Polizeieinsatz aufgrund Streitigkeiten unter Ex-Lebenspartnern – Beschuldigter mit 4,62 Promille festgestellt

Am Mittwochvormittag, 12.08.2020, gegen 08:25 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zu einem Einsatz auf den Neubrandenburger Lindenberg gerufen, da es dort zu einem Streit unter ehemaligen Lebenspartnern in einer Wohnung gekommen war.

Da der stark alkoholisierte Beschuldigte die Wohnung der Geschädigten zunächst nicht verlassen wollte, alarmierte die Frau per Notruf die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten konnten sie den 41-jährigen deutschen Beschuldigten grölenderweise vor dem Wohnhaus antreffen. Eine Kommunikation mit dem Beschuldigten war aufgrund seiner starken Alkoholisierung kaum möglich. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab um 08:45 Uhr einen Wert von 4,62 Promille.

Im Zuge der Sachverhaltsklärung haben die Beamten ein Ermittlungsverfahren gegen den 41-jährigen Beschuldigten wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Beleidigung zum Nachteil der 38-jährigen deutschen Geschädigten aufgenommen. Zur Abwehr weiterer Gefahren wurde dem 41-Jährigen eine 14-tägige Wegweisung und ein Betretungsverbot für die Wohnung der Geschädigten erteilt.

Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund seines hohen Alkoholwertes vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Umformstation auf dem Lindenberg wird abgerissen

Auf dem Lindenberg wird derzeit ein altes Gebäude der Fernwärmeversorgung abgerissen. Die so genannte Umformstation soll einer Grünfläche weichen. Sie war 1975 im Zuge der Gründung des Stadtgebiets Lindenberg gebaut worden.

Die Umformstation sorgte lange Zeit für die Wärmeversorgung der Lindenberg-Bewohner. Das heiße Wasser aus dem Hauptnetz (Primärnetz) konnte von hier unter anderem mit Pumpen und Wärmetauschern in das Sekundärnetz geleitet werden. Von dort wiederum gelangt es in die Wohnungen.

Seit 2008 wurde das Technikgebäude dann als Durchfahrstation betrieben. Das Wasser aus dem Hauptnetz fließt seither direkt ins weitere Netz. Das bedarf weniger Technik, zum Beispiel Differenzdruckregler, Filter und Wärmemengenmesseinrichtung. Deshalb wurden die wichtigen Versorgungsleitungen vor kurzem unterirdisch verlegt. Die verbliebenen Rohre und Apparaturen werden nun verschrottet und das Gebäude abgetragen.

Versuchter Raub zum Nachteil einer 82-jährigen Rentnerin

Am Mittwochvormittag, 05.08.2020, gegen 10:00 Uhr ist es zu einem versuchten Raub in der Kirschenallee in Neubrandenburg gekommen. Eine Zeugin hatte den Vorfall beobachtet und die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg informiert und den Tatverdächtigen beschrieben. Sofort kamen mehrere Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zum Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist die 82-jährige deutsche Rentnerin in der Kirschenallee aus dem Bus gestiegen und wollte in Richtung des Langen Heinrich gehen. Dabei trug sie ihre Handtasche über der Schulter. Ein zu diesem Zeitpunkt unbekannter Tatverdächtiger kam der 82-Jährigen entgegen und versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Dabei zerrte er so stark an ihr, dass sie nach vorne stürzte. Die Dame wurde leicht verletzt mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht. Die Handtasche konnte er der Dame nicht entreißen. Er flüchtete stattdessen in Richtung Tankstelle.

Insgesamt acht Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg, des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow und des Kriminalkommissariats Neubrandenburg waren bei der Verfolgung des Tatverdächtigen beteiligt. Der flüchtige Täter wurde beobachtet, wie er über das Tankstellengelände, dann über die Neustrelitzer Straße in das angrenzende Waldgebiet lief.

