Homeoffice: Wer zahlt Telefonkosten?

Wer aufgrund der Corona-Krise derzeit von zu Hause aus arbeitet, nutzt für dienstliche Belange oft auch den eigenen Telefon- und Internetanschluss. Arbeitgeber können Beschäftigten dafür 20 Prozent der jeweiligen Monatsabrechnung pauschal steuerfrei erstatten.

Darauf weist der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) im Zusammenhang mit den vermehrten Beschäftigten im Homeoffice hin. Maximal möglich ist eine Erstattung von 20 Euro pro Monat.

Erstattet der Arbeitgeber die Kosten nicht, kann der Arbeitnehmer sie als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend machen, betonen die Experten.

Service für Erwachsene – Ihre Rechnung aus Tschechien

In den letzten Wochen wendeten sich zahlreiche, männliche Verbraucher an die Beratungsstelle in Stralsund mit der Bitte um Beratung zu Zahlungsaufforderungen eines tschechischen Inkassounternehmens. Mit der Rechnung, die die Betroffenen per Post oder per SMS erhalten haben, macht das Inkasso eine Forderung für die angebliche Inanspruchnahme von Erotikdienstleistungen am Telefon geltend.

Wer der Zahlungsaufforderung nicht nachkommt, erhält schnell die nächste Mahnung mit einem weitaus höheren Betrag. Die Firmen heißen u.a. ARMEX, INOVA Inkasso, ROVITA oder AVIS Inkasso und sind nicht im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen. Die Aufforderung, den geforderten Betrag per Post bar an das Inkassounternehmen zu schicken, sollte den Empfänger des Schreibens auf jeden Fall misstrauisch machen.

Der Tipp der Verbraucherzentrale: Lassen Sie sich von derartigen Schreiben nicht beunruhigen! Nur auf eine Zahlungsaufforderung eines in Deutschland registrierten Inkassounternehmens sollten Sie reagieren und die Berechtigung der Forderung prüfen. Sind Sie unsicher oder benötigen Sie Unterstützung, lassen Sie sich von Ihrer Verbraucherzentrale beraten.

Achtung Telefonabzocke – Verbraucherzentrale warnt

Aufgrund der Coronavirus-Krise halten sich mehr Verbraucher als sonst in ihren eigenen vier Wänden auf. Dieser Zustand wird nun auch vermehrt von unseriösen Telefonanrufern ausgenutzt. Bei der Beratungsstelle Rostock gehen seit Tagen Beschwerden und Anfragen zu ominösen Telefonanrufen ein.

Es wird von Anrufern berichtet, die behaupten, die Verbraucherinnen und Verbraucher hätten an Lotto- oder Gewinnspielen teilgenommen. Diese seien kostenpflichtig und der Vertrag laufe ein Jahr. Man sei aber bereit, auf den Verbraucher zuzugehen: Dazu müsse er drei Spiele bestätigen, nur dann könne der Vertrag vorzeitig beendet werden.

Die Verbraucherzentrale rät: Nicht verunsichern lassen und auf keinen Fall auf das Angebot eingehen.

„Sollten Sie sich sicher sein, nie einem Vertragsangebot zugestimmt zu haben, weisen Sie die Forderung zurück, und fordern Sie den Anbieter auf nachzuweisen, wie der Vertrag zustande gekommen sein soll. Rein vorsorglich sollten Sie den Vertragsschluss auch widerrufen und ihn wegen arglistiger Täuschung anfechten“, raten die Verbraucherschützer.

Vorsichtig sollten Verbraucher auch bei der Weitergabe ihrer Daten sein. Zur Gewinnspielteilnahme genügt in der Regel die Angabe der Postadresse. Angaben zu Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder gar Kontoverbindung sollten vermieden werden. Seien Sie besonders kritisch, bevor Sie in die Weitergabe Ihrer Daten an Dritte einwilligen. Vorsicht ist geboten, wenn weder die Dritten noch der Zweck der Weitergabe konkret benannt werden oder nur ein pauschaler Hinweis erfolgt.

Wenn Sie unsicher sind oder bereits Opfer des Betrugs geworden sind, melden Sie sich telefonisch bei der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern unter 0381 208 70 50.

