Die Unternehmen im Land zeigen hohe Ausbildungsbereitschaft zur Corona-Zeit

Gute Nachrichten für alle Auszubildenden und Jugendlichen, die bald eine Lehre beginnen wollen: Trotz der momentanen Corona-Situation ist die Ausbildungsbereitschaft der IHK-Ausbildungsbetriebe im Land ungebrochen hoch. Wie aus einer aktuellen Blitz-Ausbildungsumfrage der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern hervorgeht, führten 80 Prozent der befragten Unternehmen ihre Berufsausbildung organisatorisch unverändert im Unternehmen fort, während ein Fünftel mobiles Lernen praktizierte.

Überdies wollen rund 60 Prozent der antwortenden Unternehmen ihre Auszubildenden nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung übernehmen. Die für eine Nicht-Übernahme genannten Gründe resultieren u.a. daraus, dass eine Übernahme nicht ansteht, da lediglich Auszubildende im ersten und zweiten Lehrjahr beschäftigt sind, dass die Auszubildenden in einen anderen Betrieb wechseln, dass sie einen weiteren Beruf erlernen oder ein Studium beginnen wollen bzw. im Unternehmen keine freien Stellen vorhanden sind.

Und: 80 Prozent der Befragten hatten für dieses Jahr geplant, Auszubildende einzustellen. „Das ist ein starkes Signal für die berufliche Zukunft vieler junger Menschen in unserem Land“, freut sich Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der geschäftsführenden IHK der Landesarbeitsgemeinschaft über diese positiven Zahlen. „Dass vier von fünf Unternehmen eine hohe Ausbildungsbereitschaft zeigen, hängt auch mit der Tatsachse zusammen, dass gerade kleine Betriebe nur alle drei Jahre jeweils einen Auszubildenden einstellen“, so Haasch weiter.

An der Blitz-Ausbildungsumfrage hatten sich insgesamt 206 IHK-Ausbildungsbetriebe beteiligt. „Unsere Betriebe wissen, dass sich das Problem der fehlenden Fachkräfte auch nach der Corona-Zeit fortsetzen und ein Risiko für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung bleiben wird. Mit der Dualen Berufsausbildung sichern sie sich jedoch den Fachkräftebedarf von morgen“, betonte Haasch.

Weitere Ergebnisse dieser Umfrage besagen: Berufsschulunterricht und Rekrutierungsmethoden werden sich über kurz oder lang nachhaltig verändern. „Mobiles Learning“ gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil es Berufsausbildung in den Wochen des Lockdowns sichergestellt hat. Und: Neben persönlichen Bewerbungsgesprächen gibt es künftig auch mehr Telefon- und Videointerviews, um neue Auszubildende einzustellen. Diese Formen wurden seit Beginn der Corona-Pandemie von rund 20 Prozent der Firmen eingesetzt.

Meinung gefragt – diesmal über die Regionalbibliothek

Noch bis zum Jahresende haben Sie die Möglichkeit, sich online oder vor Ort an einer Umfrage zu beteiligen. Dem Team der Regionalbibliothek ist es wichtig zu erfahren, wie zufrieden Sie mit der Einrichtung sind und was Sie als Stärken und Schwächen empfinden.

Die Ergebnisse dieser Erhebung fließen in ein Bibliotheks-Konzept mit ein. Bisher gab es bereits zwei Workshops mit den Mitarbeiterinnen bzw. den Nutzer*innen des Hauses sowie Interviews mit Partnern, wie Schulen, Vereine und Institutionen.

All diese Erkenntnisse wollen die Macher bei der strategischen Entwicklung der Bildungseinrichtung berücksichtigen.

