Die Fontäne im Tollensesee muss weiterhin trocken bleiben

Foto: FG Ornithologie Neubrandenburg

Noch spuckt die Fontäne auf dem Neubrandenburger Tollensesee kein Wasser. Grund dafür sind nach wie vor brütende Flussseeschwalben.

Ornithologen haben vor einigen Tagen einen prüfenden Blick auf die Plattform geworfen und dabei Küken und Eier entdeckt.

Um die Tiere nicht zu stören, wird die Fontäne frühestens Mitte August erst wieder sprudeln.

Rethra fährt am ersten Augustwochenende

Eigentlich sollte die Rethra auch in diesem Jahr im Rahmen des Detect Classic Festivals in Neubrandenburg als Konzertstätte dienen. Aber aufgrund der Corona-Pandemie fällt das Festival in diesem Jahr aus, sodass das Linienschiff am 1. und 2. August 2020 ganz regulär für Fahrten über den Tollensesee zur Verfügung steht.

Somit legt die Rethra nach gültigem Fahrplan am Sonnabend, 1. August und am Sonntag, den 2. August, zu jeweils zwei Touren über den Tollensesee ab. Neben den sechs regulären Haltestellen kommt in der Hauptsaison noch ein weiterer Anleger hinzu, weil das Fahrgastschiff zusätzlich einen Abstecher in die landschaftlich reizvolle Lieps macht und in Prillwitz stoppt.

Da aktuell die Zahl der Fahrgäste begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung unter 0395 3500 524 oder rethra@neu-sw.de gebeten. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.neu-sw.de/linienschiff.

Herrenlose Badelatschen lösen Polizeieinsatz aus

Herrenlose Badelatschen haben am Donnerstag, 02.07.2020, gegen 18:30 Uhr einen Sucheinsatz der Polizei auf dem Tollensesee nahe der Ortschaft Alt Rehse ausgelöst. Ein aufmerksamer Bürger meldete dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg, dass er Badelatschen und einen Autoschlüssel mit dazugehörigem abgestellten PKW an der Badestelle in Alt Rehse aufgefunden hat. Diese Sachen befinden sich bereits seit ca. 1 Stunde dort.

Ein Eigentümer konnte in der Nähe nicht festgestellt werden. Auch konnten keine Schwimmer auf dem Tollensesee gesichtet werden. Da ein Badeunfall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden sofort Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei Waren, der Polizeihubschrauber und die umliegenden Feuerwehren zur Suche zum Einsatz gebracht. Durch zuvor durchgeführte Ermittlungen konnte die Halterin des abgestellten PKW an der Badestelle ermittelt werden. Bei dieser handelte es sich um eine 58-Jährige Deutsche aus Alt Rehse.

Gegen 19:20 Uhr wurde dann ca. 300 m entfernt vom Uferbereich eine Person im Wasser gesichtet, welche in Richtung Badestelle schwamm. Bei dieser Person handelte es sich um die gesuchte Eigentümerin der Badelatschen und des PKW. Mit etwas erstauntem Gesicht über die zahlreichen Einsatzkräfte wurde die Dame wohlauf in Empfang genommen und die Suchmaßnahmen konnten beendet werden.

Die Polizei bedankt sich auf diesem Wege nochmals für das vorbildliche Verhalten des Hinweisgebers.

Abgetrennter Arm wurde durch polizeiliche Einsatzkräfte geborgen!

Am 01.07.2020 sowie am 02.07.2020 führte die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren mit Unterstützung durch die Tauchergruppe der Technischen Einsatzeinheit weitere intensive Suchmaßnahmen am Tollensesee, Höhe Klein Nemerow, durch. Bisher wurde erfolglos nach dem abgetrennten Arm eines Schwimmers sowie einer Boje gesucht, die nach einem tragischen Sportbootunfall am 25.06.2020 nicht mehr auffindbar waren.

Am Mittwoch, den 01.07.2020 wurden zuerst weiterführende Informationen von Angehörigen sowie Zeugen ausgewertet und dann mittels GPS-Technik eingemessen. Somit konnte das Suchgebiet nochmals erheblich auf 200 Meter x 140 Meter (ca. 2,8 ha) eingegrenzt werden. Anschließend erfolgte eine systematische und vorerst noch erfolglose Absuche durch Polizeitaucher.

