Vorverkauf Neubrandenburger Spuktakel 2021 startet am Mittwoch

DAS TESTAMENT DER TANTE ABIGAIL
Neubrandenburger Spuktakel
Es spielt die Magical Mystery Band. Vom 14. Mai bis 13. Juni 2021 im Schauspielhaus Neubrandenburg

Mit „Das Testament der Tante Abigail“ lädt die Theater und Orchester GmbH zu einem musikalischen Spuktakel ein, das live von der regional bekannten „Magical Mystery Band“ begleitet wird! Es erwartet die Zuschauenden ein furchtbares Vergnügen für die ganze Familie!

Die schrecklich gruslige Familie der Summerbottoms steckt in der Krise. Weder Albies Geschäfte als Messerwerfer, noch Ambers Engagements als Vampir-Darstellerin laufen. Scheinbar interessiert sich niemand mehr für die Welt der Horrorfamilie. Da trifft es sich gut, dass Großtante Abigail das Zeitliche gesegnet hat – das Testament ist eröffnet! Dumm nur, dass die verfluchte Tante das Erbe mit einer Bedingung versehen hat: Nur wer dem Hang zu Folterspielen und Blutsaugen abschwört und sich stattdessen eine vernünftige Arbeit sucht und das Haus putzt, darf sich über Abigails Reichtümer freuen. The winner takes it all! Unter den sonst geradezu spuksüchtigen Familienmitgliedern entflammt ein mörderischer und nebenbei äußerst unterhaltsamer Kampf um das Erbe. Wenn die Tante aber tot ist, wie kommt es dann, dass sie immer öfter im Haus der Summerbottoms herumzuschleichen scheint?

Vom 14. Mai bis 13. Juni 2021 wird im umgebauten Saal des Schauspielhauses gespielt.

Tickets, Termine und Informationen: Karten können ab dem 14. April in den Theaterservice-Büros in Neubrandenburg und Neustrelitz gekauft werden. Diese sind mit Termin und Vorlage eines Negativtests zugänglich. Eine spontane Terminvergabe ist möglich! Derzeit ist von 10 Uhr bis 15 Uhr geöffnet. Gern können auch telefonisch unter 03981 20 64 00 oder 0395 569 98 32 Karten erworben werden; oder einfach online unter: tog.de/projekte/das-testament-der-tante-abigail/.

Internationaler Welttheatertag am 27. März 2021

An diesem Samstag ist der Welttag des Theaters, der seit seiner Gründung 1961 in über 80 Ländern zelebriert wird. Er ging aus der Initiative des finnischen International Theatre Institute (ITI) hervor.

Zum Welttheatertag gehören Sonderveranstaltungen und öffentliche Aktionen, die in diesem Jahr online stattfinden müssen. Alle Videos werden während des gesamten Tages am 27. März gestreamt und können auf den Websites des ITI Worldwide und des World Theater Day aufgerufen werden.
Auf diesen Plattformen finden Sie auch den Beitrag der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz. Aber selbstverständlich ist das Publikum eingeladen, dierekt die Theater-Homepage zu besuchen. Auf www.tog.de werden am 27. und 28. März zwei Beiträge kostenfrei abrufbar sein.

Der Besucher findet einen musikalischen Gruß der Neubrandenburger Philharmonie. Die Violinistin Renate Frenzel spielt „Fantasie Nr. 10 D-Dur für Violine“ von Georg Philipp Telemann (1681-1767).

Und außerdem kann man den Monolog „Ismene, Schwester von“ von Lot Vekemans sehen. Angelika Hofstetter spielt die unbekannte Tochter von König Ödipus und Schwester von Antigone. Dreitausend Jahre hat Ismene geschwiegen. Zerrissen zwischen Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und der Sehnsucht nach einem ganz „normalen Leben“ rechnet sie mit sich und ihrer berühmten Familie ab. Hinter ihrem Gespräch mit uns Nachgeborenen steht außerdem die Frage, wann die Kette der blutigen Kriege endlich unterbrochen wird.

Damit möchte die TOG den diesjährigen Welttheatertag nutzen, um in diesen für alle so schwierigen Zeiten auf eine bessere Zukunft zu hoffen – es lebe das Theater!

