Zeugen in Waren (Müritz) gesucht – Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion

Am Sonntagnachmittag (30.08.2020) meldete sich ein deutsches Ehepaar bei der Polizei in Waren (Müritz). Sie hatten bei ihrer Heimkehr gegen 15:00 Uhr ein Loch in ihrer Haustür feststellen müssen. Am Vortag gegen 14:30 Uhr war noch alles in Ordnung gewesen.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers und des Kriminaldauerdienstes begaben sich vor Ort und nahmen die Anzeige auf, sicherten Spuren und befragten die ersten Zeugen. Diesen Erkenntnissen nach zündeten bislang unbekannte Tatverdächtige in der Nacht von Samstag auf Sonntag – die genaue Zeit muss noch ermittelt werden – einen vermutlich selbstgebauten Sprengkörper von der Feldstraße aus in Richtung Papenbergstraße. Ein Metallteil aus diesem Sprengkörper durchschlug den Sichtschutzzaun des Hauses, anschließend die Verglasung der Haustür und traf auf einen im Flur befindlichen Spiegel. Ein weiteres Metallteil wurde in der Fassade des Hauses festgestellt. Es entstand ein Schaden von über 2000 EUR.

Die eingesetzten Beamten konnten Überreste des Sprengkörpers sicherstellen. Zeugen berichteten, dass sie in der Nacht einen sehr lauten Knall gehört hatten und die Fenster der umliegenden Häuser vibriert hätten. Die Polizei wurde zu diesem Zeitpunkt nicht gerufen.

Zu einem möglichen Motiv ist derzeit nicht bekannt. Auch nicht, ob es gezielt das Haus der Familie treffen sollte. Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Fahrzeugführer kontrolliert – allerlei aufgefunden und sichergestellt

Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit haben die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg am Donnerstag, 23.01.2020, gegen 06:00 Uhr im Vogelviertel in Neubrandenburg ein Fahrzeug kontrolliert. Bei der Kontrolle des 34-jährigen Fahrzeugführers stellten die Beamten Auffälligkeiten fest, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln deuten.

Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Amphetamine, Metamphetamine und THC. Bei der anschließenden Durchsuchung des 34-Jährigen sowie seines Fahrzeuges haben die Beamten zudem mehrere Tütchen mit verschiedenen betäubungsmittelähnlichen Substanzen, eine Schreckschusswaffe und ein verbotenes Messer sowie mehrere verbotene Feuerwerkskörper (sogenannte „Polenböller“ ) festgestellt. Alle angeführten Gegenstände wurden sichergestellt.

Der 34-Jährige wurde auf Grund des Verdachtes des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln zur Blutprobenentnahme in das Neubrandenburger Klinikum gebracht. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Waffengesetz und Sprengstoffgesetz sowie wegen des Fahrens unter Einfluss von berauschenden Mitteln verantworten.