Körperliche Auseinandersetzung zwischen Mutter und Tochter

Am Dienstagnachmittag, 24.11.2020, ist es in Wotenick bei Demmin zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer 19-jährigen Tochter und ihrer 54-jährigen Mutter gekommen, in deren Folge gegenseitige Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen wurden.

Mutter und Tochter befanden sich in einem Fahrzeug und führten einen Pferdeanhänger mit. Im Fahrzeug kam es zu zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Hierbei gibt es unterschiedliche Angaben der beiden Beteiligten zur Entstehung und dem Verlauf der Auseinandersetzung. Diese endete darin, dass die Mutter auf Höhe der Tankstelle (Erdmannshöhe) anhielt und dann versucht, ihre Tochter an den Füßen von der Rückbank zu ziehen. Um diesen Angriff abzuwehren, trat die Tochter mit beschuhtem Fuß gegen den Kopf der Mutter und traf diese dabei auch. Anschließend flüchtete die Tochter in den mitgeführten Pferdeanhänger, um sich vor ihrer Mutter zu verstecken.

Was weiter passierte, wird unterschiedlich berichtet. Mit dabei sind wohl das gegenseitige Ziehen an den Haaren sowie das Schupsen bzw. Stürzen der Tochter vor dem Anhänger und anschließendes Überfahren des Fußes der Tochter durch die Mutter. Diese fuhr anschließend mit dem Fahrzeug alleine davon. Die Tochter blieb auf der Straße liegen und wurde von einem Bürger gefunden, der den Notruf informierte. Die Tochter wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht. Dabei wurden keine Verletzungen festgestellt.

Die Ermittlungen wegen der gegenseitigen gefährlichen Körperverletzung wurden in der Kripo-Außenstelle Demmin aufgenommen. Genaue Einzelheiten zum Tatablauf und zur Tatbeteiligung der beiden deutschen Frauen werden im Rahmen der Ermittlungen geklärt.

Polizeieinsatz aufgrund Streitigkeiten unter Ex-Lebenspartnern – Beschuldigter mit 4,62 Promille festgestellt

Am Mittwochvormittag, 12.08.2020, gegen 08:25 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zu einem Einsatz auf den Neubrandenburger Lindenberg gerufen, da es dort zu einem Streit unter ehemaligen Lebenspartnern in einer Wohnung gekommen war.

Da der stark alkoholisierte Beschuldigte die Wohnung der Geschädigten zunächst nicht verlassen wollte, alarmierte die Frau per Notruf die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten konnten sie den 41-jährigen deutschen Beschuldigten grölenderweise vor dem Wohnhaus antreffen. Eine Kommunikation mit dem Beschuldigten war aufgrund seiner starken Alkoholisierung kaum möglich. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab um 08:45 Uhr einen Wert von 4,62 Promille.

Im Zuge der Sachverhaltsklärung haben die Beamten ein Ermittlungsverfahren gegen den 41-jährigen Beschuldigten wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Beleidigung zum Nachteil der 38-jährigen deutschen Geschädigten aufgenommen. Zur Abwehr weiterer Gefahren wurde dem 41-Jährigen eine 14-tägige Wegweisung und ein Betretungsverbot für die Wohnung der Geschädigten erteilt.

Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund seines hohen Alkoholwertes vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Polizeieinsatz nach Abbruch eines Kreisliga-Fußballspieles in Groß Miltzow

Während der Kreisliga-Fußballbegegnung MSV Groß Miltzow gegen den SV Motor Süd Neubrandenburg (die Mannschaft bestand während dieses Spiels aus syrischen Zuwanderern) kam es zu Streitigkeiten, weil der Trainer der Neubrandenburger Mannschaft sich selbst einwechselte und dann als Feldspieler mitspielte.

Die Streitigkeiten auf dem Platz mündeten nach einer gelb-roten Karte gegen einen Neubrandenburger darin, dass der Schiedsrichter durch einen Spieler vom SV Motor Süd geschubst und beleidigt wurde. Darauf brach der Schiedsrichter die Partie ab, aber die Mannschaften verließen vorerst nicht den Platz. Nachdem Ordner eine räumliche Trennung vornahmen, beruhigte sich die Lage.

Der Schiedsrichter blieb unverletzt, erstattete jedoch Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung. Es kamen insgesamt sieben Streifenbesatzungen der umliegenden Polizeireviere zum Einsatz. Die Beamten mussten jedoch nicht einschreiten, blieben aber bis zur Abreise der Gästemannschaft vor Ort.