Stecker ziehen in feuchten Räumen

Haushaltsgeräte sind nützlich, sorgen für Zeitersparnis und erleichtern Verbrauchern das Leben zu Hause. Doch vor allem kleinere Elektrogeräte, wie Toaster, Föhn oder Elektrorasierer können bei unsachgemäßem Gebrauch in feuchten Räumen für größere Schäden sorgen. Die Gebrauchsanleitung ist ein guter Wegweiser und sollte für jedes elektronische Gerät sorgfältig gelesen werden.

Besondere Vorsicht in feuchten Räumen

In Küche und Bad ist die Luftfeuchtigkeit durch Kochen, Baden oder Duschen oft erhöht. Deshalb ist es ratsam Elektrogeräte, welche nur kurzzeitig benutzt werden, unmittelbar nach der Verwendung vom Stromnetz zu trennen. In der Küche sind das Geräte wie Toaster, Stabmixer oder Smoothiemaker. Im Badezimmer sind es Föhn, Haarglätter, Lockenstab oder Elektrorasierer. Die Geräte laufen bei Benutzung auf Hochtouren und werden teilweise sehr heiß. Besonders nach Verwendung ist Vorsicht geboten. Heiß gewordene Geräte sollten auf keinen Fall in der Nähe von Waschbecken oder Dusche abgelegt werden. Bei höherer Luftfeuchtigkeit im Raum kann es beim ausgeschalteten, aber sich noch in der Steckdose befindlichen Gerät, unter ungünstigen Umständen zum Kurzschluss kommen.

Im schlimmsten Fall kann dieser zu einem Brand führen. Stecker ziehen Um ein Szenario wie einen Kurzschluss oder Wohnungsbrand zu vermeiden, empfiehlt sich das sofortige Entfernen des Gerätes aus der Steckdose. Ohne Schäden anzurichten, kann so die Restwärme entweichen. Nicht selten wird aufgrund eines Mangels von Wandsteckdosen eine Mehrfachsteckdose für Elektrogeräte verwendet. Allerdings haben Mehrfachsteckdosen in feuchten Räumen wie dem Bad oder der Küche nichts verloren. Fehlende Steckdosen können in vielen Fällen durch einen Fachmann nachinstalliert werden.

Anleitung der Geräte lesen

Arian Freytag von der Energieberatung der Verbraucherzentrale MV empfiehlt, die Anleitung der Elektrogeräte zu lesen. Schutzmaßnahmen sind bei jedem Gerät angegeben. So können Kurzschlüsse oder sogar Brandunfälle minimiert oder gänzlich vermieden werden.
Beratung vor Ort oder telefonisch Verbraucher können sich bei allen Themen rund ums Lüften und Heizen, sowie bei Fragen zu Schimmel an die Energieberatung der Verbraucherzentrale MV e.V. wenden. Informationen zur Beratung gibt es unter der Telefonnummer (0381) 208 70 50 oder auf der Internetseite der Verbraucherzentrale MV.

GPS-Anlagen aus landwirtschaftlichen Fahrzeugen bei Dieben immer beliebter

Moderne Technik nimmt eine immer größer werdende Bedeutung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen ein, so auch in landwirtschaftlichen Betrieben. Hier können beispielsweise Maschinen mit Hilfe von GPS-Geräten sehr genau gesteuert, das Saatgut platziert, die Dünge-Menge berechnet oder auch Kraftstoff gespart werden. Da diese Technik in der Regel sehr kostspielig ist, haben es auch immer häufiger Diebe darauf abgesehen.

So treten in Mecklenburg-Vorpommern derartige Diebstähle seit 2018 verstärkt auf. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 14 Fälle, ein Jahr später bereits 26 Fälle und 2020 bisher 15 Fälle des Diebstahls von GPS-Geräten bei der Polizei angezeigt. Dadurch entstand allein im Jahre 2020 ein Gesamtschaden in Höhe von über 200.000 EUR. Insgesamt wurden 39 Fahrzeuge, darunter sowohl Mähdrescher als auch Traktoren, angegriffen. Beim Diebesgut handelt es sich überwiegend um GPS-Anlagen bzw. deren Bestandteile, insbesondere Teile wie Positionsempfänger, Antennenanlagen, Bordcomputer und Monitore.

