Kuhsafari startet wieder

Idyllischer Blick auf die Weide (Foto: J. Koch)

Lila Kühe suchen Gäste in der Mecklenburgischen Schweiz vergeblich. Wer jedoch mehr über das heimische Rindvieh erfahren möchte, sollte sich unbedingt auf (Kuh-)Safari begeben.

Ab 20. Juni bis Ende August – immer samstags um 10 Uhr – geht es mit dem Jeep oder dem Traktorkremser raus auf die Weide und im Anschluss zu den Kälbchen in die Milchviehanlage. Ländlich Shoppen ist im Hofladen angesagt und im Hofrestaurant, im Gutshaus nebenan, gibt es Produkte direkt vom Erzeuger.

Touranmeldungen jeweils bis Freitag 12 Uhr beim Milchhof Alt Sührkow unter 03996 174796.

VZMV: Wichtige Informationen für Geschädigte der Thomas-Cook-Pleite

Forderungsanmeldung für Thomas-Cook-Pauschalreisende ab sofort online möglich

Nach Information des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz haben Verbraucher seit dem 6. Mai 2020 die Möglichkeit ein kostenfreies, online-basiertes Anmeldeverfahren zu nutzen, um die freiwillige Ausgleichszahlung der Bundesregierung in Anspruch nehmen zu können.

Betroffene Pauschalreisenden können sich auf dem Thomas Cook-Bundportal registrieren und für die freiwillige Ausgleichszahlung anmelden. Hier müssten dann ihre Angaben, Belege und Erklärungen übermittelt werden und die bereits erhaltenen Leistungen von dritter Seite eingetragen werden. Auf dieser Grundlage wird dann geprüft, ob eine freiwillige Ausgleichszahlung in Betracht kommt.
Folgende Hinweise sollten beachtet werden:

  • Betroffene, d.h. Reisende, die eine Pauschalreise vor der Insolvenz der Thomas Cook Touristik GmbH oder der Bucher Reisen & Öger Tours GmbH gebucht hatten, nehmen bitte ihre Anmeldung über das Thomas Cook Bundportal unter folgender Internetadresse vor: (URL): thomas-cook.insolvenz-solution.de
  • Betroffene Pauschalreisende der Thomas Cook International AG mit Sitz in der Schweiz nutzen das Thomas Cook Bundportal unter folgender Internetadresse (URL): tc-international-bmjv.insolvenz-solution.de
  • Betroffene Pauschalreisende, die von der Insolvenz der Tour Vital Touristik GmbH betroffen sind, finden das Thomas Cook Bundportal unter folgender Internetadresse (URL): tour-vital-bmjv.insolvenz-solution.de

Weitere Informationen finden betroffene Verbraucher auf der Internetseite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz:
www.bmjv.de/SharedDocs/Artikel/DE/2019/121119_ThomasCook.html

Mecklenburg-Vorpommern öffnet Tourismus schrittweise

Mecklenburg-Vorpommern fährt den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern vorsichtig schrittweise wieder hoch.

Dazu haben sich die Landesregierung und die Tourismusbranche auf einen Fünf-Stufen-Plan verständigt, mit dem der im März ausgesprochene Tourismusstopp schrittweise gelockert werden soll.

Wir können den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern Schritt für Schritt wieder hochfahren. Unser Ziel ist ein sicherer Tourismus. Sicher für die Einheimischen wie auch für Urlaubsgäste. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit der Tourismusbranche Konzepte, die einen sicheren Tourismus möglich machen, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der Vorstellung der Pläne.

Der Neustart im Tourismus erfolgt in fünf Phasen. Die im folgenden genannten Einstiegstermine in die jeweilige Phase stehen unter den Vorbehalten vorliegender Sicherheitskonzepte sowie jeweils vertretbarer Infektionszahlen, die den Schritt in die nächste Phase ermöglichen müssen. Alle genannten Termine stehen unter dieser „Wenn-Dann-Logik“:

Phase 1: Vorsichtiger Einstieg in einen sicheren Tourismus
Phase 1 hat bereits am 1. Mai begonnen.
Seitdem können Zweitwohnungsbesitzer aus anderen Bundesländern wieder in ihre Wohnung in Mecklenburg-Vorpommern reisen, wenn diese als Zweitwohnung (Nebenwohnung nach dem Bundesmeldegesetz) angemeldet worden ist.

Außerdem können Dauercamper in Mecklenburg-Vorpommern wieder ihren Campingplatz nutzen. Das gilt für alle Dauercamperinnen und Dauercamper mit Erstwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern. Bürgerinnen und Bürger aus anderen Bundesländern können ihren Campingplatz wieder nutzen, wenn dieser als Zweitwohnsitz gemeldet ist.

Phase 2: Vorsichtige Öffnung der Gastronomie
Zum 9. Mai wird die Gastronomie in Mecklenburg-Vorpommern mit besonderen Abstandsregeln und Hygienevorschriften wieder geöffnet. Dazu haben sich Landesregierung, der Landestourismusverband und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband auf gemeinsame Schutzstandards verständigt.

