Schulanfang: Extra-Busse für Schülerverkehr ab 2. August im Einsatz

Pünktlich zum Schulanfang sind im Neubrandenburger Stadtbusverkehr wieder zusätzliche Busse unterwegs. Die Extra-Busse sollen morgens und mittags mehr Abstand zwischen den Fahrgästen – insbesondere im Schülerverkehr – ermöglichen.

Die zusätzlichen Busse sind auf den Linien 2 (Lindenberg) und 9 (Datzeberg) in der Zeit von 7:00 bis 8:00 Uhr sowie von 13:00 bis 15:00 Uhr unterwegs. Ein Linienbus der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) und ein weiterer Bus eines externen Unternehmens fahren zeitgleich an die Haltestellen. Die externen Busse sind mit einem Schulbus-Schild gekennzeichnet. Sie sind Schülerinnen und Schülern, Inhabern von Zeitkarten oder Handyticket-Nutzern vorbehalten, da in den Fahrzeugen weder Fahrscheine verkauft noch entwertet werden können.

In allen Bussen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Umfrage zum ÖPNV erfolgreich abgeschlossen

Die Online-Bürgerbefragung zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurde erfolgreich abgeschlossen. „Wir sind mit der Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger sehr zufrieden“, sagte Dirk Rautmann, der Leiter des Amtes Zentrale Dienste/Schulverwaltungsamt, und im Landkreis u.a. für den ÖPNV zuständig.

Das Berliner Beratungsinstitut IGES hat im Auftrag des Landkreises die Umfrage durchführt. Mehr als 370 Hinweise seien im Vergleich zu anderen ländlichen Regionen eine sehr hohe Rücklaufquote, heißt es aus dem Beratungsinstitut. „Das beweist einmal mehr das starke Interesse am Thema Mobilität in unserer Region“, so Dirk Rautmann. „Interessant ist, dass 60 Prozent derjenigen, die sich an der Umfrage beteiligten, sogenannte ‚Nicht-Nutzer des ÖPNV‘ sind. Das ist genau die Zielgruppe, die wir aus Sicht des Landkreises verstärkt für den ÖPNV gewinnen möchten“, betonte Dirk Rautmann.

Vor allem der weitere Ausbau des Angebotsumfangs, eine bessere Verknüpfung von Bus und Bahn, die Weiterentwicklung der Tarife zu Verbundtarifen (Nutzung von allen Bussen und Bahnen mit einem Ticket), aber auch die Verbesserung der Ausstattung von Haltestellen an ausgewählten Stellen sind den Befragten wichtig.

Beispielsweise sollen auf wichtigen Hauptachsen wie Neustrelitz – Neubrandenburg Taktlücken geschlossen und die Verknüpfung zur Bahn verbessert werden. Weiterhin werden Verbesserungen in ländlichen Bereichen durch Passfähigkeit der Schülerbeförderung mit den Schulzeiten oder aber durch Einführung von flexiblen Angeboten wie etwa modernen Rufbussen gewünscht. Auch im Bereich der Stadtverkehre gibt es Wünsche.

So zeigen die Hinweise, dass neue Wohngebiete wie z.B. Warensberg (Stadt Waren (Müritz)) angeschlossen werden müssen und in Neubrandenburg Ideen zur Beschleunigung von Linienführungen etwa der Linie 2 von Bethanienberg zum Bahnhof vorgeschlagen werden.

Ein weiterer Wunsch der Reisenden: Neu zu erwerbende Busse sollten konsequent Niederflurfahrzeuge sein und über Klimaanlagen verfügen. Erwartet werden mehr Fahrgastinformationen in Echtzeit, etwa über Monitore in den Bussen.

Die Bürgerbefragung ist aus Sicht des Landkreises besonders wichtig, weil sie an den Erarbeitungsprozess des neuen Nahverkehrsplan nahtlos ansetzt und damit konkrete Hinweise der Bewohnerinnen und Bewohner bei der Festlegung der Umsetzungsprioritäten der vielen definierten Maßnahmen eingebunden werden können.

Bushaltestelle „Carlshöher Straße“ verlegt

Wegen Bauarbeiten ist in der Neubrandenburger Oststadt die Bushaltestelle „Carlshöher Straße“ verlegt worden.

Die Linie 8 hält jetzt vom Waldfriedhof kommend in Richtung Pflegeheim etwas weiter vorn, auf Höhe des Unternehmens Metallbau Heppner.

Grund für die Verlegung ist der barrierefreie Umbau der Haltestelle.

Abbiegeassistenten für mehr Sicherheit: Neubrandenburger Stadtbusse nachgerüstet

Abbiegeassistenten sorgen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr für Fußgänger und Radfahrer. Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) haben in diesem Jahr acht Stadtbusse mit einem solchen Sicherheitssystem nachrüsten lassen. Das letzte Fahrzeug wurde heute übergeben. Insgesamt sind jetzt zwölf NVB-Busse mit der Technik unterwegs.

