Entwicklung der Politisch motivierten Kriminalität im Jahr 2019 in Mecklenburg-Vorpommern

Die Politisch motivierte Kriminalität (PMK) in Mecklenburg-Vorpommern war im Jahr 2019 durch folgende wesentliche Entwicklungen gekennzeichnet:

  • Anstieg der Gesamtfallzahlen Politisch motivierter Kriminalität von 1.288 Delikten auf 1.425 Delikte (+10,6 %)
  • Rückgang der Gewaltdelikte um 16 Fälle, ausgenommen PMK-rechts-(hier Anstieg um sechs Straftaten)
  • Rückgang von Angriffen auf Parteibüros um fünf Fälle
  • Anstieg von Straftaten mit dem Tatmittel Internet um 31 Fälle

Die Bewertung und statistische Einordnung der Straftaten, die der Landespolizei bekannt geworden sind, richtet sich nach dem bundeseinheitlichen Definitionssystem. Seit Beginn des Jahres 2017 wird die Politisch motivierte Kriminalität in fünf Phänomenbereichen erfasst. Dazu zählen die PMK-links-, PMK-rechts- und neu die PMK-ausländische Ideologie- sowie PMK-religiöse Ideologie-. Kann ein Sachverhalt nicht unter diesen Phänomenbereichen subsumiert werden, so wird er wie bisher im Phänomenbereich PMK-nicht zuzuordnen erfasst.

„Entwicklung der Politisch motivierten Kriminalität im Jahr 2019 in Mecklenburg-Vorpommern“ weiterlesen

Statistisches Jahrbuch ist erschienen

Die Vier-Tore-Stadt unterhält 82 Spielplätze. In der Innenstadt lebten am 31.12.2018 3783 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 50,3 Jahren. 1054 Hektar Waldfläche gehören zu Neubrandenburg. Rund 5450 Verkehrszeichen gibt es. Diese und weitere Zahlen lassen sich im gerade erschienenen Statistischen Jahrbuch der Stadt nachlesen.

Dabei handelt es sich um ein umfangreiches Zahlenwerk. Es umfasst ein breites Spektrum an Informationen zu unterschiedlichen Themenfeldern, wie beispielsweise geografische Angaben zum Stadtgebiet, Daten zur Bevölkerungsentwicklung, zur Wirtschaft und zum Arbeitsmarkt, zur Bautätigkeit und zum Wohnen, zum Verkehr und Tourismus, zu Sicherheit und Ordnung aber auch zu Gesundheit und Soziales, zu Kommunalfinanzen und Wahlen. Dargestellt werden nicht nur aktuelle Ergebnisse, sondern auch Vergleichsdaten der Vorjahre, wodurch Veränderungen und Tendenzen deutlich werden.

Für 10 Euro kann das aktuelle Jahrbuch im Bürgerservice der Stadtverwaltung (Lindenstraße 63) erworben werden. Es steht auch unter www.neubrandenburg.de als Download zur Verfügung.

Mikrozensus ist eine amtliche Befragung – kein unseriöser Datenklau

Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern erhält immer wieder Anfragen zu den Haushaltsbefragungen des Statistischen Amtes, dem sogenannten Mikrozensus. Dabei geht es den Verbrauchern in der Regel um folgendes: Ist diese Abfrage seriös oder handelt es sich um eine neue Form des Datenklaus?

Die Beratungsstelle Rostock kann hier „Entwarnung“ geben. Diese amtliche Befragung wird auf Grundlage des Mikrozensusgesetzes durchgeführt. Es geht um die Struktur der Bevölkerung, die Entwicklung des Arbeitsmarktes und die Art der Erwerbsbeteiligung. Grundsätzlich ist jeder, der angeschrieben wurde, auch zur Auskunft verpflichtet. Das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Haushalte dabei durch den Einsatz von Interviewern. Diese sind ehrenamtlich bestellt, extra für diese Aufgabe geschult und können sich ausweisen. Es ist aber auch möglich, den Fragebogen selbst schriftlich zu beantworten.

Nach Auskunft des Amtes ist der Datenschutz bei dieser Erfassung von besonderer Bedeutung. „Ihre Angaben werden geheim gehalten und dürfen nur für statistische Zwecke verwendet werden. Die Interviewerinnen und Interviewer sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet“.

Tipp: Für Interessierte gibt es den kompletten Fragebogen und weitere Informationen auf der Internetseite des Statistischen Amtes www.laiv-mv.de

Zahl der Trickbetrugsversuche ist weiter auf hohem Niveau – Landespolizei setzt auf Aufklärung und zielgerichtete Präventionsmaßnahmen um Straftaten zu verhindern

Bundesweit ist in den vergangenen Jahren die Anzahl der bei der Polizei angezeigten Trickstraftaten zum Nachteil älterer Menschen kontinuierlich angestiegen.

Diese Entwicklung zeichnet sich auch in Mecklenburg-Vorpommern ab und so ist bereits in den ersten Wochen dieses Jahres ein hohes Fallaufkommen zu verzeichnen.

Mit 1.442 angezeigten Fällen ist in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2018 das bisher höchste Fallaufkommen festzustellen (2017: 996 Fälle, 2016: 468 Fälle, 2015: 324 Fälle, 2014: 239 Fälle). Erfreulicherweise wächst durch regelmäßige Warnungen und zielgerichtete Aufklärung der Anteil der Taten, die im Versuchsstadium steckenbleiben. Der Anteil der Fälle, bei denen es zur Übergabe von Geld oder Wertsachen kam, konnte im Vergleich zu den Vorjahren (2017: 8 Prozent, 2016: 7,7 Prozent, 2015: 14,8 Prozent) weiter auf 6,9 Prozent gesenkt werden. Insgesamt wurden der Polizei 99 vollendete Trickbetrugsfälle im Jahr 2018 bekannt. Beim Gesamtschaden ist mit etwa 520.000 Euro ein ebenfalls Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2017: etwa 615.000 Euro) zu verzeichnen.

