Steuerbescheide sollen verständlicher werden – Pilotstudie mit BürgerInnen-Beteiligung gestartet

Für viele Bürgerinnen und Bürger sind Schreiben der Finanzämter nur schwer verständlich. Das wollen Bund und Länder ändern und überarbeiten derzeit Schreiben, Vordrucke und Steuerbescheide überprüft. Von dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) wird das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Auch allgemeine Informationen in Broschüren, Merkblättern und Internetauftritten sollen auf ihre Verständlichkeit geprüft werden. Wissenschaftlicher Kooperationspartner ist das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS). Mindestens ebenso wichtig ist die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger. Sie sollen in einer anonymen Onlinebefragung, die Verständlichkeit von Texten der Steuerverwaltung bewerten und so an der Verbesserung mitwirken.

MV-Finanzminister Reinhard Meyer hofft auf große Beteiligung in Mecklenburg-Vorpommern: „Die Finanzverwaltung ist ein Dienstleister. Das allerwichtigste aber ist, dass Verwaltung und Bürger einander verstehen. Nur so kann man sich auf Augenhöhe begegnen und Missverständnisse verhindern. Deshalb ist die Arbeit, die derzeit bundesweit geleistet wird auch so wichtig und daher sollten sich auch möglichst viele Menschen aus unserem Bundesland an der Umfrage beteiligen.“

Die Befragung dauert etwa 20 Minuten und ist ab sofort über folgenden Link freigeschaltet: www.unipark.de/uc/IDS_Steuertexte/.

Verlängert bis 17. Januar: Ihre Meinung ist gefragt

Foto: Oppermann-Fotografie

Was ist unsere Marke? Wofür steht die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg? Die Neubrandenburger Verwaltung hat die Bürgerinnen und Bürger in einer ersten Befragung um ihre Meinung zu ihrer Stadt gefragt. Jetzt ist die zweite Runde für das neue Stadtmarketingkonzept gestartet. Mit der Befragung soll abgefragt werden, wie und womit sich die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zukünftig vermarkten soll? Die Antworten werden anschließend ausgewertet und fließen direkt in die Entwicklung des Marketingkonzeptes ein.

Mehr als 100 Einwohner haben bei der ersten Bürgerbefragung mitgemacht. 58 Prozent haben der These „Ich fühle mich als Neubrandenburger.“ voll und ganz zugestimmt. 81 Prozent der Teilnehmer leben gern in der Stadt. Nur 15 Prozent sehen Neubrandenburg als Reiseziel für Touristen. Der Tollensesee und die vier Tore sind das Aushängeschild, waren sich die Teilnehmer einig. Eine der Stärken der Stadt ist das Wohnen in und an der Natur und die guten Naherholungsmöglichkeiten. Der Wunsch nach mehr Gastronomie, mehr touristischen Angeboten und einem guten Radverkehrsnetz wurde zudem geäußert.

Mehr als 100 Vier-Tore-Städter haben sich nun bereits an der zweiten Umfrage beteiligt. Wer bis jetzt nicht mitgemacht hat, kann noch bis zum 17. Januar 2021 teilnehmen und Vorschläge für die Ausrichtung des Stadtmarketings bewerten. Diese Vorschläge wurden anhand von Analysen und unter Einbeziehung der ersten Bürgerbefragung erarbeitet.

Machen Sie mit! Unter www.neubrandenburg.de finden Sie die Umfrage.

Corona-Krise: Aktuelle Herausforderungen – Unternehmensbefragung

Neubrandenburg ist auch in Corona-Zeiten das wirtschaftliche Herz der Mecklenburgischen Seenplatte. Rund 3.700 Unternehmen mussten und müssen sich auch zukünftig den Herausforderungen der Pandemie stellen. Um die aktuelle Situation der Unternehmerschaft zu erfragen, möchte die Stadtverwaltung Neubrandenburg eine Kurzumfrage durchführen.

Mit diesem Fragebogen, können Unternehmerinnen und Unternehmer den bisherigen Verlauf der Corona-Krise bewerten und Anregungen zur Weichenstellung zukünftiger Problemlagen geben.