Zum Abschluss die offizielle Botschaft des Welttheatertages 2021 von Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin und Oscar-Preisträgerin Helen Mirren: „Dies ist eine sehr schwere Zeit für die darstellenden Künste, für viele Künstler:innen, Techniker:innen und Handwerker:innen in einem ohnehin von Unsicherheit geprägten Beruf. Vielleicht aber hat diese stets präsente Unsicherheit sie fähiger gemacht, diese Pandemie mit Witz und Mut zu überstehen. Schon jetzt drückt sich ihre Fantasie unter diesen neuen Umständen in einfallsreichen, unterhaltsamen und bewegenden Formen der Kommunikation aus – größtenteils dank des Internet. Menschen haben einander Geschichten erzählt, seit sie auf diesem Planeten sind. Und solange wir hier leben, wird es die wunderbare Kultur des Theaters geben. Der Schaffensdrang von Schriftstellern*innen, Designer*innen, Tänzer*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen und Regisseur*innen wird niemals erstickt werden und in sehr naher Zukunft mit neuer Energie und einem neuen Verständnis für die Welt, die wir alle teilen, wieder aufblühen. Ich kann es kaum erwarten!“

Neuer PODCAST #prinziphoffnung mit Thomas Oberender (Intendant Berliner Festspiele) ist online

Die neue Folge des TOG-Podcasts #prinziphoffnung ist online!

Foto: Thomas Oberender während des Gesprächs, TOG

Schauspieldramaturg Joris Löschburg im Gespräch mit Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele. (Das Gespräch wurde im Dezember 2020 aufgezeichnet.)

Hier auf YouTube ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=ZzD4YD8S05g&feature=youtu.be

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Der singende, klingende Adventskalender der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz

Das Neustrelitz-Neubrandenburger Theater hat einen ganz besonderen Adventskalender für sein Publikum vorbereitet: den singenden, klingenden Adventskalender! Vom 1. bis 24. Dezember öffnet sich täglich ein Türchen auf der Homepage.

Kinder jeden Alters können dort den verrückten Hutmacher oder die Herzkönigin aus ALICE IM WUNDERLAND treffen! Sie können der Fee Dämonia oder dem Prinzen Reinhold aus DORNRÖSCHEN begegnen oder auch die Hexe Tyrannia Vamperl und den Kater Mauricio di Mauro aus dem SATANARCHÄOLÜGENIALKOHÖLLISCHEN WUNSCHPUNSCH Sehen, und viele mehr …

Schauen Sie vorbei auf: tog.de/advent/ Täglich auch auf Facebook oder Instagram!

P.S. Für die TÜREN UNSERES ADVENTSKALENDERS haben wir extra Fotos gemacht! Und zwar von Türen, die sich in unseren Spielstätten im Landestheater Neustrelitz, im Schauspielhaus Neubrandenburg und auch in der Konzertkirche Neubrandenburg befinden. Vielleicht erkennen Sie die ein oder andere wieder 🙂

Neubau der Theaterwerkstatt Neustrelitz – Zeitkapsel einbetoniert

Beim Einbetonieren dabei (v.l.n.r.): Karsten Lüdtke (Hoch + Tiefbau Neubrandenburg GmbH), Malte Bähr (kaufmännischer Geschäftsführer TOG), Dirk Biallas (Werkstattleiter TOG), Sven Müller (Intendant TOG) (Bilder: TOG)

Für den Neubau der Theaterwerkstatt der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz (TOG) am Bürgerseeweg in Neustrelitz wurde heute der Grundstein gelegt. Aufgrund der aktuellen Situation gab es keine offizielle, feierliche Zeremonie mit geladenen Gästen, aber es wurde trotzdem ganz traditionell eine Zeitkapsel am Bau einbetoniert. Dies übernahmen Intendant Sven Müller, kaufmännischer Geschäftsführer Malte Bähr und Werkstattleiter Dirk Biallas gemeinsam mit Karsten Lüdtke von der Hoch + Tiefbau Neubrandenburg GmbH.

Herzstück des neuen Areals wird eine Industriehalle von 1000 Quadratmetern. In dieser fast 9 Meter hohen Halle werden die verschiedenen Gewerke wie Schlosser, Tischler, Maler, Kascheure und Dekorateure ihre einzelnen Arbeitsbereiche bekommen und die Bühnenbilder für die Inszenierungen des Musiktheaters und des Schauspiels anfertigen.

Zudem ist ein Trakt mit Sanitäranlagen, Büro- und Lagerräumen geplant. Mit Verladerampen, Umfahrung, Grünanlagen und Ausgleichsflächen beträgt die Gesamtfläche des Areals rund 4500 Quadratmeter. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 3,1 Millionen Euro.