Gute Stimmung in der regionalen Wirtschaft, aber vorsichtige Einschätzung der weiteren Entwicklung

„Die Stimmung in der Wirtschaft der IHK-Region stellt sich aktuell besser dar als in Deutschland insgesamt“, stellt Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern fest. Seine Einschätzung resultiert aus den Ergebnissen der aktuellen Konjunkturumfrage, die am 29. Oktober der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die IHK hat rund 800 Unternehmen der Wirtschaftszweige Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen befragt. Insgesamt 264 Firmen haben geantwortet. Dass sich die Stimmung in der regionalen Wirtschaft derzeit so positiv darstellt, liegt in erster Linie an ihrer Struktur. Dadurch profitiert sie stärker vom privaten Konsum als die Wirtschaft im Bundesdurchschnitt. Das kräftige Wachstum des privaten Konsums in diesem Jahr hat den Firmen in der IHK-Region starke Impulse verliehen und so dämpfende Einflüsse aus der übrigen bundesdeutschen Wirtschaft und dem Ausland ausgeglichen.

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Wie steht es um die Betroffenenrechte gemäß der Datenschutzgrundverordnung? Erfahrungen der Verbraucher sind gefragt

Mit einer bundesweiten Umfrage möchten die Verbraucherzentralen ermitteln, welche Erfahrungen Verbraucher bisher mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gemacht haben. Das Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai 2018 hat die Definition der „personenbezogenen Daten“ deutlich erweitert. Außerdem wurden neue Informationspflichten und Betroffenenrechte festgelegt.

„Datenverarbeiter sind verpflichtet, einfach, knapp und verständlich darüber zu informieren, wer welche Daten verarbeitet und zu welchen Zwecken. Außerdem ist anzugeben, woher die Daten kommen und an wen diese weitergegeben werden“, sagt Stephan Tietz, Jurist bei der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Wenn Verbraucher sich nicht sicher sind, welche Daten von ihnen gespeichert wurden, sollten sie von ihren Auskunftsrechten Gebrauch machen. Verbraucherschützer Stephan Tietz rät auch, sich nicht zu scheuen, die Berichtigung der Daten oder die Löschung unnütz gespeicherter Daten zu verlangen.

Doch wie ergeht es Verbrauchern, wenn sie bei Vertragspartnern oder anderen Unternehmen Auskunft über die von ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten einholen wollen? Werden ihre Betroffenenrechte beachtet oder treten Probleme auf? Die Verbraucherzentralen rufen dazu auf, eigene Erfahrungen zu schildern. Die Umfrage zu den Betroffenenrechten läuft noch bis zum 30. November 2019. Der Fragebogen ist unter www.verbraucherzentrale-mv.eu/umfrage-betroffenenrechte abrufbar. Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an die örtlichen Beratungsstellen wenden.

Wie sicher ist Neubrandenburg? Ergebnisse der Kriminologischen Regionalanalyse liegen vor

„Die meisten Befragten fühlen sich in der Stadt Neubrandenburg sicher.“ Das ist ein Fazit der Kriminologischen Regionalanalyse, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Oberbürgermeister Silvio Witt lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein, um die Ergebnisse der Analyse zu präsentieren. Interessenten sind am Montag, 30. September, um 18 Uhr im Lesesaal des Stadtarchivs (Eingang Darrenstraße) willkommen.

Die Analyse ist die Grundlage für ein Konzept zum Thema Sicherheit und Ordnung, das in der Stadt Neubrandenburg jetzt erstellt wird. Als einzige Stadt in Mecklenburg-Vorpommern hat Neubrandenburg in diesem Zusammenhang eine sogenannte Dunkelfeldbefragung durchgeführt. Dafür wurden rund 4000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Einwohner im Alter von 16 bis 99 Jahren gebeten, einen Fragebogen auszufüllen.

„Ziel der Umfrage war es, genaue Angaben zur Kriminalitätslage aber auch zum Sicherheitsgefühl der Bewohner unserer Stadt zu gewinnen, um daraus mögliche Konsequenzen zu ziehen“, verdeutlichte Oberbürgermeister Silvio Witt. „Hauptprobleme sehen die Befragten in illegaler Müllablagerung, Hundekot und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Aber gerade im Hinblick auf die vor einigen Wochen entfachte Debatte um die öffentliche Sicherheit in der Neubrandenburger Innenstadt können wir nun ebenfalls notwendige Schlüsse ziehen.“

Die Auswertung der Fragebögen erfolgte in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow. Die Ergebnisse wurden in unterschiedlichen Statistiken dargestellt. Die Stadtgebiete wurden einzeln betrachtet und bewertet. Bei der Auswertung wurde nicht nur auf die Ergebnisse der aktuellen Bevölkerungsbefragung, sondern auch auf Statistiken und die Dunkelfeldanalyse des Landes zurückgegriffen.

