Diebstahl einer Geldbörse – Ungewöhnlicher Dieb identifiziert

Gestern Abend (21. April 2021, 20:30 Uhr) meldete ein Hinweisgeber aus dem Amtsbereich Torgelow-Ferdinandshof den Diebstahl seiner Geldbörse aus seiner Wohnung.

Hierbei handelte es sich um eine Art Kellnerportemonnaie mit fast 2.000 Euro Bargeld Inhalt. Nach ersten Angaben sei nicht ganz klar, ob es sich hierbei um einen Wohnungseinbruchsdiebstahl oder aber um eine Wegnahme – etwa durch Besucher – handelte.

Die eingesetzten Kräfte des Polizeireviers Ueckermünde begaben sich schließlich zur Wohnung des Hinweisgebers, um der vermeintlichen Diebstahlshandlung auf den Grund zu gehen.

Wenig später stellte sich heraus: Das Portemonnaie lag unter dem Bett im Schlafzimmer des Mannes. Offensichtlich hatte die Geldbörse so sehr das Interesse seiner Katze geweckt, dass diese das mutmaßliche Diebesgut vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer verlagert hatte.

So kam der Mann nur mit einem Schrecken davon. Künftig wird er sich sicherlich zweimal überlegen, wohin er seinen wertvollen Besitz ablegt.

Warnung vor neuer Betrugsmasche

Ein 86 Jahre alter Neubrandenburger ist Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden, die in dieser Form auch für die Ermittler neu ist. Der Mann wurde Dienstagnachmittag von zwei Männern an seiner Wohnanschrift aufgesucht. Sie gaben sich als Polizisten aus Spanien aus und gaben vor, mit der Kripo Neubrandenburg zusammenzuarbeiten. Sie hätten in Spanien zwei Personen festgenommen, die dem Rentner elektrische Geräte sowie ein Messer-Set verkauft haben sollen – vor eineinhalb Jahren.

Genau das stimmt sogar: Der Neubrandenburger hatte tatsächlich 2018 von zwei Männern die besagten Waren in einer Art „Haustürgeschäft“ für mehrere hundert Euro gekauft. Damals hatten sich die Verkäufer ebenfalls als Spanier vorgestellt und angegeben, dass sie die Technik und das Messer-Set verkaufen wollen, weil sie die Gegenstände nicht mit in den Flieger zurück in ihr Land nehmen können.

Während die beiden angeblichen spanischen Polizisten das 86-jährige Opfer gestern zu dem Erwerb befragten, forderten sie ihn auf, sein vorhandenes Bargeld zur Prüfung abzugeben. Er könne sich die Scheine am Abend wieder im Neubrandenburger Revier abholen. Der Geschädigte gab den Männern in seiner Wohnung über 30.000 Euro. Als er am Abend auf dem Revier erschien, flog der Betrug auf.

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