SteckerGeräte – als Mieter Solarstrom selbst erzeugen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt Mieterinnen und Mietern Stecker-Solar-Geräte zu verwenden und klärt über ihre Nutzungsweise auf.

Solarstrom vom Dach ist längst günstiger als Strom aus dem Netz. Doch in der Vergangenheit konnten hauptsächlich Hausbesitzer Solarstrom selbst erzeugen. Seit einiger Zeit können nun Mieter und Bewohner von Mehrfamilienhäusern mit Stecker-Solar-Geräten Strom produzieren. Andere Bezeichnungen für Stecker-Solar-Geräte lauten Balkonkraftwerk und Plug-and-Play-Solar.

Hierbei handelt es sich um vergleichsweise kleine Photovoltaik-Systeme, zwischen etwa 1,5 und drei Quadratmeter. Balkonbrüstungen, Außenwände, Dächer, Terrassen und Gärten kommen für die Anbringung oder Aufstellung in Frage. Die Geräte werden möglichst unverschattet zur Sonne (nach Süden) geneigt. Der Anschluss von bis zu 600 Watt an eine spezielle Einspeisesteckdose ist möglich. Der Strom dieser kleinen Stromerzeuger wird meistens im eigenen Haushalt verbraucht. Dadurch wird der Strombezug aus dem Netz und damit die Stromkosten reduziert.

Für den geringen Überschuss an eingespeistem und nicht selbst verbrauchtem Strom verzichten die Nutzer in der Regel auf ihre kleine Einspeisevergütung. „Durch ein Stecker-Solar-Gerät habe ich als Verbraucher die Möglichkeit, eigenen Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Das ist ein tolles Erlebnis und leistet einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz.“, erläutert Arian Freytag, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

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neu.sw warnt vor unseriösen Stromangeboten

In Neubrandenburg und dem Umland sorgen aktuell Telefonanrufe von Energieanbietern für Verwirrung, die Stromverträge abschließen wollen und sich als Mitarbeiter der Neubrandenburger Stadtwerke ausgeben. Auch klingeln Personen, die sich als Mitarbeiter von neu.sw vorstellen, an Haustüren und erfragen Kundendaten.

Die Stadtwerke weisen deshalb darauf hin, dass neu.sw-Mitarbeiter weder per Telefon noch an Haustüren Verträge abschließen und sich bei Kundenbesuchen vor Ort immer ausweisen können und vorher anmelden.

Betroffene Kunden können sich jederzeit an den neu.sw Kundenservice wenden. Unsere Berater sind unter 0800 3500 800 oder per E-Mail unter kundenservice@neu-sw.de erreichbar.

Auch im Kundenbüro am Neubrandenburger Marktplatz im Marien-Carrée und im Servicepunkt Friedland gibt es Unterstützung.

Brand in einem Umspannwerk in Waren

Am 19.05.2020 gegen 04:30 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg der Brand eines Umspannwerkes in der Teterower Straße in Waren mitgeteilt. Dadurch soll es bereits zu einem großflächigen Stromausfall in und um Waren gekommen sein.

Als die Beamten des Polizeihauptreviers Waren vor Ort eintrafen, haben sie einen Schwelbrand aus einem 10mx10m großen Trafohäuschen festgestellt. Die 23 Kameraden der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren waren bereits im Einsatz.

In dem betroffenen Bereich musste die B108 kurzzeitig vollgesperrt werden. Die Bewohner der umliegenden Häuser wurden gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Es wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird von einem technischen Defekt ausgegangen.

Durch die Mitarbeiter des betroffenen Stromunternehmens wurden schnellstmöglich Umschaltungen von Stromleitungen durchgeführt, so dass ab ca. 7 Uhr nur noch in wenigen Ortschaften der Strom fehlte.

Strom und Fernwärme gesichert

Es ist vieles anders dieser Tage – auch in unserem Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerk in Neubrandenburg. Die „Mannschaft“ vor Ort ist um gut die Hälfte reduziert. Manche Kollegen bleiben die gesamte Schicht hinter verschlossener Tür. Nicht ganz dringend notwendige Aufgaben sind erst einmal gestrichen. Das alles stellt sicher: Strom und Fernwärme kommen trotz Corona-Krise genauso bei unseren Kunden an wie immer.

„Es ist ein komisches Gefühl, weil wir sonst immer in engem Kontakt mit allen Kollegen sind, aber es klappt erstaunlich gut, alle auf dem aktuellen Stand zu halten“, erzählt Dennis Reincke, der stellvertretende Kraftwerksleiter. Die Belegschaft ist in zwei getrennte Teams geteilt, die sich nicht begegnen – die einen arbeiten im Kraftwerk, die anderen sind im Home Office oder in Bereitschaft. Beim morgendlichen Rapport stehen die Ingenieure nun weit auseinander, um die Abstandsregeln einzuhalten. Die Schichtmannschaft vom Leitstand wenige Türen weiter ist nur noch per Telefon zugeschaltet. Statt zu dritt oder viert sitzen die Männer dort jetzt zu zweit vor den vielen Bildschirmen, mit deren Hilfe sie das Kraftwerk und alle Nebenanlagen – von der Geothermischen Heizzentrale in der Bachstraße bis zu den verschiedenen Heizwerken – überwachen und steuern. Der Normalbetrieb hat oberste Priorität! Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Kontakte untereinander auf ein Minimum reduziert werden.

