Unfall mit einer schwerverletzter Person auf der B 96 zwischen Usadel und Weisdin

Am Freitagmittag, 29.05.2020, gegen 12:10 Uhr kam es auf der B96 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und zwei PKW.

Nach Befragung der Zeugen und der Unfallbeteiligten ereignete sich der Unfall wie folgt: Eine 70-jährige deutsche, Neuruppiner Fahrzeugführerin eines Hyundai Getz befuhr die B96 aus Richtung Weisdin kommend in Richtung Usadel. In Höhe des Rastplatzes kurz vor Usadel wollte die Fahrzeugführerin nach links auf den Rastplatz abbiegen. Durch das Verkehrszeichen 209 ist hier die Fahrtrichtung geradeaus vorgeschrieben, weiterhin soll der Fahrtrichtungsanzeiger nicht betätigt worden sein.

Erst kurz vor der Einfahrt bremste die Fahrzeugführerin ihren PKW ab. Der unmittelbar hinter ihr fahrende 37-jährige polnische Fahrzeugführer eines LKW MAN leitete umgehend eine Gefahrenbremsung ein. Trotzdem kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW. In Folge des Zusammenstoßes wurde der PKW auf die Gegenfahrbahn geschleudert, hier stieß er mit einem PKW Honda zusammen.

Die 70-Jährige wurde leichtverletzt ins Krankenhaus Neustrelitz gebracht. Die 59-jährige, deutsche Beifahrerin aus Neustrelitz, die im PKW Honda auf der Gegenfahrbahn unterwegs war, wurde schwer verletzt und musste ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht werden. Durch den Unfall entstand am PKW Hyundai wirtschaftlicher Totalschaden. Sowohl der PKW Hyundai als auch der PKW Honda waren nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer des LKW MAN konnte seinen Weg bis nach Neubrandenburg fortsetzen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 12.000 Euro. Die B 96 musste während der Unfallaufnahme mehrfach voll gesperrt werden.

Nüchterne Alkoholbilanz des Vatertages

An Christi Himmelfahrt hat die Polizei im Landkreises Mecklenburgische Seeplatte insgesamt fünf Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Dabei wurden drei Fahrradfahrer und zwei PKW-Fahrer kontrolliert.

Am meisten getankt hatte ein Radfahrer in Malchin. Er war am 21. Mai in der Fabrikstraße gestürzt. Als die herbeigerufenen Beamten des Polizeireviers Malchin kurze Zeit später vor Ort eintrafen, war der 32-jährige wohlauf und stark alkoholisiert. Er hatte keine sichtbare Verletzungen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,45 Promille, sodass eine Blutprobenentnahme durchgeführt wurde. Gegenüber den Rettungskräften und Polizeibeamten verhielt sich der Mann unkooperativ und aggressiv. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten mehrfach. Er muss sich nun wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung verantworten.

Tödlicher Verkehrsunfall an der Anschlussstelle zur A20

Am 20.05.2020 gegen 05:40 Uhr ist es auf der L273 zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verunglückt ist.

Der 38-jährige deutsche Motorradfahrer aus der Region befuhr die L273 von Werder kommend in Richtung Altentreptow. Der 60-jährige deutsche LKW-Fahrer einer brandenburgischen Spedition befuhr die L273 aus Altentreptow kommend und beabsichtigte an der Anschlussstelle Altentreptow nach links auf die A20 in Richtung Lübeck zu fahren.

Nach bisherigen Erkenntnissen hat der LKW-Fahrer den entgegenkommenden Motorradfahrer übersehen, so dass es bei dem Abbiegevorgang zum Frontalzusammenstoß zwischen dem LKW und dem Motorrad gekommen ist. Der 38-jährige Motorradfahrer ist auf Grund seiner Verletzungen noch an der Unfallstelle verstorben. Das Motorrad hat angefangen zu brennen und ist vollständig verbrannt. 10 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Werder waren für die Löschmaßnahmen im Einsatz.

Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow sind zur Unfallaufnahme vor Ort. Auch ein Sachverständiger der Dekra ist im Einsatz. Das Motorrad sowie die nicht mehr fahrbereite Zugmaschine müssen abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die betroffene Autobahnzu- bzw. -abfahrt voll gesperrt werden.

Versuchter Raub in Stavenhagen

Sachverhalt: Ein 13-jähriger Junge iranischer Herkunft begab sich nach der Schule zum Busbahnhof in Stavenhagen. Nach seinen Angaben wurde er in der Malchiner Straße 40, dortiger Verbindungsweg zur Basepohler Straße von zwei Jugendlichen gestoppt und zur Herausgabe seines Handys und Bargeldes aufgefordert. Dabei wurde er von einem der Jugendlichen festgehalten und von diesem nach den Gegenständen abgetastet.