Umfrage wird fortgesetzt: Wie mobil ist Neubrandenburg?

Mit Beginn des neuen Schuljahres sind die Neubrandenburger aufgerufen, sich wieder an der Haushaltsbefragung zur alltäglichen Mobilität zu beteiligen, die von der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) seit April 2019 durchgeführt wird.

Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV“, das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden läuft. Die anonymisierte Auswertung liefert neben wichtigen Grunddaten für die kommunale Verkehrsplanung auch Erkenntnisse zu stadtübergreifenden Trends der Verkehrsentwicklung. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Sie kann telefonisch oder online erfolgen. Alle per Stichprobe zufällig aus dem Einwohnermelderegister gezogenen Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben. Eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet.

Im Kern der Befragung geht es darum, mit welchen Verkehrsmitteln die Neubrandenburger im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach dem Alter, dem Führerscheinbesitz und der Erreichbarkeit von Haltestellen gefragt. Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten aller Bevölkerungsschichten erfasst werden soll.

Die Befragung läuft noch bis März 2020. Vor Beginn der Sommerferien wurde bereits fast ein Drittel der erforderlichen Zahl von Haushalten befragt. Dieses sehr gute Zwischenergebnis soll nun weiter ausgebaut werden. Die Stadtverwaltung und die TU Dresden bitten alle ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen.

Weiterführende Informationen sind unter tu-dresden.de/srv2018 zu finden. Für Rückfragen steht unter 0800 / 830 1 830 ein kostenloses Infotelefon zur Verfügung.

Aufruf zur Umfrage „Netzwerk Familienservice“

Im Teilvorhaben Familienbildung von HiRegion – Hochschule in der Region ist eine Umfrage zum „Netzwerk Familienservice“ gestartet. Die Organisierenden wünschen sich möglichst viele Teilnehmer.

Liebe Mütter, Väter, Omas, Opas, Onkels und Tanten, liebe Lebensabschnittsgefährt/innen, liebe Geschwister, liebe Kinder,
Familie bedeutet ein Zusammenleben verschiedener Menschen. Es bedeutet, verschiedenen Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden. Oft macht das viel Spaß. Oft ist es aber auch sehr anstrengend. Dann ist es gut zu wissen, dass man nicht allein ist: Das „Netzwerk Familienservice“ kann mit passenden Angeboten zu Bildung, Beratung, Erholung bis hin zur Freizeitgestaltung diese Bedürfnisse aufgreifen und Familienleben stärken. Eine regionale Online-Plattform wird künftig dazu beitragen, dass Sie schnell und präzise das richtige Angebot für sich und Ihre Lieben finden.
Die Online-Plattform „Netzwerk Familienservice“ soll die Vielfalt an Familienangeboten vor Ort aufzeigen, diese auf einer Familienservice-Webseite bündeln, die Suche und den Zugang zu Familienangeboten erleichtern sowie eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung und Förderung ermöglichen. Doch was ist für Sie genau das richtige Angebot? Was macht Sie zufrieden, was fehlt Ihnen für Ihre Familie? Damit wir die Plattform so gestalten können, dass auch Sie in Ihrer individuellen Lebenslage einen Nutzen davon haben, benötigen wir Ihre Unterstützung. Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und beantworten Sie unseren Online-Fragebogen.
Teilen Sie uns Ihre wertvollen familiären Erfahrungen mit, damit wir das „Netzwerk Familienservice“ sinnvoll weiterentwickeln können. Um die Umfrage zu starten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Link
Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!