Umbau der Mensa der Neubrandenburger Hochschule

Die Mittagsversorgung an der Neubrandenburger Hochscule findet ab dem 13.07. in der Cafeteria statt.

Wie geplant wird der Ausgabebereich der Mensa im Sommer 2020 rundum erneuert. Dabei wird ein neues modernes Mensakonzept umgesetzt und ein digitales Speiseleitsystem installiert. Für den Zeitraum der Bauarbeiten muss die Mensa geschlossen werden.

Die Mittagsversorgung wird in der Zeit vom 13.07.2020 bis 31.07.2020 über die Cafeteria erfolgen. Es werden auch weiterhin zwei Gerichte zur Auswahl angeboten. Ab dem 03.08.20 bis zum Ende der Baumaßnahme (voraussichtlich im September) erfolgt die Mittagsversorgung im Speisesaal der Mensa.

Neustart bei NB-Radiotreff 88,0 – Alles auf null? Nein, nicht ganz!

NB-Radiotreff 88,0, der Neubrandenburger Offene Kanal der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, schließt ab dem 22.06.2020 seine Türen. Niemand kann dann mehr Sendungen oder Beiträge in den Studios produzieren. Auch für Netzwerkpartner, wie z. B. Schulen, bleibt der beliebte Sender geschlossen.

Was im ersten Moment dramatisch klingt, hat zum Glück einen erfreulichen Hintergrund. „Die komplette Studiotechnik wird in den Sommerferien erneuert, was nach fast 25 Jahren auch dringend notwendig ist“, so Martina Kelling, die Leiterin des Bürgersenders. Der Sendebetrieb läuft zum Glück aber weiter. Fleißige Nutzerinnen und Nutzer haben vorgearbeitet und produzieren zu Hause oder in den Studios in Malchin und Greifswald ihre Beiträge.

Seit dem Sendestart im Januar 1996 hat sich in Neubrandenburg viel getan und verändert. So auch bei NB-Radiotreff 88,0. In den letzten Jahren hat sich der Sender zum Medienbildungszentrum entwickelt. Neben dem alltäglichen Sendebetrieb finden auch Bildungsveranstaltungen, Fachtage und Workshops zu aktuellen Themen der Medienbildung statt.

Um auch in Zukunft den Herausforderungen der Medienbildung und der Digitalisierung konstruktiv zu begegnen, werden die medialen Angebote durch Webinare, Bewegtbild-Bildungsseminare und viele weitere Angebote ergänzt.

Außerdem stellt sich NB-Radiotreff 88,0 kulturell mit einem eigenen Festival, Ausstellungen und Radiokonzerten neu auf. „Im Rahmen der Digitalisierung und der Studioerneuerung bleiben wir dennoch das, wofür wir in der Region bekannt sind: ein beliebter Treffpunkt für Radiomachende und Kulturinteressierte“, so Martina Kelling.

Für all diese Vorhaben werden in den Sommermonaten die neuen technischen Rahmenbedingungen geschaffen. Die Studiotechnik wird weiterhin leicht zu bedienen sein. So können die Nutzerinnen und Nutzer, die seit Jahren ihre Sendungen erstellen, nach einer kurzen technischen Einweisung zeitnah wieder „normal“ produzieren.

Im August soll es dann soweit sein! Drei von vier Studios werden für die Sendeproduktion zur Verfügung stehen. Im vierten Studio wird es die Möglichkeit geben, mehrere Schnittplätze zu benutzen, um Schulklassen oder andere größere Arbeitsgruppen effektiv arbeiten zu lassen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann gern nach den Sommerferien beim Offenen Kanal vorbeikommen. Eine gute Gelegenheit wäre vom 5. Oktober bis zum 27. November 2020. In dieser Zeit gibt es eine Wanderausstellung zu den bürgerlichen Freiheitsrechten im Offenen Kanal zu sehen.

Also, runterfahren und neu starten – ab August bei NB-Radiotreff 88,0!