„Wir standen in den letzten Wochen in einem engen Austausch mit unseren Neubrandenburger Unternehmen. Zur Vervollständigung des subjektiven Stimmungsbildes in der Wirtschaft, bitte ich die Unternehmen, die Möglichkeit der Teilnahme an der Umfrage zu ergreifen“, erklärt Silvio Witt. Möglichst pragmatische Maßnahmen müssen in den kommenden Monaten auf allen Ebenen zur Unterstützung der regionalen Wirtschaft gefunden werden.

Bis zum 15.11.2020 können die Unternehmen Neubrandenburgs an der Umfrage teilnehmen.

Online-Umfrage unter Vier-Tore-Städtern zur Vier-Tore-Stadt (aktualisiert)

Unsere Stadt ist unsere Marke. Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg erarbeitet gegenwärtig auf der Grundlage ihres Leitbildes ein Konzept für das zukünftige Stadtmarketing. Dabei ist die Meinung der Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger gefragt. Wofür steht Neubrandenburg? Was ist typisch? Welche Bedeutung hat die Stadt für jeden von uns persönlich?

Bedingt durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus können wir keine öffentliche Veranstaltung durchführen. Die Vier-Tore-Städter haben stattdessen die Möglichkeit, über ein Online-Beteiligungstool ihre Meinungen und Ideen einzubringen.

Online-Befragung zum Stadtmarketing Neubrandenburg
Ihre Meinung ist gefragt – machen Sie mit!
Vom 14. September bis 11. Oktober 2020 (aktualisiert)

Zur Erarbeitung des Stadtmarketing-Konzeptes, wurde das externe Büro die raumplaner beauftragt. Die Marketing-Experten interessiert, was die Stadt für aktuelle und potentielle Bewohner/innen, Gewerbetreibende, Investor/inn/en, Kulturschaffende oder Tourist/inn/en auszeichnet und attraktiv macht.

Die Umfragenden freuen sich, wenn die Vier-Tore-Städter die Gelegenheit nutzen, um an der Online-Befragung teilzunehmen. Der Fragebogen ist vom 14. September bis 11. Oktober freigeschaltet. Auf der Homepage www.neubrandenburg.de finden Sie den Link zur Online-Befragung sowie weitere Informationen.

ADFC-Fahrradklima-Test: Jede Stimme zählt

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg unterstützt den ADFC-Fahrradklima-Test 2020, als Stimmungsbarometer für alle Radfahrenden. Wie ist das Radklima in unserer Stadt? Sie haben die Chance, Politik und Verwaltung ein wichtiges Feedback zu geben.

Bis zum 30. November 2020 können Radfahrerinnen und Radfahrer in ganz Deutschland die Radverkehrsbedingungen in ihren Städten und Gemeinden bewerten. Die Ergebnisse stellt der ADFC gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Frühjahr 2021 der Öffentlichkeit vor.

Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Orte nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte und Gemeinden, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Die Testergebnisse ermöglichen eine Standortbestimmung zur Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden und können für gezielte Maßnahmen und Programme genutzt werden.

Der Fragebogen kann direkt unter www.fahrradklima-test.adfc.de ausgefüllt werden.

Große Mieterbefragung im Landkreis

Wie hoch sind die Wohnungsmieten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, und welche Kosten gelten als angemessen bei der Bewilligung von Sozialleistungen? Diese Fragen sollen mit Hilfe eines „Schlüssigen Konzepts“ beantwortet werden können, das von der Rechtsprechung bei sozialrechtlichen Streitigkeiten über die angemessenen Unterkunftskosten als Entscheidungshilfe gefordert wird.

Mit der Erstellung dieses „Schlüssigen Konzepts“ hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Träger der Sozialhilfe nun das Forschungsinstitut Analyse & Konzepte aus Hamburg beauftragt. Um das Mietpreisniveau im Kreisgebiet zuverlässig und repräsentativ ermitteln zu können, wird eine möglichst breite Datengrundlage benötigt. In den vergangenen Wochen wurden bereits die bekannten Wohnungsunternehmen befragt. Nun soll eine ergänzende Befragung zufällig ausgewählter Vermieter und Mieter folgen. Hierzu werden in den nächsten Tagen rund 6.000 Schreiben des Landrats und Fragebögen zur Mietwerterhebung versandt.

