Zwei weitere Sterbefälle in M-V

Im Rahmen der Corona-Pandemie gibt es zwei weitere Sterbefälle in Mecklenburg-Vorpommern.

Im Landkreis Nordwestmecklenburg ist ein 60-jähriger Mann mit verschiedenen schweren Vorerkrankungen verstorben. Er war mit den für eine Corona-Infektion typischen Symptomen seit dem 26.03.2020 in stationärer Behandlung.

Verstorben ist auch ein 77-jähriger Mann aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Er hatte schwerste Vorerkrankungen und befand sich in palliativer Betreuung. Auch dieser Patient wurde seit dem 26.03.2020 im Krankenhaus behandelt.

Die zuständigen Gesundheitsämter koordinieren die erforderlichen Maßnahmen vor Ort.

Corona in M-V – Stand 28.03.2020

Seit Gestern wurden dem LAGuS 39 neue Corona-Infektionen aus den Landkreisen und kreisfreien Städten gemeldet. Die Zahlen wurden in elektronischer Form an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Stand: 28.03.2020, 17:00 Uhr
Hansestadt Rostock 53 (+5)
Landkreis Rostock 26 (+1)
Mecklenburgische Seenplatte 56 (+10)
Schwerin 60 (+4)
Nordwestmecklenburg 28 (+3)
Vorpommern-Rügen 33 (+1)
Vorpommern-Greifswald 55 (+9)
Ludwigslust-Parchim 37 (+6)
Summe: 348 (+39)

Insgesamt wurden bislang 348 Menschen in M-V positiv auf das Virus getestet. 28 Personen mussten/müssen im Krankenhaus behandelt werden, sechs davon auf einer Intensivstation.
Sonnabend Vormittag war im Rahmen der Corona-Pandemie der erste Todesfall in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet worden. Ein 57-jähriger Mann mit chronischen Vorerkrankungen aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim ist an den Folgen einer bestätigten Corona-Infektion verstorben.

Erster Sterbefall an COVID-19 in MV

Im Rahmen der Corona-Pandemie gibt es den ersten Todesfall in Mecklenburg-Vorpommern. Ein 57-jähriger Mann aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim ist am Sonnabend an den Folgen einer bestätigten Corona-Infektion verstorben. Der Betroffene hatte sich Anfang März im Skiurlaub in Österreich aufgehalten. Seit etwas einer Woche hatte er grippeähnliche Symptome. Der Patient wies chronische Vorerkrankungen auf.

Wegen akuter Verschlechterung seines Gesundheitszustandes wurde er gestern durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und ist trotz intensivmedizinischer Behandlung heute früh akut verstorben. Das zuständige Gesundheitsamt ermittelt momentan Kontaktpersonen im Umfeld und leitet erforderliche Maßnahmen ein.

Rettungseinsatz auf der B 192 zwischen Klink und Waren

Am Mittwoch, 19.02.2020, gegen 08:00 Uhr kam es auf der Bundesstraße 192, auf Höhe des Heizhauses Klink, aufgrund eines medizinischen Notfalls zu einem Einsatz von Polizei und Rettungskräften.

Ein 83-jähriger Mann aus Waren befuhr mit seinem Pkw die B 192 in Fahrtrichtung Klink. Der 78-jährige Beifahrer bemerkte während der Fahrt gesundheitliche Probleme bei dem Fahrer. Dem Beifahrer gelang es durch schnelles Eingreifen den Pkw auf der Fahrbahn anzuhalten, sodass es zu keinem Unfall kam. Danach stieg der Beifahrer umgehend aus dem Pkw aus und versuchte vergeblich mehrere Fahrzeugführer anzuhalten. Er selbst konnte keine Hilfe verständigen, da er kein Handy bei sich hatte. Erst nachdem ein Lkw-Fahrer stoppte, konnten die Rettungskräfte über diesen alarmiert werden.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte und des Notarztes war der 83-jährige Fahrer nicht ansprechbar. Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos und der Mann verstarb an der Einsatzstelle. Während des Einsatzes musste die B 192 für ca. 1 Stunden halbseitig gesperrt werden.