Am heutigen Donnerstag, den 02.07.2020 wurden die Suchmaßnahmen im Flachwasserbereich vor Klein Nemerow nochmals intensiviert. Die sehr gute Zusammenarbeit der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren mit den Kräften der Tauchergruppe TEE sowie die langjährige Erfahrung der eingesetzten Beamten führte letztlich dazu, dass um 11:15 Uhr zuerst die Schwimmbrille und zeitnah 80 Meter entfernt der abgetrennte Arm des Schwimmers in einer Wassertiefe von 2 Meter und einem Abstand von ca. 100 Meter zum Ufer geborgen werden konnte.

Es wurde durch die Wasserschutzpolizei im Auftrag von Angehörigen ein Bestattungsinstitut vermittelt, nachdem zuerst die Neubrandenburger Staatsanwaltschaft und anschließend der behandelnde Arzt im Klinikum Greifswald von dem Fund in Kenntnis gesetzt wurde.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern nach wie vor an und werden durch die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren geführt.

Linienschiff Rethra fährt wieder

Das ging schneller als gedacht. Das neu.sw Linienschiff Rethra konnte am Wochenende repariert werden – und fährt ab Dienstag, 30.06., wieder über den Tollensesee. Dank des Engagements der Fachleute der Schiffswerft Horn aus Wolgast ist der Schaden soweit behoben, dass die Rethra auf Tour gehen kann.

Das Linienschiff war am vergangenen Donnerstag durch einen technischen Defekt ausgebremst worden. Die Zwischengelenkwelle war kaputt. Ursprünglich hatten die Experten geschätzt, dass die Rethra etwa zwei Wochen lang nicht einsatzbereit sein würde. Nun wird sie doch schon morgen (Dienstag, den 30. Juni) um 10:30 Uhr vom Anleger am Badehaus aus zur ersten Linienfahrt aufbrechen. Die zweite Fahrt über den Tollensesee folgt um 14:00 Uhr.

Die Mitarbeiter der Werft werden demnächst auch dafür sorgen, dass das Schiff sicherheitshalber eine ganz neue Zwischengelenkwelle bekommt.

Alle Informationen zur Rethra finden Sie unter www.neu-sw.de/linienschiff

Unfall auf dem Tollensesee – ein Mann schwer verletzt

Am Donnerstag gegen 17:45 Uhr kam es auf dem Tollensesee im Uferbereich von Klein Nemerow zu einem Unfall zwischen einem
Motorboot und einem Schwimmer.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befuhr ein Sportboot vom Typ LOTOS den Tollensesee aus Richtung Klein Nemerow in Richtung Lieps. Sowohl der 48-jährige Schwimmer als auch das Sportboot waren nach Zeugenaussagen etwa 200 Meter vom Ufer entfernt. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es dann zur Kollision.

In der Folge wurde dem 48-jährigen Deutschen der linke Arm abgerissen. Durch den eingesetzten Notarzt, Rettungswagen und Rettungshubschrauber erfolgte die Erstversorgung des Geschädigten. Der Verletzte wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen zur Uni Klinik Greifswald per Rettungshubschrauber verlegt.

Der 62-jährige deutsche Bootsführer und seine 63-jährige Frau erlitten einen Schock und wurden ebenfalls medizinisch versorgt. Ein Seelsorger sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Groß Nemerow/Rowa, Burg Stargard und die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg waren im Einsatz. Die eingesetzten Beamten der WSPI Waren haben die Untersuchungen zum Unfall aufgenommen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Linienschiff Rethra fährt vorerst nicht

Das Linienschiff Rethra der neu.sw ist durch einen technischen Defekt ausgebremst worden und kann vorerst nicht mehr ablegen. Bis zur Reparatur bleibt die Rethra am Anleger am Badehaus liegen.

Die Reparatur wird rund zwei Wochen dauern, schätzten Fachleute der von neu.sw beauftragten Werft ein. Ganz konkret muss die Zwischengelenkwelle repariert beziehungsweise ersetzt werden.

Die Neubrandenburger Stadtwerke bedauern sehr, dass die Rethra nun erst einmal keine Touren mehr über den Tollensesee fahren kann. Wenn sie wieder startet, wird informiert.