Die hohe Versuchsquote ist insbesondere auf eine höhere Sensibilisierung in der Bevölkerung zurückzuführen. Denn die Kenntnis von diesem Phänomen und seinen unterschiedlichen Begehungsweisen führt zu einer höheren Wachsamkeit, einem rechtzeitigen Erkennen des Betrugs sowie einer größeren Bereitschaft für deren Anzeige bei der Polizei, auch bei versuchten Taten. Dies gilt nicht nur für die Opfer selbst, sondern auch für Angehörige, Bankmitarbeiter, Taxifahrer u. a., die die betroffenen, älteren Menschen rechtzeitig über die Situation aufklären und die Polizei informieren.

Die Warnmeldungen und Hinweise der Polizei richten sich daher ausdrücklich nicht nur an die oftmals betroffene ältere Bevölkerung. Im Familien- und Bekanntenkreis sollte über Trickstraftaten gesprochen werden, um älteren Verwandten und Bekannten Handlungssicherheit im Umgang mit derartigen Anrufen oder Kontaktaufnahmen zu geben.

Typische Begehungsweisen der Trickstraftaten z. N. älterer Menschen sind nach wie vor der klassische Enkeltrick unter Vorspielen eines angeblichen Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsverhältnisses, das Auftreten unter der Legende eines Polizeibeamten oder Staatsanwaltes, der Trickdiebstahl durch Ausnutzung der Arglosigkeit der Opfer, wie der „Deponiertrick“ oder die Bitte um Hilfe, der Gewinnspielbetrug, bei dem ein Geldgewinn in Aussicht gestellt wird, sobald „Gebühren“ für verschiedene Zwecke gezahlt wurden, sowie das Fordern von Geldbeträgen wegen angeblicher Schulden.

Da jeder vollendete Trickbetrug für die Betroffenen neben dem finanziellen Verlust häufig auch eine hohe psychische Belastung darstellt, setzt die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern seit vielen Jahren verstärkt auf die Vorbeugung derartiger Straftaten. Neben regelmäßigen Warnmeldungen und Präventionsveranstaltungen wird seit 2010 das Merkblatt für Geld und Kreditinstitute an alle im Land befindlichen Privatbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen zur Sensibilisierung der Angestellten verteilt. Zudem beraten die ehrenamtlich tätigen Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater kostenlos zu typischen Gefahrensitationen und stärken somit das Sicherheitsgefühl der älteren Generation (siehe https://www.polizei.mvnet.de/Pr%C3%A4vention/Senioren/).

Tipps der Polizei gegen den Enkeltrick:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Weitere Informationen und Präventionshinweise zum Themenfeld Trickbetrug gibt es unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

Statistisches Jahrbuch ist erschienen

Alles, was in der Stadt in Zahlen darstellbar ist, findet sich im neuen Statistischen Jahrbuch der Stadt Neubrandenburg, das jetzt erschienen ist. Daten und Informationen zur Bevölkerungsentwicklung, zur Wirtschaft, zur Bautätigkeit, zum Tourismus, zum Sport, zur Gesundheit, zur Bildung, zur Kultur oder auch zu den Kommunalfinanzen finden sich zusammengefasst in dem Buch.

Dargestellt werden nicht nur aktuelle Ergebnisse. Tabellen und Grafiken enthalten auch Vergleichsdaten der Vorjahre, wodurch Veränderungen und Tendenzen deutlich werden.

Das Statistische Jahrbuch richtet sich an interessierte Bürger sowie an Informationssuchende aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung. Für 10 Euro kann ein Druckexemplar des aktuellen Jahrbuches beim Bürgerservice erworben werden. Das Statistische Jahrbuch steht auch unter www.neubrandenburg.de als Download zur Verfügung.

Mikrozensus ist amtliche Befragung – kein unseriöser Datenklau

Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e. V. erhält immer wieder Anfragen zu den Haushaltsbefragungen des Statistischen Amtes, dem sogenannten Mikrozensus. Dabei geht es beunruhigten Verbrauchern in der Regel um folgendes: Ist diese Abfrage seriös oder handelt es sich um eine neue Form des Datenklaus?
Die Beratungsstelle Rostock kann hier „Entwarnung“ geben. Diese amtliche Befragung wird auf Grundlage des Mikrozensusgesetzes durchgeführt. Es geht um die Struktur der Bevölkerung, die Entwicklung des Arbeitsmarktes und die Art der Erwerbsbeteiligung. Grundsätzlich ist jeder, der ausgewählt wurde an der Befragung teilzunehmen, auch zur Auskunft verpflichtet. Das statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Haushalte dabei durch den Einsatz von Interviewern. Diese sind ehrenamtlich bestellt, extra für diese Aufgabe geschult und können sich ausweisen. Es ist aber auch möglich, den Fragebogen selbst schriftlich zu beantworten.
Nach Auskunft des Amtes ist der Datenschutz bei dieser Erfassung von besonderer Bedeutung. „Ihre Angaben werden geheim gehalten und dürfen nur für statistische Zwecke verwendet werden. Die Interviewerinnen und Interviewer sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet“.
Tipp: Für Interessierte gibt es den kompletten Fragebogen und weitere Informationen auf der Internetseite des Statistischen Amtes www.laiv-mv.de