„Rampe“ ist fertig

Über die Johannesstraße geht es bis zur Demminer Straße

Die Bauarbeiten für die Anbindung der Johannesstraße an die Demminer Straße sind beendet. Neben dem Straßenbau hat die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg entlang der Anbindung eine etwa vier Meter hohe Lärmschutzwand auf einer Gesamtlänge von mehr als 70 Metern gebaut. Oberbürgermeister Silvio Witt dankte gestern den am Bau beteiligten Unternehmen und gab gemeinsam mit Abteilungsleiter Toralf Unger den Straßenabschnitt für den Verkehr frei.

Fotos: Stadt Neubrandenburg

Mit der Fertigstellung eines weiteren Bauabschnittes der Ortsumgehung durch die DEGES GmbH wurden die Straßenbauarbeiten notwendig. Der Abschnitt der Ortsumgehung beginnt an der B 96 in der Neustrelitzer Straße südlich des Stadtzentrums und endet am Anschluss an die verlängerte Johannesstraße. Da ein Weiterbau der Ortsumgehung in nördlicher Richtung derzeit nicht gesichert ist, war davon auszugehen, dass sich der zu erwartende Verkehr am nördlichen Ende der Ortsumgehung einen Weg durch das Wohngebiet Ihlenfelder Vorstadt gesucht hätte. Um das zu verhindern, wurde entschieden, den Verkehr auf kürzestem Weg über die Johannesstraße zur Demminer Straße zu leiten.

Zu Beginn des Jahres wurde mit dem Bau der sogenannten Rampe begonnen. Dazu wurden rund 7000 Tonnen Erdmaterial aufgeschüttet und etwa 1200 Quadratmeter asphaltiert. Hinzu kamen umfangreiche Umbauarbeiten auf der Demminer Straße, mit dem Ziel einen leistungsfähigen Verkehrsknoten zu schaffen. Die Ampel zur Ravensburg Straße wurden ergänzt und mit moderner Technik aufgerüstet.

Die Rampe ist zudem mit einer auf Bohrpfählen gegründeten Lärmschutzwand ausgestattet – sie bildet den Teil des sogenannten aktiven Schallschutzes. Passive Schallschutzmaßnahmen an Gebäuden werden entsprechend der Untersuchungen und deren Ergebnisse des beauftragten Lärmschutzgutachters folgen.
Die gesamten Kosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro, eine Förderung von 75 Prozent wurde vom Land Mecklenburg-Vorpommern zugesichert.
In der Johannesstraße wurde in Höhe der Schule aufgrund des zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommens die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer die Stunde reduziert.

Stau am Corona-Testzentrum: Begonienstraße wird temporär zur Einbahnstraße

Auf Grund des hohen Fahrzeugaufkommens am Corona-Testzentrum in der Begonienstraße kam es in den vergangenen Wochen regelmäßig zu massiven Rückstaus in der Margeritenstraße. Hierdurch wurde der übrige Verkehr stark behindert und Haltestellen des ÖPNV konnten nicht bedient werden.

Zur Verbesserung der Situation wird deshalb die Verkehrsorganisation ab 30. November temporär geändert. Die Begonienstraße wird ab der Einmündung Irisweg mit Fahrtrichtung Margeritenstraße als Einbahnstraße beschildert. Durch ein Hinweisschild wird gleichzeitig der Weg zum Testzentrum ausgewiesen.

Mit Hilfe dieser Maßnahmen kann der Rückstau in die Begonienstraße verlagert und Auswirkungen für die übrigen Verkehrsteilnehmer und den ÖPNV verringert werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.

Truthähne im Straßenverkehr unterwegs

Am 26.11.2020 kam es im Bereich Jürgenstorf zu zwei ungewöhnlichen Polizeieinsätzen, indem Truthähne die Hauptrolle spielten.

Am Morgen des 26.11.2020 gegen 06:20 Uhr wurde polizeilich bekannt, dass auf der Landesstraße in Jürgenstorf Truthähne auf der Fahrbahn liefen. Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Malchin bestätigten dies nach Eintreffen am Einsatzort. Sie stellten die Truthähne z.T. sitzend in der Mitte der Fahrbahn fest. Die Tiere waren von einem umliegenden Betrieb abgängig und konnten wohlbehalten zurück verbracht werden.

Knapp eine Stunde später fuhren die Malchiner Beamten zu einem weiteren Truthahneinsatz, in diesem Fall ins Nachbardorf nach Pribbenow. Auch dort meldete ein Bürger freilaufende Tiere auf der Fahrbahn.

Nach Prüfung der Beamten stellte sich heraus, dass diese Truthähne ebenfalls aus dem oben genannten Betrieb abgängig waren. Sie sind demnach die zwei Kilometer von Jürgenstorf nach Pribbenow „gewatschelt“. Auch in diesem Fall konnten die Tiere wohlbehalten durch den verständigten Eigentümer zurückgebracht werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen konnten die Tiere entlaufen, weil der Eigentümer der Tiere ein Tor unzureichend sicherte.