Zum Stand der Umbauarbeiten schauen Sie bitte auf Twitter @okmv oder facebook.de/nb.radiotreff

Bauvorbereitungen im Kulturpark: Hand an Lösersteinmauer gelegt

Fotos: Stadt Neubrandenburg

Im Kulturparkeingang laufen die vorbereitenden Arbeiten für die Neugestaltung des Eingangsbereiches. Am Donnerstag wurden Elemente der sogenannten Lösersteinmauer in Handarbeit abgebaut. Dabei handelt es sich um Betonelemente aus DDR-Zeiten. Die Mauer wird im Zuge der Maßnahme in Teilen zurückgebaut. An dieser Stelle entstehen Sitzmöglichkeiten. Der Teil der Mauer, der als Einfriedung für die Villa dient, bleibt erhalten. Fehlende oder beschädigte Mauerteile werden dort wiederaufgebaut. Die Lösersteinmauer gehört zum Gartendenkmal Kulturpark und ist deshalb zu erhalten.

Der Kulturparkeingang wird im Rahmen des Interreg Va Projektes „Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin“ neugestaltet. Neubrandenburg und die polnische Partnerstadt Koszalin können dabei im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg Va Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polska auf Fördermittel zurückgreifen. Während die Vier-Tore-Stadt ihr Hauptaugenmerk auf den Kulturpark richtet, revitalisiert Koszalin seinen Park der Pommerschen Herzöge und die dortige Freilichtbühne.

Insgesamt stehen für beide Städte Fördergelder von 2,78 Millionen Euro zur Verfügung. Mit einem städtischen Eigenanteil von etwa 400 000 Euro werden rund 1,5 Millionen Euro in Neubrandenburg investiert.

So wird in Neubrandenburg bis 2022 eine Neugestaltung des Kulturparkeingangs erfolgen. Der Kulturpark mit dem angrenzenden Tollensesee wird durch die geplanten Maßnahmen wie beispielsweise eine Brücke über den Lindebach und die Gestaltung der Freianlagen im Eingangsbereich attraktiver und zukünftig noch besser an die Neubrandenburger Innenstadt angebunden sein.

Informationsveranstaltung für Bürger: Neubau der Sport- und Freizeitanlage in der Oststadt

Die Stadt Neubrandenburg, vertreten durch die KEG – Kommunale Entwicklungsgesellschaft mbH, plant den Neubau der Sport-und Freizeitanlage der Regionalen Schule Ost Am Lindetal. Die vorhandenen, aus den 1970-er Jahren stammenden Anlagen sind mit starken Mängeln behaftet und sollen den Anforderungen an einen modernen Schulsport entsprechend neugestaltet werden.

Die Baumaßnahmen werden in 2 Bauabschnitten durchgeführt.

1. Bauabschnitt: Schulsportanlage
2. Bauabschnitt: Freizeitanlage

Mit dem Bau der Schulsportanlage soll im Juli 2019 begonnen werden. Die Fertigstellung des 1. Bauabschnittes ist für Juni 2020 vorgesehen.

Am Dienstag, 4. Juni 2019, um 17 Uhr findet dazu in der Aula der Regionalen Schule Ost Am Lindetal (Kopernikusstraße) eine Informationsveranstaltung statt, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Das Landschafts-und Freiraumplanungsbüro sowie Mitarbeiter der Stadt und der Kommunalen Entwicklungsgesellschaft mbH geben Auskunft zu den geplanten Maßnahmen und freuen sich auf die Gäste.

Petrikirche in Altentreptow grundsaniert – Mammutprojekt nach 37 Jahren abgeschlossen

Mit der erfolgreichen Instandsetzung des Kirchturms ist die Grundsanierung der St. Petri Kirche in Altentreptow nach rund 37 Jahren abgeschlossen. Die Grundsanierung der St. Petri Kirche in Altentreptow begann im Jahr 1981. Mit der kürzlich abgeschlossenen Turmsanierung ist dieses gewaltige Vorhaben ausgeführt und eine Generationenaufgabe vollendet. Während eines großen Fests feiert die Kirchengemeinde dieses Ereignis im kommenden Sommer.

