Bauingenieur-Studium startet wieder in der Vier-Tore-Stadt

Ab dem Wintersemester 2021/2022 startet der Studiengang Bauingenieurwesen (Bachelor) an der Hochschule der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg in enger Kooperation mit der Hochschule Wismar. In dieser Woche hat sich dazu auf Initiative der Hochschule, der IHK Neubrandenburg für das östliche M-V und der Ingenieurkammer M-V ein kooperatives Netzwerk aus Politik, Interessenverbänden und Unternehmen gebildet.

„Ich freue mich, dass wieder eine Bauingenieur-Ausbildung in der Vier-Tore-Stadt möglich ist“, verdeutlicht Oberbürgermeister Silvio Witt. „So können im östlichen Mecklenburg-Vorpommern mehr Bauingenieurinnen und Bauingenieure ausgebildet und dem Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft entgegengesteuert werden.“ Bereits jetzt und in den kommenden Jahren wird es einen hohen Bedarf an Fachkräften im Bau in der Region geben.

Bereits vor fünf Jahren hatte Oberbürgermeister Silvio Witt gemeinsam mit den Verantwortlichen der Ingenieurkammer ein erstes Auftaktgespräch dazu mit der Hochschule der Vier-Tore-Stadt geführt. Die Wiedereinführung des Bachelor-Studienganges zum Wintersemester 2021/2022 ist ein Erfolg jahrlanger Arbeit zahlreicher Interessenverbände und Vereinigungen.

An der Hochschule Neubrandenburg wurden bis 2012 Bauingenieurinnen und Bauingenieure ausgebildet. Derzeit gibt es den Studiengang in Mecklenburg-Vorpommern nur noch an der Hochschule Wismar.

Experten-Chat „Wohnen im Studium“ am 27. Januar auf abi.de

Bei den Eltern bleiben oder ab in die WG? Mit der großen Liebe die erste gemeinsame Wohnung beziehen oder lieber im Studierendenwohnheim neue Freund*innen kennenlernen? Wer nach dem Abi an die Hochschule geht, wählt aus verschiedenen Wohnformen. Welche die individuell richtige ist und wie man ein passendes Zuhause findet, klärt der nächste abi>> Chat am 27. Januar 2021 von 16 bis 17:30 Uhr.

Zugegeben: Die Wahl der richtigen Wohnform erfolgt nicht immer ganz freiwillig. Während es in einigen Regionen relativ einfach ist, eine passende Bleibe zu finden, gestaltet sich die Suche nach bezahlbarem Wohnraum gerade in Ballungsräumen schwierig. So wird aus der anvisierten eigenen Wohnung manchmal eben doch das WG-Zimmer oder das Bett im Studierendenwohnheim. Das muss nicht schlecht sein: Gerade Studienanfänger/innen knüpfen so oft schnell Kontakte und fassen Fuß in der neuen Stadt. In Zeiten von Corona erst mal mit Abstand und Alltagsmaske – und bei Bedarf virtuell. Laut Deutschem Studentenwerk (DSW) geben Studierende in Deutschland durchschnittlich rund 323 Euro pro Monat für Miete aus. Knapp zwei Fünftel von ihnen leben alleine (17 Prozent) oder gemeinsam mit ihre(m/r) Partner/in (21 Prozent) in einer eigenen Wohnung. Ein knappes Drittel (30 Prozent) bevorzugt eine Wohngemeinschaft. Auf Wohnheime entfallen zwölf Prozent, bei den Eltern bleiben den Angaben des DSW zufolge 20 Prozent. Gerade die letzte Zahl dürfte sich 2020 geändert haben.

Expert/inn/en beantworten Fragen zum Wohnen im Studium

Welche Gründe bei der Entscheidung für eine Wohnform den Ausschlag geben, erfasst das Deutsche Studentenwerk ebenfalls. Demzufolge legen die Studierenden besonderen Wert auf die Größe des Wohnraums. Ebenfalls wichtig sind ihnen eine gute Verkehrsanbindung, die Nähe zur Hochschule sowie die Höhe der Miete. In der aktuellen Situation ist darüber hinaus eine tadellose Internetverbindung wesentlich fürs Online-Studium. Aber wie findet man eigentlich ein passendes Zuhause? Wie ergattert man einen Wohnheimplatz? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Antworten auf diese und andere Fragen geben die Expert/inn/en beim nächsten abi>> Chat am 27. Januar 2021. Dann steht von 16 bis 17:30 Uhr das Thema „Wohnen im Studium“ im Mittelpunkt. Chatprotokoll mit allen Fragen und Antworten Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

Demnächst angehende Bauingenieure an Hochschule

Die Vorbereitungen für den neuen Studiengang Bauingenieurwesen an der Neubrandenburger Hochschule laufen auf Hochtouren. Zum Wintersemester 2021|2022 sollen die ersten Studierenden an der Hochschule willkommen geheißen werden.