Vollsperrung Kirschenallee

Die Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Errichtung einer Aufzugsanlage in der Kirschenallee gehen in die dritte Runde. Daher muss die Kirschenallee auch am 06. und 07.11. ab dem Parkplatz gegenüber der Kirschenallee 9 bis zur Birkenstraße jeweils in der Zeit von 8:00 bis 17:00 Uhr voll gesperrt werden.

Dadurch ergeben sich im genannten Zeitraum wieder Einschränkungen im Stadtbusverkehr. Die Haltestellen Kirschenallee, Lindenberg und Behördenzentrum der Linie 2 können nicht angefahren werden. Wie in den Vorwochen werden die Ersatzhaltestellen an der Neustrelitzer Straße eingerichtet. Stadtauswärts an der Haltestelle des Landverkehrs beim Reifencenter und an der Aral-Tankstelle. Stadteinwärts hält der Stadtbus auf Höhe des Landesbauamtes und dann erst wieder an der Haltestelle Am Blumenborn.

Keine Einschränkungen gibt es wiederum für den morgendlichen Schülerverkehr. Die Schülerinnen und Schüler können an den gewohnten Haltestellen zusteigen.

In den Vorwochen waren die Bauarbeiten jeweils einen Tag früher beendet als geplant. Ist das auch diesmal der Fall, wird die Umleitung samt der Ersatzhaltestellen kurzfristig aufgehoben.

Verkehrszählung per Kamera

Beispiel für die Montage der Kamera durch die beauftragte Firma

In der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg werden für die Verkehrszählung an 24 Standorten Kameras installiert. Erfasst werden Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer. Die Zählung bildet die Grundlage für die Aktualisierung des Verkehrsmodells für unsere Stadt.

Am Mittwoch (12. August) erfassen die Kameras in der Zeit von 6 bis 18 Uhr das Verkehrsaufkommen.

Die per Video aufgezeichneten Bilder lassen weder eine Personen- noch eine Kennzeichenerkennung zu. Die Verwendung der aufgezeichneten Daten dient ausschließlich der Gewinnung anonymisierter Verkehrsanalysedaten als Grundlage für Verkehrsplanungen in der Stadt.

Bitte mehr Rücksicht und Vorsicht zum Schulanfang

In diesem Jahr machen sich in Mecklenburg-Vorpommern rund 13.000 Erstklässler auf den ersten Schulweg. Sie gehören zu den insgesamt 150.000 Schülerinnen und Schülern, die vom Beginn der nächsten Woche an wieder morgens und nachmittags auf den Straßen des Landes unterwegs sein werden. Die Schulanfangsaktion „BREMS DICH! – Schule hat begonnen“ macht darauf aufmerksam.

„Spannbänder und Plakate sind bereits jetzt im Straßenbild zu sehen, um die Autofahrer rechtzeitig dafür zu sensibilisieren, dass ab der nächsten Woche wieder erhöhte Aufmerksamkeit gefordert ist. Mehr Rücksicht und mehr Vorsicht sowie eine vorausschauende Fahrweise können dazu beitragen, die Unfallzahlen zu senken“, so Verkehrsminister Christian Pegel.

Hans-Joachim Hacker, Präsident der Landesverkehrswacht, ergänzt: „Für alle Kinder beginnt mit dem Eintritt in die Schule ein spannender neuer Lebensabschnitt. Eltern, Kita und Schule können auf ihre ganz spezifische Weise die Mädchen und Jungen auf ihren Start in das Schulleben und ihre zunehmend selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr vorbereiten. Mit unserem Programm „Schulwegsicherung in MV“ unterstützen wir sie dabei.“

Die leuchtend gelben Brems Dich-Spannbänder hängen in der Nähe von Schulen, in Hauptverkehrsstraßen und Gebieten mit Schülerverkehr. Direkt zum Schulbeginn organisieren die örtlichen Verkehrswachten gemeinsam mit der Polizei und weiteren Partnern regionale Veranstaltungen für Eltern und Kinder. Angeboten werden Kontrollen vor Schulen, Basecaps oder Sicherheitswesten für Schulanfänger. Der Minister richtet zum Schulanfang einen Appell an alle Autofahrenden: „Bitte nehmen Sie in den nächsten Wochen besonders Rücksicht – für unsere Kinder, auf die wir gemeinsam jetzt besonders Acht geben müssen!“

Vollsperrung Monckeshofer Straße

Bedingt durch den Ausbau des Knotens Monckeshofer Straße/Friedländer Weg wird der Einmündungsbereich Monckeshofer Straße/Salower Weg vom 07.07.2020 bis 27.11.2020 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Um die Erreichbarkeit der Grundstücke im Salower Weg zu gewährleisten, wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben und der gesamte Bereich als Sackgasse beschildert. Der Fußgänger wird über einen Notgehweg an der Arbeitsstelle vorbeigeführt.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit und der eingeschränkten Fahrbahnbreite erfolgt die Verkehrsregelung im Friedländer Weg mittels Lichtsignalanlage. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die veränderte Verkehrsführung zu beachten.