Der Umzug der Werkstatt soll während des laufenden Theaterbetriebs stattfinden. Die Fertigstellung ist für den Spätsommer des nächsten Jahres geplant.

Der Neubau der Werkstätten ist nicht nur dringend notwendig, weil die Arbeitsbedingungen in den alten provisorischen Gebäuden nicht mehr tragbar sind, sondern auch und vor allem ein klares langfristiges Bekenntnis der Mittelgeber von Land und Kommunen zur Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz als Kulturträger für unsere Region.

 

#prinziphoffnung – Neuer PODCAST der TOG

Foto: TOG

Gerade in undurchsichtigen, schweren Zeiten lohnt manchmal der Blick durch ein „utopisches Fernrohr“. Der Philosoph Ernst Bloch (1885-1977) widmete dem vorausschauenden Denken der Menschheit sein dreibändiges Hauptwerk „Das Prinzip Hoffnung“. Je weitreichender aber die Probleme erscheinen, die sich unserem Blick auf die Gegenwart eröffnen, desto wichtiger ist es, dass wir uns zusammentun, um gemeinsam über Lösungen nachzudenken.

Unter dem Titel #prinziphoffnung empfangen die Schauspieldirektorin Tatjana Rese und der Dramaturg Joris Löschburg regelmäßig einen Gast aus der Kulturszene, um über Chancen und Gefahren der aktuellen Entwicklungen zu sprechen. Dabei soll es nicht nur um die unmittelbaren Auswirkungen der aktuellen Krise für Kunst- und Kulturschaffende gehen, sondern auch um jene „großen Fragen“, die sich aus dieser ergeben: Wie wollen wir in Zukunft zusammen leben? Was für eine Gesellschaft wünschen wir uns? Welche Rolle kann das Theater dabei spielen und welche kulturellen Angebote wünschen wir uns?

Der Begriff der Hoffnung steht dabei nicht für eine naive oder gar passive Grundhaltung, sondern für ein Denken, welches den kritischen Blick auf die Gegenwart immer wieder mit Entwürfen einer lebenswerten Zukunft verbindet.

Neben gesellschaftlich weitreichenden Themen sollen die Gäste auch zu ihren ganz persönlichen Ängsten, Träumen und Wünschen befragt werden. Mit dem Podcast #prinziphoffnung möchte die TOG zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen, über die Zeit nach der Krise nachzudenken, zu träumen und zu diskutieren.

Die aktuelle Folge finden Sie hier: tog.de/projekten/prinziphoffnung-podcast. Oder gleich hier auf YouTube anschauen.

Berührender Monolog JUDAS wieder auf der Bühne zu erleben

JUDAS – der berührende Monolog über Schuld und Erlösung, Freundschaft und Verantwortung ist wieder auf der Bühnen zu erleben!

Stadtkirche Neustrelitz:  Freitag, 23.10.20, 19:30 Uhr
Karten: 17 Euro
Tel.: 03981 20 64 00 und 0395 569 98 32 oder buchen Sie Ihr Ticket einfach online unter tog.de/spielplan-programm/

Phillip Oliver Baumgarten als JUDAS. (Fotos: Christian Brachwitz)

Opfer oder Verräter? „Du Judas“! Wer war dieser Mann, dessen Name noch heute als Inbegriff des Verrats gilt? Was trieb ihn dazu, Jesus, den Erlöser, für 30 Silberlinge preiszugeben? Und warum hängte er sich dann auf, kurz nach seinem Verrat? Das kann nur Judas Iskariot selbst beantworten und so lässt ihn Lot Vekemans 2000 Jahre nach seinem Tod wiederauferstehen und sich der Öffentlichkeit erklären. Denn offensichtlich hat er auch heute noch schwer an seiner Tat zu tragen; er rechtfertigt sich, erzählt von seiner engen Freundschaft und Vertrautheit zu Jesu, auch davon, dass er es war, der den Messias erst zu dem gemacht habe, was dieser heute ist. Und die Sache mit dem Verrat basierte in Wirklichkeit auf einem wohldurchdachten Plan mit dem Ziel, im entscheidenden Moment Jesusʼ Göttlichkeit und Macht zu offenbaren. Doch leider lief das irgendwie schief, denn der Heiland hatte einen eigenen Plan.

Die niederländische Autorin Lot Vekemans gilt als eine der wichtigsten Stimmen der niederländischen Gegenwartsdramatik und hat mit „Judas“ einen berührenden Monolog über Schuld und Erlösung, Freundschaft und Verantwortung geschrieben. tog.de/projekten/judas/