Turnhalle im Katharinenviertel kann neu gebaut werden

Nach fast 50 Jahren Nutzung soll die in Metallleichtbaumontage errichtete sogenannte „Ruhlandhalle“ neben der Pestalozzischule im Katharinenviertel dem Neubau einer zeitgemäßen und energetisch den heutigen Anforderungen angepassten Zweifeld-Halle weichen. Mit Beginn der Schulferien wird mit der Baustelleneinrichtung und dem Abbruch der alten Sportstätte begonnen. Mit den für Ende des III. Quartals geplanten Gründungs- und Fundamentarbeiten erfolgt der eigentliche Neubau. Im Oktober 2020 soll die neue Sporthalle am alten Standort für den Unterricht und Vereinssport genutzt werden können.

Dieser Neubau sichert langfristig den Schulsport der angrenzenden Regionalschule Mitte „Fritz Reuter“, der Grundschule Mitte „Uns Hüsung“ und des Förderzentrums „Pestalozzi“ ab. In den unterrichtsfreien Zeiten wird dieser Sportstättenneubau wie bisher Sportvereinen zur Verfügung stehen. Die Nutzfläche dieser Zweifeld-Halle ist 22 Meter breit und 45 Meter lang. Drei Schulklassen können parallel unterrichtet werden.

Aus wirtschaftlichen Gründen ist eine Sanierung der Sporthalle nicht zu vertreten gewesen. Als sogenannte „Ruhlandhalle“ wurde diese Tonnen-Turnhalle Anfang der 1970-iger Jahre als Sporthalle errichtet. Aufgrund der Ausführung und nach 45-jähriger Nutzung weist die Halle erhebliche bauliche, sportfunktionelle und sicherheitstechnische Mängel auf. Die heizungstechnischen, sanitären und elektrischen Anlagen sind verschlissen und entsprechen nicht den heutigen Standards und Normen. Laufende Betriebskosten für Heizung und Strom sind eine auch ökologisch nicht zu vertretende Belastung für den kommunalen Haushalt.

Kosten:
Investitionssumme: 4.300.000 Euro
Finanzmittel aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm des Bundes: 3.300.000 Euro