Unbekannte Täter entwenden Katalysatoren von drei abgestellten PKW

In der Zeit vom 01.04.2021, 18:30 Uhr, bis zum 03.04.2021, 11:30 Uhr, kam es in Neubrandenburg zum Diebstahl von drei Katalysatoren.

Bei den angegriffenen Fahrzeugen handelt es sich um PKW der Marke Mercedes und VW, die auf Parkplätzen im Bereich der Eichenstraße und der Wilhelm-Külz-Straße abgestellt waren. Die Geschädigten bemerkten erst den Diebstahl am Sonnabendvormittag, als sie vorhatten, mit dem Auto zu fahren. Der Gesamtschaden beträgt ca. 2000 EUR. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg haben vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Eichenstraße und Wilhelm-Külz-Straße in Neubrandenburg bemerkt haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.

Sperrung einer Abbiegespur in der Neustrelitzer Straße

Auf Grund der Reparatur einer Schmutzwasserleitung in der Neustrelitzer Straße wird die Linksabbiegespur in Richtung Lindenstraße, aus Richtung Ortsumgehung kommend, vom 06.04.2021 bis 16.04.2021 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Die Lindenstraße kann während der Baumaßnahme über die Neustrelitzer Straße, Nonnenhofer Straße und Bornmühlenstraße angefahren werden. Eine entsprechende Umleitung wird ausgewiesen.

Um den notwendigen Arbeitsraum zu gewährleisten, wird außerhalb der Hauptverkehrszeit der angrenzende stadteinwärts führende Fahrstreifen gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.

Zwei Polizeieinsätze wegen Körperverletzungsdelikten in den Abendstunden

In den frühen Abendstunden des 08.03.2021 ereigneten sich im Stadtgebiet von Neubrandenburg zwei Körperverletzungsdelikte. Die verantwortlichen Tatverdächtigen wurden durch Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und dank des couragierten Einsatzes von Zeugen namhaft gemacht.

In einem Fall kam es in einem Neubrandenburger Einkaufszentrum in der Südstadt gegen 17:30 Uhr des 08.03.2021 zu einer Auseinandersetzung, bei welcher unter anderem ein einschreitender Zeuge leicht verletzt wurde. Nach bisherigem Ermittlungstand wurde eine Jugendliche nach einem Streitgespräch vor dem Einkaufszentrum von ihrem Ex-Partner verfolgt. Sie flüchtete daraufhin hilfesuchend in ein naheliegendes Geschäft. Im Eingangsbereich des Marktes stürzte die Jugendliche. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes kam daraufhin der Jugendlichen zur Hilfe und wurde dabei selbst von dem Verfolger überwältigt. Dieser griff in der weiteren Folge die Jugendliche tätlich an und verletzte sie leicht in Gesichts- und Bauchgegend. Bis zum Eintreffen der Beamten gelang es zwei Kunden des Marktes, den Beschuldigten festzuhalten. Während dessen kam es seitens des Beschuldigten weiterhin zu bedrohenden Worten in Richtung der Ex-Freundin.

Der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zog sich eine leicht Knie- und Fingerverletzung zu. Die 14-jährige Geschädigte wurde im Anschluss an ihre Eltern übergeben. Eine sofortige medizinische Behandlung war zunächst nicht notwendig.

Gegen den 17-jährigen Beschuldigten ermittelt nun das Kriminalkommissariat Neubrandenburg wegen der Bedrohung und der Körperverletzungen zum Nachteil der Jugendlichen und des einschreitenden Zeugen. Vom Geschäftsführer des betroffenen Marktes erhielt der Beschuldigte zudem ein Hausverbot.
Ein weiteres Körperverletzungsdelikt ereignete sich gegen 18:30 Uhr des 08.03.2021 in der Südbahnstraße in Neubrandenburg zum Nachteil von zwei Jugendlichen.