Aus diesem Grund informierte Professor Johann Fröhlich Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit über den geplanten neuen Studiengang. „Wir wollen auch gezielt Schüler/innenaus der Region ansprechen und ihnen das Bauingenieursstudium schmackhaft machen“, so der zukünftige Studiengangsleiter Fröhlich.

In Mecklenburg-Vorpommern besteht jetzt und auch zukünftig ein sehr hoher Bedarf an gut qualifizierten Bauingenieuren. In einer engen Kooperation mit der Hochschule Wismar sollen deshalb mehr Bauingenieur/inn/e/n für den Arbeitsmarkt ausgebildet werden. Weitere Informationen zum generellen Ablauf und Inhalt des neuen Studiums folgen zeitnah.

25 Jahre Studiengang Lebensmitteltechnologie an der Hochschule Neubrandenburg

Seit mittlerweile einem Vierteljahrhundert werden Ingenieur/inn/e/n der Lebensmitteltechnologie an der Hochschule Neubrandenburg ausgebildet. Das praxisnahe und vielseitige Studium bereitet die Studierenden auf spannende Berufe in den unterschiedlichsten Zweigen der Lebensmittelbranche (und darüber hinaus!) vor. Die Absolvent/inn/en produzieren und untersuchen Lebensmittel – von „A“ wie Apfelsaft bis „Z“ wie Zucchinigemüse und sichern so die Versorgung der Bevölkerung.

Lebensmitteltechnolog/inn/en aus der Vier-Tore-Stadt arbeiten aber auch in Untersuchungslaboren, in pharmazeutischen Unternehmen, bei Maschinenherstellern und in der Lebensmittelüberwachung. Die Aufgaben reichen von der Produktentwicklung, über die Produktion, das Qualitätsmanagement bis zum Vertrieb und der Anwendung. Zudem finden sich einige ehemalige Studierende in der Forschung.

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Experten-Chat „Wohnen im Studium“ am 27. Januar auf abi.de

Bei den Eltern bleiben oder ab in die WG? Mit der großen Liebe die erste gemeinsame Wohnung beziehen oder lieber im Studierendenwohnheim neue Freund*innen kennenlernen? Wer nach dem Abi an die Hochschule geht, wählt aus verschiedenen Wohnformen. Welche die individuell richtige ist und wie man ein passendes Zuhause findet, klärt der nächste abi>> Chat am 27. Januar 2021 von 16 bis 17:30 Uhr.

Zugegeben: Die Wahl der richtigen Wohnform erfolgt nicht immer ganz freiwillig. Während es in einigen Regionen relativ einfach ist, eine passende Bleibe zu finden, gestaltet sich die Suche nach bezahlbarem Wohnraum gerade in Ballungsräumen schwierig. So wird aus der anvisierten eigenen Wohnung manchmal eben doch das WG-Zimmer oder das Bett im Studierendenwohnheim. Das muss nicht schlecht sein: Gerade Studienanfänger/innen knüpfen so oft schnell Kontakte und fassen Fuß in der neuen Stadt. In Zeiten von Corona erst mal mit Abstand und Alltagsmaske – und bei Bedarf virtuell. Laut Deutschem Studentenwerk (DSW) geben Studierende in Deutschland durchschnittlich rund 323 Euro pro Monat für Miete aus. Knapp zwei Fünftel von ihnen leben alleine (17 Prozent) oder gemeinsam mit ihre(m/r) Partner/in (21 Prozent) in einer eigenen Wohnung. Ein knappes Drittel (30 Prozent) bevorzugt eine Wohngemeinschaft. Auf Wohnheime entfallen zwölf Prozent, bei den Eltern bleiben den Angaben des DSW zufolge 20 Prozent. Gerade die letzte Zahl dürfte sich 2020 geändert haben.