Der 13-Jährige gab an, dass er den Jugendlichen wegstoßen konnte und davonlief. Anschließend fuhr er mit dem Bus zu seinem Wohnort nach Jürgenstorf und informierte seine Mutter über das Geschehen und die Polizei wurde gerufen.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
1. Person:
160 bis 170 cm groß
schwarzes Hemd
trug Handschuhe und war mit einem Schal vermummt
2. Person:
170 cm groß,
keine weiteren Angaben möglich.

Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise können unter den angefügten Kontakt oder bei jeder Polizeidienststelle gegeben werden.

Brand in einem Umspannwerk in Waren

Am 19.05.2020 gegen 04:30 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg der Brand eines Umspannwerkes in der Teterower Straße in Waren mitgeteilt. Dadurch soll es bereits zu einem großflächigen Stromausfall in und um Waren gekommen sein.

Als die Beamten des Polizeihauptreviers Waren vor Ort eintrafen, haben sie einen Schwelbrand aus einem 10mx10m großen Trafohäuschen festgestellt. Die 23 Kameraden der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren waren bereits im Einsatz.

In dem betroffenen Bereich musste die B108 kurzzeitig vollgesperrt werden. Die Bewohner der umliegenden Häuser wurden gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Es wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird von einem technischen Defekt ausgegangen.

Durch die Mitarbeiter des betroffenen Stromunternehmens wurden schnellstmöglich Umschaltungen von Stromleitungen durchgeführt, so dass ab ca. 7 Uhr nur noch in wenigen Ortschaften der Strom fehlte.

Betrugsdelikt durch unseriöse Handwerker in Burg Stargard

In einer Gaststätte in Burg Stargard kam es am 14.05.2020 zu einem Wasserrohrbruch. Daraufhin wurde durch Mitarbeiter der Gaststätte über eine 0800-Servicenummer telefonisch der Kontakt zu einer vermeintlichen Servicefirma aus Bergisch-Gladbach aufgenommen.

Am gleichen Tag erschienen zwei männliche Personen in der Gaststätte zur Inaugenscheinnahme des Schadens. Sie teilten der Hinweisgeberin danach mit, dass sie aufgrund der Größe des Schadens am Folgetag mit weiteren Mitarbeitern und weiterem Werkzeug zur Schadensbehebung erneut erscheinen würden. Sie müssten den zu erwartenden Rechnungsbetrag von ca. 2.000,00 EUR aber sofort bezahlen.

Durch die vorgeblichen Firmenmitarbeiter wurde sofort eine Rechnung erstellt, die auch durch eine Mitarbeiterin mittels Zahlungskarte sofort vor Ort bezahlt wurde. Ein mobiles Lesegerät wurde hierfür von den Firmenmitarbeitern mitgeführt.

Zu der angekündigten Reparatur am Folgetag kam es nicht. Über die angegebene Telefonnummer der vorgeblichen Firma war keine Kontaktaufnahme mehr möglich. Die beiden Servicemitarbeiter schienen osteuropäischer Herkunft und sprachen Deutsch mit starkem Akzent. Sie fuhren einen schwarzen bzw. dunklen Pkw bzw. Kombi mit Essener Kennzeichen ohne Firmenaufdruck.

Es entstand ein Schaden von 2.000,00 EUR. Hinweise zu diesem Betrugsdelikt, insbesondere zum Pkw, nimmt das Polizeirevier Friedland unter 039601 300 224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei nochmals vor unseriösen Handwerkern warnen. Insbesondere bei einem Notfall sollte darauf geachtet werden, regionale Firmen zu beauftragen, welche über eine regionale Telefonnummer verfügen und dann auch im Streitfall erreichbar sind.

Hakenkreuze in mehrere Autos geritzt

Mittwochvormittag haben Beamte des Malchiner Polizeireviers in Stavenhagen nach dem Hinweis einer Mercedes-Fahrerin insgesamt sechs Autos im Bereich zwischen der Ivenacker Straße, dem Franzosenweg und dem Ernst-Lübbert-Weg festgestellt, die teils tiefgehende Lackschäden aufwiesen.

Am Einsatzort wurden die Beamten bereits von mehreren Fahrzeughaltern erwartet. Bei der ersten Hinweisgeberin, der Mercedes-Smart-Besitzerin, waren am Auto großflächig mit einem spitzen Gegenstand Hakenkreuze und Siegrunen eingekratzt – Schaden etwa 500 Euro. Die gleiche Schadenssumme hat ein Audi-A3-Besitzer. Bei einem Dacia, einem Kia und einem Mitsubishi sind die Schadenssummen etwas geringer. Bei einem Suzuki-Besitzer wiederum wurde fast das gesamte Auto so zerkratzt, dass er mit einer Schadenssumme von circa 1.500 Euro rechnen muss. An besagten Autos waren stets Hakenkreuze bzw. Runen eingekratzt.
Die Beschädigungen im Lack der Autos werden als politisch motivierte Kriminalität eingestuft. Die Ermittlungen werden daher vom Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg aufgenommen.

Die Taten sind alle mutmaßlich im Zeitraum zwischen Dienstagabend, ca. 18:00 Uhr, und Mittwochvormittag, ca. 09:30 passiert.
Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wendet sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.