Ein 13-jähriges beteiligtes Mädchen verständigte den Notruf der Polizei, da eine männliche Person zwei ihrer jugendlichen Begleiter (beide 15 Jahre alt) von einer Bank schubste und in der weiteren Folge versuchte, diese zu schlagen. Die Jugendlichen konnten sich selbstständig aus der Gefahr retten und blieben unverletzt. Als der unbekannte Tatverdächtige sich anschließend von der Personengruppe entfernte, belästigte er weitere Passanten auf verbale Weise. Den eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelang es dank einer guten Personenbeschreibung umgehend, den Tatverdächtigen im Nahbereich zu stellen. Dieser verhielt sich während der polizeilichen Maßnahmen weiterhin unkooperativ und aggressiv. Als die Beamten den Beschuldigten in das Polizeihauptrevier verbringen wollten, leistete er zudem aktiven Widerstand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim Beschuldigten ergab einen Wert von 1,75 Promille. Der Abend endete für den 31-Jährigen im polizeilichen Gewahrsam.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen versuchter Körperverletzung zum Nachteil der Jugendlichen und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Alle in der Pressemitteilung genannten Personen besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Exhibitionistische Handlung zum Nachteil einer 12-jährigen

Am Freitagmittag, 26.02.2021, gegen 13:15 Uhr kam es in der Neubrandenburger Südstadt zu einer exhibitionistischen Handlung. Ein 12-jähriges Mädchen befand sich zum Tatzeitpunkt auf dem Nachhauseweg in der Neustrelitzer Straße. Auf Höhe der Bushaltestelle gegenüber des dortigen Rewe-Marktes, bemerkte sie plötzlich eine männlich Person, die sich in einem Gebüsch unmittelbar neben dem Gehweg befand. Die Person manipulierte hierbei an seinem Geschlechtsteil und schaute dabei in Richtung des Mädchens. Diese begab sich daraufhin unverzüglich nach Hause und vertraute sich hier ihrer Betreuerin an, die daraufhin unverzüglich die Polizei informierte.

Der unbekannte Tatverdächtige konnte durch die Geschädigte wie folgt beschrieben werden. Er ist ca. 40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, von normaler Statur, hat einen dunklen Teint, kurze dunkle Haare und einen dunklen Vollbart. Zur Tatzeit trug er ein rotkariertes Hemd und eine blaue Jeanshose.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich im Polizeirevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Fahrzeugführer verursacht unter Alkoholeinwirkung einen Verkehrsunfall und flüchtete vom Unfallort

Am 13.02.2021 gegen 14:45 Uhr kam es auf dem Nettoparkplatz in der Lindenstraße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Der 42-jährige deutsche Unfallgeschädigte stand zum Unfallzeitpunkt mit seinem PKW VW Caddy auf dem Netto-Parkplatz, als er plötzlich bemerkte, dass ein anderer Fahrzeugführer mit seinem PKW Mitsubishi gegen das Heck des VE Caddy fuhr und dieses dabei beschädigte.

Der Geschädigte begab sich hieraufhin sofort zum Fahrzeugführer des Mitsubishi und sprach diesen an. Dabei bemerkte er bereits Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers. Hierauf informierte er sofort die Polizei. Beim Eintreffen des Funkstreifenwagens des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg am Unfallort hatte sich der Fahrzeugführer des PKW Mitsubishi bereits zu Fuß vom Unfallort entfernt. Das Fahrzeug am Unfallort aber zurückgelassen.

Über die Kennzeichentafel am Fahrzeug wurde der Fahrzeugeigentümer, eine Fahrzeugvermietung, bekannt gemacht. Diese wurden über den Sachverhalt informiert und aufgefordert zum Unfallort zu kommen. Dort konnte mit einem Zweitschlüssel das Fahrzeug geöffnet werden. In diesem wurde die Brieftasche mit Personalausweis des flüchtigen Fahrzeugführers gefunden. Die Beamten suchten umgehend die Wohnanschrift des Unfallverursachers auf und konnten den Mann vor seiner Wohnanschrift feststellen.

Eine vor Ort durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,33 Promille. Gegen den 37-jährigen Deutschen wurde Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 170,- EUR.

Verfolgungsfahrt durch das Stadtgebiet bis auf die A 20

Am Freitag Vormittag ist es im Stadtgebiet von Neubrandenburg, vom Lindenberg, über die Südstadt, das Katharinenviertel und die Oststadt bis auf die A 20 zu einer Verfolgungsfahrt durch Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gekommen. Ein flüchtiger Fahrzeugführer eines schwarzen PKW Audi A6 konnte nicht gestellt werden und bleibt flüchtig.

