Die Fontäne im Tollensesee muss weiterhin trocken bleiben

Foto: FG Ornithologie Neubrandenburg

Noch spuckt die Fontäne auf dem Neubrandenburger Tollensesee kein Wasser. Grund dafür sind nach wie vor brütende Flussseeschwalben.

Ornithologen haben vor einigen Tagen einen prüfenden Blick auf die Plattform geworfen und dabei Küken und Eier entdeckt.

Um die Tiere nicht zu stören, wird die Fontäne frühestens Mitte August erst wieder sprudeln.

Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Parkplatzschlägerei

Am Dienstag, 23.06.2020, ging bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums um 19:02 Uhr ein Notruf eines besorgten Neubrandenburgers ein, der eine Schlägerei zwischen mehreren Personen auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Ihlenfelder Vorstadt zum Inhalt hatte. Die sofort eingesetzten Funkstreifenwagen des PHR Neubrandenburg bzw. des Autobahnpolizeireviers Altentreptow konnten im Nahbereich des Parkplatzes drei männliche deutsche Staatsangehörige im Alter von 38, 39 und 27 Jahren feststellen, die zuvor in wechselseitige Körperverletzungen verwickelt waren.

Nach ersten Erkenntnissen war es nach einem vorsätzlichen Treten eines Hundes zur tätlichen Auseinandersetzung vor dem Supermarkt gekommen. Bei der Annäherung der Polizeibeamten skandierte eine männliche Person aus der Gruppe heraus in Richtung der Beamten den Hitlergruß. Bei den Folgemaßnahmen agierte eine männliche Person der Gruppe zurückhaltend und folgte den Weisungen der Polizei. Die anderen beiden Tatverdächtigen traten aggressiv gegenüber den Polizeibeamten auf. Ein 39-jähriger Tatverdächtiger nahm Kampfhaltung ein und drohte die PVB zu schlagen.

Ein avisierter Angriffsversuch auf die Polizeibeamten wurde durch Unmittelbaren Zwang unterbunden und die Person zur Verhinderung weiterer Straftaten nach richterlicher Anordnung in Gewahrsam genommen. Ein vollzogener Drogenvortest beim Tatverdächtigen verlief positiv. Zudem ergab eine durchgeführte Atemalkoholüberprüfung einen Wert von 2,38 Promille. Bei dem Einsatz wurde kein Polizeibeamter verletzt. Der zweite namentlich bekannte Tatverdächtige konnte, wie der dritte Begleiter auch, vor Ort polizeilich entlassen werden.

Auf den 39-jährigen Tatverdächtigen warten nun Ermittlungsverfahren wegen des Straftatverdachts der Körperverletzung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Die Kriminalpolizei Neubrandenburg hat die Ermittlungen in der Sache aufgenommen.

Seltenes Fundtier im Ordnungsamt

Am Donnerstag, dem 23. Januar 2020, haben Bürger aus Stavenhagen am Hopfenhofweg einen verletzten Waldkauz gefunden. Sie haben das geschwächte Tier dem Ordnungsamt übergeben. Das Ordnungsamt hat Kontakt mit dem kreislichen Umweltamt aufgenommen und das Tier wurde noch am selben Tag an einen erfahrenen Falkner in Loitz übergeben.

Dort wurde er bereits untersucht. Der Kauz hat Gott sei Dank keine größeren Verletzungen oder Brüche, sondern lediglich eine Prellung am Flügel.
Er wird jetzt in der Falknerstation wieder aufgepäppelt, damit er bald wieder in die Freiheit entlassen werden kann.

Das Amt sagt vielen Dank an die aufmerksamen Bürger, die das verletzte Tier gefunden und dem Ordnungsamt übergeben haben

300.000 Euro für bauliche Investitionen in Tierheime

14 Tierschutzvereine erhalten dieses Jahr aus dem Landeshaushalt eine Förderung für bauliche Investitionen in den Tierheimen des Landes. Die entsprechenden Zuwendungsbescheide hat das Ministerium für Landwirt­schaft und Umwelt Anfang August den Vereinen zugestellt. Das Ministerium stellt für das Jahr 2019 erneut 300.000 Euro zur Verfügung, die mit den bewilligten Förderprojekten ausgeschöpft sind.

Bis Antragsschluss am 30. Juni war die Förderung von 18 Projekten beantragt worden. Die Vergabe erfolgte unter Einbeziehung des Tierschutzbeirates. Die geförder­ten Projekte reichen vom Einbau einer Tür mit Katzen­klappe im Werte von 1.300 Euro bis hin zum Neubau eines Katzen- und Kleintierhauses, für den der Tierschutz­verein Wismar und Umgebung rund 122.000 Euro bewilligt bekam.

Tierheime leisten durch die Aufnahme, Pflege, Betreuung und Weitervermittlung von Fundtieren oder abgegebenen sowie sichergestellten Tieren einen bedeutenden Beitrag zum Tierschutz vor Ort. Das Land sieht deshalb die ehrenamtliche Arbeit in den Tierheimen als wichtige Unterstützung der behördlichen Tierschutzarbeit an.

Weihnachten im Schuhkarton für Tiere

Viele haben sicher schon von dem Projekt „Weihnachten im Schuhkarton gehört“. Das Tierheim Altentreptow möchte in diesem Jahr ein ähnliches Projekt starten. Die Idee heißt „Weihnachten im Schuhkarton für Tiere“. Jeder, der das Heim unterstützen möchte, kann einen Schuhkarton für einen Hund oder eine Katze packen. Gern gesehen sind auch Futterspenden.

Die Tierheim-Mitarbeiter laden am Sonntag, den 16. Dezember 2018, zum gemütlichen Beisammensein am Standort des Tierheims Klosterberg 2a in Altentreptow ein. Die Gaben können dann in der Zeit von 14 bis 16 Uhr direkt im Tierheim abgegeben werden.

Die Besucher können bei Glühwein, Kinderpunsch und Weihnachtsmusik einen besinnlichen 3. Adventsnachmittag verbringen. Feuerschalen runden das Gaben-Fest ab.
Das Tierheim Altentreptow freut sich über zahlreiche Besucher, deren Herz auch für Hund und Katz schlägt! Ob mit oder ohne Gabe – jeder ist ganz herzlich im tierheim willkommen!