Expert/inn/en beantworten Fragen zum Wohnen im Studium

Welche Gründe bei der Entscheidung für eine Wohnform den Ausschlag geben, erfasst das Deutsche Studentenwerk ebenfalls. Demzufolge legen die Studierenden besonderen Wert auf die Größe des Wohnraums. Ebenfalls wichtig sind ihnen eine gute Verkehrsanbindung, die Nähe zur Hochschule sowie die Höhe der Miete. In der aktuellen Situation ist darüber hinaus eine tadellose Internetverbindung wesentlich fürs Online-Studium. Aber wie findet man eigentlich ein passendes Zuhause? Wie ergattert man einen Wohnheimplatz? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Antworten auf diese und andere Fragen geben die Expert/inn/en beim nächsten abi>> Chat am 27. Januar 2021. Dann steht von 16 bis 17:30 Uhr das Thema „Wohnen im Studium“ im Mittelpunkt. Chatprotokoll mit allen Fragen und Antworten Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

Änderung des Hochschulgesetzes nimmt vielen Studierenden Sorgen

Landtag beschließt Erhöhung der Regelstudienzeit um ein Semester

Studierende in Mecklenburg-Vorpommern können ein Semester länger studieren, ohne ihre BAföG-Ansprüche zu verlieren. Der Landtag hat am Freitag eine entsprechende Änderung des Landeshochschulgesetzes beschlossen und damit die individuelle Regelstudienzeit um ein Semester erhöht. „Das ist eine sehr gute Nachricht für die Studierenden an unseren Hochschulen.

Die Einschränkungen, die das Sommersemester 2020 aufgrund von Corona mit sich gebracht hat, haben gerade bei den BAföG-Empfängerinnen und -empfängern zu der Unsicherheit geführt, ob sie ihr Studium noch in der Regelstudienzeit schaffen können“, sagte Wissenschaftsministerin Bettina Martin. „Mit der pauschalen Verlängerung der Regelstudienzeit haben sie nun die notwendige Sicherheit, um ihr Studium ohne finanzielle Sorgen abschließen zu können. Studierende sollen aufgrund der Pandemie nicht das Nachsehen haben und womöglich noch aus finanziellen Gründen ihr Studium abbrechen. Deshalb ist die Verlängerung der Regelstudienzeit ein wichtiger Schritt, der außerdem auch viel Bürokratie einspart – sowohl für die Studierenden als auch für die Studierendenwerke.“

Studierende, die wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise im Sommersemester 2020 ihr Studium um ein Semester über die Regelstudienzeit hinaus verlängern müssen, können damit auch ein Semester länger BAföG-Förderung erhalten. Der Bund sehe zwar Einzelfallprüfungen vor, wenn Studierende die BAföG-Bezugsdauer verlängern wollen, so Martin. Das sei aber nicht genug, führe zu unnötig hohem Bürokratieaufwand und zur Verunsicherung bei den Studierenden.

Mit der jetzt erfolgten Änderung des Landeshochschulgesetzes sei den Studierenden diese Sorge genommen. Sollte die Pandemie im Wintersemester 2020/2021 zu vergleichbaren Einschränkungen führen, ermächtigt der Gesetzentwurf das Ministerium per Rechtsverordnung auch für Studierende im Wintersemester die individuelle Regelstudienzeit um ein Semester zu verlängern.

Kindergeld im Studium – jetzt einfach online beantragen

Eltern können die Weiterbewilligung des Kindergelds für ihre studierenden Kinder online abwickeln – ganz ohne bürokratischen Aufwand. Formulare müssen sie nicht mehr ausfüllen. Der Studiennachweis kann online übermittelt werden.

„Viele Eltern kennen das leidvoll: Obwohl vorher schon viele Jahre für das Kind Kindergeld gezahlt worden ist, müssen sie, wenn das Kind nach Ende der Schulausbildung ein Studium aufnimmt, wieder viele Formulare der Familienkasse ausfüllen. Das ist jetzt vorbei. Mit unserem Online-Service geht es schneller, man spart Zeit und Behördenwege. Das Einreichen eines Formulars mit Unterschriften ist nicht notwendig, so dass der Prozess absolut bürokratiefrei ist“ sagt Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur.

So funktioniert das Online-Verfahren Endet die Schulausbildung eines Kindes, schreibt die Familienkasse die Eltern an. Das Schreiben enthält nun neben den Hinweisen zum weiteren Kindergeldbezug auch einen individuellen Zugangscode und einen Hinweis auf das Online-Portal der Familienkasse. Auf der Website geben die Eltern ihren personalisierten Nutzungscode ein. Damit werden automatisch auch bereits vorhandene Daten der Eltern bzw. des Kindes angezeigt; sie müssen nicht mehr eingegeben werden.

Das neue Onlineportal der Familienkasse ermöglicht zudem den unkomplizierten Upload und die Übermittlung des Studiennachweises. Da alle Angebote der Familienkasse für Smartphone und Tablet optimiert sind, geht dies sogar einfach von unterwegs. Kindergeldberechtigte, die bereits angeschrieben worden sind, aber aktuell noch keinen Studiennachweis für ihr Kind vorliegen haben, können den Zugangscode auch zum Nachreichen der Studienbescheinigung nutzen. Weitere Informationen zum Kindergeld online: www.familienkasse.de