Truthähne im Straßenverkehr unterwegs

Am 26.11.2020 kam es im Bereich Jürgenstorf zu zwei ungewöhnlichen Polizeieinsätzen, indem Truthähne die Hauptrolle spielten.

Am Morgen des 26.11.2020 gegen 06:20 Uhr wurde polizeilich bekannt, dass auf der Landesstraße in Jürgenstorf Truthähne auf der Fahrbahn liefen. Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Malchin bestätigten dies nach Eintreffen am Einsatzort. Sie stellten die Truthähne z.T. sitzend in der Mitte der Fahrbahn fest. Die Tiere waren von einem umliegenden Betrieb abgängig und konnten wohlbehalten zurück verbracht werden.

Knapp eine Stunde später fuhren die Malchiner Beamten zu einem weiteren Truthahneinsatz, in diesem Fall ins Nachbardorf nach Pribbenow. Auch dort meldete ein Bürger freilaufende Tiere auf der Fahrbahn.

Nach Prüfung der Beamten stellte sich heraus, dass diese Truthähne ebenfalls aus dem oben genannten Betrieb abgängig waren. Sie sind demnach die zwei Kilometer von Jürgenstorf nach Pribbenow „gewatschelt“. Auch in diesem Fall konnten die Tiere wohlbehalten durch den verständigten Eigentümer zurückgebracht werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen konnten die Tiere entlaufen, weil der Eigentümer der Tiere ein Tor unzureichend sicherte.

Tierhof Hinterste Mühle ab Montag eingeschränkt geöffnet

Ab dem 20.04. hat der Tierhof in der Hintersten Mühle wieder für seine Gäste geöffnet. Es können maximal 15 Besucher/innen gleichzeitig auf’s Gelände. Der Abstand ist einzuhalten, die Hände sind zu desinfizieren und ein Mundschutz wird empfohlen.

Der Tierhof ist von Montag bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, am Samstag besteht von 14:00 bis 16:00 Uhr die Möglichkeit des Besuchs.

Der Freizeitbereich und das Schullandheim Hinterste Mühle bleiben aus aktuellem Anlass bis 03.05.2020 geschlossen.

Kurioser Einsatz in Eggesin

Am Dienstagnachmittag (06. August 2019) sind die Kollegen des Polizeireviers Ueckermünde zu einem kuriosen Einsatz in Eggesin gerufen worden. Telefonisch teilte die Hinweisgeberin bereits mit, dass auf ihrem Grundstück eine Schlange gerade versucht, eine Kröte zu verschlingen. Sie hätte zudem Angst um ihren Hund, er könne das nächste potenzielle Opfer der Schlange werden.

Die Kollegen stellten sich nun also schon einmal mental auf das Schlange-Kröte-Gespann ein. Vor Ort bestätigte sich der Kampf ums Überleben – offenbar handelte es sich um eine größenwahnsinnige Ringelnatter mit großem Hunger. Die Beamten konnten die Kröte befreien und auf das angrenzende Feld aussetzen. Die Schlange hat sich selbstständig verzischt.

"Froschkonzert" – Dem abendlichen Konzert der Frösche lauschen

Große und kleine Amphibienfreunde aufgepasst. Lauschen Sie unter der fachkundigen Leitung eines Rangers dem Bass, Bariton und den Tenören von Wasserfrosch, Rotbauchunke, Laubfrosch und Co. Erleben Sie ein besonderes Musikfestival.

„Abendliches Froschkonzert“

Wo? Jugendwaldheim Steinmühle, Parkplatz

Wann? Samstag, 25. Mai und 01. Juni
20:30 bis 23:00 Uhr
Etwa drei Kilometer
Sitzkissen mitbringen!

