Erfolgreiche Festnahmen nach Einbruchsdiebstahl in einen Supermarkt in Stavenhagen

Am 28.01.2021 gegen 20:00 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein gegenwärtig stattfindender Einbruch in einen Supermarkt in Stavenhagen mitgeteilt. Laut Aussagen der Zeugen entwendeten unbekannte Täter aus dem Warenlager des Geschäftes diverse Waren und flüchteten anschließend mit dem Diebesgut in einem Fahrzeug in Fahrtrichtung Malchin. Dabei musste eine Angestellte des Supermarktes zur Seite springen, um nicht vom Fahrzeug der Täter erfasst zu werden.

Es wurden umgehend neun Funkstreifenwagen der umliegenden Polizei(haupt)reviere eingesetzt und im gemeinsamen Zusammenwirken mit einem Polizeihubschrauber und einem Fährtenhund des Landesbereitschaftspolizeiamtes MV eine Fahndung nach den flüchtigen Tätern eingeleitet. Durch die umfangreichen Fahndungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Polizeihubschrauber konnten zwei Tatverdächtige in einer Kleingartenanlage ergriffen werden. Zur Verhinderung der weiteren Flucht kam es zur Abgabe eines Warnschusses durch einen Polizeibeamten, bei dem niemand verletzt wurde.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungshandlungen wurde das aus dem Einbruch entwendete Diebesgut im Besitz der Tatverdächtigen aufgefunden und sichergestellt. Dabei handelte es sich vorwiegend um Lebensmittel- und Haushaltsartikel im Wert von insgesamt 500 Euro. In Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurden die beiden deutschen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Die 23-jährige sowie der 27-jährige Tatverdächtige sind polizeibekannt und kommen aus der Region.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Einbruchsdiebstahls, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Die vorläufige Festnahme der Tatverdächtigen wurde am heutigen Vormittag nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg aufgehoben.

Vollsperrungen nach Verkehrsunfällen

Am Dienstagmorgen, 29.12.2020, ereigneten sich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zwei glättebedingte Verkehrsunfälle, die Vollsperrungen von Bundesstraßen zur Folge hatten.

Gegen 05:00 Uhr ist es auf der B 198 nahe Canzow zu einem Verkehrsunfall mit einem beteiligten LKW gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 37-jährige ukrainische Fahrzeugführer eines LKW samt Anhängers die B 198 zwischen Hinrichshagen und Canzow, als er im Kurvenbereich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit bei vorhandener Straßenglätte nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der LKW kam auf dem Dach liegend neben der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde durch den Verkehrsunfall nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 85.000 EUR.

Die Bergung des Fahrzeuggespanns dauerte von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr an, weshalb die B 198 auf Höhe der Unfallstelle mehrere Stunden voll gesperrt war. Die Vollsperrung musste auch im Anschluss an die Bergung aufrechterhalten werden, da die Fahrbahn durch eine angeforderte Spezialfirma gereinigt werden musste.

Ein weiterer Unfall mit einem alleinbeteiligten LKW samt Anhänger ereignete sich auf der B 104 zwischen Stavenhagen und Malchin. Bereits gegen 03:00 Uhr des 29.12.2020 kam der 29-jährige deutsche Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine von der Fahrbahn ab. Nach bisherigen Erkenntnissen ist auch im hiesigen Fall unangepasste Geschwindigkeit bei herrschender Straßenglätte ursächlich dafür, dass das Fahrzeuggespann im Straßengraben zum Liegen kam. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer unverletzt. Der Schaden wird auf 16.000 EUR geschätzt. Die B 104 wurde während der Bergung von 12:15 Uhr bis 15:30 Uhr voll gesperrt.

Erneut verstärkte Kontrollen in Innenstädten

Am Sonntag hat die Landesregierung MV neue Corona-Maßnahmen verkündet – darunter Teilschließungen des Handels – die ab Mittwoch gelten. In Erwartung stark frequentierter Stadtzentren und Einkaufsläden sind daher am Montag, 14.12.2020, erneut Beamte im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald, Mecklenburgische Seenplatte) verstärkt in 28 Innenstädten präsent gewesen. Wie bereits bei den Maßnahmen am vergangenen Samstag lag auch diesmal das Hauptaugenmerk darauf, die Einhaltung der geltenden Corona-Regeln (Tragen Mund-Nasen-Schutz in den vorgeschriebenen Bereichen sowie Einhaltung der Abstandsregeln) zu kontrollieren.

In den Städten herrschte normaler bis geringer Betrieb in den Zentren. In größeren Städten wie Neubrandenburg, Stralsund und Greifswald waren erwartungsgemäß viele Passanten und Einkaufende unterwegs. Größtenteils reagierten sie verständnisvoll auf die Hinweise und Belehrungen der Polizisten.

Für den gesamten Zuständigkeitsbereich wurden nach aktuellem Stand rund 400 Verstöße festgestellt, bei denen es in 394 Fällen bei mündlichen Belehrungen (Abstand bzw. Tragen Mund-Nasen-Schutz) bleiben konnte. Verstöße wurden u.a. aus folgenden Städten gemeldet: In Neubrandenburg 182, in Altentreptow drei, in Stavenhagen 18, in Stralsund 140, in Ribnitz-Damgarten sieben, in Barth sieben, in Wolgast fünf, in Neustrelitz 12 und in Greifswald drei.