Außerdem sollen in dieser Phase tourismusaffine Tagesangebote (z. B. Fahrradverleih, Bootsverleih, Strandkorbvermietung) mit strengen Auflagen wieder geöffnet werden. Dazu werden sich das Wirtschaftsministerium und die Tourismusbranche auf gemeinsame Schritte verständigen.

Phase 3: Vorsichtiger Start in den Übernachtungs-Tourismus für Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns
Am 18. Mai startet der Übernachtungstourismus innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns. Ab diesem Tag dürfen Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Vermieter von Ferienwohnungen, Campingplätze und andere Beherbungsbetriebe wieder Urlaubsgäste aufnehmen. Allerdings nur, wenn diese mit ihrem Erst- oder Zweitwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet sind.

Phase 4: Öffnung des Übernachtungs-Tourismus für Gäste aus anderen Bundesländern
Phase 4 startet am 25. Mai. Ab diesem Tag ist auch für Urlaubsgäste aus anderen Bundesländern wieder ein Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern möglich.

Die Kapazität der Tourismusbetriebe wird zunächst auf 60 Prozent beschränkt. Über die genauen Regeln für Phase 3 und 4 werden sich Landesregierung und Branche weiter verständigen.

Phase 5: Tagestourismus und neue Normalität auch für Gäste aus anderen Staaten
Übernachtungs-Tourismus mit Gästen anderer Staaten (soweit nicht Risikogebiete) und den Tagestourismus entsprechend den dann geltenden Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Für diese Phase ist noch kein Startpunkt festgelegt worden.

-> Sicherer Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern in Corona-Zeiten (Stand 05.05.2020)
-> Schutzstandarts für die Gastronomie in Mecklenburg-Vorpommern (Stand 04.05.2020)

Polizei-Kontrollen zu Corona-Maßnahmen der Landesregierung

Seit Donnerstagnachmittag kontrolliert die Polizei die Landesgrenzen von Mecklenburg-Vorpommern, um den touristischen Reiseverkehr zu unterbinden.

Die wichtigsten Infos dazu:

Wo?

  • Kontrollstellen auf den Bundesstraßen in Richtung M-V
  • NICHT auf den Autobahnen (aber bei Bedarf an bestimmten Ausfahrten)

Wann?

  • seit Donnerstag, 16:00 Uhr

Warum?

  • Maßnahmen erfolgen, um die Einhaltung der Anordnungen der Landesregierung M-V sicherzustellen. (Der touristische Reiseverkehr soll unterbunden werden, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.)
  • Verstöße gegen §7 der Landesverordnung M-V stellen eine Straftat gemäß §75 (1) Infektionsschutzgesetz dar. (Wer dieser vollziehbaren Anordnung zuwiderhandelt, kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe bestraft werden.)

Wie?

  • Mit eigenen Revierkräften in Streifenwagen und mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei.
  • Es werden vor allem Fahrzeuge, die kein Kennzeichen aus M-V haben, kontrolliert.
  • Kontrollen sind punktuell und mobil an den Landesgrenzen von M-V.
  • Kontrollierte Autofahrer werden nach dem Grund ihrer Reise gefragt. Nur wer seinen Erstwohnsitz im Bundesland hat oder in M-V einer erwerbsmäßigen bzw. selbstständigen Tätigkeit nachgeht, darf weiter reisen. Wer keinen Erstwohnsitz im Bundesland hat, muss einen nachweisbaren dringenden Grund für die Einreise haben. Ist dieser nicht plausibel, wird die Einreise verweigert. Sollte sich jemand dagegen widersetzen, nimmt die Polizei eine Anzeige auf.
  • Es wird an den Kontrollstellen viele Einzelfälle geben. Die Einsatzkräfte werden mit Herz und Verstand prüfen, ob die Begründungen plausibel sind.

Einschränkungen Spielplätze, Gaststätten, etc.: Um weitere soziale Kontakte zu beschränken sieht die Landesverordnung unter anderem auch vor, dass Spielplätze, Kinos, Sportplätze nicht benutzt werden dürfen und Kneipen, Clubs und Bars geschlossen bleiben müssen. Zudem dürfen Gaststätten mit Beschränkungen nur bis 18:00 Uhr Gäste bewirten. Ob Verstöße gegen diese Anordnungen begangen werden, kann im Zuge der Amtshilfe für Landkreise und kreisfreie Städte durch die Polizei kontrolliert und entsprechend geahndet werden.

Mecklenburg-Vorpommern schließt Tourismus

Seit dem 18. März 2020 gelten aufgrund der Corona-Krise neue Regeln für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern.