Hier ist die Teilnahmebereitschaft und Unterstützung der angeschriebenen Vermieter und Mieter gefragt. Je höher der Rücklauf der Fragebögen ist, desto verlässlicher kann das aktuelle Mietpreisniveau abgebildet werden. Damit können im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zukünftig die Leistungen für die Unterkunftskosten angepasst und in angemessenem und gerechtem Umfang gewährt werden. Gleichzeitig erfolgt ein wichtiger Schritt zur Versorgung der Leistungsberechtigten mit dem ihnen zustehenden Wohnraum. Die Datenerhebung liegt also nicht nur im Interesse der Leistungsberechtigten, sondern auch im Interesse der Vermieter und aller Steuerzahler. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bittet um rege Beteiligung.

Die Daten werden anonymisiert erhoben und die zum Abschluss erstellte Übersicht lässt keinen Rückschluss auf einzelne Mieter oder Vermieter zu. Der Datenschutz wird zu jeder Zeit gewahrt. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und kostenlos.

Die Unternehmen im Land zeigen hohe Ausbildungsbereitschaft zur Corona-Zeit

Gute Nachrichten für alle Auszubildenden und Jugendlichen, die bald eine Lehre beginnen wollen: Trotz der momentanen Corona-Situation ist die Ausbildungsbereitschaft der IHK-Ausbildungsbetriebe im Land ungebrochen hoch. Wie aus einer aktuellen Blitz-Ausbildungsumfrage der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern hervorgeht, führten 80 Prozent der befragten Unternehmen ihre Berufsausbildung organisatorisch unverändert im Unternehmen fort, während ein Fünftel mobiles Lernen praktizierte.

Überdies wollen rund 60 Prozent der antwortenden Unternehmen ihre Auszubildenden nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung übernehmen. Die für eine Nicht-Übernahme genannten Gründe resultieren u.a. daraus, dass eine Übernahme nicht ansteht, da lediglich Auszubildende im ersten und zweiten Lehrjahr beschäftigt sind, dass die Auszubildenden in einen anderen Betrieb wechseln, dass sie einen weiteren Beruf erlernen oder ein Studium beginnen wollen bzw. im Unternehmen keine freien Stellen vorhanden sind.

Und: 80 Prozent der Befragten hatten für dieses Jahr geplant, Auszubildende einzustellen. „Das ist ein starkes Signal für die berufliche Zukunft vieler junger Menschen in unserem Land“, freut sich Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der geschäftsführenden IHK der Landesarbeitsgemeinschaft über diese positiven Zahlen. „Dass vier von fünf Unternehmen eine hohe Ausbildungsbereitschaft zeigen, hängt auch mit der Tatsachse zusammen, dass gerade kleine Betriebe nur alle drei Jahre jeweils einen Auszubildenden einstellen“, so Haasch weiter.

An der Blitz-Ausbildungsumfrage hatten sich insgesamt 206 IHK-Ausbildungsbetriebe beteiligt. „Unsere Betriebe wissen, dass sich das Problem der fehlenden Fachkräfte auch nach der Corona-Zeit fortsetzen und ein Risiko für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung bleiben wird. Mit der Dualen Berufsausbildung sichern sie sich jedoch den Fachkräftebedarf von morgen“, betonte Haasch.

Weitere Ergebnisse dieser Umfrage besagen: Berufsschulunterricht und Rekrutierungsmethoden werden sich über kurz oder lang nachhaltig verändern. „Mobiles Learning“ gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil es Berufsausbildung in den Wochen des Lockdowns sichergestellt hat. Und: Neben persönlichen Bewerbungsgesprächen gibt es künftig auch mehr Telefon- und Videointerviews, um neue Auszubildende einzustellen. Diese Formen wurden seit Beginn der Corona-Pandemie von rund 20 Prozent der Firmen eingesetzt.