Ohne Strom läuft schließlich kein Krankenhaus und keine Supermarktkasse, kein Home Office und kein Fernseher. Und ohne die Wärme, die bei der Stromproduktion entsteht, blieben die Heizungen der meisten Neubrandenburger kalt. neu.sw versorgt rund 80 Prozent der Haushalte in der Stadt mit Fernwärme.

Zur Not könnten die Männer auch mehrere Tage oder gar Wochen im Kraftwerk übernachten. Alles ist vorbereitet – so wie in vielen anderen Anlagen in Deutschland und Europa auch. „Küche, Dusche – wir sind gut ausgestattet“, sagt Dennis Reincke. Betten, Schlafsäcke und Vorräte stehen für den Ernstfall bereit. Von ähnlich bewegenden Zeiten können nur ältere Kollegen erzählen und diejenigen, die schon in Rente sind. Der extreme Schneewinter 1978/79 zählt dazu und auch die Jahrtausendwende, als weltweit ein dramatisches Millennium-Computerchaos befürchtet wurde – das dann allerdings nicht eintraf.

Die Corona-Krise dagegen ist real. Wegen ihr wurden einige Aufgaben wie ein Teil der Wartungsarbeiten, die nicht unbedingt jetzt notwendig sind, vorerst verschoben. Andere Projekte gehen weiter, der Bau des Wärmespeichers auf dem Kraftwerksgelände zum Beispiel. Die Absprachen mit den Baufirmen laufen ebenfalls per Telefonkonferenzen. Die Dämmung an dem 36 Meter hohen Stahl-Koloss ist inzwischen fast komplett, die Arbeiten liegen momentan noch im Zeitplan. Danke deshalb nicht nur unseren Kraftwerkern, sondern auch den Bauarbeitern!

Preisanpassung bei Strom und Fernwärme – Gaspreise unverändert

Als Folge weiter steigender Kosten für Netzentgelte und EEG-Umlage sind die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) gezwungen, im kommenden Jahr ihre Strompreise anzuheben. Auch die Mehrkosten für die Strombeschaffung tragen zu diesem Schritt bei.

Daher erhöhen sich die Tarife sowohl in der Grund- und Ersatzversorgung als auch bei den Privatstromprodukten im Netzgebiet Neubrandenburg und im Umland um durchschnittlich rund 5 Prozent. Insgesamt versorgen die Neubrandenburger Stadtwerke etwa 40 000 Haushalte mit Strom. Die Änderungen werden zum 01.01.2020 wirksam.

Bei der Fernwärme kommt es ebenfalls zu einer Tariferhöhung um rund fünf Prozent für Kunden mit Verträgen mit einer Preisgleitformel. Sie bewirkt die automatische Anpassung der Parameter, die zur Berechnung herangezogen werden. Dazu gehört unter anderem der gestiegene CO₂-Preis. Auch diese Änderungen werden zum 01.01.2020 wirksam. neu.sw hat in der Stadt rund 1700 Fernwärmekunden mit insgesamt mehr als 27.500 Haushalten.

Stabil bleiben bei neu.sw hingegen die Gaspreise, hier ändert sich für die etwa 6500 neu.sw Kunden nichts.

Alle betroffenen Kunden werden in den kommenden Tagen schriftlich über die neuen Tarife informiert. Dabei wird auch auf die individuelle, persönliche Beratung und mögliche Wechsel zu günstigeren Tarifen hingewiesen. Die neu.sw Kundenberater sind unter 0395 3500-999 oder kundenservice@neu-sw.de erreichbar. Das neu.sw Kundenbüro im Marien-Carrée am Marktplatz ist montags bis freitags 9.00 bis 19.00 Uhr und samstags 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Störung der Trinkwasserversorgung im Bereich Datzeberg

In Neubrandenburg ist es im Bereich des Wohngebietes Datzeberg und in Hellfeld am Nachmittag zu Problemen bei der Trinkwasser- sowie der Kabelfernseh- und Internetversorgung gekommen. Gegen 15:30 Uhr war bei Tiefbauarbeiten durch eine Firma ein Stromkabel beschädigt worden.

Dadurch fiel eine für die Trinkwasserversorgung notwendige Druckstation aus. Auch der Empfang des Kabelfernsehens und Internetverbindungen waren kurzzeitig unterbrochen. Um 17:00 Uhr waren alle Störungen wieder behoben. Die neu.sw dankt den betroffenen Kunden für das Verständnis.

Stromausfall in Teilen Neubrandenburgs

Im Mittelspannungsnetz der Neubrandenburger Stadtwerke ist am Mittwochvormittag eine Störung eingetreten, die zu einer Unterbrechung der Stromversorgung in Teilen Neubrandenburgs geführt hat. Betroffen waren rund 3000 Kunden in Bereichen der Oststadt, Fünfeichens und des Bethanienbergs.

Wegen der Störung auf einer 20 kV-Leitung in der Woldegker Straße fiel der Strom dort um 9:55 Uhr zunächst aus, konnte aber binnen weniger Minuten für die meisten Kunden wieder hergestellt werden. Die vollständige Versorgung war um 10:28 Uhr wieder gewährleistet.

Die Ursache der Störung wird im Zusammenhang mit der Schadensbeseitigung untersucht und kann daher noch nicht abschließend benannt werden.
Die neu.sw dankt allen Kunden für ihr Verständnis.