Taucht eine potenzielle Gefahr im toten Winkel des Busses auf, wird der Fahrer sowohl optisch als auch akustisch gewarnt und kann so schnell reagieren. Bei einem Stadtbus ist der tote Winkel so groß, dass sich dort mehrere Fußgänger oder Radfahrer aufhalten können, ohne vom Busfahrer im Seitenspiegel gesehen zu werden. Die nachgerüsteten Abbiegeassistenten überwachen diesen Bereich mit Radar-Technik und können zwischen bewegten und stationären Objekten unterscheiden.

Die Umrüstung der Busse hat EvoBus übernommen, ein Tochterunternehmen der Daimler AG, mit dem die NVB seit vielen Jahren kooperieren und das die Busse herstellt, die in Neubrandenburg zum Einsatz kommen.

Die Bus-Flotte der NVB umfasst derzeit 30 Stadtbusse. Sie ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich erneuert worden. Die vier neuesten Modelle sind bereits serienmäßig mit Abbiegeassistenten ausgestattet. Acht Fahrzeuge der sogenannten C2-Serie konnten nun zusätzlich mit dem radarbasierten System nachgerüstet werden. Dafür haben die Verkehrsbetriebe rund 27.000 Euro investiert, unterstützt vom Bundesamt für Güterverkehr. Für ältere Busse der NVB ist aus technischen Gründen keine Umrüstung möglich. Sie werden in den kommenden Jahren durch neue Fahrzeuge ersetzt.

Zwölf Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut

In der Vier-Tore-Stadt werden zwölf weitere Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Dabei handelt es sich um folgende Anlagen: 164 Bergstraße, 25 Unkel-Bräsig-Straße, 148 Uns Hüsung, 118 Datzeberg NO, 139 Schimmelweg, 155 Am Ihlenpool, 11 Friedenskirche, 168 Fritscheshofer Straße, 41 und 55 Robert-Koch-Straße, 24 Unkel-Bräsig-Straße und 117 Datzeberg Nordost.

Der Neubrandenburger Baubetrieb MSH GmbH wird den Auftrag umsetzen. Die Stadt investiert dafür insgesamt rund 880.000 Euro. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung fördert den Umbau der Haltestellten mit rund 660.000 Euro. Baubeginn ist am kommenden Montag (21. Juni). Die wesentlichen Bauleistungen werden voraussichtlich Ende August 2021 abgeschlossen sein.

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe werden über die provisorischen Ersatzhaltestellen zeitnah informieren.

Corona-Schutz: Verstärker-Busse bis zum Beginn der Sommerferien im Einsatz

Im Neubrandenburger Schulbusverkehr sind bis einschließlich 18. Juni 2021 – dem letzten Schultag vor den Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern – zusätzliche Busse im Einsatz, um morgens und nachmittags mehr Abstand zwischen den Fahrgästen zu ermöglichen.

Die insgesamt drei Busse sind auf den Linien 2 (Lindenberg) und 9 (Datzeberg) unterwegs. Sie verstärken die regulären Linienfahrten der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) jeweils in der Zeit von 7:00 bis 8:00 Uhr sowie 13:00 bis 15:00 Uhr. Es fahren also zeitgleich zwei Busse die Haltestellen an.

Die Verstärker-Busse kommen von einem externen Unternehmen und sind mit dem offiziellen Schulbus-Schildern gekennzeichnet. Sie sind Schülerinnen und Schülern, Inhabern von Zeitkarten oder einem Handyticket vorbehalten. In den Fahrzeugen können weder Fahrscheine verkauft noch entwertet werden. In allen Bussen gilt weiterhin Maskenpflicht.

Ringbaustelle am Pferdemarkt: Rathaus-Haltestellen wechseln zum Schwanenteich

In Neubrandenburg beginnen nach Pfingsten umfangreiche Bauarbeiten an der Pferdemarktkreuzung. In der Folge kommt es ab dem 25. Mai 2021 zu Änderungen im Busverkehr der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB).

Für die Zeit der Bauarbeiten halten die Stadtbusse nicht wie gewohnt am Rathaus. Die Haltestellen werden an den Schwanenteich vorverlegt. Dafür wird dort die Außenspur des Friedrich-Engels-Ringes zur Busspur, kann also nicht von Autofahrern genutzt werden.

Zusätzliche Haltestelle für Linie 6

Eine Besonderheit gibt es für die Linie 6 in Richtung Bahnhof. Die Busse kommen aufgrund der regulären Linienführung über die John-Schehr-Straße und Mühlenholzstraße nicht am Schwanenteich vorbei. Stadteinwärts halten sie deshalb in der Bus-Tasche Große Krauthöferstraße, hinter dem Hotel am Ring.

Für die NVB war es wichtig, die bekannten Wege der Buslinien beizubehalten. Auch die Abfahrtszeiten ändern sich nicht. Allerdings ist während der Bauarbeiten mit Staus zu rechnen, die sich auch auf den Fahrplan auswirken werden. Die Verkehrsbetriebe bitten ihre Fahrgäste deshalb um Verständnis und Geduld.

Die Bauarbeiten an der Pferdemarktkreuzung dauern in diesem Jahr rund sechs Monate und sind in unterschiedliche Bauphasen unterteilt. Damit einhergehende weitere Änderungen im Busverkehr werden die NVB rechtzeitig bekannt geben.