Realsteuerhebesätze steigen in der Region auch 2019 weiter an

Wie schon in den Vorjahren ist auch aktuell zu verzeichnen, dass die Hebesätze sowohl für die Grundsteuer als auch für die Gewerbesteuer kontinuierlich weiter steigen. Darauf weist die IHK Neubrandenburg hin. Anders als in den vorangegangenen Jahren hat keine einzige Gemeinde irgendeine Senkung vorgenommen. 43 Gemeinden haben im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wenigstens einen, vielfach aber auch alle drei Hebesätze angehoben.

Die höchste Anhebung relativ betrachtet liegt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bei der Grundsteuer A in Beggerow und der Grundsteuer B in Neetzka jeweils von 300 auf 400 Prozent. An den Spitzenpositionen der Hebesätze hat sich in der Mecklenburgischen Seenplatte wenig geändert. Bei der Gewerbesteuer liegt nach wie vor Neubrandenburg mit 440 Prozent vorn, gefolgt von Kublank mit 420 und Lindetal mit 405 Prozent. Bereits 12 Gemeinden verlangen 400 Prozent.

Auch bei dem Hebesatz der Grundsteuer B liegt Neubrandenburg mit 550 Prozent an der Spitze, gefolgt von Göhren-Lebbin mit 500 Prozent, Woldegk mit 450 und Blankensee mit 430 Prozent. Immerhin 14 Gemeinden erheben über 400 Prozent, weitere 29 liegen bei 400 Prozent. Da noch nicht alle Gemeinden die Haushaltssatzung für das Jahr 2019 erlassen haben, sind weitere Änderungen bzw. Erhöhungen möglich.