Die Beamten befuhren im Rahmen ihrer Streifentätigkeit gegen 10:00 Uhr die Kirschenallee auf dem Lindenberg in Neubrandenburg, als sie auf einen Fahrzeugführer eines PKW aufmerksam wurden, von dem sie wussten, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Beamten schalteten demzufolge das Anhaltesignal des Funkstreifenwagens ein, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Der Fahrzeugführer des zu kontrollierenden PKW hingegen beschleunigte schlagartig, um sich der Kontrolle zu entziehen und flüchtete in Richtung Neustrelitzer Straße. Die Beamten nahmen umgehend die Verfolgung auf und forderten Unterstützung an.

Der flüchtige Fahrzeugführer befuhr die Neustrelitzer Straße in Richtung Friedrich-Engels-Ring und missachtete dabei zwei Rot-zeigende Lichtzeichenanlagen. Nur einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass es zu keinen Zusammenstößen mit vorfahrtsberechtigten Fahrzeugen kam. In der weiteren Folge setzte er seine Flucht von der Clara-Zetkin-Straße über die Wilhelm-Külz-Straße bis auf die Woldegker Straße fort.

Währenddessen fuhr der flüchtige Fahrzeugführer mehrmals ungebremst in Kreuzungsbereiche, wobei etliche unbeteiligte Verkehrsteilnehmer Bremsmanöver einlegen mussten, um Verkehrsunfälle zu vermeiden. Die weitere Flucht führte von der Woldegker Straße, über die B 104, durch die Ortschaften Küssow und Warlin sowie über die B 197 in Richtung A 20, wobei der Fahrzeugführer des Fluchtfahrzeugs mehrmals die Gegenfahrbahn nutzte und gefährliche Überholmanöver vollzog.

Unmittelbar vor der Autobahnanschlusstelle Neubrandenburg Ost touchierte er beim Wiedereinordnen aus dem Gegenverkehr einen in gleiche Richtung fahrenden Transporter an dessen linken Fahrzeugseite. Der Fahrzeugführer des Transporters blieb glücklicherweise unverletzt. Der Flüchtige setzte seine Flucht fort. Es gelang ihm, vor Eintreffen der hinzugezogenen, unterstützenden Funkstreifenwagen auf die A 20 in Fahrtrichtung Stettin zu fahren. Dort endete der Sichtkontakt der verfolgenden Beamten zum Fluchtfahrzeug.

Die Beamten legten während der Verfolgungsfahrt stets Wert darauf, durch ihr eigenes Fahrverhalten keine Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Infolgedessen und aufgrund der stark überhöhten Geschwindigkeit sowie der riskanten und rücksichtslosen Fahrweise des flüchtigen Fahrzeugführers, verringerte sich der Abstand zum Fluchtfahrzeug nach und nach bis der Sichtkontakt ausblieb. Mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte der umliegenden Polizei(haupt-)reviere und des Polizeihubschraubers des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV erfolgte anschließend eine umfangreiche Fahndung nach dem flüchtigen Fahrzeug, die schlussendlich erfolglos blieb.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg ermittelt folglich wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenen Kraftfahrzeugrennens, unerlaubten Entfernen vom Unfallort sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen den 40-jährigen, deutschen Fahrzeugführer.

Zeugenaufruf nach Diebstahl eines Audi A6

In der Nacht vom 26.01.2021 zum 27.01.2021 wurde in Neubrandenburg ein Fahrzeug der Marke Audi entwendet. Am 27.01.2021 gegen 06:30 Uhr wurde der Diebstahl bemerkt und die Polizei informiert. Bisherige Fahndungsmaßnahmen sind erfolglos verlaufen.

Nach bisherigen Erkenntnissen stand der Firmenwagen auf einem Parkplatz vor einem Einfamilienhaus in der Margaritenstraße in Neubrandenburg. Der schwarze Audi A6 Avant ist erst zwei Jahre alt und hat das Kennzeichen NMS-MV 80. Der Schaden wird auf ca. 80.000 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen wegen des Fahrzeugdiebstahls werden in der Kriminalpolizeipolizeiinspektion Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die in der der vergangenen Nacht auffällige Personen- und Fahrzeugbewegungen in der Margeritenstraße wahrgenommen haben, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 2224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.