Schwerer Verkehrsunfall bei Anklam – Familie aus Berlin verletzt (aktualisiert)

Am Samstagmorgen, 29.08.2020, gegen 04:00 Uhr befuhr ein 38-jähriger Mann mit seinem Pkw Peugeot die Bundesstraße 197 aus Richtung Friedland kommend in Richtung Anklam.

Zwischen der Abfahrt Stretense und Anklam verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Der Fahrer sowie zwei Kinder (2 und 5 Jahre) mussten leichtverletzt ins Krankenhaus nach Neubrandenburg gebracht werden.

Die 37-jährige Beifahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Pkw befreit werden. Sie wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Klinikum Greifswald gebracht.

Der Pkw Peugeot war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000,- Euro. Die B 197 war etwa zwei Stunden lang voll gesperrt. Alle Unfallbeteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Aktualisierung: Die bei dem Verkehrsunfall schwer verletzte 37-jährige Frau ist im Klinikum Greifswald verstorben.

Alkoholisierter 18-Jähriger flüchtet mit PKW vor der Polizei

Am Sonnabendmorgen, 29.08.2020, erhielten die Beamten des Polizeirevieres Friedland um 04:50 Uhr eine Mitteilung, dass eine namentlich bekannte Person mit einem PKW Audi unter Einwirkung von Alkohol in Richtung Friedland fährt.

Unmittelbar darauf konnten die Beamten dieses Fahrzeug in Friedland feststellen. Als der Fahrzeugführer die Polizei bemerkte, entzog er sich sofort der Kontrolle und flüchtete mit einer Geschwindigkeit bis zu 180 km/h auf der B 197 in Richtung Anklam. Auf Grund der Vollsperrung der B 197 wegen eines Unfalls konnte der Flüchtige jedoch nicht weiter in Richtung Anklam und bog im Bereich einer Einmündung in Richtung Stretense ab.

Hierbei geriet der PKW außer Kontrolle und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Der alkoholisierte 18-jährige Fahrzeugführer erlitt leichte Verletzungen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einer Wert von 1,16 Promille.

Er ist nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Der Fahrzeughalter, der sich auch im PKW befand, muss sich ebenfalls vor Gericht verantworten, weil er das Fahren ohne Fahrerlaubnis erlaubt hat.

Am PKW Audi entstand Sachschaden von etwa 1500 EUR. Beide Beschuldigten sich deutsche Staatsbürger.