-wandel-60619

Tagung der Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung M-V

Netzwerk Lernort Bauernhof M-V: Erlebnis gesucht – Bauernhof gefunden am 12. März 2020 im Bürgerhaus Güstrow

Zum Auftakt der Tagung stellen sich einige landwirtschaftliche Höfe vor. Sie zeigen, warum ganzheitliche Naturbildung auf dem Lernort Bauernhof so wichtig ist. Weitere Schwerpunkte sind die Möglichkeiten der Förderung für zukünftige Akteure. Am Nachmittag vertiefen sechs Workshop die Themen, wie z.B. „Wie kommen die Gruppen zu den Höfen?“. Es bieten u.a. praktisch tätige Landwirte, Schulen, KiTa´s und die Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof ihre Unterstützungen an.

Auf der Tagung wird das neu gegründete Netzwerk vorgestellt: lernort-bauernhof-mv.de. Es möchte zum Mitmachen anregen. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Landwirten, Gärtnern, Schulbauernhöfen, Umweltbildnern und verarbeitenden Betrieben.

Warum ist das eine gute und wichtige Idee?

  • landwirtschaftliche Höfe können den Rahmen bieten, um ihre pfiffigen und zukunftsstarken Projekte vorzustellen
  • Kinder und Jugendliche lernen wieder, wo die Nahrungsmittel wirklich herkommen
  • landwirtschaftliche Betriebe können über ein neues Standbein nachdenken
  • strahlende Kinderaugen sind der beste Lohn

Die Tagung möchte die aufgeführten Möglichkeiten gut veranschaulichen und die Akteure vernetzen. Das Netzwerk ist offen für alle landwirtschaftlichen Betriebe, ökologisch oder konventionell, groß oder klein.

Der Einladungsflyer mit dem vollständigen Programm und dem Link zur Anmeldung ist unter www.lung.mv-regierung.de/dateien/landeslehrst_09_programm.pdf abrufbar. Anmeldungen sind noch möglich. Die Tagung beginnt um 10 Uhr im Bürgerhaus Güstrow (Sonnenplatz 1).

„Umwelt und Wandel“ – Öffentliche Vorlesungen der Hochschule im Sommersemester

Im Sommersemester 2020 öffnet die Hochschule Neubrandenburg dienstags ihre Hörsäle für öffentliche Vorlesungen im Kontext „Umwelt und Wandel“. Mit dem neuen Modul im StudiumPlus sollen verschiedene Problembereiche der Gegenwart durch profunde Fachleute beleuchtet, Zusammenhänge erläutert und mögliche Perspektiven aufgezeigt werden.

Weiterhin wird zu einer Doppelveranstaltung am 18.03.2020 eingeladen: Um 16:00 Uhr diskutiert Selina Tenzer (Zukunftsstiftung Landwirtschaft) das Thema „Weltenacker: 2000 m² – Ist genug für alle da?“ mit den Anwesenden (https://www.hs-nb.de/hochschule/aktuelles/termine-und-veranstaltungen/detail/n/2000-m2-weltacker-ist-genug-fuer-alle-da-60780/), ab 17:30 Uhr wird der Film „Anders essen“ von Kurt Langbein und Andrea Ernst gezeigt. (https://langbein-partner.com/film/detail/anders-essen-das-experiment#trailer),

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eintritt ist kostenfrei.

2000m² Weltacker – Ist genug für alle da?
Beginn: Dienstag, 18. März 2020, 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Hochschule Neubrandenburg, Haus 1, Hörsaal 3

Webseite zur Veranstaltung: https://www.hs-nb.de/hochschule/aktuelles/termine-und-veranstaltungen/detail/n/2000-m2-weltacker-ist-genug-fuer-alle-da-60780/

Semesterbegleitenden Veranstaltung „Umwelt und Wandel“

Zeitraum: 10.03. bis 24.06.2020, jeweils Dienstag von 18:00 bis 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Hochschule Neubrandenburg
Webseite zur Veranstaltung: https://www.hs-nb.de/studium-weiterbildung/im-studium/studium-plus/programm/einzelansicht/n/umwelt-und-wandel-60619

Einsatz für den Artenschutz

Gemeinsam anpacken für Fettkraut und Enzian

Sie wollen seltene Pflanzen unterstützen, Spaß in der Gemeinschaft erleben und sich mit Freunden und Förderern des Nationalparks treffen? Dann melden Sie sich schnell beim Pflegeeinsatz in der Wacholderheide online an.