„Mecklenburg-Vorpommern ist gern und erfolgreich Tourismusland. In der jetzigen Situation geht Urlaub aber nicht mehr. Deshalb müssen wir den Tourismus im Land komplett herunterfahren. Das geschieht zur Sicherheit der einheimischen Bevölkerung, der Beschäftigten in der Tourismuswirtschaft und auch unserer Gäste. Es muss unser Ziel sein, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Die Landesregierung hat sich am 18.3.2020 entschieden, einheitliche Regeln für das ganze Land festzulegen. Seit dem 18. März 2020 ist in ganz MV allen touristischen Anbietern, Hotels, Pensionen, Gasthöfen, Campingplätzen, Wohnmobilplätzen, Vermietern von Ferienwohnungen und auch Homesharing-Anbietern, untersagt, Urlaubsgäste aufzunehmen. Alle Gäste, die bereits im Land sind, müssen ihren Urlaub bis spätestens 20.3.2020 beendet haben. Untersagt sind auch Tagesausflüge aus anderen Bundesländern nach MV, ebenso wie Busreisen oder Tagungen.

Zweitwohnbesitzer aus anderen Bundesländern dürfen ihre Wohnungen nur nutzen, wenn sie in MV einer erwerbsmäßigen oder selbstständigen Tätigkeit nachgehen. Private Besuche innerhalb der Familie sind weiter möglich. Für BürgerInnen mit Erstwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern gibt es keine Einschränkungen bei der Bewegungsfreiheit innerhalb des Landes.

Die Regeln gelten zunächst bis einschließlich 19. April 2020.

Mecklenburg-Vorpommern wieder beliebtestes Reiseziel der Deutschen

Zum vierten Mal in Folge konnte Mecklenburg-Vorpommern seinen Platz als beliebtestes Inlandsziel der Deutschen behaupten. Das geht aus der Reiseanalyse 2020 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen hervor.
Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet einen Marktanteil von 5,1 Prozent an allen 2019 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,5 Prozentpunkte vor Bayern. Zudem hält MV den deutlichen Abstand zu den Küstenländern Schleswig-Holstein (4,2 Prozent) und Niedersachsen (3,4 Prozent).

International behauptet sich MV vor Österreich (4,7 Prozent) auf Platz vier, liegt damit hinter Spanien (12,7 Prozent), Italien (8,7 Prozent), Türkei (6,3 Prozent).

Zwischen Januar und Dezember wurden knapp 8,4 Millionen Gäste (+6,2 Prozent) und 34,1 Millionen Übernachtungen (+10,4 Prozent) im Urlaubsland MV gemeldet. Im Einzelnen sind dies: Fischland-Darß-Zingst (+17,2 Prozent), Inseln Usedom (+15,6 Prozent) und Rügen (+11,9 Prozent), Mecklenburgische Ostseeküste (+10,0 Prozent), Vorpommersches Festland (+3,8 Prozent),Mecklenburgischen Seenplatte/ Schweiz (+3,7 Prozent), Westmecklenburg (+2,8 Prozent).

Der Städtetourismus vereint in den sechs größten Städte des Landes rund zwölf Prozent aller Übernachtungen: Hansestadt Stralsund (+9,8 Prozent), Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg (+9,0 Prozent), Welterbestadt Wismar (+8,9 Prozent), Rostock (+7,0 Prozent), Schwerin (+2,2 Prozent), Hansestadt Greifswald (-1,1 Prozent).

Beim Camping belegt MV mit 5,07 Millionen Übernachtungen (+1,2 Prozent) im bundesweiten Vergleich den dritten Platz hinter Bayern und Niedersachsen.

Rund 393.000 ausländische Gäste (-3,0 Prozent) verbrachten 2019 mehr als 1,1 Millionen Übernachtungen (+3,4 Prozent) in MV. Diese kamen aus: Dänemark (+3,3 Prozent), Österreich (+2,5 Prozent), Schweiz (+1,9 Prozent), Niederlanden (-10,8 Prozent), Schweden (-0,4 Prozent).

Einladung zum Touristischen Forum

Informieren und mitgestalten beim touristischen Forum

Wie entwickelt sich der Naturtourismus in der Müritz-Nationalparkregion? Resümee und Zukunftsvisionen mit der Möglichkeit zur Mitgestaltung. Das Nationalparkamt Müritz lädt alle Tourismus-Akteure zum touristischen Forum am Mittwoch, den 11. März, ein. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Ägyptischen Saal des Schlosses Hohenzieritz.

Auf der Tagesordnung des Forums steht die Auswertung der Saison 2019, ein Überblick zu den Vorhaben des Aktionsplans für den Müritz-Nationalpark sowie die Vorstellung eines neuen Projektes, das den Einsatz von Freiwilligen während Urlaubsaufenthalten zum Inhalt hat. Das touristische Forum dient der Diskussion und bietet allen Teilnehmern die Chance, sich zu diesen Themen aktiv einzubringen.

Den Aktionsplan können Interessierte unter www.mueritz-nationalpark.de im Menüpunkt Konzepte und Leitfäden herunterladen und sich mit Ideen an das Nationalparkamt wenden. „Das Nationalparkamt Müritz veröffentlicht hiermit transparent seine Planungen im wichtigen Bereich des Tourismus und wird auch zukünftig über den Umsetzungsstand der einzelnen Vorhaben in jährlich stattfindenden touristischen Foren berichten“, so Martin Kaiser, Tourismusexperte des Nationalparkamtes.