In fünf Fällen haben die Beamten Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten (Verstoß gegen Corona-Landesverordnung) gefertigt. Diese werden zur weiteren Bearbeitung an die zuständigen Ordnungsämter weitergeleitet.

Die Polizeibeamten werden auch am heutigen Dienstag, 15.12.2020, zur Unterstützung der Ordnungsämter zur Kontrolle der Einhaltung der Corona-Regeln in den Innenstädten vor allem während der regulären Ladenöffnungszeiten präsent sein.

Hinweis zu Verkehrseinschränkungen auf Grund eines Aufzuges von Traktoren und Landmaschinen

Das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Altentreptow führt am Freitag, 11.12.2020, anlässlich einer angemeldeten Veranstaltung einen Polizeieinsatz durch. Ein Aufzug von Landmaschinen und Traktoren wird in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr durch den Landkreis-Mecklenburgische Seenplatte (siehe Karte) fahren.

Beginn und Ende des Aufzuges ist in Chemnitz an der B104. Von dort aus fahren die Traktoren auf der B104 nach Stavenhagen, dann weiter auf der L273 nach Altentreptow, über die L35 nach Neubrandenburg und wieder zurück nach Chemnitz auf der B104.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht gesagt werden, wie viele Traktoren an dem Aufzug teilnehmen werden. Angemeldet sind 200 Traktoren bzw. Landmaschinen.

Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow werden den Aufzug mit mehreren Funkstreifenwagen begleiten und Straßen- bzw. Kreuzungen sperren, wenn es nötig wird.

Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer um Beachtung, dass es am 11.12.2020 in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr im Bereich von Neubrandenburg, Stavenhagen und Altentreptow bzw. der jeweiligen Bundes- und Landesstraßen zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Es besteht auf der gesamten Strecke ein Überholverbot, was bedeutet, dass die Traktoren nicht überholt werden dürfen.

Die Polizei ist bemüht, die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die Polizei bittet um Ihr Verständnis.

SEV zwischen Neubrandenburg und Stavenhagen

In der Nacht Freitag/Samstag, 11./12. Dezember, kommt es zwischen 22:45 und 5:15 Uhr zu Schienenersatzverkehr zwischen Neubrandenburg und Reuterstadt Stavenhagen.

Der RE 13192 (planmäßig 4:47 Uhr ab Neubrandenburg) wird von Neubrandenburg bis Reuterstadt Stavenhagen durch einen Bus ersetzt. Der Bus fährt 39 Min. früher in Neubrandenburg ab, um in Reuterstadt Stavenhagen den Anschluss an den planmäßigen Zug nach Lübeck Hbf zu ermöglichen.

Die RE 13193 und 13219 (planmäßige Ankunft 23:15 Uhr und 0:10 Uhr in Neubrandenburg) werden von Reuterstadt Stavenhagen bis Neubrandenburg durch Busse ersetzt. Die Busse erreichen Neubrandenburg 38 Min. später als die ausfallenden Züge.

Gut 450.000 Euro für den Ausbau der Goethestraße

Die Reuterstadt Stavenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von 452.500 Euro für den Ausbau der Goethestraße. Die Mittel werden gemäß der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellt. Die zuwendungsfähigen Ausgaben betragen 696.300 Euro, die Gesamtkosten etwa 1,5 Millionen Euro.

Die Stadt plant mit dem Wasserzweckverband Malchin-Stavenhagen und der Wärmeversorgung Stavenhagen, die Goethestraße auf einer Länge von 232 Metern und einen 122 Meter langen Teil der Malchiner Straße grundhaft auszubauen. Die Fahrbahn soll mit Granitrechteckpflaster in einer Breite zwischen 5,60 und 6,60 Metern gepflastert werden. Beidseitig schließen sich zwei Meter breite Parkstreifen an. Die zwei bis drei Meter breiten Geh- und Radwege werden mit Betonsteinpflaster befestigt.

Die Goethestraße ist eine wichtige innerörtliche Verbindungsstraße zwischen der Kreisstraße MSE 38 und der Bundesstraße 104 im Sanierungsgebiet „Historische Altstadt Stavenhagen“. Die zehn Meter breite Fahrbahn besteht aus Kopfsteinpflaster, der Übergangsbereich zur Malchiner Straße aus Asphalt. Sie ist sehr uneben und an den Rändern abgesackt. Die Gehwege sind stellenweise sehr unwegsam. Die Arbeiten haben bereits begonnen. Sie sollen voraussichtlich im Oktober 2021 abgeschlossen sein.

Fahrzeugkontrolle – Fahrer fährt ohne Führerschein und unter Betäubungsmitteleinfluss

Am 18.11.2020 gegen 22:40 Uhr haben Beamte des Polizeireviers Malchin in der Schultetusstraße in Stavenhagen einen Transporter angehalten und kontrolliert.

Bei der Kontrolle des 41-jährigen deutschen Fahrzeugführers stellten die Beamten fest, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem bestand der Verdacht des Konsums von Betäubungsmitteln, was durch einen positiven Drogenvortest bestätigt wurde. Bei der anschließenden Durchsuchung des 41-Jährigen fanden die Beamten eine geringe Menge Betäubungsmittel. Nach erfolgter Blutprobenentnahme und Belehrung, dass der 41-Jährige kein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der 41-Jährige muss sich nun wegen des Verstoßes gegen die 0,5 Promille-Grenze (wegen des Fahrens unter Betäubungsmittelmitteln), wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.