Wo? Gutshaus Friedrichsfelde bei Ankershagen

Wann? Donnerstag, 30. Mai
20:30 bis 23:00 Uhr
Etwa 3 km

Teichfrosch, Foto: Frank Seemer

Betäubungsmittel im Wert von ca. 4.000 Euro und Bargeld sichergestellt

Am Mittwoch, 13.02.2019, gegen 10:30 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg von den Mitarbeitern des Veterinäramtes um Amtshilfe gebeten. Die Polizeibeamten sollten unterstützen, da nicht klar war, ob und was für ein Hund sich in der betroffenen Wohnung im Neubrandenburger Reitbahnviertel befindet. Als die Beamten vor Ort eintrafen, haben sie zusammen mit den zwei Kollegen des Veterinäramtes und zwei Kameraden der Feuerwehr die Wohnung betreten und dort auch die 18-jährige Mieterin angetroffen. Des Weiteren haben die Beamten eine männliche Person festgestellt, welche sich gebückt auf dem Balkon versteckte und dabei eine große Tasche in der Hand hielt. Zur Klärung des Sachverhaltes sollte der 17-jährige Freund der Wohnungsmieterin die Tasche öffnen. Dabei stellten die Beamten diverse Betäubungsmittel in nicht geringen Mengen fest. Daraufhin wurde die gesamte Wohnung durchsucht und weitere Betäubungsmittel, Geld, mehrere Gegenstände, welche auf den Betäubungsmittelhandel hindeuten, sowie einen waffenähnlichen Gegenstand gefunden. Hierbei war auch ein Drogenspürhund im Einsatz.

Da der Verdacht bestand, dass der 17-jährige auch in seiner elterlichen Wohnung Betäubungsmittel hat, wurde durch den zuständigen Richter des Amtsgerichtes Neubrandenburg ein Durchsuchungsbeschluss für diese Wohnung erteilt. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg wollten dann zusammen mit dem 17-jährigen in diese Wohnung im Reitbahnviertel fahren. Vor der Fahrt wurde der 17-jährige durchsucht. Dabei leistete er aktiven Widerstand, welcher durch drei Polizeibeamte gebrochen werden konnte. Er wurde zu Boden gebracht und gefesselt, damit weitere Widerstandhandlungen verhindert werden. Ein Kollege wurde bei dem Widerstand verletzt, konnte aber seinen Dienst fortsetzen.

Bei der Durchsuchung der elterlichen Wohnung war die Mutter des 17-jährigen anwesend. Es wurden weitere Betäubungsmittel, Geld, Verpackungsmaterialen, Waffen (Springmesser, Schlagstock, Munition) sowie ein selbstgebauter Knallkörper gefunden und sichergestellt. Nach der Durchsuchung wurde der 17-jährige zusammen mit seiner Mutter zum Polizeihauptrevier gebracht, um die Beschuldigtenvernehmung und die erkennungsdienstliche Behandlung durchzuführen.

Bei den sichergestellten Betäubungsmitteln handelt es sich um verschiedene Substanzen (Cannabis, Ecstasy) in verschiedenen Formen (Pillen, Plättchen) mit einem Wert von ca. 4.000 Euro. Dazu wurde ca. 1.000 Euro in Scheinen sichergestellt.

Der 17-jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Waffengesetz, Betäubungsmittelgesetz und Sprengstoffgesetz verantworten. Da auch bei der 18-Jährigen Betäubungsmittel in geringer Menge sichergestellt wurden, muss auch sie sich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Zudem haben die Beamten gegen die 18-jährige eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Der Hund, um welchen es bei der Amtshilfe ging, war verletzt. Zudem war am Zustand der Wohnung erkennbar, dass sich die 18-jährige nicht ausreichend um den Hund kümmert. Die Amtstierärztin des Veterinäramtes hat den Hund mitgenommen, um ihn nach der tierärztlichen Behandlung im Tierheim unterzubringen.

Brand einer Stallung in Neubrandenburg – Zwei Pferde sterben in den Flammen

Die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte informierte am Montag, 17.12.2018, 20:00 Uhr, die Polizei, dass in einer Kleingartenanlage Südosthang 1 e. V. in Neubrandenburg, Trockener Weg ein Brand ausgebrochen ist. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg fanden eine Stallung vor, die in voller Ausdehnung brannte.

Nach Aussagen des Besitzers des Stalles befanden sich zwei Pferde im Gebäude, die Opfer der Flammen wurden. An zwei im Stall abgestellten Traktoren sowie am Gebäude entstanden Totalschaden. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen wird von einem Gesamtschaden von etwa 30.000 EUR ausgegangen. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg übernahm die Ermittlungen am Brandort und stellte fest, dass das Gebäude vermutlich vorsätzlich in Brand gesetzt wurde.

Über den Dienst habenden Staatsanwalt wurde ein Brandursachenermittler angefordert. Die Polizei bittet im Rahmen der Ermittlungen um Hinweise aus der Bevölkerung. Sachdienliche Informationen nehmen das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 55 82-52 24, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.