Die Beamten des Polizeihauptreviers in Waren haben aufgrund der Sachlage die Ermittlungen aufgrund des Verdachtes der Unterlassenen Hilfeleistung aufgenommen. Hinweise dazu nimmt die Polizei unter 03991 1760 entgegen.

Die Unterlassene Hilfeleistung ist gem. § 323c StGB eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder aber mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden. Jeder sollte sich darüber bewusst sein, dass man selbst auch in eine Notsituation geraten kann und auf Hilfe anderer angewiesen sein kann.

Tragischer Arbeitsunfall bei Baumfällarbeiten in Kratzeburg

Am Sonntag, 09.02.2020, gegen 10:25 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass es auf dem Gelände des Campingplatzes „Naturfreund“ in Kratzeburg zu einem tragischen Arbeitsunfall gekommen ist.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen wurden dort Baumpflegearbeiten durchgeführt. Aus bisher ungeklärter Ursache kippte ein kurz zuvor abgesägter Baum (ca. 10m lang/ 45 cm Umfang) auf einen 64-jährigen Mann.

Aufgrund der dadurch erlittenen schweren Verletzungen verstarb der Mann noch an der Unglücksstelle. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Tödlicher Arbeitsunfall in Möllenbeck

Am Freitag, 24.01.2020, gegen 13:00 Uhr kam es auf dem Milchviehhof in Möllenbeck zu einem tragischen Unglücksfall.

Der 42-jährige spanischer Dachdecker einer tschechischen Firma ist bei der Ausübung seiner Tätigkeit auf dem Dach des Milchviehhofes durch ein Lichtfenster ca. 7 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei zog er sich lebensbedrohliche Verletzungen am Kopf zu.

Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Reanimation des Bauarbeiters. Dieser erlag aber noch vor Ort seinen Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen hatte der Verunfallte bei den Arbeiten auf dem Dach einen notwendigen Sicherungsgurt nicht ordnungsgemäß angelegt.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales wurde hinzugezogen. Durch diese wurden auf der Baustelle erhebliche Mängel bei der Arbeitssicherheit festgestellt. Aus diesem Grund wurden die Baumaßnahmen vorrübergehend bis zur Beseitigung der Mängel eingestellt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Auffinden von zwei Leichen in Neustrelitz

Am Donnerstag, 23.01.2020, gegen 15:00 Uhr, teilte ein Bürger den Fund von zwei Leichen in Neustrelitz, Bürgerseeweg, in der Nähe des Geländes der Ostmecklenburgisch Vorpommersche Verwertungs- und Deponie GmbH mit. Eine Prüfung vor Ort durch Polizeikräfte bestätigte den Fund von zwei Leichen.

Es handelt sich nach ersten Erkenntnissen um einen männlichen und einen weiblichen Leichnam. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg erfolgte der Einsatz der Rechtsmedizin zur Klärung der Todesumstände. Die vor Ort vertretene Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ordnete eine Obduktion für den Freitag an. Zur Identität der beiden Personen liegen zum jetzigen Zeitpunkt zwar Anhaltspunkte vor, die aber noch durch eine rechtsmedizinische Untersuchung bestätigt werden müssen.

Die Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg aufgenommen. Gegenwärtig wird in alle Richtungen ermittelt.

Leblose Frau auf der Straße aufgefunden

Am Sonntag, 15.12.2019, gegen 10:00 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg informiert, dass auf der Josef-Jakubowski-Straße in Neustrelitz eine leblose weibliche Person aufgefunden wurde.

Die 66-jährige Frau konnte zunächst durch die eingetroffenen Rettungskräfte reanimiert werden, ist aber wenig später im Krankenhaus verstorben. Nach derzeitigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.

Die Ermittlungen zu den näheren Umständen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.