Insgesamt hat die Sanierung des Kirchturms 580.000 Euro gekostet. Etwa die Hälfte davon wurde über Städtebaufördermittel finanziert. 80.000 Euro kamen aus dem Strategiefonds des Landes, 100.000 Euro vom Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, 65.000 Euro aus Spenden sowie rund 45.000 Euro aus Rücklagen der Kirchengemeinde. Dank dieser Mittel ist der Altentreptower Kirchturm nun inklusive Schalung, Schieferdeckung, Balkenkonstruktion, Turmluken und Mauerwerksausbesserungen runderneuert. Ausschlaggebend für den Beginn der Turminstandsetzung war der Absturz eines Ziegelsteins aus 25 Meter Höhe während eines Sturms im Frühjahr 2015.

Die einst undichten Stellen im Dach sind nun mit einer Kupferverkleidung versehen, so dass künftig der Regen zuverlässig draußen bleibt. Somit ist der Turmaufsatz aus dem Jahr 1852 für Generationen gesichert. Zu den Besonderheiten der Altentreptower Petrikirche zählt der rund 700 Jahre alte Dachstuhl, der weitgehend erhalten ist und im Prinzip noch so dasteht, wie die kunstfertigen und versierten mittelalterlichen Handwerker ihn einst fertigstellten.

Das Ergebnis der erfolgreichen Sanierung ist weithin sichtbar, denn die Altentreptower Kirche erhebt sich inmitten des weitläufigen und malerischen Tollensetals. Entsprechend atemberaubend ist der Ausblick vom Kirchturm in rund 60 Meter Höhe. Zu besonderen Anlässen können Interessierte den Aufstieg wagen. Durch die denkmalgerecht und exakt nach dem historischen Vorbild gefertigten neuen Turmluken kann der Betrachter das blaue Band der Tollense zwischen grünen Wiesen funkeln sehen. Doch nicht nur im Sommer werden die Luken nun wieder ihrer Funktion nachkommen, auch zum Jahreswechsel stehen sie weit offen, um die Klänge der Turmbläser übers Land erschallen zu lassen.

Den Abschluss der Turmsanierung und damit gleichzeitig den Abschluss der Grundsanierung der Altentreptower St. Petri Kirche feiert die Kirchengemeinde am 15. Juni mit einem großen Fest, zu dem alle Gemeindeglieder, Altentreptower sowie alle Unterstützenden und Interessierten herzlich eingeladen sind. Wer möchte, kann sich an diesem Tag selbst ein Bild von der gelungenen Sanierung machen und an einer geführten Turmbesteigung teilnehmen. Zum vielfältigen Festprogramm mit vielen Angeboten zählen außerdem die Ausstellung „HIStory – Das Christentum verändert die Welt“ und ein Bläserkonzert. Zudem berichten Zeitzeugen und Bauleute aus den Jahrzehnten des Sanierens.

Weitere Infos und ein Video unter www.kirche-mv.de

Bürgerforum: Drehkreuz Bahnhof Neubrandenburg

Der Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg und die Stadtverwaltung möchten das Thema „Mobilität/Mobiles Miteinander“ fortführen und öffentlich diskutieren. Zentrales Thema des nächsten Bürgerforums ist „Drehkreuz Bahnhof Neubrandenburg“. Dazu sind alle Interessenten eingeladen. Bürgerbeteiligung ist an dieser Stelle gefragt.

Vom Drehkreuz Bahnhof soll in alle vier Himmelsrichtungen mit Blick auf Erreichtes und künftige Entwicklungsziele geschaut werden.

  • Wie ist der Bestand?
  • Was haben wir erreicht? – Wir wollen auf noch Erforderliches aufmerksam machen
  • Was wollen wir erreichen? Bürger werden unmittelbar in die weitergehende Planung eingebunden
  • Ansprechpartner der Verwaltung stehen Rede und Antwort, Anregungen und Wünsche der Bürger/Teilnehmer werden aufgenommen

Wer an dem Forum teilnehmen möchte, ist am Donnerstag, 22. November, um 17:30 Uhr im Ratssaal des Neubrandenburger Rathauses willkommen.