Arbeitseinsatz Wacholderheide (Foto: B. Lüthi Herrmann)

Am Samstag, den 29. Februar, um 8 Uhr lädt der Förderverein des Müritz-Nationalparks und das Nationalparkamt Müritz zum gemeinsamen Arbeitseinsatz ein. Mitmachen kann jeder, der Muskelkraft, wasserfeste Schuhe und feste Arbeitshandschuhe mitbringt. Treffpunkt ist der Eingangsbereich zum Nationalpark an der Specker Straße in Waren (Müritz).

Wer mithelfen möchte, kann sich sofort unter eveeno.com/Wacholderheide2020 online anmelden. Platz gibt es für bis zu 60 Helfer.

Neben der Arbeit gibt es ausreichend Gelegenheiten für persönliche Gespräche und einen Blick über das schöne Ostufer der Müritz. Ein gemütliches Mittagessen gegen 13 Uhr beendet den Arbeitseinsatz.

Fettkraut (Foto: S. Escher)

Info: In der Wachholderheide am Ostufer der Müritz finden sich ideale Lebensbedingungen für sonst seltene Pflanzenarten. Hier finden verschiedene Orchideen, der Baltische Enzian oder das Gemeine Fettkraut – eine fleischfressende Pflanze – einen Lebensraum. Das Ostufer gilt nicht nur als eines der artenreichsten Gebiete im Müritz-Nationalpark, sondern auch landesweit. Seit 1998 beweidet der Landschaftspflegehof Müritzhof die Flächen mit Fjällrindern, Ponys und Schafen. Sie sorgen dafür, dass Bäume und Sträucher nicht die seltenen Pflanzen überwuchern. Doch an den stacheligen Wacholder trauen sich die Tiere nicht heran. Hier müssen Menschen helfen.

Baltischer Enzian (Foto: S. Escher)

Um den halboffenen Charakter der Landschaft am Ostufer zu bewahren, muss der Wacholder regelmäßig zurückgeschnitten werden. Seit 2003 übernehmen dies Landschaftspflegehof und Nationalparkamt gemeinsam mit engagierten freiwilligen Helfern. 2020 findet die Aktion bereits zum 16. Mal statt.

 

Jetzt bewerben für Bundesförderprogramm "Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte"

Mit Beginn des neuen Jahres hat das Bundesumweltministerium einen neuen Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte gestartet. Auch Kommunen und Unternehmen mit kommunaler Beteiligung in Mecklenburg-Vorpommern sind aufgerufen, sich zu bewerben.

Im Förderzeitraum 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2022 fördert der Bund im Rahmen des Programms „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ Projekte mit modellhaftem, investivem Charakter. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen durch Effizienzmaßnahmen in Kommunen und im kommunalen Umfeld zu mindern.

Der besondere Fokus des Aufrufs liegt auf dem Modellcharakter der Projekte. Erwartet wird ein innovativer konzeptioneller Qualitätsanspruch. Zudem sollen die Maßnahmen geeignet sein, später in weiteren Kommunen deutschlandweit angewandt zu werden.

Die Förderquote beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten, für finanzschwache Kommunen bis zu 90 Prozent. Im Rahmen des zweistufigen Auswahlverfahrens werden zunächst die eingereichten Projektskizzen begutachtet. Für die dabei ausgewählten Vorhaben schließt sich ein formelles Antragsverfahren an.

Interessierte können alle Informationen unter www.klimaschutz.de/modellprojekte abrufen.

Im Rahmen der früheren Förderaufrufe bewilligte der Bund bereits 37 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro, darunter auch zwei Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Infos dazu finden Sie hier: www.klimaschutz.de/projekte/modellprojekte.