Den Beamten ist es nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen gelungen, den Tatverdächtigen zu stellen. Er lag im Gras und versuchte so sich vor der Polizei zu verstecken. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 26-jährigen ghanaischen Staatsangehörigen. Er wurde vorläufig festgenommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Durch die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg erfolgt derzeit die Beschuldigtenvernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung des 26-jährigen polizeibekannten Neubrandenburgers. Im Anschluss wird in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg der weitere Verfahrensweg besprochen.

Die Hochschulbank wandert wieder

Nach Monaten, in denen die Hochschulbank coronabedingt eingelagert werden musste, hat sie jetzt wieder einen neuen Standort in der Stadt bekommen. Auf dem Schulhof der Grundschule Süd wird sie Schauplatz für gemeinsame Veranstaltungen zwischen der Hochschule Neubrandenburg und der Grundschule Süd. Schulleiter Jörg Borchert freut sich schon, den Schülerinnen und Schülern nach den Sommerferien die neue Pausenattraktion zu präsentieren und nahm direkt selbst Platz auf der Bank.

Die Hochschulbank wandert seit September 2017 durch Neubrandenburg und ist als Kooperationsprojekt zwischen Stadt und Hochschule regelmäßig Bühne für gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen. Dank ihrer Größe und auffälligen roten Farbe ist sie kaum zu übersehen und lädt am inzwischen schon 13. Standort zum Verweilen ein.

Änderung im Stadtbusverkehr Neubrandenburg

In der Platanenstraße wird von Montag, 27. Juli bis voraussichtlich Donnerstag, den 30. Juli 2020 gebaut. Darum entfallen auf der Stadtbuslinie 2 stadtein- und auswärts die Haltestellen Deutsche Rentenversicherung und Rotbuchenring ersatzlos.

In diesem Zeitraum kann zudem die Haltestelle Bethanienberg in Richtung An der Landwehr stadtauswärts nicht bedient werden. Die Ersatzhaltestelle befindet sich direkt hinter der Ausfahrt der SB-Tankstelle, circa 250 Meter hinter der Haltestelle Bethanienberg.

Gartenanlage für Autoverkehr gesperrt

Vom 27. Juli bis etwa zum 25. September 2020 wird in Neubrandenburg ein Mittelspannungskabel zwischen zwei Umspannwerken verlegt. Betroffen von den Arbeiten sind Kleingärten, die sich parallel zur Umgehungsstraße und dem Lindebach befinden sowie Parkplätze in der John-Schehr-Straße.

Während der Maßnahme sind die Gärten aufgrund der eingesetzten Baumaschinen nicht mit dem Auto erreichbar. Fußläufig können die Parzellen jederzeit betreten werden. Auch die Versorgung mit Strom und Wasser ist während des gesamten Zeitraums gewährleistet. Innerhalb der Gartenanlage weisen Schilder auf die Baumaßnahme hin.

Auch die Haltestelle John-Schehr-Straße wird ab dem 27. Juli 2020 für circa drei Wochen im Zuge der Baumaßnahme vorverlegt und befindet sich dann hinter der Fußgängerampel in Höhe der Liselotte-Herrmann-Straße.

Die Verlegung des Mittelspannungskabels umfasst eine Gesamtstrecke von etwa 5,5 Kilometern. Sie wird abschnittsweise bis zum Jahresende realisiert. Notwendig ist der Bau der Leitung unter anderem aufgrund gestiegener Anforderungen an die Versorgungssicherheit.

Verkehrseinschränkungen in der John-Schehr-Straße

Wegen der Verlegung eines Mittelspannungskabels kommt es in der Neubrandenburger John-Schehr-Straße zu Sperrungen des Gehwegs und der Stellflächen.

Die Einschränkungen dauern vom 27. Juli bis 25. September. Die im Baufeld befindlichen Hauseingänge und Bushaltestellen werden jedoch jederzeit erreichbar bleiben. Im Bereich der Arbeitsstelle wird aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz der Fußgänger die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt.

Die Fahrzeugführer werden gebeten, die John-Schehr-Straße mit erhöhter Aufmerksamkeit und unter Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung zu nutzen.