Wichtig ist es zusätzlich, bei Kontoangaben regelmäßig die Kontoauszüge zu kontrollieren und unberechtigte Abbuchungen bei Ihrer Bank sofort rückgängig zu machen. Dazu haben Sie bis zu acht Wochen Zeit.

Betrug durch falsche Polizisten geglückt – Gewinnspiel-Masche fast erfolgreich

In Neubrandenburg ist eine 64 Jahre alte Frau Opfer eines Betrugs durch falsche Polizisten geworden. Sie hat durch diese Masche 18.450 Euro verloren – mutmaßlich ihr gesamtes Erspartes. Die Geschädigte erhielt Ende vergangener Woche mehrere Anrufe. Am Telefon war eine Frau, die sich als Polizistin aus Berlin ausgab. Die Polizei in der Hauptstadt sei intensiv mit Ermittlungen zu einer rumänischen Bande beschäftigt. Die Daten der Geschädigten seien auf einer Liste gefunden worden. Die Bande hebe Geld von Konten älterer Leute ab – auch die Neubrandenburgerin könnte noch zum Opfer werden.

All das wurde der 64-jährigen suggeriert, zunächst von einer „berlinernden“ Frau, dann bis in die Nachtstunden hinein von angeblichen weiteren (männlichen) Beamten aus Berlin. Die Masche ging so weit, dass die Täter die Frau überzeugen konnten, ihr Erspartes aus „Sicherheitsgründen“ abzuheben und einem „Polizisten“ persönlich zu übergeben. Die Übergabe am vergangenen Freitag ist leider geglückt; die Frau wurde erst misstrauisch und rief die echte Polizei unter der 110 an, als sie das Geld bereits an eine ihr unbekannte Person an der Haustür übergeben hatte.

Die Polizei warnt alle Bürger noch einmal ausdrücklich: Die echte Polizei wird NIEMALS verlangen, dass sie Geld aus Sicherheitsgründen zum Schutz vor möglichen Betrüger-Banden abheben und einem „Polizisten“ überreichen. Auch Abfragen zu ihren persönlichen (Vermögens-)Verhältnissen wird es durch die echte Polizei nie geben. Rufen Sie in solchen Fällen immer selbst die echte Polizei unter der 110 an und fragen sie nach, ob es den geschilderten Sachverhalt und den fragenden Beamten tatsächlich gibt!
Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat in dem Fall die Ermittlungen aufgenommen.

Mit einer anderen Masche versuchten es die Täter in Altentreptow (LK MSE): Dort hat eine 73-jährige am vergangenen Freitag bereits die geforderten Geldkarten an einer Tankstelle im Wert von 300 Euro gekauft – im Glauben, sie benötige die Codes der Karten, um an eine angeblich hohe fünfstellige Gewinnsumme zu kommen. Bevor sie die Codes telefonisch weitergeben konnte, packte sie das Misstrauen. Sie überprüfte die Telefonnummer mit Hilfe der Auskunft und bekam so mit, dass es sich mutmaßlich um eine „Briefkastenfirma“ handelt.

Kreisverwaltung teilweise telefonisch nicht erreichbar

Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Mecklenburgische Seenplatte sind zurzeit telefonisch nicht erreichbar. Das betrifft sowohl Anschlüsse in Neubrandenburg als auch an den Regionalstandorten in Waren (Müritz), Demmin und Neustrelitz.

Die laufenden Arbeiten zur Behebung der Störungen werden voraussichtlich auch noch nicht am 21. Dezember 2018 abgeschlossen sein. Wer seinen gewünschten Gesprächspartner nicht erreichen kann, weil nur eine automatische Ansage erfolgt, wird gebeten, eine E-Mail zu senden.

Wartungsarbeiten führen zu kurzzeitigen Unterbrechungen bei Internet und Telefon

Aufgrund von Wartungsarbeiten kann es am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 21. August bis 23. August 2018, in der Zeit von 7.30 bis 14.00 Uhr zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Versorgung mit Internet und Telefon kommen. Diese kann bis zu 20 Minuten andauern.
Von der Maßnahme sind Kunden in der Willy-Bredel-Straße 28 und 4, in der Gerhard-Hauptmann-Straße 10, in der Greifstraße 49,54, 59, 64, 79, 84, 89 sowie der Hans-Marchwitza-Straße 5 betroffen.
neu.sw bittet alle betroffenen Kunden um Verständnis für die notwendige Maßnahme.