Die Ermittlungen lassen u.a. auf Tätergruppierungen aus dem osteuropäischen Raum schließen. Dies legt auch die monatliche Verteilung der Fallzahlen im laufenden Jahr nahe: insbesondere die Monate April und Mai weisen deutlich weniger Diebstähle auf, was auf Zusammenhänge mit den Ereignissen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Grenzschließungen hindeutet. Regional betrachtet sind vor allem der äußerste westliche und östliche Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern am stärksten betroffen.

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Fahrplanauskunft jetzt auch live per Smartphone

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) bieten ihren Fahrgästen im Stadtverkehr jetzt eine Live Bus-Info an. Dazu sind jetzt die Aushänge an allen 205 Haltestellen ausgetauscht und mit einem so genannten QR-Code versehen worden.

Smartphone-Nutzer können damit nun erfahren, wann genau die nächsten Busse an den entsprechenden Stationen abfahren, ob es möglicherweise Verzögerungen gibt und um wie viele Minuten. Angezeigt werden jeweils die Abfahrtszeiten für die nächsten zwei Stunden. „Wir führen die Live Bus-Info ein, um den Fahrgästen noch mehr Service bieten zu können. Dazu nutzen wir die Daten, die unsere Busse ohnehin regelmäßig an unsere Einsatzleitstelle senden“, sagt NVB-Prokurist Gerold Tietz.

Bereits seit einiger Zeit ist auf der Internetseite der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe auch eine so genannte Echtzeit-Fahrplanauskunft www.neu-sw.de/fahrplanauskunft online. Fahrgäste erfahren die nächstgelegene Haltestelle und die günstigste Busverbindung, wenn sie Start- und Zielpunkt festlegen. Ein Kartenausschnitt hilft bei der Orientierung.

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe beschäftigen mehr als 50 Busfahrer, die rund 4,6 Millionen Fahrgäste im Jahr befördern. Das Streckennetz ist 207 Kilometer lang. Im Einsatz sind insgesamt 28 Busse auf elf Linien. Die NVB ist ein Tochterunternehmen der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH.

Sonderpreis „Digitalisierung“ für Philipp Engel

Der LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis MV 2018 wurde am 19. November in Schwerin übergeben. Philipp Engel, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Landschaftswissenschaften und Geomatik der Neubrandenburger Hochschule, hat den von der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern gestifteten Sonderpreis „Digitalisierung“ für die Ingenieurdienstleistung „Monitoring-System OpenADMS“ erhalten.

Das Monitoring-System OpenADMS ist eine Software-Plattform für die messtechnische Überwachung von Ingenieurbauwerken (Brücken, Tunnel, Dämme, etc.) und sonstigen Gebäuden, aber auch von Rutschhängen, Steilküsten und Geländeoberflächen.

Beschädigtes Kabel verursacht Stromausfall

Am Dienstag, 21.08.2018 kam es gegen 7.53 Uhr in Neubrandenburg zu einem Stromausfall und in der Folge u. a. zu Ausfällen bei Kabelfernsehen, Internet, Telefon und Ampelanlagen in Teilen des Stadtgebiets.
Betroffen vom Stromausfall waren ca. 1600 Einwohner und Unternehmen in Teilen des Industriegebietes, der Ihlenfelder Vorstadt, der Innenstadt, der Südstadt und der Rostocker Straße. Eine Vielzahl der Kunden konnte durch Umschaltungen in der neu.sw Leitwarte bereits nach wenigen Minuten wiederversorgt werden. Um 8.34 Uhr hatten alle Kunden wieder Strom. Auf Grund weiterer notwendiger Schalthandlungen kam es gegen 9.00 Uhr erneut zu spürbaren Spannungsschwankungen bzw. einer kurzzeitigen Versorgungsunterbrechung.
Im Rahmen von Bauarbeiten wurde eine 20 KV Leitung beschädigt, was infolge zu dem Stromausfall führte.