Abstand halten auch im Bus

In den Linienbussen und in den Bussen der Stadtverkehre im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte müssen die Mitreisenden in diesen Tagen auf den Abstand zueinander achten.

Bei den Sitzplätzen ist nur jeder zweite zu besetzen, bei den Stehplätzen sollte mindestens 1,5 Meter Abstand zum Nächsten gewahrt werden.

Sollte doch einmal ein Bus zu voll sein, dann empfiehlt es sich, auf die Fahrt zu verzichten, heißt es aus der Kreisverwaltung. Gesundheit geht vor.

Stadtbusverkehr: Sonntagsfahrplan ab 19. März

Nach Absprache mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte fahren die Stadtbusse der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) morgen, am 18. März, noch einmal planmäßig. Ab Donnerstag, den 19. März, gilt dann vorerst der Sonntagsfahrplan.

Fahrgäste werden weiterhin gebeten, im Bus hinten einzusteigen. Auf Grund der besonderen Situation, dass sowohl die Mobilitätszentrale am Busbahnhof als auch das neu.sw Kundenbüro zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus für den Besucherverkehr geschlossen wurden, ist die Fahrscheinpflicht derzeit aufgehoben.

Alle Informationen zum Stadtbusverkehr in Neubrandenburg gibt es unter www.neu-sw.de/busverkehr

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte informiert zu allen Entwicklungen rund um das Coronavirus und zu Änderungen im Busverkehr im gesamten Kreisgebiet hier.

ÖPNV – Bitte im Bus hinten einsteigen

„Einstieg bitte hinten“, heißt es ab Montag, den 16. März 2020, für die Fahrgäste der Linien- und Stadtbusse im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Zum Schutz der Busfahrer und der Fahrgäste vor einer möglichen Übertragung des Corona-Virus‘ soll der Kontakt zwischen den Fahrern und den Fahrgästen weitgehend minimiert werden. Die vordere Tür am Bus bleibt geschlossen. Diese Regelung gilt zunächst bis einschließlich 19. April 2020.

Aus demselben Grund ist ab Montag die Mobilitätszentrale am ZOB Neubrandenburg geschlossen. Sie ist für Auskünfte zum Fahrplan und andere Fragen zu den bekannten Öffnungszeiten montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr ausschließlich telefonisch unter 0395 351 763 50 erreichbar.

Busse fahren am Montag und Dienstag wie gewohnt

Der Öffentliche Personennahverkehr der Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft mbH (MVVG), der Neubrandenburger Stadtwerke (Stadtverkehr Neubrandenburg) und der Schienenpersonennahverkehr der Hanseatischen Eisenbahngesellschaft GmbH im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte stehen am Montag und Dienstag, 16. und 17. März 2020, planmäßig zur Verfügung.

Auch individuelle Transporte für Menschen mit Beeinträchtigungen fahren wie gewohnt. Änderungen im Fahrplan sind ab dem Mittwoch, 18. März möglich.

Der Landkreis wird in diesem Fall darüber informieren. Er veröffentlicht alle wichtigen Hinweise und Änderungen laufend auf seiner Internetseite www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de. Alle Informationen zum Stadtverkehr Neubrandenburg gibt es auch auf www.neu-sw.de.

Kein Streik bei Neubrandenburgs Bussen: Linien im Stadtverkehr fahren planmäßig

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe sind vom aktuellen Streik nicht betroffen. Alle Linien im Stadtverkehr fahren laut Fahrplan.

Die Gewerkschaft ver.di hat für heute und morgen zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr im gesamten Land Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen. Die Ankündigung führte zu Missverständnissen bei verschiedenen Medien, welche Verkehrsgesellschaften genau betroffen sind.

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe gehören nicht dazu.

Erste Busse mit Abbiegeassistent im Neubrandenburger Stadtbusverkehr unterwegs

Im Neubrandenburger Stadtbusverkehr sind seit Kurzem zwei Busse mit neuer Technik unterwegs, die einen wichtigen Beitrag zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr leistet. 

Klein, schwarz, unscheinbar: Seitlich am Fahrzeug befestigt, fällt der Kasten kaum auf. Der Abbiegeassistent am Stadtbus wurde vom Werk installiert und hilft dem Fahrer beim Rechtsabbiegen. Denn dabei entsteht der sogenannte tote Winkel, den der Fahrer über die Außenspiegel nicht einsehen kann. Er ist so groß, dass sich dort mehrere Fußgänger oder Radfahrer aufhalten können, ohne dass sie dem Fahrer auffallen.

Mithilfe von Infrarot überwacht der unscheinbare Kasten die Umgebung. Wenn sich etwas im toten Winkel aufhält, blinkt im Armaturenbrett und zusätzlich dazu an der rechten A-Säule im Bus eine gelbe Warnleuchte. Nähert sich das Fahrzeug einem Hindernis, dann springt das Licht auf Rot um und der Fahrersitz vibriert. So kann der Fahrer noch rechtzeitig bremsen.

Noch befinden sich beide Busse mit dem Abbiegeassistent in einer Testphase. Etabliert sich das System, werden die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) sukzessive alle anderen Busse nachrüsten. Neu angeschaffte Busse verfügen bereits standardmäßig über den Abbiegeassistenten, der eine höhere Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten soll.

Zusätzlich sind die beiden neuen Busse an allen Türen mit einer LED–Beleuchtung ausgestattet, um Unfälle beim Ein- und Aussteigen zu vermeiden. Für sehbehinderte Fahrgäste bietet diese gleichzeitig eine ergänzende Hilfe. Und noch eine Neuerung bringen die beiden neuen Busse im Fuhrpark der NVB mit: Eine Haltestellen-Außenansage, die in den kommenden Wochen ebenfalls getestet wird.

Keine Streik-Ankündigung bei NVB in Neubrandenburg

Verschiedene Medien berichten heute von einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe sind davon nach aktuellem Kenntnisstand nicht betroffen. Es sind daher morgen früh keine Einschränkungen im Stadtverkehr zu erwarten.

Aktuell laufen die Verhandlungen zwischen NVB und ver.di zu einem neuen Haustarifvertrag.